info@pfeffermind.de oder Telefon unter +49 (0)30 40551491Kostenloses Erstgespräch

30. August 2022  · Escape Games, Know-how

Know-how: Web-Spiele und Apps

Wir entwickeln gamifizierte Lösungen in allen Farben und Formen. Auch greifbar als Escape Room, Brettspiel oder Gamebook. Aber – na klar – die meisten unserer Bälle liegen auf der Online-Spielwiese. Mit Web-Spielen im Browser oder mit klassischen Apps eröffnen wir für unsere Kunden digitale Spielwelten: vom einfachen, begleitenden Mini-Game bis hin zur maßgeschneiderten Multifunktions-App.   Inhalt 1. Planet of the Apps – Welche Webformate gibt es? 2. Web-Spiele: Flexibel, niedrigschwellig, für Brand-Games 3. Native Apps: Passgenau für Workplace und Marke Planet of the Apps – Welche Webformate gibt es? App ist nicht gleich App. Digitale Anwendung oder Spiele können als Web-App bzw. Web-Spiel im Browser stattfinden oder als sogenannte Native App. Web-Apps sind im Prinzip ausgeklügelte, interaktive Webseiten, die in einem Browser funktionieren. Diese oft mit HTML5 oder JavaScript programmierten Anwendungen brauchen keine lokale Installation. Sie sind plattformunabhängig. Die Bandbreite ist riesig: Abgesehen von vollkommen statischen Websites, können auch „konventionelle“ Websites mit interaktiven Elementen durchaus als einfache Web-Applikation bezeichnet werden. Das andere Ende des Spektrums reicht bis hin zu Software-Paketen namhafter Anbieter, die komplett im Browser ausführbar sind und – natürlich – Browser-Spielen. Native Apps hingegen sind für ganz bestimmte Software-Umgebungen programmiert, z.B. für iOS oder Android. Sie müssen vor dem Einsatz installiert werden und werden meist über eine Vertriebsplattform (z.B. Google Play Store oder Apple App-Store) beschafft. Eine Mischform sind sogenannte Hybride Apps. Diese sind zwar als Native App „verpackt“, nutzen intern aber Web-Technologien wie HTML5 oder JavaScript. Ein Beispiel ist die App des Unterkunft-Vermittlers Airbnb.   Web-Spiele: Flexibel, niedrigschwellig, für Brand-Games Der größte Vorteil von Web-Apps und Web-Spielen liegt in ihrer flexiblen Ausführung: ein gängiger, meist sogar mobiler Browser reicht aus. Zudem muss ich mich als Nutzer:in – abgesehen vom Browser – nicht um die Aktualität der Software kümmern. Ein Sicherheitsvorteil. Auch können im Intranet eines Unternehmens häufig nicht beliebig viele Anwendungen installiert werden. Einen Browser hingegen haben alle im Einsatz. Wir bei Pfeffermind schätzen an Web-Spielen die niedrigen Einstiegshürden für die jeweilige Zielgruppe. Keine Installation. Der Neugier freien Lauf lassen. Das Eingeben einer URL oder das Scannen eines QR-Codes reicht, schon kann die Online-Anwendung starten. Auch wichtig: Web-Apps sind in der Entwicklung meist die günstigere Alternative, da sie nicht individuell für jede Plattform entwickelt werden müssen. Motivierend: Web-Spiel statt Seminar Perfekte Beispiele für den Einsatz von Web-Spielen sind digitale Weiterbildungs-Angebote, wie die von Pfeffermind konzipierten und entwickelten Digital Escape Games. Sei es die digitale Wissensvermittlung zum Thema IT-Security für die Deutsche Bahn oder eine Schulung zu Software-Lösungen für unseren Stammkunden SAP. Mit modernen Web-Technologien ermöglichen wir Weiterbildung für Mitarbeitende mit Event-Charakter. Denn Spielspaß und Storytelling kommen nicht zu kurz. Auf dem Weg zu immer ausgetüftelteren Escape Game Experiences haben wir – ebenfalls für SAP – das „Verhörgame“ entwickelt. Wieder ein neuartige Spiel-Format: Ohne Spielleiter. Aber mit immersiver Story und bestens geeignet für Team-Schulungszwecke. Zugänglich: Komplexität spielerisch transportieren Von der Firma MEWA bekamen wir die Challenge, in einer Web-Applikation komplexe strategische Konzepte ansprechend, verständlich und spielerisch zu transportieren und damit gleichsam die Notwendigkeit von Veränderung zu übermitteln. Heraus kam ein vollwertiges Aufbaustrategiespiel, mit der wir die Potenziale von Browser-Umgebungen bestens ausnutzen konnten. Passgenau: Brand-Games für Ihre Marke Spiele sind das ideale interaktive Unterhaltungsformat für eine positive Beschäftigung mit einer Marke. Laut unserem Gründer Philipp sind Brand-Games einer von fünf Arbeitswelt-Trends, den jedes Unternehmen auf dem Schirm haben sollte. Denn Spiele sprechen deutlich mehr Gehirnregionen an als ein Werbespot. Wir meinen: Web-Spiele sind zeitgemäßes Marketing. Mit einem Klick eine breite Zielgruppe erreichen. Wir entwickeln ein Web-Spiel zu einem Motivationskunstwerk, das zu 100 Prozent zur Marke passt. Weitere Case Studies für Web-Spiele: Hybrides Wimmel-Story-Spiel für die Jugendmigrationsdienste Lern-Spiel für das Goethe-Institut Digital Escape Game zu Data Competence für Bosch   Native Apps: Passgenau für Workplace und Marke Die größte Schwäche einer Native App ist gleichzeitig ihre größte Stärke: die Anbindung an bestimmte Hard- und Software. Denn einmal installiert, versteht sich eine Native App einfacher mit der lokalen Hardware wie dem Datenspeicher, der Kamera oder anderen Sensoren. Die Anpassung an kundenspezifische Endgeräte, das volle Ausschöpfen technischer Möglichkeiten und nicht zuletzt das Umschiffen von Browser-Sicherheitslücken sind starke Argumente für eine Native App. Der bessere Einsatz von System-Ressourcen ermöglicht aufwändigere Effekte und komplexere Anwendungen, die zudem flüssiger laufen: Diese Anwendungen machen Spaß. Wie unsere Weiterentwicklung der IKEA Family App. Im Auftrag von IKEA Schweiz und der Agentur Wirz haben wir ein Mixed Reality Spiel konzipiert: Eine Schnitzeljagd im IKEA-Markt, die die Showrooms mit Augmented Reality Technologie zum Leben erweckt. Doch wir bei Pfeffermind haben nicht nur den Spielspaß immer im Blick. Bevor wir ein Spiel konzipieren, gehen wir mit unsere Kunden in die ganzheitliche Analyse. Wir nennen das Game Thinking. So können wir das volle Potenzial von Apps ausschöpfen: Zusatzangebot: Kundenbindung durch Games Eine Native App bietet vielfältige Möglichkeiten zur Förderung der Kundenbindung. Ist die Hürde einmal genommen, dass Ihre App auf dem Smartphone des Kunden installiert ist, ist das ein wertvoller Kommunikationskanal, mit einem seriösen Datenschutz-Konzept in beide Richtungen. Aber aufgepasst: Eine App für eine Marke oder ein Event zu konzipieren, nur um „eine eigene App zu haben„, ist zielloser Marketing-Aktionismus. Negativ-Bewertungen im App-Store fallen schnell auf Sie zurück. Ein Beispiel für clevere Kundenbindung beim ÖPNV ist die von Pfeffermind entwickelte Haltestellen-Quiz-App, eine erfolgreiche Whitelabel-Lösung, mit der bereits zahlreiche ÖPNV-Kunden erfolgreiche und medial begleitete Kampagnen veranstalteten. Zugewandt: Apps für Mitarbeitende Nicht nur für die Kundschaft, sondern auch für die Belegschaft kann eine individuelle App sinnvoll sein. Für unseren Kunden „Gesundheit in Bewegung“ (GiB), eine Unternehmensberatung in Sachen betriebliche Gesundheitsförderung durften wir das „Haus der Lebensgeister“ als App entwickeln. Unsere Challenge: Wie schaffen wir es, dass Mitarbeitende spielerisch lernen, im Berufsalltag gesünder zu leben? Dafür sorgen die Lebensgeister, die in das Haus der Spielenden einziehen, wenn die Anwender:innen die mit den liebevoll gestalteten Geisterwesen verbundene Aufgaben regelmäßig erledigen. Die App ist nur Beispiel für einen starken Trend: Gamification im Gesundheitswesen. Dazugelernt: Unterricht digital Die auf dem Gamescom Congress 2022 vorgestellte Machbarkeitsstudie „Games machen Schule“ aus NRW hat es wieder einmal bewiesen: Games eignen sich zur Erreichung von Lernzielen. Wir bei Pfeffermind freuen uns über diese wissenschaftliche Bestätigung unserer täglichen Arbeit, denn: Spielen ist Lernen. Und umgekehrt. Für Game-based Learning gamifizieren wir Anwendungen für den Bildungsbereich, z.B. für den Schulunterricht. Oder wir entwickeln Lern-Apps völlig neu. So geschehen bei der Multifunktions-App „A touch of History„, eine Kooperation mit Samsung und der Agentur Jung von Matt. Weitere Case Studies: Prämiertes interaktives Social Guessing Game Nachhaltigkeits-App für die GIZ Gamevertisement für die Leipziger Verkehrsbetriebe    Wie kann ich ein Web-Spiele und Apps zielführend einsetzen? Sie möchten eigene Web-Spiele oder Apps entwickeln? Dann werfen Sie einen Blick auf unser Player Journey Toolkit. Es hilft Ihnen bei der Entwicklung eigener Spiel-Ideen. Mithilfe unterschiedlicher Karten aus den Kategorien Mission, Aktion, Challenge, Hilfsmittel und Feedback können sie bestehende Spiele analysieren und eigene Prozesse spielerisch gestalten. Probieren Sie es aus! Benötigen Sie Unterstützung? Wir helfen gerne! Als Gamification Agentur beraten wir Kunden aus ganz unterschiedlichen Bereichen. Sei es in Form von Workshops zum Einsatz der Player Journey oder durch Entwicklung individueller und auf Ihre Bedürfnisse angepasste Gamification-Konzepte. Sprechen Sie uns an! Und lassen Sie uns gemeinsam die Alltags- und Berufswelt ein Stück angenehmer gestalten. Mehr über uns Pfeffermind – Die Gamification-Agentur Game Thinking – unser Ansatz Starke Partnerschaften – starke Referenzen

