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30. August 2022  · Escape Games, Know-how

Know-how: Web-Spiele und Apps

Wir entwickeln gamifizierte Lösungen in allen Farben und Formen. Auch greifbar als Escape Room, Brettspiel oder Gamebook. Aber – na klar – die meisten unserer Bälle liegen auf der Online-Spielwiese. Mit Web-Spielen im Browser oder mit klassischen Apps eröffnen wir für unsere Kunden digitale Spielwelten: vom einfachen, begleitenden Mini-Game bis hin zur maßgeschneiderten Multifunktions-App.   Inhalt 1. Planet of the Apps – Welche Webformate gibt es? 2. Web-Spiele: Flexibel, niedrigschwellig, für Brand-Games 3. Native Apps: Passgenau für Workplace und Marke Planet of the Apps – Welche Webformate gibt es? App ist nicht gleich App. Digitale Anwendung oder Spiele können als Web-App bzw. Web-Spiel im Browser stattfinden oder als sogenannte Native App. Web-Apps sind im Prinzip ausgeklügelte, interaktive Webseiten, die in einem Browser funktionieren. Diese oft mit HTML5 oder JavaScript programmierten Anwendungen brauchen keine lokale Installation. Sie sind plattformunabhängig. Die Bandbreite ist riesig: Abgesehen von vollkommen statischen Websites, können auch „konventionelle“ Websites mit interaktiven Elementen durchaus als einfache Web-Applikation bezeichnet werden. Das andere Ende des Spektrums reicht bis hin zu Software-Paketen namhafter Anbieter, die komplett im Browser ausführbar sind und – natürlich – Browser-Spielen. Native Apps hingegen sind für ganz bestimmte Software-Umgebungen programmiert, z.B. für iOS oder Android. Sie müssen vor dem Einsatz installiert werden und werden meist über eine Vertriebsplattform (z.B. Google Play Store oder Apple App-Store) beschafft. Eine Mischform sind sogenannte Hybride Apps. Diese sind zwar als Native App „verpackt“, nutzen intern aber Web-Technologien wie HTML5 oder JavaScript. Ein Beispiel ist die App des Unterkunft-Vermittlers Airbnb.   Web-Spiele: Flexibel, niedrigschwellig, für Brand-Games Der größte Vorteil von Web-Apps und Web-Spielen liegt in ihrer flexiblen Ausführung: ein gängiger, meist sogar mobiler Browser reicht aus. Zudem muss ich mich als Nutzer:in – abgesehen vom Browser – nicht um die Aktualität der Software kümmern. Ein Sicherheitsvorteil. Auch können im Intranet eines Unternehmens häufig nicht beliebig viele Anwendungen installiert werden. Einen Browser hingegen haben alle im Einsatz. Wir bei Pfeffermind schätzen an Web-Spielen die niedrigen Einstiegshürden für die jeweilige Zielgruppe. Keine Installation. Der Neugier freien Lauf lassen. Das Eingeben einer URL oder das Scannen eines QR-Codes reicht, schon kann die Online-Anwendung starten. Auch wichtig: Web-Apps sind in der Entwicklung meist die günstigere Alternative, da sie nicht individuell für jede Plattform entwickelt werden müssen. Motivierend: Web-Spiel statt Seminar Perfekte Beispiele für den Einsatz von Web-Spielen sind digitale Weiterbildungs-Angebote, wie die von Pfeffermind konzipierten und entwickelten Digital Escape Games. Sei es die digitale Wissensvermittlung zum Thema IT-Security für die Deutsche Bahn oder eine Schulung zu Software-Lösungen für unseren Stammkunden SAP. Mit modernen Web-Technologien ermöglichen wir Weiterbildung für Mitarbeitende mit Event-Charakter. Denn Spielspaß und Storytelling kommen nicht zu kurz. Auf dem Weg zu immer