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Escape Games? Vielleicht haben Sie nun einen begehbaren Escape Room vor Augen, den Sie vor nicht allzu langer Zeit mit Ihrer Familie, als Firmenevent oder beim Junggesellenabschied gespielt haben. Doch das Prinzip der beliebten Rätsel-Spiele gibt es auch als digitale Anwendung, als Virtual Reality Erlebnis oder sogar als Gamebook auf Papier.

Und Vielfalt gibt es auch bei den Anwendungsbereichen! Denn wir bei Pfeffermind sind überzeugt: Escape Games können mehr als Teambuilding. Das zukunftsweisende Format kann Bildung, Kultur und Entertainment auf ganz neue Weise zu einem Motivationskunstwerk verknüpfen! Und wir wissen, wovon wir reden. Denn unsere Mutterfirma Paperdice Solutions GmbH ist der führende Escape Room Anbieter in Deutschland. Was sind also Escape Games und worin steckt ihr Potenzial? Lesen Sie im Folgenden alles, was Sie über Escape Games wissen müssen.

 

Inhalt

 

Was sind Escape Games?

Escape Games sind ein Freizeittrend, der seit etwa zehn Jahren auch in Deutschland immer beliebter wird. Egal ob in Form eines begehbaren Abenteuerspiels (Escape Room), eines Brettspiels für den heimischen Wohnzimmertisch oder als digitale Onlinevariante, das Spielprinzip ist immer das gleiche:

Ein Team beweist Kreativität und Köpfchen, um gemeinsam ein bis zwei Stunden lang Hinweise zu entdecken, aufeinander aufbauende Rätsel zu lösen und dabei eine spannende Geschichte zu erleben. Oft gibt eine spannende Hintergrund-Story den Spielenden eine motivierende Mission. Das Team muss z.B. aus einem Gefängnis entkommen, ein Unglück verhindern oder einen Kriminalfall lösen.

In den hunderten von physischen Escape Rooms alleine in Deutschland wird das Spielteam meist durch eine Spielleitung begleitet. Sie erklärt den Spielenden Story und Spielanleitung und verfolgt während des Spiels aus einem Regieraum das Spiel per Kamera, um bei Bedarf mit Hinweisen zu unterstützen. Online Escape Games – beispielsweise browser-basierte Varianten – können Teams oft autark bestreiten. Remote Escape Rooms dagegen sind Online-Formate, bei denen die Spielenden aus der Ferne einen Charakter innerhalb eines physischen Raumes steuern.

 

Warum sind Escape Games so erfolgreich?

Escape Games besitzen gleich drei wesentliche Eigenschaften, welche Menschen beim Spielen motivieren. Sie wecken unseren Entdeckergeist, sie schaffen Gruppenerlebnisse und bescheren uns ein optimales Flow-Gefühl.

Betreten Spielteams einen physischen oder virtuellen Escape Room oder öffnen sie die Spielschachtel mit dem neuesten Escape Game für zu Hause, dürfen sie gleich das machen, was Menschen lieben, seitdem sie auf der Welt sind: Neugierig sein, Ausprobieren, Neues entdecken! Und dabei wird auch noch ein weiteres menschliches Grundbedürfnis angesprochen: Alle Spielenden fühlen sich zur Gruppe zugehörig und verfolgen ein gemeinsames Ziel. Das Kooperationsspiel Escape Game wird zum sozialen Erlebnis!

Drittens bietet ein gut gemachtes Escape Game alles, was es braucht, um „in den Flow zu kommen“. Vielleicht haben Sie es in einem Escape Room selbst schon erlebt: Sie knacken das finale Türschloss und schauen sich gegenseitig staunend an: „Wie… 60 Minuten schon rum?Dann haben Sie die Zeit vergessen. Perfekt! Das Zusammenspiel der Rätsel hatte alle Zutaten, die Sie laut einer oft-zitierten Mihály Csíkszentmihályis Theorie in den „Flow“ gebracht hat: Volle Konzentration auf Ihr Tun, das Gefühl der Kontrolle der Tätigkeit und den Einklang zwischen den Fähigkeiten Ihres Teams und den Anforderungen des Escape Games. Oder anders gesagt: Ihrem Gehirn wurde ein angemessen kniffeliges Problem serviert.

Mehr über Gamification und Motivation:

 

Beispiele für den Einsatz von Escape Games

Nehmen wir das Offensichtliche mal vorweg: Escape Games sind seit einigen Jahren ein neuer Stern am Himmel der Entertainment-Branche. Das beliebte Freizeit-Format verspricht gemeinsamen Nervenkitzel und Unterhaltung für Familien, Freundeskreise und Pärchen gleichermaßen. Doch da geht viel mehr:

Escape Rooms: Spielräume für Begeisterung und Weiterbildung!