Gamify Your Life: Gamification im Alltag nutzen

Endlich Feierabend – jetzt ins Sofa sinken, Essen bestellen und einen Film anschauen. Der Wäscheberg, die Steuererklärung und der Besuch des Fitness-Studios haben bis morgen Zeit. Unangenehme Aufgaben fallen im Alltag gern mal hinten runter. Das ist kein Wunder: Denn für sie wird man selten direkt belohnt. Das macht es leicht, sie aufzuschieben, selbst wenn man weiß, dass man sie letztlich irgendwann erledigen muss. Gamification kann dabei helfen, sich zu alltäglichen Aufgaben zu motivieren. Wie genau das gelingen kann? In diesem Artikel zeigen wir einige Möglichkeiten auf, Gamification im Alltag zu nutzen!   Mit Gamification-Apps den Alltag spannend machen Gamification bedeutet, Spielelemente in spielfremde Kontexte zu übertragen. Spiele machen schließlich Spaß – und indem wir uns ihre Prinzipien zunutze machen, können wir uns auch alltägliche Tätigkeiten schmackhafter machen. Lästige „Muss-ich-machen“-Aufgaben werden zu angenehmen „Will-ich-machen“-Aufgaben. Diese Idee hat längst in den App-Stores Einzug gehalten. Dort wimmelt es regelrecht von gamifizierten Selbstoptimierungs-Apps – von der Fitness-App, die mit Punkten und Badges zum Workout motiviert, bis hin zur Life-Management-Anwendung, die die To-do-Liste in ein Spiel verwandelt. Einen besonders eindringlichen Antrieb zum täglichen Sport liefert Zombies, Run! Mit dieser App schlüpft man in die Rolle eines Charakters in einer Art interaktivem Hörspiel – und statt einfach zu joggen, läuft man vor Zombies davon. Zusätzlich sammelt man während des Laufens Items, mit denen man sich ein Lager aufbauen kann. Gut für diejenigen, denen das immer näher kommende Röcheln im Rücken noch nicht Motivation genug ist. Eine spannende Variante der To-Do-Liste bietet EpicWin. In einer Art Rollenspiel erhält man in dieser App Punkte für erledigte Aufgaben. So wird der eigene Avatar mit jedem geschafften To-do ein bisschen stärker, baut Fähigkeiten auf und klettert die Level-Leiter empor. Noch einen Schritt weiter geht Habitica. In dieser App im Stil eines Retro-Videospiels erschafft man sich einen Avatar, der bei erledigten Aufgaben im Level aufsteigen kann. Man sammelt außerdem Münzen, die sich in Items umtauschen lassen. Zusätzlich gibt es allerdings auch Minuspunkte, wenn man eingesteht, dass man eine Aufgabe nicht erfüllt hat. Dadurch kann der Avatar Level oder Münzen verlieren.     Gamification im Alltag – gern in Gesellschaft Natürlich muss man sich den Alltag nicht allein gamifizieren. Oft macht es mehr Spaß, Aktivitäten gemeinsam mit anderen anzugehen. Das stärkt unser Zusammengehörigkeitsgefühl – und ein bisschen gesunder Wettbewerb kann die Motivation fördern. Deshalb setzen viele gamifizierte Apps auf soziale Features. Diejenigen, die im Meistern des Alltags lieber nicht auf sich gestellt sind, haben so die Möglichkeit zum Austausch mit anderen. Ein klassischer Vertreter sozialer Features ist das Leaderboard: Für erfolgreiche Aktionen – ein erledigtes To-do oder ein erreichtes Schrittziel – erhält man Punkte. Auf einem Leaderboard darf man sich mit anderen messen – manchmal mit Freund:innen und Familie, manchmal mit User:innen auf der ganzen Welt. Ein anderes verbreitetes Feature ist der Share-Button. Er erlaubt es, Erfolge auf Social Media zu teilen. Das muss nichts mit Prahlen zu tun haben: Manche Meilensteine möchten wir einfach nicht für uns behalten – und das ist nichts schlechtes! Uns ein bisschen feiern zu lassen, bestärkt uns in unseren Erfolgen und motiviert uns, weiterzumachen. Habitica verwandelt alltägliche Aufgaben gleich ganz in Missionen, die wir mit unseren Freund:innen bestreiten können. Dort besiegt man „Monster“ und löst „Quests“, indem man seine To-dos erledigt. Damit das gelingt, müssen alle im Team am Ball bleiben – im Team gewinnen oder verlieren alle gemeinsam. Wenn das mal nicht zusätzlich motiviert!   Nicht nur digital Was aber, wenn man zwar Lust auf Gamification hat, aber ungern nur auf digitale Tools zurückgreift? Schließlich verbringen viele von uns schon einen Großteil des Tages vor dem Bildschirm. Außerdem sind einige Bedenken hinsichtlich digitaler Gamification-Apps sicherlich nicht von der Hand zu weisen. Schließlich produziert man, wenn man die persönliche Ernährung, To-dos oder sportliche Betätigung trackt, so einiges an Daten. Was mit diesen geschieht – ob sie zum Beispiel zu Marketing-Zwecken genutzt werden, – hängt ganz von der App ab. Zum Glück geht Gamification auch analog! Dazu sucht man sich einen Lebensbereich aus, den man „auf das nächste Level heben“ möchte, und definiert für den Lebensbereich Ziele. Für den Lebensbereich Ernährung wäre ein mögliches Ziel „Gesünder essen“. Ein so großes Ziel ist aber ziemlich unkonkret und überwältigend, also unterteilt man es in kleinere Teilziele. Beispielsweise „weniger Zucker essen“ und „mehr Obst und Gemüse essen“. Schon konkreter – aber noch nicht konkret genug! Mithilfe der SMART-Methode formuliert man die Teilziele möglichst spezifisch, messbar, erreichbar („achievable“), realistisch und terminiert. Aus „mehr Obst und Gemüse essen“ wird zum Beispiel „eine Woche lang jeden Tag mindestens zwei Portionen Obst und drei Portionen Gemüse essen“. Dieses Ziel ist konkret genug, um täglich daran zu arbeiten und am Ende des Tages genau zu wissen, ob man es erreicht hat. Fehlt nur noch eine Belohnung! Wenn man bestimmte Etappenziele erreicht hat, darf man sich etwas gönnen. Beispielsweise einen Kino-Abend, wenn man das Teilziel erreicht hat? Oder vielleicht Punkte, die man für eine größere Belohnung ansparen kann? Ein so klarer Meilenstein gibt einem etwas, auf das man hinarbeiten kann, und verbindet lästige Tätigkeiten mit positiven Ergebnissen – das motiviert und macht Spaß.   Kurzgesagt: Gamification im Alltag Gamification bindet Spielelemente wie Punkte oder Missionen in spielfremde Kontexte ein. Die motivierende Wirkung solcher Systeme lässt sich im Alltag nutzen: Auch die lästigste Tätigkeit kann damit motivierend und interessant werden. Eine riesige Bandbreite an Apps gamifiziert verschiedenste Lebensbereiche. Aber Gamification funktioniert auch analog! Wenn man konkrete Ziele gesetzt hat und sich mit passenden Meilensteinen und Belohnungen motiviert, fällt es selbst nach einem anstrengenden Tag deutlich leichter, sich aufzuraffen und den inneren Schweinehund zu besiegen!   Gamification ist unsere Spezialität! Wir von Pfeffermind entwickeln täglich Ideen und Anwendungen, die Tätigkeiten von der „Muss-ich-machen“- auf die „Will-ich-machen“-Liste bringen. Durch jahrelange Erfahrung und durch den kritischen Austausch kann Pfeffermind mit den besten Konzepten für Kunden da sein. Kontaktieren Sie uns gerne, damit wir auch für Sie ein erfolgreiches Konzept entwerfen können.   Mehr über Gamification von Pfeffermind: Know-how: Gamification in Bildung und Kultur Steigerung der Effizienz durch Gamification Gamechanger – Arbeit neu denken