ausgetüftelteren Escape Game Experiences haben wir – ebenfalls für SAP – das „Verhörgame“ entwickelt. Wieder ein neuartige Spiel-Format: Ohne Spielleiter. Aber mit immersiver Story und bestens geeignet für Team-Schulungszwecke. Zugänglich: Komplexität spielerisch transportieren Von der Firma MEWA bekamen wir die Challenge, in einer Web-Applikation komplexe strategische Konzepte ansprechend, verständlich und spielerisch zu transportieren und damit gleichsam die Notwendigkeit von Veränderung zu übermitteln. Heraus kam ein vollwertiges Aufbaustrategiespiel, mit der wir die Potenziale von Browser-Umgebungen bestens ausnutzen konnten. Passgenau: Brand-Games für Ihre Marke Spiele sind das ideale interaktive Unterhaltungsformat für eine positive Beschäftigung mit einer Marke. Laut unserem Gründer Philipp sind Brand-Games einer von fünf Arbeitswelt-Trends, den jedes Unternehmen auf dem Schirm haben sollte. Denn Spiele sprechen deutlich mehr Gehirnregionen an als ein Werbespot. Wir meinen: Web-Spiele sind zeitgemäßes Marketing. Mit einem Klick eine breite Zielgruppe erreichen. Wir entwickeln ein Web-Spiel zu einem Motivationskunstwerk, das zu 100 Prozent zur Marke passt. Weitere Case Studies für Web-Spiele: Hybrides Wimmel-Story-Spiel für die Jugendmigrationsdienste Lern-Spiel für das Goethe-Institut Digital Escape Game zu Data Competence für Bosch   Native Apps: Passgenau für Workplace und Marke Die größte Schwäche einer Native App ist gleichzeitig ihre größte Stärke: die Anbindung an bestimmte Hard- und Software. Denn einmal installiert, versteht sich eine Native App einfacher mit der lokalen Hardware wie dem Datenspeicher, der Kamera oder anderen Sensoren. Die Anpassung an kundenspezifische Endgeräte, das volle Ausschöpfen technischer Möglichkeiten und nicht zuletzt das Umschiffen von Browser-Sicherheitslücken sind starke Argumente für eine Native App. Der bessere Einsatz von System-Ressourcen ermöglicht aufwändigere Effekte und komplexere Anwendungen, die zudem flüssiger laufen: Diese Anwendungen machen Spaß. Wie unsere Weiterentwicklung der IKEA Family App. Im Auftrag von IKEA Schweiz und der Agentur Wirz haben wir ein Mixed Reality Spiel konzipiert: Eine Schnitzeljagd im IKEA-Markt, die die Showrooms mit Augmented Reality Technologie zum Leben erweckt. Doch wir bei Pfeffermind haben nicht nur den Spielspaß immer im Blick. Bevor wir ein Spiel konzipieren, gehen wir mit unsere Kunden in die ganzheitliche Analyse. Wir nennen das Game Thinking. So können wir das volle Potenzial von Apps ausschöpfen: Zusatzangebot: Kundenbindung durch Games Eine Native App bietet vielfältige Möglichkeiten zur Förderung der Kundenbindung. Ist die Hürde einmal genommen, dass Ihre App auf dem Smartphone des Kunden installiert ist, ist das ein wertvoller Kommunikationskanal, mit einem seriösen Datenschutz-Konzept in beide Richtungen. Aber aufgepasst: Eine App für eine Marke oder ein Event zu konzipieren, nur um „eine eigene App zu haben„, ist zielloser Marketing-Aktionismus. Negativ-Bewertungen im App-Store fallen schnell auf Sie zurück. Ein Beispiel für clevere Kundenbindung beim ÖPNV ist die von Pfeffermind entwickelte Haltestellen-Quiz-App, eine erfolgreiche Whitelabel-Lösung, mit der bereits zahlreiche ÖPNV-Kunden erfolgreiche und medial begleitete Kampagnen veranstalteten. Zugewandt: Apps für Mitarbeitende Nicht nur für