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Know-how: Digitalisierung und digitale Transformation

Die Digitalisierung ist kein Zukunftsthema mehr, sondern voll im Gange. Unsere Gesellschaft wird zunehmen digitaler. Durch digitale Technologien hat sich vieles verändert: Wie wir uns informieren, wie wir konsumieren und kommunizieren. Folglich natürlich auch, wie wir arbeiten. Die digitale Transformation betrifft demnach nicht nur IT-Unternehmen. Denn Firmen sämtlicher Branchen und Industrien müssen ihre digitale Entwicklung vorantreiben. Gerade kleine Firmen und der Mittelstand können sich mit digitalen Kompetenzen und digital geschulten Mitarbeiter im Wettbewerb behaupten.  Wenn wir über Digitalisierung sprechen, darf die Game Branche nicht außer Acht gelassen werden. Welche Bedeutung haben Games für Megatrends und Innovation? Welchen Nutzen kann Gamification bei der digitalen Transformation erfüllen? Wie sieht Gamification in der Digitalisierung aus?   Inhalt 1. Was bedeutet Digitalisierung? 2. Wie hilft Gamification bei der digitalen Transformation? 3. Wie kann Gamification in der Digitalisierung aussehen? 4. Möchten auch Sie die Vorteile von Gamification für ihren Prozess der Digitalisierung nutzen?   Was bedeutet Digitalisierung? Digitalisierung bezeichnet das Umwandeln von analogen in digitale Daten. Im weiteren Sinne meint Digitalisierung aber auch die digitale Transformation. Man spricht auch von einer digitalen Revolution, der Industrie 4.0. Denn sie hat weitreichende Auswirkungen auf unsere Gesellschaft. Auch Deutschland befindet sich im digitalen Wandel: Wir sehen enorme Entwicklungen in Politik, Kultur, Bildung. Sowie natürlich in der Wirtschaft. Durch die Digitalisierung erhalten wir viele Vorteile im Vergleich zur analogen Verarbeitung von Daten. Digitale Daten können wir in einer ganz anderen Qualität verwenden, verteilen sowie speichern. Die Digitalisierung verändert die klassischen Vorstellungen von Ort und Zeit: Informationen sind durch digitale Technologien überall und immer abrufbar. Folglich hat die Digitalisierung enorme Auswirkung auf die Art und Weise wie wir leben und arbeiten. Aber welche Rolle spielen Games und Gamification dabei? Mehr zu Digitalisierung: Zukunft der Arbeit   Wie hilft Gamification bei der digitalen Transformation? Mit der Digitalisierung müssen sich Unternehmen neuen Herausforderungen stellen. Warum dann nicht von denen lernen, die sich schon immer durch Innovationen auszeichnen? Unternehmen lassen sich für ihre digitale Transformation häufig von der Game Branche inspirieren. Doch Gamification (die Nutzung von Spiel-Elementen im spielfremden Kontext) hat es schon früher gegeben. Zum Beispiel im Marketing oder in der Kundenbindung. Aber mit der Digitalisierung und der Innovationskraft der Game Branche erhält die Gamification eine ganz neue Bedeutung. Denn die Game Branche ist nicht nur durch Schnelllebigkeit und hohen Wettbewerb gekennzeichnet. Vor allem bringt sie Technologien der Zukunft voran. Und zwar in kürzester Zeit. Somit ist die Game Branche Front Runner der Digitalisierung, während andere Branchen von ihrem Know-how schöpfen. Schauen Sie sich also immer wieder mal um. Kann Ihnen Wissen aus anderen Branchen bei der digitalen Transformation helfen? Entscheidet sich ein Unternehmen dafür, die digitale Transformation anzugehen, müssen auch die Mitarbeiter mit ins Boot geholt werden. Denn digital geschulte Mitarbeiter sind ein wichtiger Faktor zur Umsetzung der digitalen Transformation. Auch hier kann Gamification helfen. Denn was mit Spielen und Storys besonders gut vermittelt werden kann: Einen Sinn. Zum Beispiel den Sinn der Digitalisierung. Denn für den Erfolg der digitalen Transformation ist nicht nur wichtig, neue digitale Systeme einzuführen und über die Nutzung zu informieren. Genauso wichtig ist es, dass die Mitarbeiter dahinter stehen. Dass sie verstehen und Ängste abbauen. Und dann Teil der digitalen Transformation werden. Mehr zu Emotion und Immersion im Spiel: Gamechanger – Arbeit neu denken Innovation Digital Storytelling Gamification