03. März 2022  · Escape Games, Know-how

Know-how: Escape Games

Escape Games? Vielleicht haben Sie nun einen begehbaren Escape Room vor Augen, den Sie vor nicht allzu langer Zeit mit Ihrer Familie, als Firmenevent oder beim Junggesellenabschied gespielt haben. Doch das Prinzip der beliebten Rätsel-Spiele gibt es auch als digitale Anwendung, als Virtual Reality Erlebnis oder sogar als Gamebook auf Papier. Und Vielfalt gibt es auch bei den Anwendungsbereichen! Denn wir bei Pfeffermind sind überzeugt: Escape Games können mehr als Teambuilding. Das zukunftsweisende Format kann Bildung, Kultur und Entertainment auf ganz neue Weise zu einem Motivationskunstwerk verknüpfen! Und wir wissen, wovon wir reden. Denn unsere Mutterfirma Paperdice Solutions GmbH ist der führende Escape Room Anbieter in Deutschland. Was sind also Escape Games und worin steckt ihr Potenzial? Lesen Sie im Folgenden alles, was Sie über Escape Games wissen müssen.   Inhalt 1. Was sind Escape Games? 2. Warum sind Escape Games so erfolgreich? 3. Beispiele für den Einsatz von Escape Games 4. Wie kann ich ein Escape Game zielführend einsetzen?   Was sind Escape Games? Escape Games sind ein Freizeittrend, der seit etwa zehn Jahren auch in Deutschland immer beliebter wird. Egal ob in Form eines begehbaren Abenteuerspiels (Escape Room), eines Brettspiels für den heimischen Wohnzimmertisch oder als digitale Onlinevariante, das Spielprinzip ist immer das gleiche: Ein Team beweist Kreativität und Köpfchen, um gemeinsam ein bis zwei Stunden lang Hinweise zu entdecken, aufeinander aufbauende Rätsel zu lösen und dabei eine spannende Geschichte zu erleben. Oft gibt eine spannende Hintergrund-Story den Spielenden eine motivierende Mission. Das Team muss z.B. aus einem Gefängnis entkommen, ein Unglück verhindern oder einen Kriminalfall lösen. In den hunderten von physischen Escape Rooms alleine in Deutschland wird das Spielteam meist durch eine Spielleitung begleitet. Sie erklärt den Spielenden Story und Spielanleitung und verfolgt während des Spiels aus einem Regieraum das Spiel per Kamera, um bei Bedarf mit Hinweisen zu unterstützen. Online Escape Games – beispielsweise browser-basierte Varianten – können Teams oft autark bestreiten. Remote Escape Rooms dagegen sind Online-Formate, bei denen die Spielenden aus der Ferne einen Charakter innerhalb eines physischen Raumes steuern.   Warum sind Escape Games so erfolgreich? Escape Games besitzen gleich drei wesentliche Eigenschaften, welche Menschen beim Spielen motivieren. Sie wecken unseren Entdeckergeist, sie schaffen Gruppenerlebnisse und bescheren uns ein optimales Flow-Gefühl. Betreten Spielteams einen physischen oder virtuellen Escape Room oder öffnen sie die Spielschachtel mit dem neuesten Escape Game für zu Hause, dürfen sie gleich das machen, was Menschen lieben, seitdem sie auf der Welt sind: Neugierig sein, Ausprobieren, Neues entdecken! Und dabei wird auch noch ein weiteres menschliches Grundbedürfnis angesprochen: Alle Spielenden fühlen sich zur Gruppe zugehörig und verfolgen ein gemeinsames Ziel. Das Kooperationsspiel Escape Game wird zum sozialen Erlebnis! Drittens bietet ein gut gemachtes Escape Game alles, was es braucht, um „in den Flow zu kommen“. Vielleicht haben Sie es in einem Escape Room selbst schon erlebt: Sie knacken das finale Türschloss und schauen sich gegenseitig staunend an: „Wie… 60 Minuten schon rum?“ Dann haben Sie die Zeit vergessen. Perfekt! Das Zusammenspiel der Rätsel hatte alle Zutaten, die Sie laut einer oft-zitierten Mihály Csíkszentmihályis Theorie in den „Flow“ gebracht hat: Volle Konzentration auf Ihr Tun, das Gefühl der Kontrolle der Tätigkeit und den Einklang zwischen den Fähigkeiten Ihres Teams und den Anforderungen des Escape Games. Oder anders gesagt: Ihrem Gehirn wurde ein angemessen kniffeliges Problem serviert. Mehr über Gamification und Motivation: WELT-Interview zum Motivationstrend Gamification  Der ultimative Gamification Guide Was Gamification aus der Flow Theorie lernen kann Intrinsische Motivation fördern mit Games   Beispiele für den Einsatz von Escape Games Nehmen wir das Offensichtliche mal vorweg: Escape Games sind seit einigen Jahren ein neuer Stern am Himmel der Entertainment-Branche. Das beliebte Freizeit-Format verspricht gemeinsamen Nervenkitzel und Unterhaltung für Familien, Freundeskreise und Pärchen gleichermaßen. Doch da geht viel mehr: Escape Rooms: Spielräume für Begeisterung und Weiterbildung! Die Motivationsfaktoren eines begehbaren, szenischen Escape Rooms kann man in der Weiterbildung und Wissensvermittlung nutzen. Kleine Lerneinheiten lassen sich in die Spielwelt einbetten, ohne die Spielenden aus dem Flow zu holen. So geschehen bei einem Projekt für Continental. Hier galt es Schulungsinhalte für Verkäufer:innen attraktiv aufzubereiten. Diese finden im ganzen Raum versteckte Argumente, die sie benötigen, um einen virtuellen, zögernden Kunden umzustimmen. Ein anderes Beispiel: Für die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg haben wir einen mobilen Escape Room für junge Menschen entwickelt, um ihre Medienkompetenz zu stärken. Spielerisch lernen im Team! Beispiel Case Studies: Verkaufstraining für Continental Medienkompetenz-Raum für LPB Baden-Württemberg Museumsspiel für Klangwelt Toggenburg Digital Escape Games: Gemeinsamer Fernweh-Nachmittag! Unternehmen möchten Mitarbeitende zunehmend virtuell zusammenbringen. Aber klappt das Arbeiten aus dem Home Office auch für „langweilige“ Fortbildungen? Technisch kein Problem, doch mit klassischen Formaten entsteht dabei meist kein Wir-Gefühl. Online-Schulungen lassen schnell passive Teilnahme und Langeweile entstehen, wenn die Lernenden nicht aktiv eingebunden und immer wieder die gleichen Formate genutzt werden. Wie schafft man es also, eine digitale Team-Maßnahme spannend und motivierend zu machen? Dafür haben wir bei Pfeffermind das Format Digital Escape Game entwickelt. Hier knobeln die Spielenden per Videochat gemeinsam an Rätseln, um rechtzeitig eine spannende Mission zu schaffen. Dabei kann relevantes Wissen erworben und sofort angewendet werden. Die Anwendungsbereiche sind vielfältig: Awareness für IT-Security fördern, Kundschaft und Geschäftspartner für eine Software-Lösung begeistern oder Fähigkeiten im Bereich Data Competence verbessern. Beispiel Case Studies: Awareness für IT-Security für DB Begeisterung für Software-Lösungen für SAP Data Competence für Bosch Gamebooks: Jetzt habe ich es begriffen! Wenn Gutenberg das noch erlebt hätte: Ein Escape Room auf Papier! Jawohl, ein Schulungsevent kann auch mit wenig Material und Aufwand „analog“ vor Ort umgesetzt werden. Dazu haben wir das Adventure Book wiederentdeckt und weiterentwickelt. Ein Beispiel: Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Bosch-Mitarbeiterzeitung, dem „Bosch Zünder“, sollte Angestellten eine besondere Form des Infotainments geboten werden. Unsere Lösung: Ein Gamebook aus Papier, das direkt aus den Druckern kommt und mit gängigen Büro Utensilien spielbar ist. Gerahmt von einer spannenden Storyline falten oder zerschneiden die Spielenden Seiten, suchen Informationen und kombinieren diese, um das Spiel zu gewinnen. Lerninhalte erfahren die Mitarbeitenden auch bei dieser Art von Escape Game dadurch ganz nebenbei. Beispiel Case Studies: Infotainment Gamebook für Bosch Escape Adventures für frechverlag   Wie kann ich ein Escape Game zielführend einsetzen? Sie möchten Ihr eigenes Escape Game entwickeln? Überlegen Sie zunächst, welche Ziele Sie mit Ihrem Projekt verfolgen, welche Zielgruppe Sie ansprechen möchten und welche Rahmenbedingungen es gibt. Escape Games in den dargestellten Varianten haben vielfältiges Potenzial, um genau Ihre Anforderungen zu treffen. Vielleicht sind Sie noch nicht sicher, was die beste Lösung ist? Dann werfen Sie einen Blick auf unser Player Journey Toolkit. Es hilft Ihnen bei der Entwicklung eigener Spiel-Ideen. Mithilfe unterschiedlicher Karten aus den Kategorien Mission, Aktion, Challenge, Hilfsmittel und Feedback können sie bestehende Spiele analysieren und eigene Prozesse spielerisch gestalten. Probieren Sie es aus! Benötigen Sie Unterstützung? Wir helfen gerne! Als Gamification Agentur beraten wir Kunden aus ganz unterschiedlichen Bereichen. Sei es in Form von Workshops zum Einsatz der Player Journey oder durch Entwicklung individueller und auf Ihre Bedürfnisse angepasste Gamification-Konzepte. Sprechen Sie uns an! Und lassen Sie uns gemeinsam die Alltags- und Berufswelt ein Stück angenehmer gestalten. Mehr zu unseren Methoden und Prozessen Game Thinking Gamification Tools: Unser Player Journey Toolkit

Künstliche Intelligenz im Spielbereich

Künstliche Intelligenz ist ein Ansatz, um menschliche Intelligenz durch einen Computer nachzubilden. Eine genaue Definition ist schwierig. Bereits der Begriff „Intelligenz“ ist nicht klar definiert. Oft spricht man von einer generellen künstlichen Intelligenz (GKI). Eine GKI ist eine Maschine, die jede intellektuelle Aufgabe verstehen oder erlernen kann. Diese Fähigkeit soll der eines Menschen entsprechen. Sie ist das primäre Ziel vieler Forschungen. Und öffnet auch viele Türen im Gamification und Spielbereich.   Wie funktioniert Künstliche Intelligenz? So gibt uns eine sehr gute Antwort die über KI laufende Sprachassistentin Alexa. Wenn man Alex fragt: „Alexa, wie funktioniert Künstliche Intelligenz?“. So antwortet die virtuelle Assistentin wie folgt: „Künstliche Intelligenzen versuchen durch künstliche neuronale Netze die Funktionsweise des menschlichen Gehirns durch Maschinen nachzubilden. Solche Systeme setzen sich aus sogenannten Algorithmen zusammen. Wie der Mensch, lernen auch künstliche Intelligenzen durch Übung und Erfahrung. So braucht es Lern- und Trainingsmengen. Aus denen das kognitive System während des Betriebs Rückschlüsse ziehen. Und aus den Abläufen lernen kann.“ (Quelle: Alexa,  Software-Version: 658655620) Und wie genau lässt sich eine künstliche Intelligenz erreichen? So gibt es momentan bereits mehrere Ansätze:   Maschine Learning | Lernen von Erfahrungen Maschinelles Lernen verleiht Computer-Systemen die Fähigkeit, automatisch aus Erfahrung zu lernen. Ebenfalls sich zu verbessern. Somit ist es nicht notwendig, sie explizit zu programmieren. Machine Learning konzentriert sich auf die Entwicklung von Algorithmen. Diese analysieren Daten und können Vorhersagen machen. Beispielweise wird Ihnen vorhergesagt, welche Filme Ihnen gefallen oder welche Route Sie am besten nehmen. Um schnellstmöglich am Ziel zu sein. Auch im Spielbereich und in Gamification gibt es immer mehr Ansätze mit Maschine Learning.   Deep Learning | Selbstlernende Maschinen Deep Learning ist ein Teilbereich von Maschine Learning. Um das zu ermöglichen, werden künstliche neuronale Netzwerke eingesetzt. Durch die Verarbeitung von Daten lernen diese Programme. Somit werden biologische neuronalen Netzwerke des menschlichen Gehirns nachgeahmt. Deswegen werden mit Deep Learning Gesichter auf Bildern identifiziert. Auch gibt es noch eine andere Form des Deep Learnings: die Spracherkennung. Sprachassistenten wie Alexa, Siri und der Google Assistent erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.   Natural Language Processing (NLP) | Sprache verstehen Natural Language Processing, oder NLP, ermöglicht es Computern, menschliche Sprache zu erkennen. So kann sie diese verstehen und auch selber produzieren. Das ultimative Ziel von NLP ist es, eine nahtlose Interaktion mit den Maschinen zu ermöglichen. Das geschieht, indem man Systemen beibringt menschliche Sprache im Kontext zu verstehen. Und logische Antworten zu produzieren. Ein praktisches Beispiel für NLP ist der Skype Translator. In dem Beispiel wird KI genutzt um mehrere Sprachen in Echtzeit während des Skype Calls übersetzten.   Anwendungsbeispiele von Künstlicher Intelligenz Mit künstlicher Intelligenz laufende Programme sind besonders gut im Erkennen von Mustern. Somit werden sie immer häufiger genutzt. Beispielweise erkennt die KI Bilder und Muster. Darüber hinaus, werden diese auch ausgewertet. Daher ist es möglich, mit einer KI Hautkrebs auf Bildern zu erkennen. Aus diesem Grund können Programmen die mit künstlicher Intelligenz laufen ähnlich gut oder sogar besser als Mediziner:innen Hautkrebs erkennen. Auch unsere Sprache ist durch ihren Grad an Komplexität, und ebenfalls durch bestimmte Formulierungen stark von Mustern geprägt. Die Mount Sinai School of Medicine hat demnach eine Künstliche Intelligenz mit Sprach-Protokollen von Jugendlichen trainiert. Somit konnten frühzeitige Diagnosen von Psychosen bei den Jugendlichen erstellt werden. Während der Studie arbeitete das Programm mit einer 83 prozentigen Genauigkeit. Diese zeigte, ob sich möglicherweise innerhalb von 2 Jahren eine psychische Störung bei den Jugendlichen anbahnt.   Künstliche Intelligenz im Spielbereich Angewendete KI in einem Text-Adventure-Game: Dungeon AI. Stellen Sie sich eine Welt vor, in der Sie ständig neue Inhalte und Abenteuer finden. Folglich können Sie jede erdenkliche Aktion wählen. Weiterhin sind Sie nicht durch die Vorstellungs-Kraft der Spieleentwickler begrenzt. Dank künstlicher Intelligenz, existiert so ein Spiel bereits: AI Dungeon. AI Dungeon ist das erste grenzenlose Text-Adventure seiner Art. Es wurde mit extrem fortschrittlicher künstliche Intelligenz und darüber hinaus auch unter Verwendung eines massiven neuronalen Netzwerks entwickelt. Daher gibt es durch diesen Einsatz unendliche Handlungs-Stränge für jeden Spieler.   Zukunftsprognosen für KI im Spielbereich Georgios N. Yannakakis hebt vier weitere mögliche Anwendungs-Bereiche für künstliche Intelligenzen im Spielbereich hervor: Player-Experience-Modeling Beispielsweise das Erkennen der Fähigkeiten. Sowie des emotionalen Zustands des Spielers. Dazu passt die KI entsprechend der Daten das Spiel an. Weiterhin kann das ein dynamisches Balancing (Anpassung des Schwierigkeits-Grades) beinhalten. Demnach besteht dieses darin, die Schwierigkeit in einem Videospiel in Echtzeit auf der Grundlage der Fähigkeiten des Spielers anzupassen. Prozedurale Inhaltserstellung Weiterhin gibt es die automatisierte Erstellung von Elementen der Spielumgebung. Ferner erstellt die KI Umgebungs-Bedingungen. Die künstliche Intelligenz erschafft zudem Levels und schließlich auch Musik. Hierdurch können neue Inhalte oder interaktive Geschichten generiert werden. Data-Mining zum Nutzerverhalten Damit können Spieldesigner:innen erforschen, wie Menschen das Spiel nutzen. Auch analysiert die KI folglich, welche Teile Spieler am häufigsten spielen. Des Weiteren analysiert sie, warum die Spielenden mit dem Spielen aufzuhören. Somit ist es den Entwickler:innen möglich, das Gameplay zu optimieren oder die Monetarisierung zu verbessern.   Sie wollen mehr erfahren? Als Gamification Expert:innen sind wir stets auf dem neuesten Stand. Unsere Expertise liegt in der Erstellung erstklassiger Gamification Konzepte. Sei es für eine spielerische Lösung in der Industrie oder auch ein gamifiziertes Konzept für ein KI-System. Wir bauen aus ihrer Challenge eine spannende Lösung. Zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns!   Mehr zu Künstlicher Intelligenz und Gamification: Machine Learning in Games und Gamification Gamifizierung: Spielelemente sinnvoll nutzen Mit Augmented Reality gamifizieren