die Kundschaft, sondern auch für die Belegschaft kann eine individuelle App sinnvoll sein. Für unseren Kunden „Gesundheit in Bewegung“ (GiB), eine Unternehmensberatung in Sachen betriebliche Gesundheitsförderung durften wir das „Haus der Lebensgeister“ als App entwickeln. Unsere Challenge: Wie schaffen wir es, dass Mitarbeitende spielerisch lernen, im Berufsalltag gesünder zu leben? Dafür sorgen die Lebensgeister, die in das Haus der Spielenden einziehen, wenn die Anwender:innen die mit den liebevoll gestalteten Geisterwesen verbundene Aufgaben regelmäßig erledigen. Die App ist nur Beispiel für einen starken Trend: Gamification im Gesundheitswesen. Dazugelernt: Unterricht digital Die auf dem Gamescom Congress 2022 vorgestellte Machbarkeitsstudie „Games machen Schule“ aus NRW hat es wieder einmal bewiesen: Games eignen sich zur Erreichung von Lernzielen. Wir bei Pfeffermind freuen uns über diese wissenschaftliche Bestätigung unserer täglichen Arbeit, denn: Spielen ist Lernen. Und umgekehrt. Für Game-based Learning gamifizieren wir Anwendungen für den Bildungsbereich, z.B. für den Schulunterricht. Oder wir entwickeln Lern-Apps völlig neu. So geschehen bei der Multifunktions-App „A touch of History„, eine Kooperation mit Samsung und der Agentur Jung von Matt. Weitere Case Studies: Prämiertes interaktives Social Guessing Game Nachhaltigkeits-App für die GIZ Gamevertisement für die Leipziger Verkehrsbetriebe    Wie kann ich ein Web-Spiele und Apps zielführend einsetzen? Sie möchten eigene Web-Spiele oder Apps entwickeln? Dann werfen Sie einen Blick auf unser Player Journey Toolkit. Es hilft Ihnen bei der Entwicklung eigener Spiel-Ideen. Mithilfe unterschiedlicher Karten aus den Kategorien Mission, Aktion, Challenge, Hilfsmittel und Feedback können sie bestehende Spiele analysieren und eigene Prozesse spielerisch gestalten. Probieren Sie es aus! Benötigen Sie Unterstützung? Wir helfen gerne! Als Gamification Agentur beraten wir Kunden aus ganz unterschiedlichen Bereichen. Sei es in Form von Workshops zum Einsatz der Player Journey oder durch Entwicklung individueller und auf Ihre Bedürfnisse angepasste Gamification-Konzepte. Sprechen Sie uns an! Und lassen Sie uns gemeinsam die Alltags- und Berufswelt ein Stück angenehmer gestalten. Mehr über uns Pfeffermind – Die Gamification-Agentur Game Thinking – unser Ansatz Starke Partnerschaften – starke Referenzen

Unternehmen müssen Spaß machen – Gründerszene-Artikel

Unser Gründer Philipp Reinartz hat einen Gastartikel im Startup-Portal Gründerszene (Business Insider) veröffentlicht! Philipps These: Unternehmen müssen heute Spaß machen. Er identifiziert fünf Gamification-Trends, die jedes Unternehmen auf dem Schirm haben sollte. Der komplette Artikel ist online beim Gründerszene-Portal im Business Insider nachzulesen. Philipps These: Die Arbeitswelt hat sich radikal verändert – und verändert sich noch. Im Wettbewerb um die besten Talente und anspruchsvolle Kund:innen reichen solide Prozesse und Produkte nicht mehr aus. Ein Unternehmen muss Spaß machen. Philipp schreibt dazu: Wir sind aus dem Unterhaltungsbereich so exzellente Produkte gewohnt, dass unsere Ansprüche gewachsen sind. Warum muss mir die App meiner Versicherung auf die Nerven gehen während mein Casual Game mich bestens unterhält? Für Unternehmen ist das eine echte Herausforderung. Ein reibungsloser Prozess ist noch lange kein guter Prozess. Ein fehlerfreies Produkt noch lange kein gutes. Das entscheidende Qualitätskriterium: Macht das Bock? Es geht um motivationale Strukturen. Woraus sich für Unternehmen die Challenge ableitet: Wie mache ich aus Must-Dos Wanna-Dos?   