Marketing Kundenbindung durch Gamification   Wie kann Gamification in der Digitalisierung aussehen? Die digitale Transformation muss auf verschiedenen Ebenen stattfinden. Strukturell sowie bei den Mitarbeitern. Mit Schulungen bauen Mitarbeiter Denkbarrieren ab und verbessern ihr digitales Know-how. Besonders viele Gamification Beispiele findet man im Bereich Spielen und Lernen. So kann spielerisches Lernen auch beim Thema Digitalisierung helfen. Statt trockene Vorträge und ellenlange PDFs wird das komplexe Thema in verdauliche Wissenshappen präsentiert. Zudem motivieren Spiel-Elemente wie Badges und Fortschrittstracker, dabei zu bleiben. Man kann jedoch auch unüblichere Wege einschlagen, um Wissen zu vermitteln: Zum Beispiel in einer digitalen Variante eines Escape Games oder in einem storybasierten Spiel, in dem Mitarbeiter bedeutsame Entscheidungen treffen können. Die Digitalisierung der internen Kommunikation ist in vielen Unternehmen bereits gang und gäbe. Das Intranet ist ein geläufiges Tool. Häufig wird es jedoch nicht voll ausgeschöpft. Denn gerade im Zusammenspiel mit Gamification kann es noch viel mehr bieten, als Mitarbeiter zu informieren. Mit Gamification kann das Intranet eine moderne und digitale Unternehmenskultur fördern. Wie wäre es zum Beispiel, wenn mit spielerischen Challenges Austausch und Teamwork gestärkt wird? Oder eine Plattform für Kollaboration und Kreativität aufgebaut wird? Ein anderer Bereich, der enorm von Digitalisierung und Gamification profitieren kann, ist das Recruiting. Oder auch Recruitainment genannt. Auf der einen Seite können digitalisierte Prozesse eine effiziente und faire Auswertung ermöglichen. Auf der anderen eignen sich Spiele gut dafür, Kompetenzen zu testen oder Situationen zu simulieren. Zudem macht der Prozess nicht nur den Bewerbern mehr Spaß. Technik-affine Talente können punkten und sich als geeignete Mitarbeiter eines digitalisierten Unternehmens präsentieren. Weitere Beispiele für Gamification und Digitalisierung: Gamification im Unternehmen E-Learning Recruitainment Motivation am Arbeitsplatz   Möchten auch Sie die Vorteile von Gamification in ihrem Prozess der Digitalisierung nutzen? Zögern Sie nicht, uns anzusprechen. Wir unterstützen sowohl beratend als auch konzeptionell. Je nach Bedarf.

15. April 2020  · Gamification in Unternehmen, Know-how

Know-how: Gamification in Unternehmen

Es gibt viel, was wir als Spiel bezeichnen. Vom Brettspiel bis zum Computerspiel, vom Spielautomat bis zum Fußballspiel. Nur wenige Eigenschaften treffen auf alle zu. Das haben jedoch alle gemein: Ein Spiel ist eine von einem Spieler ausgeübte, nach Regeln ablaufende, gleichzeitig lustbetonte Tätigkeit. Mit einem Ziel, dessen Erreichbarkeit unvorhersehbar ist. Das Vergnügen, die „lustbetonte Tätigkeit“, ist somit eines der Kern-Merkmale eines Spiels. Gamification in Unternehmen bedeutet, solche Eigenschaften von Spielen in Kontexten zu nutzen, die bislang ohne spielerische Elemente ausgekommen sind. Ziel dabei ist, Aufgaben attraktiver und motivierender zu gestalten. Oder anders ausgedrückt, sie von der inneren Muss-ich-machen auf die innere Will-ich-machen-Liste zu bringen. Viele Companys haben von Gamification bereits gehört. Aber wie integriert man Spiel-Elemente im Business-Kontext? In welchen Bereichen lässt sich Gamification konkret nutzen? Wie sieht erfolgreiche Gamification in Unternehmen aus? Und wie entwickelt man ein solches gamifiziertes Produkt? Wir geben Antworten!   Inhalt 1. In welchen Bereichen lässt sich Gamification nutzen? 