Kann Gesundheit gamifiziert werden?

In den letzten Jahren ist Gamification zu einem Buzzword in der Welt des Marketings geworden. Gamification wurde auf alles angewandt, vom Autoverkauf bis zur Ermutigung von Menschen, mehr Sport zu treiben. Aber was ist, wenn Sie versuchen, jemanden zu motivieren, etwas zu tun, das nicht von Natur aus Spaß macht? Was ist, wenn Sie versuchen, Menschen dazu zu bringen, sich gesünder zu ernähren oder mit dem Rauchen aufzuhören? Wie kann man Gesundheit spielerisch vermitteln? Gesundheit ist für viele Menschen nicht mit Spaß verbunden. Das heißt aber nicht, dass man sie nicht interessanter gestalten kann. Dieser Artikel zeigt Ihnen einige Ideen, wie Sie die Gesundheit ansprechender gestalten können und hoffentlich auch ein wenig mehr Spaß daran haben. Darüber hinaus werfen wir einen Blick darauf, wie Gamification dabei helfen kann.   Gamification zur Verbesserung der Gesundheit Die Gesundheitsbranche steht vor vielen Herausforderungen wie hohen Kosten und dem Druck, eine hervorragende medizinische Versorgung zu bieten. Das größte Problem ist jedoch, dass viele Menschen ihre Gesundheit nicht ernst nehmen. Oder zumindest vernachlässigen. Daher versuchen Gesundheitsorganisationen ständig, neue Wege zu finden, um Menschen zu motivieren und sie zu einem gesünderen Lebensstil zu bewegen. Dabei ist Gamification ein mächtiges Werkzeug. Gamification ist der Prozess des Hinzufügens von Spielelementen in nicht spielerische Kontexte, um Benutzer zu engagieren und Verhaltensänderungen zu fördern. Dieser Prozess kann in vielen Bereichen der Gesundheit eingesetzt werden, z. B. bei der Ernährung, der körperlichen Aktivität und sogar bei der Raucherentwöhnung.   Gamifizierung von Ernährung Die Ernährung ist ein ziemlich wichtiger Aspekt unseres Lebens. Bei Ernährung geht es darum, die richtigen Lebensmittel zu konsumieren, um alle notwendigen Nährstoffe für unseren Körper zu erhalten. Dies ist jedoch keine leichte Aufgabe, da es Tausende von verschiedenen Nahrungsmitteln auf dem Markt gibt. Darüber hinaus hat jedes seine eigenen Vorteile und Nebenwirkungen. Daher ist es eine große Herausforderung, diese zu sortieren um alle Nährstoffe, die Ihr Körper braucht, aus ihnen zu erhalten.     Mehr Gesundheit durch Ernährung-Apps Es gibt viele Apps, die uns dabei helfen, den Überblick über die Nährstoffe zu behalten, die wir über den Tag verteilt zu uns nehmen. Die meisten von ihnen sind jedoch darauf ausgelegt, die tägliche Aufnahme zu protokollieren und den Fortschritt zu verfolgen. Das Problem bei diesem Ansatz ist, dass es einfach zu langweilig und mühsam ist, dies jeden Tag über Monate oder Jahre hinweg zu tun. Das führt dazu, dass die meisten Leute nach ein paar Tagen das Protokollieren einfach aufgeben. Was wir daher brauchen, ist eine Möglichkeit, Menschen zu motivieren, ihre Nahrungsaufnahme täglich und über einen langen Zeitraum zu verfolgen. An dieser Stelle kommt Gamification ins Spiel. Eine bekannte App, die Gamification zur Verbesserung der Ernährung einsetzt, ist Lose It! Die App wurde um drei Hauptprinzipien herum entwickelt: Nachhaltigkeit – Das Abnehmen hält ein Leben lang Motivation – Spaß und soziale Aspekte Daten – Verfolgen Sie Ihren Fortschritt in Tabellen und Diagrammen Diese Prinzipien werden genutzt, um die Nutzenden zu fesseln und sie zu motivieren, ihre tägliche Nahrungsaufnahme langfristig zu protokollieren. Lose It! verwendet verschiedene Spielelemente, um den Prozess der Protokollierung der Nahrungsaufnahme angenehmer zu gestalten. Dazu gehören Abzeichen (Levels), Punkte (Kalorien), Bestenlisten (Punktestand), Wettbewerbe (Ranglisten) und viele andere spielähnliche Funktionen. Dieser Ansatz stellt sicher, dass die Menschen die App über einen langen Zeitraum hinweg nutzen, ohne sich zu langweilen, was letztendlich ihre Diätfähigkeiten verbessert und ihnen hilft, langfristig Gewicht zu verlieren.   Gamifizierung von Bewegung Spiele können auch dazu verwendet werden, unser körperliches Aktivitätsniveau zu erhöhen. Körperliche Aktivität ist eines der wichtigsten Dinge, die Sie täglich tun sollten, wenn Sie langfristig gesund bleiben wollen. Dazu gehört nicht nur, ins Fitnessstudio zu gehen oder jeden Tag stundenlang herumzulaufen, sondern auch einfache Dinge wie zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad fahren. Dies ist jedoch nichts, was die meisten Menschen täglich tun, weil es von vielen als langweilig angesehen wird. Der Spaßfaktor fehlt. Spieleentwickler haben uns eine Lösung für dieses Problem gegeben, indem sie verschiedene Fitnessspiele entwickelt haben. Diese beinhalten zum Beispiel das Laufen oder Radfahren, um langfristig gesund zu bleiben. Es gibt viele verschiedene Anwendungen im Zusammenhang mit Fitnessspielen wie Zombies, Run! oder RunKeeper, die uns mit Punkten für jede Übung belohnen, die wir im Laufe des Tages durchführen. Diese Punkte können später gegen besondere Gegenstände eingetauscht werden oder sie verstärken einen positiven Wettbewerbsdruck unter unseren Freunden. Dieser wird zum Beispiel immer aktiviert, sobald wir deren Punktestand bei einem bestimmten Fitnessspiel das wir beide spielen, schlagen. Auch wir haben bereits mit dem Thema Gesundheit und Gamification beschäftigt und eine Achtsamkeits-App entwickelt. Diese motiviert spielend die Nutzer dazu, regelmäßig Übungen zu absolvieren.   Sie wollen mehr erfahren? Wir haben viele spannende Projekte abgeschlossen, die sich um das Thema Gamification und Lernen drehen. Gern unterstützen wir auch Sie bei der Entwicklung Ihrer individuellen, spielerischen Anwendungen. Zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns!   Mehr zu Thema Gamification: Gamification Beispiel: Spielen und Lernen Gamifizierung: Spielelemente sinnvoll nutzen Der ultimative Gamification Guide