Spaß in Unternehmen dank Gamification Hier kommt Gamification ins Spiel, also das Übertragen von Spielmechaniken auf spielfremde Kontexte. Denn Spiele sind Motivationskunstwerke: Sie können uns stundenlang fesseln – ganz ohne Benefit in der echten Welt. Firmen sollten daher Gamification nutzen: für Recruiting, Mitarbeiterbindung oder Marketing – und so den Spaß ins Unternehmen holen.   Fünf Trends Gamification hat viele Gesichter – und kann in den unterschiedlichsten Anwendungsfällen zum Einsatz kommen. Philipp beschreibt insbesondere fünf aktuelle Trends, die jedes Unternehmen auf dem Schirm haben sollte. Gamification im Recruiting Nur wer Bewerber:innen etwas bietet, kann die besten Talente für sich gewinnen. Viele Unternehmen setzen daher mittlerweile auf einen spielerischen Bewerbungsprozess. Beispielsweise durch ein Online-Spiel als Teil der Bewerbung oder eine Simulation des späteren Jobs im Assessment Center. Arbeitgeber können so aus der Masse herausstechen und beginnen das Employer Branding schon vor dem ersten Kennenlernen. Gamification in der Weiterbildung In Zeiten des lebenslangen Lernens finden Lernprozesse nicht mehr nur in gelegentlichen Schulungsseminaren statt. Wir lernen ständig, überall. Auch hier gilt: Immer mehr Unternehmen wollen ihren Mitarbeitenden etwas bieten – und wenden sich deshalb von klassischen Schulungsformaten ab. An deren Stelle treten spielerische Formate wie digitale Escape-Rooms. Auch vermeintlich langweilige Themen wie IT-Sicherheit können so auf einmal Spaß machen. Gamification von Arbeitsprozessen Arbeit, die Spaß macht, motiviert. Deshalb setzen Unternehmen zunehmend auf spielerische Arbeitsprozesse. Wichtig dabei ist intrinsische Motivation – also Antrieb von innen statt Belohnung von außen. Mit einer klaren Mission, reizvollen Challenges und hilfreichem Feedback kann das gelingen. Mitunter denken Unternehmen komplette Arbeitsprozesse neu. Gamification im Marketing Werbe-Clips auf Youtube oder Anzeigen auf Instagram – viele traditionelle Werbeformen kommen als störende Unterbrechung daher. Mit Gamification kann ein Ausbruch aus diesem Muster gelingen. Denn ein Werbe-Spiel erlaubt eine positive Beschäftigung mit der Marke. Unternehmen können dabei entweder Kooperationen mit schon bestehenden erfolgreichen Spielen eingehen oder eigene Brand-Games entwickeln. Gamification in der Produktentwicklung Fehlerfreiheit genügt nicht mehr, damit ein Produkt bei der Zielgruppe ankommt. Eine App etwa nutzt man noch nicht gern, nur weil sie keine Bugs enthält. Damit man sie gern nutzt, muss die App Spaß machen. Auch hier sind spielerische Ansätze hilfreich. Deshalb denken immer mehr Unternehmen bei der Produktentwicklung die Gamification von Anfang an mit.   