Die Motivationsfaktoren eines begehbaren, szenischen Escape Rooms kann man in der Weiterbildung und Wissensvermittlung nutzen. Kleine Lerneinheiten lassen sich in die Spielwelt einbetten, ohne die Spielenden aus dem Flow zu holen. So geschehen bei einem Projekt für Continental. Hier galt es Schulungsinhalte für Verkäufer:innen attraktiv aufzubereiten. Diese finden im ganzen Raum versteckte Argumente, die sie benötigen, um einen virtuellen, zögernden Kunden umzustimmen. Ein anderes Beispiel: Für die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg haben wir einen mobilen Escape Room für junge Menschen entwickelt, um ihre Medienkompetenz zu stärken. Spielerisch lernen im Team!

Beispiel Case Studies:

Digital Escape Games: Gemeinsamer Fernweh-Nachmittag!

Unternehmen möchten Mitarbeitende zunehmend virtuell zusammenbringen. Aber klappt das Arbeiten aus dem Home Office auch für „langweilige“ Fortbildungen? Technisch kein Problem, doch mit klassischen Formaten entsteht dabei meist kein Wir-Gefühl. Online-Schulungen lassen schnell passive Teilnahme und Langeweile entstehen, wenn die Lernenden nicht aktiv eingebunden und immer wieder die gleichen Formate genutzt werden.

Wie schafft man es also, eine digitale Team-Maßnahme spannend und motivierend zu machen? Dafür haben wir bei Pfeffermind das Format Digital Escape Game entwickelt. Hier knobeln die Spielenden per Videochat gemeinsam an Rätseln, um rechtzeitig eine spannende Mission zu schaffen. Dabei kann relevantes Wissen erworben und sofort angewendet werden. Die Anwendungsbereiche sind vielfältig: Awareness für IT-Security fördern, Kundschaft und Geschäftspartner für eine Software-Lösung begeistern oder Fähigkeiten im Bereich Data Competence verbessern.

Beispiel Case Studies:

Gamebooks: Jetzt habe ich es begriffen!

Wenn Gutenberg das noch erlebt hätte: Ein Escape Room auf Papier! Jawohl, ein Schulungsevent kann auch mit wenig Material und Aufwand „analog“ vor Ort umgesetzt werden. Dazu haben wir das Adventure Book wiederentdeckt und weiterentwickelt. Ein Beispiel: Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Bosch-Mitarbeiterzeitung, dem „Bosch Zünder“, sollte Angestellten eine besondere Form des Infotainments geboten werden. Unsere Lösung: Ein Gamebook aus Papier, das direkt aus den Druckern kommt und mit gängigen Büro Utensilien spielbar ist. Gerahmt von einer spannenden Storyline falten oder zerschneiden die Spielenden Seiten, suchen Informationen und kombinieren diese, um das Spiel zu gewinnen. Lerninhalte erfahren die Mitarbeitenden auch bei dieser Art von Escape Game dadurch ganz nebenbei.

Beispiel Case Studies:

 

Wie kann ich ein Escape Game zielführend einsetzen?

Sie möchten Ihr eigenes Escape Game entwickeln? Überlegen Sie zunächst, welche Ziele Sie mit Ihrem Projekt verfolgen, welche Zielgruppe Sie ansprechen möchten und welche Rahmenbedingungen es gibt. Escape Games in den dargestellten Varianten haben vielfältiges Potenzial, um genau Ihre Anforderungen zu treffen. Vielleicht sind Sie noch nicht sicher, was die beste Lösung ist?

Dann werfen Sie einen Blick auf unser Player Journey Toolkit. Es hilft Ihnen bei der Entwicklung eigener Spiel-Ideen. Mithilfe unterschiedlicher Karten aus den Kategorien Mission, Aktion, Challenge, Hilfsmittel und Feedback können sie bestehende Spiele analysieren und eigene Prozesse spielerisch gestalten. Probieren Sie es aus!

Gamification-Player-Journey-Team-Meeting

Benötigen Sie Unterstützung? Wir helfen gerne! Als Gamification Agentur beraten wir Kunden aus ganz unterschiedlichen Bereichen. Sei es in Form von Workshops zum Einsatz der Player Journey oder durch Entwicklung individueller und auf Ihre Bedürfnisse angepasste Gamification-Konzepte. Sprechen Sie uns an! Und lassen Sie uns gemeinsam die Alltags- und Berufswelt ein Stück angenehmer gestalten.

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