eLearning für Unternehmen

In unserer sich immer schneller wandelnden Welt wird, wer stillsteht, rasch von der Konkurrenz abgehängt. Dies impliziert ein lebenslanges Lernen, um mit den wandelnden Herausforderungen des digitalen Zeitalters Schritt zu halten. Vor allem Unternehmen stehen vor der Challenge, das Wissen ihrer Mitarbeitenden auf dem neuesten Stand zu halten und gleichzeitig einen ständigen Wissensaustausch zu fördern. In dieser Zeit sind digitalen Technologien die idealen Werkzeuge für die Aus- und Weiterbildung in einer sich immer schneller drehenden Welt. Dieser Artikel befasst sich mit dem Potenzial von eLearning für Unternehmen. Zusätzlich gehen wir auf den Einsatz von Gamification im eLearning Bereich ein.   Was ist eLearning? Unter eLearning oder Electronic Learning (zu deutsch „elektronisch unterstütztes Lernen“, wörtlich: „elektronisches Lernen“), auch als E-Lernen (E-Didaktik) bezeichnet, werden – nach einer Definition von Michael Kerres – alle Formen von Lernen verstanden, bei denen elektronische oder digitale Medien für die Präsentation und Distribution von Lernmaterialien und/oder zur Unterstützung zwischenmenschlicher Kommunikation zum Einsatz kommen. (Wikipedia)   eLearning für Unternehmen Ein beliebter Bereich für eLearning in Unternehmen ist die Weiterbildung und Schulung von Mitarbeitern. Dabei gibt es eine große Vielfalt an unterschiedlichen Lernmöglichkeiten. So sind beliebte eLearning Inhalte für Unternehmen: Softskills wie Zeitmanagement, Konfliktmanagement oder effiziente Kommunikation Pflichtschulungen zu Themen wie beispielsweise Compliance, Datenschutz oder Arbeitssicherheit Eine digitale Schulung kann sehr stark angepasst werden. Daher können Unternehmen zwischen Standardlösungen oder maßgeschneiderten Programmen für die Weiterbildung ihrer Mitarbeitenden wählen.   Doch wie ist das Interesse der Lernenden? Momentan gibt es einen hohen Prozentsatz an Lernenden, welche angeben, gerne mehr Zeit mit dem Lernen zu verbringen. Gen Z – 44% – unter 22 Jahre Millennials – 36% – 22 – 37 Jahre Gen X – 28% – 38 – 53 Jahre Boomers – 21% – 54 – 72 Jahre   Was sind die Vorteile? eLearning hat zahlreiche Vorteile für Unternehmen sowie für Lernende. Dazu gehören: Das Lernen findet komplett standortunabhängig statt. Vor allem für internationale Firmen ist das ein großer Pluspunkt. eLearning hat eine hohe zeitlich Flexibilität. So kann jede Mitarbeiterin Lerneinheiten in ihrem eigenen Zeitplan unterbringen. Da eLearning einen hohen Grad an Individualisierung ermöglicht, kann jeder Mitarbeiter mit seiner persönlichen Lerngeschwindigkeit lernen. Selbstgesteuertes Lernen ist nicht nur motivierender. Zusätzlich können verschiedene Lerntypen besser berücksichtigt werden. Das Unternehmenswissen kann vereinheitlicht sowie systematisiert werden. Digitalisierte Lerninhalte sind sehr skalierbar. Dadurch stellt eLearning eine bedeutende Kostenersparnis dar. Und ist damit ein ausschlaggebender Vorteil für vielen Unternehmen. Gleichzeitig erfordert eLearning ein besonders hohes Maß an Selbst-Disziplin und Eigenmotivation. In einer eLearning-Umgebung kann daher Gamification eine entscheidende Rolle spielen. Der Erfolg von Gamification hat viel mit der Tatsache zu tun, dass gamifizierte Umgebungen den Lernenden mehr Handlungsfreiheit geben. Gamification soll die Bildungserfahrungen verbessern, indem Spielelemente die Lernenden stärker auf der kognitiven Ebenen ansprechen. Gründe für den Einsatz von Gamification im Bereich eLearning sind erhöhtes Engagement, Motivation, sowie Lernerfolg. Darüber hinaus werden Inhalte besser gemerkt und gleichzeitig die persönlichen Lern- und Denkfähigkeiten geschult.   Der Einsatz von Gamification Das Ziel von Gamification im Bereich eLearning ist das Lernen mit Spaßfaktor. Da die Lernenden alleine lernen, ist die geforderte Eigeninitiative höher, als würde man in der Gruppe lernen. Daher kann Gamification gezielt eingesetzt werden, um die Selbstmotivation zu erhöhen. Dabei ist es wichtig, die richtige Balance zwischen Spiel- und Lernerlebnis zu halten. Gamification soll den Wissenstransfer unterstützen. Und nicht von ihm ablenken.   Gamification Beispiele im eLearning Bereich Sprachen lernen mit Duolingo Die erfolgreiche App begeistert mittlerweile mehr als 300 Millionen Spielende. Es war noch nie so einfach (und so spielerisch), eine neue Fremdsprache zu lernen. Die Übungen sind kurzgehalten. Beispielsweise starten die Lernenden anfangs mit nur 10 Fragen. Diese nehmen nicht mehr als 2-3 Minuten in Anspruch. Verschiedene Spielmechaniken sorgen für Motivationsschübe, damit neue Lernende schnelle Erfolgserlebnisse genießen. Und ihre ersten Gewinnstufen erreichen. Ein Fortschrittsbalken zeigt an, wie nah man dem Abschluss der Übung ist. Jede richtige Antwort wird mit einem aufmunternden Soundeffekt unterstrichen. Zusätzlich kommentiert ein Eulen-Maskottchen, wie gut man ist. Erfolge werden mit Edelsteinen und Experience Points (EXP) belohnt. Darüber hinaus trägt jede abgeschlossene Übung zur Erweiterung eines Skill-Trees bei. Dieser visualisiert den Lernfortschritt der Nutzenden und macht Erfolge greifbar.   CodeCademy: Programmieren lernen mit Spielelementen Erst wenn man genauer hinschaut, fallen einem die gamifizierte Spielelemente auf der Lernplattform für verschiedene Programmiersprachen auf. CodeCademy ist auch ein gutes Beispiel, das zeigt, dass gute Gamification nicht sofort einem Spiel gleichgesetzt werden muss. Manchmal reichen auch bewusst gesetzte Gamification Elemente, um aus einem anstrengenden Programmierkurs eine spannende Erfahrung zu machen. Gamification funktioniert besonders gut, wenn der zu erlernende Inhalt sehr kompliziert ist. Code zu lernen ist besonders herausfordernd. Daher nutzt CodeCademy Gamification, um den Prozess unterhaltsam und süchtig zu machen. Dazu gibt es ein Dashboard, das den gesamten Kurs mit Belohnungs-Abzeichen entlang des Weges anzeigt. Diese lockern den Weg auf und zeigen dem Lerner klare „Level“, in die man aufsteigen kann. Weiterhin sammeln die Lernenden Abzeichen (Badges) entlang des Weges. Eine Lernende, die mehrere Tage hintereinander programmiert, befindet sich in einer sogenannten „Hot-Streak“. Damit erhält die Lernende einen weiteren Anreiz, um am Ball zu bleiben.   Auch wir haben bereits zahlreiche Schulungen und Weiterbildungen von Unternehmen digitalisiert und durch spielerische Elemente attraktiv gemacht. Beispielsweise haben wir für das Unternehmen Bosch eine besondere Form von Info- und Edutainment entwickelt. Auch haben wir mit unserer  digitalen Escape Game Challenge ein Spielerlebnis geschaffen, dass nicht nur unheimlich viel Spaß macht, sondern auch die Zusammenarbeit im Team stärkt.   Sie wollen mehr erfahren? Wir haben viele spannende Projekte abgeschlossen, die sich um das Thema Gamification und Lernen drehen. Gern unterstützen wir auch Sie bei der Entwicklung Ihrer individuellen, spielerischen Anwendungen. Zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns!   Mehr zu Thema Lernen und Gamification: Gamification Beispiel: Spielen und Lernen Gamifizierung: Spielelemente sinnvoll nutzen So geht Gamification in der Schule