Kurzgesagt: Unternehmen, die Spaß machen Unternehmen steht also eine breite Palette an Möglichkeiten zur Verfügung, um den Spaß in den Alltag zu holen – sowohl für Mitarbeitende als auch gegenüber Kund:innen und Bewerber:innen. Gamification im Unternehmensumfeld wird immer wichtiger. Das ist kein kurzfristiger Hype, sondern eine anhaltende Entwicklung. Um es mit Philipps Worten zu sagen: Wir leben in einer Welt, in der wir immer mehr Technik verwenden, die jeden Tag ein Stück digitaler wird. Und genau deshalb steigt auch der Stellenwert von Gamification. Damit die zunehmende Technisierung nicht als kalt, leblos oder trocken wahrgenommen wird. Sondern spielerisch und spannend. Vom Must-Do zum Wanna-Do.   Wir von Pfeffermind arbeiten als Gamification-Expert:innen an immer neuen Lösungen für Probleme. Durch jahrelange Erfahrung und durch den kritischen Austausch kann Pfeffermind mit den besten Konzepten für Kunden da sein. Kontaktieren Sie uns gerne, damit wir auch für Sie ein erfolgreiches Konzept entwerfen können.   Mehr über Pfeffermind und Gamification für Unternehmen: Know-how: Gamification in Unternehmen Gamification für IT-Sicherheit Entertainment im Arbeitsalltag

Professionelle Gamification – Pfeffermind im Business Insider

Philipp Reinartz, Mitgründer von Pfeffermind und Experte für professionelle Gamification, hat dem Business Insider ein Interview gegeben. Im Gespräch hat er erzählt, warum Unternehmen inzwischen verstärkt auf Gamification setzen, um ihre Mitarbeitenden zu motivieren, wie das funktioniert – und welchem „Spielertyp“ er sich zuordnet. Das gesamte Interview ist online beim Business Insider nachzulesen.   Spaß statt Langeweile Zu Pfefferminds Kunden zählen große Konzerne. Den Grund, weshalb immer mehr Unternehmen sich für spielbasierte Ansätze interessieren, sieht Philipp vor allem darin: Spiele machen Spaß – im Gegensatz zu vielen anderen Tätigkeiten, wie Schulungen oder Gesundheitsvorsorge. Der Pfeffermind-Ansatz besteht darin, die Prinzipien von Spielen auf andere Kontexte zu übertragen. Langweilige oder lästige Tätigkeiten werden so motivierend und spannend. Kein Wunder, dass immer mehr Unternehmen, darunter namhafte DAX-Konzerne, unsere gamifizierten Lösungen nutzen, um ihren Mitarbeitenden lästige Themen wie IT-Security-Schulungen schmackhaft zu machen.   Unsere eigene Nische Das war nicht immer so: Philipp erzählt von den Anfangstagen des Unternehmens, als es Absagen nur so hagelte. Anders als heute war vor zehn Jahren der Begriff „Gamification“ noch nicht in aller Munde. Kaum jemand glaubte an das Thema. Das ist inzwischen völlig anders. Pfeffermind hatte von Anfang an den richtigen Riecher: Seit einigen Jahren boomt das Thema, die Corona-Pandemie hat ihm noch einmal zusätzlichen Auftrieb verschafft. Dass Pfeffermind eine Nische besetzt hat, noch bevor es sie überhaupt gab, zahlt sich heute aus. Jetzt, so Philipp, können wir uns unsere Kunden aussuchen. Denn kaum jemand hat so viel Erfahrung mit professioneller Gamification wie wir.   Professionelle Gamification überall Von Mitarbeitenden-Schulungen in Form eines digitalen Escape Rooms bis hin zu gamifizierten Gesundheits-Apps: Die Anwendungsfelder, für die wir Gamification-Lösungen entwickeln, sind vielfältig. Gamification kann auf den unterschiedlichsten Themengebieten zum Einsatz kommen. Deshalb, erklärt Philipp, steht am Anfang jedes unserer Projekte eine genaue Analyse: Was ist die Challenge? Und wie kann sie mit Gamification am besten bewältigt werden? Wir nutzen dazu eine Vielzahl von Ansätzen, so zum Beispiel unser eigens entwickeltes Toolkit, die Player Journey, oder auch psychologische Theorien. Manchmal ist selbst ein simples Modell hilfreich, das potenzielle Spieler:innen in die vier Typen Killer, Achiever, Socializer und Explorer einteilt.   Ein Explorer Philipp selbst sieht sich als Explorer: Jemand, der Abwechslung braucht und gern Neues ausprobiert. Das schlägt sich in seinem eigenen Werdegang nieder: Vorträge halten, Spielideen entwickeln, Bücher schreiben, Serien produzieren – statt sich auf eine dieser Tätigkeiten festzulegen, macht Philipp alles davon. Genau deshalb passt wohl die Vielfalt der Pfeffermind-Welt so gut zu ihm: digitale wie analoge Lösungen, gamifizierte Apps und komplette Spiele, Escape Rooms als Lernerfahrungen und Augmented-Reality-Quests fürs Smartphone. Wir bei Pfeffermind denken uns gern in neue Themen ein, um für jeden Anwendungsfall die optimale Gamification-Lösung zu finden. Das kommt bei Kunden gut an: Mittlerweile haben wir treue Stammkunden, für die wir immer wieder neue Spiele kreieren dürfen.   Wir von Pfeffermind arbeiten als Gamification-Expert:innen an immer neuen Lösungen für Probleme. Durch jahrelange Erfahrung und durch den kritischen Austausch kann Pfeffermind mit den besten Konzepten für Kunden da sein. Kontaktieren Sie uns gerne, damit wir auch für Sie ein erfolgreiches Konzept entwerfen können.   Mehr über Pfeffermind und professionelle Gamification: Know-how: Gamification in Unternehmen Gamification im Gesundheitswesen Gamification für IT-Sicherheit

03. März 2022  · Escape Games, Know-how

Know-how: Escape Games

Escape Games? Vielleicht haben Sie nun einen begehbaren Escape Room vor Augen, den Sie vor nicht allzu langer Zeit mit Ihrer Familie, als Firmenevent oder beim Junggesellenabschied gespielt haben. Doch das Prinzip der beliebten Rätsel-Spiele gibt es auch als digitale Anwendung, als Virtual Reality Erlebnis oder sogar als Gamebook auf Papier. Und Vielfalt gibt es auch bei den Anwendungsbereichen! Denn wir bei Pfeffermind sind überzeugt: Escape Games können mehr als Teambuilding. Das zukunftsweisende Format kann Bildung, Kultur und Entertainment auf ganz neue Weise zu einem Motivationskunstwerk verknüpfen! Und wir wissen, wovon wir reden. Denn unsere Mutterfirma Paperdice Solutions GmbH ist der führende Escape Room Anbieter in Deutschland. Was sind also Escape Games und worin steckt ihr Potenzial? Lesen Sie im Folgenden alles, was Sie über Escape Games wissen müssen.   Inhalt 1. Was sind Escape Games? 2. Warum sind Escape Games so erfolgreich? 3. Beispiele für den Einsatz von Escape Games 4. Wie kann ich ein Escape Game zielführend einsetzen?   Was sind Escape Games? Escape Games sind ein Freizeittrend, der seit etwa zehn Jahren auch in Deutschland immer beliebter wird. Egal ob in Form eines begehbaren Abenteuerspiels (Escape Room), eines Brettspiels für den heimischen Wohnzimmertisch oder als digitale Onlinevariante, das Spielprinzip ist immer das gleiche: Ein Team beweist Kreativität und Köpfchen, um gemeinsam ein bis zwei Stunden lang Hinweise zu entdecken, aufeinander aufbauende Rätsel zu lösen und dabei eine spannende Geschichte zu erleben. Oft gibt eine spannende Hintergrund-Story den Spielenden eine motivierende Mission. Das Team muss z.B. aus einem Gefängnis entkommen, ein Unglück verhindern oder einen Kriminalfall lösen. In den hunderten von physischen Escape Rooms alleine in Deutschland wird das Spielteam meist durch eine Spielleitung begleitet. Sie erklärt den Spielenden Story und Spielanleitung und verfolgt während des Spiels aus einem Regieraum das Spiel per Kamera, um bei Bedarf mit Hinweisen zu unterstützen. Online Escape Games – beispielsweise browser-basierte Varianten – können Teams oft autark bestreiten. Remote Escape Rooms dagegen sind Online-Formate, bei denen die Spielenden aus der Ferne einen Charakter innerhalb eines physischen Raumes steuern.   