Know-how: Gamification in Unternehmen

Es gibt viel, was wir als Spiel bezeichnen. Vom Brettspiel bis zum Computerspiel, vom Spielautomat bis zum Fußballspiel. Nur wenige Eigenschaften treffen auf alle zu. Das haben jedoch alle gemein: Ein Spiel ist eine von einem Spieler ausgeübte, nach Regeln ablaufende, gleichzeitig lustbetonte Tätigkeit. Mit einem Ziel, dessen Erreichbarkeit unvorhersehbar ist. Das Vergnügen, die „lustbetonte Tätigkeit“, ist somit eines der Kern-Merkmale eines Spiels. Gamification in Unternehmen bedeutet, solche Eigenschaften von Spielen in Kontexten zu nutzen, die bislang ohne spielerische Elemente ausgekommen sind. Ziel dabei ist, Aufgaben attraktiver und motivierender zu gestalten. Oder anders ausgedrückt, sie von der inneren Muss-ich-machen auf die innere Will-ich-machen-Liste zu bringen. Viele Companys haben von Gamification bereits gehört. Aber wie integriert man Spiel-Elemente im Business-Kontext? In welchen Bereichen lässt sich Gamification konkret nutzen? Wie sieht erfolgreiche Gamification in Unternehmen aus? Und wie entwickelt man ein solches gamifiziertes Produkt? Wir geben Antworten!   Inhalt 1. In welchen Bereichen lässt sich Gamification nutzen? 2. Gamification im Bereich Recruiting und HR 3. Gamification im Onboarding 4. Gamification für Teambuilding 5. Gamification zur Bindung und Motivation der Mitarbeiter 6. Gamification für die Fortbildungen innerhalb des Unternehmens 7. Gamification als Marketing 8. Beispiele für erfolgreiche Gamification im Unternehmen 9. In 6 Schritten zum gamifizierten Produkt   In welchen Bereichen lässt sich Gamification nutzen? Der Drang zum Spielen ist tief im Menschen verwurzelt. Folglich können auch Firmen sich dies zunutze machen. Und zwar auf ganz unterschiedliche Art und Weise und in den verschiedensten Kontexten. Werfen wir einen Blick auf denkbare Einsatzgebiete von Gamification im Unternehmen:   Gamification im Bereich Recruiting und HR Bei der Suche nach den passenden Kandidaten setzen viele Unternehmen auf Standards. Nämlich Bewerbungsgespräche, Eignungstests oder Assessment-Center. Zunehmend kommen hier aber auch spielerisch angereicherte Anwendungen zum Einsatz. In Form simulierter Kundenkontakte zum Beispiel, in denen Bewerber spielerisch ihr Talent im Umgang mit Menschen unter Beweis stellen. „Recruitainment bezeichnet den Einsatz spielerisch-simulativer Elemente in Berufsorientierung, Employer Branding, Personalmarketing und Personalbeschaffung“ (Wikipedia). Ziel ist, einerseits die Selektion von Bewerber und Unternehmen. So dass Kandidatin und Arbeitgeber passgenau zusammenfinden. Darüber hinaus können spielerische Elemente auch den Bewerbungsprozess attraktiver und angenehmer gestalten. Mehr zu Recruitainment: Recruitainment: Recruiting und Gamification   Gamification im Onboarding Ist die passende Fachkraft rekrutiert, dann startet der Prozess des Onboarding. Also die Einführung des neuen Mitarbeiters in dessen Aufgabenbereiche. Dieser Prozess ist sehr wichtig. Denn er setzt die Atmosphäre, mit der die Person im Unternehmen anfängt. Ein erster richtiger Eindruck sozusagen. Er legt den Grundstein für die Arbeit im Unternehmen. Auch hier kann Gamification den Einstieg angenehmer gestalten. Ebenso wie die Kontaktaufnahme zu anderen Kolleg:innen erleichtern. (Siehe dazu auch den nachfolgenden Abschnitt Gamification für Teambuilding).   Gamification für Teambuilding Ein gutes Betriebsklima wirkt sich positiv auf die Produktivität im Unternehmen aus. Gibt es dagegen Missstände zwischen einzelnen Beschäftigten, kann sich das negativ auf das ganze Kollegium auswirken. Mitarbeiter werden zu Einzelgängern. Die Arbeitszufriedenheit sinkt. Und das hat auch Folgen für die Leistungsfähigkeit der Firma. Teambuilding Maßnahmen haben daher große Relevanz in vielen Firmen. Teambuilding stärkt das Wir-Gefühl. Schafft positive Erlebnisse und verknüpft diese mit dem Unternehmen (Stichwort: Mitarbeiterbindung). Und bringt gleichzeitig die Motivation der Mitarbeitenden auf ein neues Level. Spiele sind hierfür besonders geeignet. Schließlich stammt die Idee von Teambuilding ursprünglich aus der Welt des Sport und Spiels. Mehr zu Teambuilding: Teambuilding: Mehr Produktivität durch Spiele Das Escape Game als Event-Schulung mit Teambuilding Effekt   Gamification zur Bindung und Motivation der Mitarbeiter Gute Mitarbeitende möchte man an das Unternehmen binden. Denn das Wissen und die Erfahrung, die die bestehende Belegschaft mitbringt, ist von unschätzbarem Wert. Einer Gallup Studie zufolge betragen Einarbeitungskosten eines neuen Mitarbeiters schätzungsweise zwischen einem halben und ganzen fünf Jahresgehältern der vorherigen Mitarbeiterin. Retention Management, so der Begriff für das Vorgehen zur Erhöhung der Mitarbeiterbindung, lohnt sich finanziell also durchaus. Und auch für die Leistungsfähigkeit steigt und fällt mit der emotionalen Bindung der Mitarbeitenden an das Unternehmen. „Mitarbeiterbindung ist […] ein entscheidender Hebel für Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit. Eine mangelnde emotionale Bindung an das eigene Unternehmen geht in den allermeisten Fällen auf Defizite in der Personalführung zurück: Aus motivierten Leuten werden Verweigerer, wenn ihre emotionalen Bedürfnisse bei der Arbeit über einen längeren Zeitraum ignoriert werden. (Marko Nink in der Gallup Metaanalyse 2016) Durch zusätzliche Motivation der Mitarbeitenden lässt sich die Arbeitszufriedenheit steigern. So kann zum Beispiel der gezielten Einsatz von Spielmechanismen eintönige Arbeitsabläufe interessanter gestalten. Darüber hinaus können wir so auch neue Wissensinhalte vermitteln, die die Mitarbeitenden fördern und fordern. Mehr zu Bindung und Motivation: Mitarbeiterbindung durch Gamification Retention Management Entertainment im Arbeitsalltag Arbeitszufriedenheit durch Gamification? Motivation am Arbeitsplatz   Gamification für die Fortbildungen innerhalb des Unternehmens Durch Fortbildungen der Mitarbeitenden bleiben diese thematisch immer auf dem neuesten Stand. Und entwickeln sich kontinuierlich weiter. Hat man beim Lernen auch noch Spaß, wird es auch effizienter! Spiele stellen dabei besonders förderliche Lernumgebungen dar. Erstens fördern sie die intrinsische Motivation. Und zweitens entspricht die grundlegende Anatomie von Spielen (strukturell) dem Prozess guten Lernens. Mehr zu spielerisch Lernen: Game-based Learning – Definition, Vorteile und Beispiele Spielend lernen: Spiele als optimale Lernumgebung? Die Macht des E-Learning Blended Learning LMS – Learning Management System Noch effektiver mit Microlearning Learning Nuggets – online und offline überzeugen   Gamification als Marketing Schwierigkeit, potentiellen Kunden aufzufallen? Auch hier kann Gamification unterstützen. Zum Beispiel um die Aufmerksamkeit möglicher Kunden zu erwecken und so zur Akquise beizutragen. Genauso kann die Brand Awareness mittels Gemification erhöht werden. Gamifizierte Werbekampagnen schaffen interaktive und emotionale Erlebnisse. Damit grenzen Sie sich von der Konkurrenz ab und bleiben langfristig in Erinnerung. Mehr zu Gamification als Marketing: Kundenakquise: Wie wäre es mit Gamification Brand Awareness durch Gamification steigern Kundenbindung spielend angehen mit Gamification Gamification im Unternehmen hat großes Potential. Wichtig ist dabei jedoch ein ganzheitlicher Ansatz. Allerdings wird in vielen Fällen Gamification auf „PBL“ (Point, Badges, Leaderboards) reduziert. Dann greift Gamification in Unternehmen zu kurz. Oder wie wir es in einem Interview mit dem Meinungsbarometer ausgedrückt haben: Wenn die Managerin sagt, „Ach komm, wir machen jetzt mal was mit einer Highscore, weil mir das beim Gameboyspielen früher schon so viel Spaß gemacht hat“, ist das kein guter Projektstart.   Beispiele für erfolgreiche Gamification in Unternehmen Gamification in Firmen ist somit ein Prozess und keine Hauruck-Aktion. Mit dieser Einsicht entstehen Projekte, die nachhaltig sind. Keine Eintagsfliegen, sondern wirkliche Motivations-Boosts für Mitarbeitende oder Kunden. Dann wird ein „Must-do” tatsächlich zu einem „Wanna-do”. Einer lustbetonten Tätigkeit. Und das ist letztlich ein Gewinn für alle Seiten: Für die Management Etage genau so wie für die Mitarbeiterin. Als Gamification Agentur helfen wir Unternehmen aus ganz unterschiedlichen Branchen genau dabei. Aktuell zählen Versicherungen, Automobilhersteller, medizinische Institute, Energieversorger, Transportunternehmen, Werbeagenturen und viele andere zu unseren Kunden. Hier ein paar Beispiele, wo wir Firmen und Organisationen helfen konnten: Versicherte: „Ich MUSS mir etwas über Achtsamkeit anhören“ –> „Ich WILL mir etwas über Achtsamkeit anhören“  Teilnehmende einer Umfrage: „Ich MUSS persönliche Fragen beantworten“ –> „Ich WILL persönliche Fragen beantworten“ Angestellte: „Ich MUSS etwas über meine Firma lernen“ –> „Ich WILL etwas über meine Firma lernen“   In 6 Schritten zum gamifizierten Produkt Wie sollten Unternehmen beim Einsatz von Spiel-Elementen vorgehen: Briefing: Am Anfang steht eine Problemstellung, nicht eine Lösung. Dabei sollten bereits die Abteilungen und Business Units involviert sein, die später mit der gamifizierten Lösung arbeiten. Research: Anschließend sollte man alles über die Zielgruppe herauszufinden: Bedürfnisse, Wünsche, Probleme mit bestehenden Prozessen. Ganz egal ob die Zielgruppe Endverbraucher:innen sind, Partner:innen im B2B-Bereich oder Mitarbeitende. Conclusion: Auf dieser Basis können dann konkrete Nutzertypen (Personas) geschaffen werden. Dabei kann man auf bekannte Tools zur Clusterung zurückgreifen. So lassen sich psychologische Individualitäten in Spielertypen übersetzen. Misst sich etwa die Zielgruppe gern im Wettkampf mit anderen, sollte die Spiellösung entsprechende Elemente enthalten. Ideation: Erst nach dieser Vorarbeit wird überlegt, mit welchen Spielelementen sich die Problemstellung am besten lösen lässt. Natürlich können auch Punkte, Badges und Highscores zum Einsatz kommen. Aber Gamification ist noch viel mehr und es gibt hunderte wirksame Spielmechanismen. Ein Blick auf Best Practice Beispiele aus dem Spiele-Universum hilft, clevere Elemente zu finden. Elaboration: Es wird sorgfältig ausgewählt, welche Ideen sich kombinieren lassen und den Weg in den ersten testbaren Prototypen schaffen. Erst jetzt liegt der Fokus auf den Details: Wer, wann, wo, wie oft und wie lange. Für offene Probleme der Umsetzung werden nun Lösungen gefunden. Testing: Der erste Prototyp wird einer Gruppe von Testpersonen gezeigt und intensiv genutzt. Wie groß diese Gruppe ist, ist in jedem Projekt unterschiedlich. Vom Erfolg des Prototyps hängt ab, ob der Kurs geändert oder beibehalten wird. Möchten Sie die Vorteile von Gamification auch in Ihrem Unternehmen nutzen? Wir unterstützen dabei, gamifizierte Ansätze und Konzepte nach Ihren speziellen Bedürfnissen zu entwickeln. Kontaktieren Sie uns bei Interesse gerne! Mehr zu Gamification: Der ultimative Gamification Guide Gamifizierung: Spielelemente sinnvoll nutzen Was Gamification aus der Flow Theorie lernen kann