Warum sind Escape Games so erfolgreich? Escape Games besitzen gleich drei wesentliche Eigenschaften, welche Menschen beim Spielen motivieren. Sie wecken unseren Entdeckergeist, sie schaffen Gruppenerlebnisse und bescheren uns ein optimales Flow-Gefühl. Betreten Spielteams einen physischen oder virtuellen Escape Room oder öffnen sie die Spielschachtel mit dem neuesten Escape Game für zu Hause, dürfen sie gleich das machen, was Menschen lieben, seitdem sie auf der Welt sind: Neugierig sein, Ausprobieren, Neues entdecken! Und dabei wird auch noch ein weiteres menschliches Grundbedürfnis angesprochen: Alle Spielenden fühlen sich zur Gruppe zugehörig und verfolgen ein gemeinsames Ziel. Das Kooperationsspiel Escape Game wird zum sozialen Erlebnis! Drittens bietet ein gut gemachtes Escape Game alles, was es braucht, um „in den Flow zu kommen“. Vielleicht haben Sie es in einem Escape Room selbst schon erlebt: Sie knacken das finale Türschloss und schauen sich gegenseitig staunend an: „Wie… 60 Minuten schon rum?“ Dann haben Sie die Zeit vergessen. Perfekt! Das Zusammenspiel der Rätsel hatte alle Zutaten, die Sie laut einer oft-zitierten Mihály Csíkszentmihályis Theorie in den „Flow“ gebracht hat: Volle Konzentration auf Ihr Tun, das Gefühl der Kontrolle der Tätigkeit und den Einklang zwischen den Fähigkeiten Ihres Teams und den Anforderungen des Escape Games. Oder anders gesagt: Ihrem Gehirn wurde ein angemessen kniffeliges Problem serviert. Mehr über Gamification und Motivation: WELT-Interview zum Motivationstrend Gamification  Der ultimative Gamification Guide Was Gamification aus der Flow Theorie lernen kann Intrinsische Motivation fördern mit Games   Beispiele für den Einsatz von Escape Games Nehmen wir das Offensichtliche mal vorweg: Escape Games sind seit einigen Jahren ein neuer Stern am Himmel der Entertainment-Branche. Das beliebte Freizeit-Format verspricht gemeinsamen Nervenkitzel und Unterhaltung für Familien, Freundeskreise und Pärchen gleichermaßen. Doch da geht viel mehr: Escape Rooms: Spielräume für Begeisterung und Weiterbildung! Die Motivationsfaktoren eines begehbaren, szenischen Escape Rooms kann man in der Weiterbildung und Wissensvermittlung nutzen. Kleine Lerneinheiten lassen sich in die Spielwelt einbetten, ohne die Spielenden aus dem Flow zu holen. So geschehen bei einem Projekt für Continental. Hier galt es Schulungsinhalte für Verkäufer:innen attraktiv aufzubereiten. Diese finden im ganzen Raum versteckte Argumente, die sie benötigen, um einen virtuellen, zögernden Kunden umzustimmen. Ein anderes Beispiel: Für die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg haben wir einen mobilen Escape Room für junge Menschen entwickelt, um ihre Medienkompetenz zu stärken. Spielerisch lernen im Team! Beispiel Case Studies: Verkaufstraining für Continental Medienkompetenz-Raum für LPB Baden-Württemberg Museumsspiel für Klangwelt Toggenburg Digital Escape Games: Gemeinsamer Fernweh-Nachmittag! Unternehmen möchten Mitarbeitende zunehmend virtuell zusammenbringen. Aber klappt das Arbeiten aus dem Home Office auch für „langweilige“ Fortbildungen? Technisch kein Problem, doch mit klassischen Formaten entsteht dabei meist kein Wir-Gefühl. Online-Schulungen lassen schnell passive Teilnahme und Langeweile entstehen, wenn die Lernenden nicht aktiv eingebunden und immer wieder die gleichen Formate genutzt werden. Wie schafft man es also, eine digitale Team-Maßnahme spannend und motivierend zu machen? Dafür haben wir bei Pfeffermind das Format Digital Escape Game entwickelt. Hier knobeln die Spielenden per Videochat gemeinsam an Rätseln, um rechtzeitig eine spannende Mission zu schaffen. Dabei kann relevantes Wissen erworben und sofort angewendet werden. Die Anwendungsbereiche sind vielfältig: Awareness für IT-Security fördern, Kundschaft und Geschäftspartner für eine Software-Lösung begeistern oder Fähigkeiten im Bereich Data Competence verbessern. Beispiel Case Studies: Awareness für IT-Security für DB Begeisterung für Software-Lösungen für SAP Data Competence für Bosch Gamebooks: Jetzt habe ich es begriffen! Wenn Gutenberg das noch erlebt hätte: Ein Escape Room auf Papier! Jawohl, ein Schulungsevent kann auch mit wenig Material und Aufwand „analog“ vor Ort umgesetzt werden. Dazu haben wir das Adventure Book wiederentdeckt und weiterentwickelt. Ein Beispiel: Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Bosch-Mitarbeiterzeitung, dem „Bosch Zünder“, sollte Angestellten eine besondere Form des Infotainments geboten werden. Unsere Lösung: Ein Gamebook aus Papier, das direkt aus den Druckern kommt und mit gängigen Büro Utensilien spielbar ist. Gerahmt von einer spannenden Storyline falten oder zerschneiden die Spielenden Seiten, suchen Informationen und kombinieren diese, um das Spiel zu gewinnen. Lerninhalte erfahren die Mitarbeitenden auch bei dieser Art von Escape Game dadurch ganz nebenbei. Beispiel Case Studies: Infotainment Gamebook für Bosch Escape Adventures für frechverlag   Wie kann ich ein Escape Game zielführend einsetzen? Sie möchten Ihr eigenes Escape Game entwickeln? Überlegen Sie zunächst, welche Ziele Sie mit Ihrem Projekt verfolgen, welche Zielgruppe Sie ansprechen möchten und welche Rahmenbedingungen es gibt. Escape Games in den dargestellten Varianten haben vielfältiges Potenzial, um genau Ihre Anforderungen zu treffen. Vielleicht sind Sie noch nicht sicher, was die beste Lösung ist? Dann werfen Sie einen Blick auf unser Player Journey Toolkit. Es hilft Ihnen bei der Entwicklung eigener Spiel-Ideen. Mithilfe unterschiedlicher Karten aus den Kategorien Mission, Aktion, Challenge, Hilfsmittel und Feedback können sie bestehende Spiele analysieren und eigene Prozesse spielerisch gestalten. Probieren Sie es aus! Benötigen Sie Unterstützung? Wir helfen gerne! Als Gamification Agentur beraten wir Kunden aus ganz unterschiedlichen Bereichen. Sei es in Form von Workshops zum Einsatz der Player Journey oder durch Entwicklung individueller und auf Ihre Bedürfnisse angepasste Gamification-Konzepte. Sprechen Sie uns an! Und lassen Sie uns gemeinsam die Alltags- und Berufswelt ein Stück angenehmer gestalten. Mehr zu unseren Methoden und Prozessen Game Thinking Gamification Tools: Unser Player Journey Toolkit

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