Know-how: Digitalisierung und digitale Transformation

Die Digitalisierung ist kein Zukunftsthema mehr, sondern voll im Gange. Unsere Gesellschaft wird zunehmen digitaler. Durch digitale Technologien hat sich vieles verändert: Wie wir uns informieren, wie wir konsumieren und kommunizieren. Folglich natürlich auch, wie wir arbeiten. Die digitale Transformation betrifft demnach nicht nur IT-Unternehmen. Denn Firmen sämtlicher Branchen und Industrien müssen ihre digitale Entwicklung vorantreiben. Gerade kleine Firmen und der Mittelstand können sich mit digitalen Kompetenzen und digital geschulten Mitarbeitenden im Wettbewerb behaupten.  Wenn wir über Digitalisierung sprechen, darf die Game Branche nicht außer Acht gelassen werden. Welche Bedeutung haben Games für Megatrends und Innovation? Welchen Nutzen kann Gamification bei der digitalen Transformation erfüllen? Wie sieht Gamification in der Digitalisierung aus?   Inhalt 1. Was bedeutet Digitalisierung? 2. Wie hilft Gamification bei der digitalen Transformation? 3. Wie kann Gamification in der Digitalisierung aussehen? 4. Möchten auch Sie die Vorteile von Gamification für ihren Prozess der Digitalisierung nutzen?   Was bedeutet Digitalisierung? Digitalisierung bezeichnet das Umwandeln von analogen in digitale Daten. Im weiteren Sinne meint Digitalisierung aber auch die digitale Transformation. Man spricht auch von einer digitalen Revolution, der Industrie 3.0. Denn sie hat weitreichende Auswirkungen auf unsere Gesellschaft. Auch Deutschland befindet sich im digitalen Wandel: Wir sehen enorme Entwicklungen in Politik, Kultur, Bildung. Sowie natürlich in der Wirtschaft. Auf dieser Basis hält auch das Internet immer weiter Einzug in die Industrie und Produktion. Damit sind wir nun an der Schwelle zur Industrie 4.0, in der intelligente Maschinen vernetzt sind und Informationen austauschen. Durch die Digitalisierung erhalten wir viele Vorteile im Vergleich zur analogen Verarbeitung von Daten. Digitale Daten können wir in einer ganz anderen Qualität verwenden, verteilen sowie speichern. Die Digitalisierung verändert die klassischen Vorstellungen von Ort und Zeit: Informationen sind durch digitale Technologien überall und immer abrufbar. Folglich hat die Digitalisierung enorme Auswirkung auf die Art und Weise wie wir leben und arbeiten. Aber welche Rolle spielen Games und Gamification dabei? Mehr zu Digitalisierung: Zukunft der Arbeit Machinelles Lernen, KI und Gamification   Wie hilft Gamification bei der digitalen Transformation? Mit der Digitalisierung müssen sich Unternehmen neuen Herausforderungen stellen. Warum dann nicht von denen lernen, die sich schon immer durch Innovationen auszeichnen? Unternehmen lassen sich für ihre digitale Transformation häufig von der Game Branche inspirieren. Doch Gamification (die Nutzung von Spiel-Elementen im spielfremden Kontext) hat es schon früher gegeben. Zum Beispiel im Marketing oder in der Kundenbindung. Aber mit der Digitalisierung und der Innovationskraft der Game Branche erhält die Gamification eine ganz neue Bedeutung. Denn die Game Branche ist nicht nur durch Schnelllebigkeit und hohen Wettbewerb gekennzeichnet. Vor allem bringt sie Technologien der Zukunft voran. Und zwar in kürzester Zeit. Somit ist die Game Branche Front Runner der Digitalisierung, während andere Branchen von ihrem Know-how schöpfen. Schauen Sie sich also immer wieder mal um. Kann Ihnen Wissen aus anderen Branchen bei der digitalen Transformation helfen? Entscheidet sich ein Unternehmen dafür, die digitale Transformation anzugehen, müssen auch die Mitarbeiter mit ins Boot geholt werden. Denn digital geschulte Mitarbeiter sind ein wichtiger Faktor zur Umsetzung der digitalen Transformation. Auch hier kann Gamification helfen. Denn was mit Spielen und Storys besonders gut vermittelt werden kann: Einen Sinn. Zum Beispiel den Sinn der Digitalisierung. Denn für den Erfolg der digitalen Transformation ist nicht nur wichtig, neue digitale Systeme einzuführen und über die Nutzung zu informieren. Genauso wichtig ist es, dass die Mitarbeitenden dahinter stehen. Dass sie verstehen und Ängste abbauen. Und dann Teil der digitalen Transformation werden. Mehr zu Emotion und Immersion im Spiel: Gamechanger – Arbeit neu denken Innovation Digital Storytelling Gamification Marketing Kundenbindung durch Gamification   Wie kann Gamification in der Digitalisierung aussehen? Die digitale Transformation muss auf verschiedenen Ebenen stattfinden. Strukturell sowie bei den Mitarbeitenden. Mit Schulungen bauen Mitarbeitende Denkbarrieren ab und verbessern ihr digitales Know-how. Besonders viele Gamification Beispiele findet man im Bereich Spielen und Lernen. So kann spielerisches Lernen auch beim Thema Digitalisierung helfen. Statt trockene Vorträge und ellenlange PDFs wird das komplexe Thema in verdauliche Wissenshappen präsentiert. Zudem motivieren Spiel-Elemente wie Badges und Fortschrittstracker, dabei zu bleiben. Man kann jedoch auch unüblichere Wege einschlagen, um Wissen zu vermitteln: Zum Beispiel in einer digitalen Variante eines Escape Games oder in einem storybasierten Spiel, in dem Mitarbeiter bedeutsame Entscheidungen treffen können. Die Digitalisierung der internen Kommunikation ist in vielen Unternehmen bereits gang und gäbe. Das Intranet ist ein geläufiges Tool. Häufig wird es jedoch nicht voll ausgeschöpft. Denn gerade im Zusammenspiel mit Gamification kann es noch viel mehr bieten, als Mitarbeitende zu informieren. Mit Gamification kann das Intranet eine moderne und digitale Unternehmenskultur fördern. Wie wäre es zum Beispiel, wenn mit spielerischen Challenges Austausch und Teamwork gestärkt wird? Oder eine Plattform für Kollaboration und Kreativität aufgebaut wird? Ein anderer Bereich, der enorm von Digitalisierung und Gamification profitieren kann, ist das Recruiting. Oder auch Recruitainment genannt. Auf der einen Seite können digitalisierte Prozesse eine effiziente und faire Auswertung ermöglichen. Auf der anderen eignen sich Spiele gut dafür, Kompetenzen zu testen oder Situationen zu simulieren. Zudem macht der Prozess nicht nur den Bewerbenden mehr Spaß. Technik-affine Talente können punkten und sich als geeignete Mitarbeitende eines digitalisierten Unternehmens präsentieren. Weitere Beispiele für Gamification und Digitalisierung: Gamification im Unternehmen E-Learning Recruitainment Motivation am Arbeitsplatz   Möchten auch Sie die Vorteile von Gamification in ihrem Prozess der Digitalisierung nutzen? Zögern Sie nicht, uns anzusprechen. Wir unterstützen sowohl beratend als auch konzeptionell. Je nach Bedarf.

15. April 2020  · Gamification Events, Know-how

Know-how: Event Gamification

Ein Event gilt dann erfolgreich, wenn es langfristig in (guter) Erinnerung bleibt. Dabei kann helfen, wenn Teilnehmende direkt in das Event eingebunden sind. Wenn sie aktiv teilhaben und das Event mit positiven Emotionen verbinden. Passive und gelangweilte Beteiligte sind dagegen ein Worst Case Szenario. Und unbedingt zu vermeiden. Event Gamification kann zu einem positiven Erlebnis beitragen. Was versteht man unter Event Gamification? Warum eignet sich Gamification für Events? Wie kann man Veranstaltungen damit attraktiver, interaktiver und emotionaler gestalten? Wie die Teilnehmenden stärker einbinden? Und das Event für sie unvergesslich machen?   Inhalt 1. Was ist Event Gamification? 2. Warum benötigen Events Gamification? 3. Wie geht Event Gamification? 4. Lust, selbst Event Gamification einzusetzen?   Was ist Event Gamification? Gamification steht für die Einbindung spieltypischer Elemente in einen spielfremden Kontext. Dementsprechend meint Event Gamification die Einbindung spieltypischer Elemente in eine Veranstaltung, auf Messen oder Events. Das heißt übrigens nicht, dass das Event komplett verspielt sein muss. Vielmehr geht es darum einzelne Komponenten anzuwenden, die ein Spiel ausmachen. Wie Aufgaben, Ziele und Regeln zum Beispiel. Teilnehmende sollen stärker eingebunden und zur Interaktion motiviert werden. Das kann digital oder analog passieren. Auch eine Kombination ist denkbar. Mehr zu Gamification: Der ultimative Gamification Guide Warum spielen wir? Sinn und Zweck von Spiel   Warum benötigen Events Gamification? Event Gamification bietet die Möglichkeit die Motivationskraft und die Eigendynamik, die Spielen zugrunde liegt, für eine Veranstaltung zu nutzen. Im Grunde genommen kann man auf die Art unter anderem folgende Ergebnisse erzielen: Fordern und Fördern von Engagement Anreize schaffen für Interaktion und Kommunikation Fördern des Sinns für Gemeinschaft durch gemeinsame Aufgaben Stärkung des Selbstvertrauens der Teilnehmenden durch gelöste Challenges Positivität erzeugen Erhöhung der Motivation Schaffen von Emotionen Vor allem auf Letzteres zielt Event Gamification oft ab. Durch die Verknüpfung des Events mit Emotionen wird das Erlebnis bedeutsamer wahrgenommen. Und bleibt nachhaltig in Erinnerung. In dem Fall gewinnen beide. Veranstaltende wie Teilnehmende. Mehr zu Emotionen und Motivation durch Gamification: Was Gamification aus der Flow Theorie lernen kann Motivational Design: 8 Pfeiler der Octalysis Intrinsische Motivation fördern   Wie geht Event Gamification? Gamification allein macht ein Event nicht automatisch besser. Aber es kann – richtig angewendet – einen positiven Beitrag dazu leisten. Werfen wir einen Blick auf ein paar Beispiele: Beispiel: Schnitzeljagd als Augmented Reality Quest Möchte man die Teilnehmenden motivieren, die Location zu erkunden, kann dies beispielsweise über eine Art Schnitzeljagd erfolgen. Eine solche Schnitzeljagd haben wir in Form eines Mixed Reality Spiels für IKEA Schweiz erstellt. Im Mittelpunkt der Anwendung stehen die ohnehin lebensnah gestalteten Showrooms. Kund:innen können in die Geschichten ihrer fiktiven Bewohner:innen eintauchen. Wer wohnt hier? Und wohin ist die Familie verschwunden? Spielende finden Hinweise und Rätsel über die Bewohner:innen, die sie zusammensetzen müssen. Sie scannen Objekte mit dem in der IKEA Family App eingebauten Augmented Reality Tool. Und decken so spannende Geschichten über die jeweiligen Familien auf. Eine analog digitale Experience, die einer breiten Zielgruppe den Besuch im IKEA Store versüßt. Beispiel: Spielerisches Umfrage Tool Eine Möglichkeit, um Feedback und Meinungen der Event Teilnehmenden einzufangen, sind Umfragen. Und auch diese kann man attraktiv gestalten. Wie zum Beispiel in Form eines Social Guessing Game, bei dem Spielende im Duell gegenseitig die Meinung der Mehrheit schätzen. Eine solche App haben wir für das Medienboard entwickelt. Wie bei erfolgreichen Formaten wie Quizduell misst man sich mit Freunden und Bekannten. Wissensfragen stehen hier jedoch nicht im Vordergrund. Stattdessen wird beurteilt, wie hoch die Zustimmung innerhalb der Spielerschaft zu ausgewählten Statements ist. Diese Statements sind mal provokativ, mal witzig oder auch ganz alltäglich. Der Clou: Die Spielenden beantworten selbst auch Fragen. Dadurch wächst der Pool und somit die Aussagekraft der Umfragen stetig an. Eine solche Umfrage-App fängt nicht nur das Meinungsbild der Spielenden ein. Es kann darüber auch Anreize für Kommunikation während eines Events schaffen. Beispiel: Event-Schulung mit Teambuilding Als Team Event liegen Escape Games seit einiger Zeit im Trend. Man kann jedoch auch einen Schritt weitergehen und die unterhaltsame Aktivität mit einem Mehrwert verbinden. So geschehen bei einem Projekt für Continental, dem zweitgrößten Automobilzulieferer der Welt. Ziel war es, Inhalte einer Schulung für Verkäufer:innen attraktiv aufzubereiten und zu transportieren. So dass Angestellte sie gern aufnehmen und im Gedächtnis behalten. In dem entwickelten Escape Game lösen Spielende Rätsel und Aufgaben. Dabei finden sie im ganzen Raum versteckte Argumente, die sie benötigen, um einen virtuellen, zögernden Kunden umzustimmen. So lernen sie einerseits neue Inhalte abseits klassischer Schulungssituationen. Andererseits stärken sie damit das Teamgefühl durch die gemeinschaftlich gelöste Aufgabe. Beispiel: Effizient umsetzbares Escape Game So eine Event Schulung kann auch mit wenig Material und Aufwand vor Ort umgesetzt werden. Wie das folgende Projektbeispiel für das Unternehmen Bosch zeigt. Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Mitarbeiterzeitung, dem „Bosch Zünder“, sollte Angestellten eine besondere Form des Infotainment geboten werden. Die Wahl fiel schnell auf eine Lösung unter Verwendung der Escape Game Mechanismen. Das Besondere: Das Spiel kommt direkt aus den Druckern und ist mit gängigen Büro Utensilien spielbar. Gerahmt von einer spannenden Storyline stellen sich die Spielenden verschiedenen Aufgaben und Rätseln. Sie falten oder zerschneiden Seiten, suchen Information und kombinieren diese, um das Spiel zu gewinnen. Die Themen oder Lerninhalte erfahren die Mitarbeitenden dadurch ganz nebenbei. Mehr zu Game Thinking und Beispielen aus der Praxis: Game Thinking – Methoden und Prozesse Die interaktive Schnitzeljagd zur Erkundung der Location Anreize für Interaktion und Kommunikation schaffen via spielerischem Umfrage Tool Inhalte vermitteln via Event Schulung Das Escape Game aus dem Drucker Lust, selbst Event Gamification einzusetzen? Die gezeigten Beispiele verdeutlichen die vielfältigen Möglichkeiten für Gamification auf Messen, Events und anderen Veranstaltungen. Den einen richtigen Weg gibt es bei Event Gamification jedoch nicht. Vielmehr geht es darum mögliche Elemente aus Spielen auf ihre Anwendbarkeit im speziellen Fall zu prüfen. Damit die Beteiligten Spaß haben, die Botschaft des Events aber erhalten bleibt und nicht ins Lächerliche gezogen wird. Wir greifen bei der Entwicklung von Event Gamification auf unsere Game Thinking Methode zurück. Sie unterteilt sich in mehrere Phasen. Anfangs formulieren wir eine klare Ausgangsfrage, die so genannte Challenge. Dann setzen wir den Fokus auf die Needs der Nutzer und erschaffen konkrete Personas. Anschließend werden im Brainstorming passende Spielideen entwickelt. Die besten Ideen werden in testbare Prototypen überführt. Es folgt das Testing. Die Ergebnisse daraus dienen wiederum als Grundlage für weitere Optimierungen. Das nur in aller Kürze. Auf Wunsch unterstützen wir auch Sie bei der Entwicklung von Event Gamification. Ob als Game Thinking Workshop, als Beratung oder in Form der Konzeption. Sprechen Sie uns an!

Know-how: Gamification in Bildung und Kultur

Wir leben in einer zunehmend digitalen Welt. In der uns personalisierte Erfahrungen über mobile Geräte zur Verfügung stehen. Die Grenzen zwischen der physischen und der virtuellen Welt verschwimmen immer mehr. Das macht sich auch in Bildungskontexten bemerkbar. Schulen und Museen sehen sich mit der Herausforderung konfrontiert, Lernprozesse an sich wandelnde Lernbedürfnisse anzupassen. Gamification in Bildung und Kultur kann Lerninhalte abwechslungsreicher gestalten. Mit Emotionen verbinden. Und dadurch intensiver erlebbar machen. Was sind Vorteile von Gamification in Bildung und Kultur? Wie kann der Einsatz konkret aussehen? Und wie geht man bei der Erstellung von Gamification in Bildung und Kultur vor? Dieser Beitrag gibt Antworten.   Inhalt 1. Warum Gamification in der Bildung? 2. Warum Gamification in der Kultur? 3. Wie kann Gamification in Bildung und Kultur aussehen? 4. Möchten auch Sie die Vorteile von Gamification in ihrer kulturellen- bzw. Bildungseinrichtung nutzen?   Warum Gamification in der Bildung? Gamification meint den Einsatz von Spielelementen in einem spielfremden Kontext. Wie zum Beispiel im Unterricht in der Schule. Dabei können einzelne Spiel-Mechanismen genutzt und auf das reale Leben übertragen werden. Wie Ranglisten, Punkte oder Auszeichnungen. Es können aber auch ganze Spiele zum Einsatz kommen (siehe auch: Serious Games). Ziel ist in beiden Fällen die Steigerung der Motivation. Ungeliebte Aufgaben, wie das Lernen, sollen also weniger lästig werden. Und Spaß machen. Für den Einsatz in der Schule ergeben sich aber noch weitere Vorteile. Spiele knüpfen direkt an die Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen an. Einstiegshürden gibt es deshalb in der Regel wenige. In Spielen können sich Schüler:innen ausprobieren. Sie können in einem geschützten Rahmen scheitern. Und durch unmittelbares Feedback aus ihren Fehlern lernen. Spielen liegt in ihrer grundlegenden Struktur bereits ein immersiver Lernplan zugrunde. „Die Lernmöglichkeiten erschließen sich nur, wenn der Spieler ‚eins‘ wird mit dem Spiel, sich in den ‚Fluss des Geschehens‘ hinein begibt und zugleich Fähigkeiten entwickelt, sich immer wieder heraus zu ziehen.“ (Jürgen Fritz). Sobald sich Spielende auf ein Spiel einlassen, werden sie im besten Fall gefordert und gefördert. Mehr zur Motivation des Spiels: Warum wir spielen Intrinsische Motivation (Eigenmotivation) fördern   Warum Gamification in der Kultur? Kulturelle Einrichtungen wie Museen sehen sich ebenfalls mit den Folgen des digitalen Wandels konfrontiert. Ihr Publikum gibt sich schon lang nicht mehr mit der reinen Darstellung von Objekten zufrieden. Insbesondere junge Besucherinnen und Besucher möchten die Hauptbotschaft von Ausstellungen verstehen, ohne lange Texttafeln zu lesen. Vielmehr möchten sie, dass das Museum und die Objekte darin eine Geschichte erzählen. Sie erwarten Emotionen. Und immersive Interaktion. Sie verstehen sich als Teil des Museumserlebnisses. Wollen voll in die Atmosphäre der Ausstellung eingebunden werden. Leider bieten viele Museen und Galerien noch immer ausschließlich gedruckte Informationen. Der Audioguide ist oftmals das einzige technologische Medium. Dabei kann emotionales Engagement auch in Hinblick auf das Marketing der Museen interessant sein. Ein emotional an das Museum gebundenes Publikum beschäftigt sich länger mit dessen Inhalte. Ist loyal. Empfiehlt das Museum weiter. Wichtig für diese Bindung ist die Art und Weise, wie die Objekte (digital oder real) präsentiert werden. Also wie man mit ihnen interagieren kann. Mehr zu Emotion und Immersion im Spiel: Mit digital Storytelling Emotionen wecken Die Flow Theorie Von Persuasive Design zu Gamification   Wie kann Gamification in Bildung und Kultur aussehen? Ob als analoges Spiel, digitale App oder interaktive Installation. Die Möglichkeiten für den Einsatz von Gamification in Bildung und Kultur sind vielseitig. Daher ist es umso wichtiger, sich im Vorfeld mit den wichtigsten Fragen auseinanderzusetzen: Was möchte ich mit der spielerischen Anwendung erreichen? Wie sieht die Zielgruppe aus? Welche Bedürfnisse hat sie? Mit welchen Spielformen können wir beides sinnvoll zusammenbringen? Ein Beispiel: Für die Klangwelt in Toggenburg haben wir ein attraktives Angebot für Besucher:innen geschaffen. Die Ausstellung sollte zum Erlebnis werden. Und das geht am besten mit einer guten Geschichte! So wird das Verschwinden einer Musiklehrerin zum Ausgangspunkt eines spannenden Escape Rooms samt „Klang-Bombe“ (siehe Bild). Um dem auf den Grund zu gehen, gilt es verschiedene Rätsel zu lösen. Mit Bezug zum Thema Klang natürlich. Mit Überraschungen, crossmedialen Rätseln und cleveren Lösungen wird dieser thematische Escape Room zur unvergesslichen Aufgabe, der sich die Spielenden gemeinsam stellen. Ein nützliches Tool bei der Erstellung von spielerischen Anwendungen ist unser Player Journey Toolkit. Denn darin sind die unterschiedlichsten Spielelemente übersichtlich zusammengetragen. Und in die Kategorien Mission, Aktion, Challenge, Hilfsmittel und Feedback einsortiert. Damit unterstützt es beim Zusammenstellen der passenden Spielelemente in Hinblick auf Lernziel und Zielgruppe. Sichern Sie sich jetzt Ihr Player Journey Kartenset! Weitere Beispiele für Gamification in Bildung und Kultur: Mobiles Escape Game zur Vermittlung von Medienkompetenz in der Schule A Touch of History – Interaktive Wissensvermittlung im Geschichtsunterricht So geht Gamification in der Schule   Möchten auch Sie die Vorteile von Gamification in ihrer kulturellen- bzw. Bildungseinrichtung nutzen? Zögern Sie nicht, uns anzusprechen. Wir unterstützen sowohl beratend als auch konzeptionell. Je nach Bedarf.

Neuigkeiten

Mehr Neuigkeiten

Kontakt

Digitale Spielkonzepte und Gamification Beratung für Unternehmen und Organisationen.

E-Mail: info@pfeffermind.de
Telefon: +49 (0)30 40551491

Unverbindlich anfragen

Gefördert durch das Medienboard Berlin-Brandenburg