2. Gamification im Bereich Recruiting und HR 3. Gamification im Onboarding 4. Gamification für Teambuilding 5. Gamification zur Bindung und Motivation der Mitarbeiter 6. Gamification für die Fortbildungen innerhalb des Unternehmens 7. Gamification als Marketing 8. Beispiele für erfolgreiche Gamification im Unternehmen 9. In 6 Schritten zum gamifizierten Produkt   In welchen Bereichen lässt sich Gamification nutzen? Der Drang zum Spielen ist tief im Menschen verwurzelt. Folglich können auch Firmen sich dies zunutze machen. Und zwar auf ganz unterschiedliche Art und Weise und in den verschiedensten Kontexten. Werfen wir einen Blick auf denkbare Einsatzgebiete von Gamification im Unternehmen:   Gamification im Bereich Recruiting und HR Bei der Suche nach den passenden Kandidaten setzen viele Unternehmen auf Standards. Nämlich Bewerbungsgespräche, Eignungstests oder Assessment-Center. Zunehmend kommen hier aber auch spielerisch angereicherte Anwendungen zum Einsatz. In Form simulierter Kundenkontakte zum Beispiel, in denen Bewerber spielerisch ihr Talent im Umgang mit Menschen unter Beweis stellen. „Recruitainment bezeichnet den Einsatz spielerisch-simulativer Elemente in Berufsorientierung, Employer Branding, Personalmarketing und Personalbeschaffung“ (Wikipedia). Ziel ist, einerseits die Selektion von Bewerber und Unternehmen. So dass Kandidat und Arbeitgeber passgenau zusammenfinden. Darüber hinaus können spielerische Elemente auch den Bewerbungsprozess attraktiver und angenehmer gestalten. Mehr zu Recruitainment: Recruitainment: Recruiting und Gamification   Gamification im Onboarding Ist die passende Fachkraft rekrutiert, dann startet der Prozess des Onboarding. Also die Einführung des neuen Mitarbeiters in dessen Aufgabenbereiche. Dieser Prozess ist sehr wichtig. Denn er setzt die Atmosphäre, mit der die Person im Unternehmen anfängt. Ein erster richtiger Eindruck sozusagen. Er legt den Grundstein für die Arbeit im Unternehmen. Auch hier kann Gamification den Einstieg angenehmer gestalten. Ebenso wie die Kontaktaufnahme zu anderen Kolleginnen und Kollegen erleichtern. (Siehe dazu auch den nachfolgenden Abschnitt Gamification für Teambuilding).   Gamification für Teambuilding Ein gutes Betriebsklima wirkt sich positiv auf die Produktivität im Unternehmen aus. Gibt es dagegen Missstände zwischen einzelnen Beschäftigten, kann sich das negativ auf das ganze Kollegium auswirken. Mitarbeiter werden zu Einzelgängern. Die Arbeitszufriedenheit sinkt. Und das hat auch Folgen für die Leistungsfähigkeit der Firma. Teambuilding Maßnahmen haben daher große Relevanz in vielen Firmen. Teambuilding stärkt das Wir-Gefühl. Schafft positive Erlebnisse und verknüpft diese mit dem Unternehmen (Stichwort: Mitarbeiterbindung). Und bringt gleichzeitig die Motivation der Mitarbeiter auf ein neues Level. Spiele sind hierfür besonders geeignet. Schließlich stammt die Idee von Teambuilding ursprünglich aus der Welt des Sport und Spiels. Mehr zu Teambuilding: Teambuilding: Mehr Produktivität durch Spiele Das Escape Game als Event-Schulung mit Teambuilding Effekt   Gamification zur Bindung und Motivation der Mitarbeiter Gute Mitarbeiter möchte man an das Unternehmen binden. Denn das Wissen und die Erfahrung, die die bestehende Belegschaft mitbringt ist von unschätzbarem Wert. Einer Gallup Studie zufolge betragen Einarbeitungskosten eines neuen Mitarbeiters schätzungsweise zwischen einem halben und ganzen fünf Jahresgehältern des vorherigen Mitarbeiters. Retention Management, so der Begriff für das Vorgehen zur Erhöhung der Mitarbeiterbindung, lohnt sich finanziell also durchaus. Und auch für die Leistungsfähigkeit steigt und fällt mit der emotionalen Bindung der Mitarbeiter an das Unternehmen. „Mitarbeiterbindung ist […] ein entscheidender Hebel für Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit. Eine mangelnde emotionale Bindung an das eigene Unternehmen geht in den allermeisten Fällen auf Defizite in der Personalführung zurück: Aus motivierten Leuten werden Verweigerer, wenn ihre emotionalen Bedürfnisse bei der Arbeit über einen längeren Zeitraum ignoriert werden. (Marko Nink in der Gallup Metaanalyse 2016) Durch zusätzliche Motivation der Mitarbeiter lässt sich die Arbeitszufriedenheit steigern. So kann zum Beispiel der gezielten Einsatz von Spielmechanismen eintönige Arbeitsabläufe interessanter gestalten. Darüber hinaus können wir so auch neue Wissensinhalte vermitteln, die die Mitarbeiter fördern und fordern. Mehr zu Bindung und Motivation: Mitarbeiterbindung durch Gamification Retention Management Entertainment im Arbeitsalltag Arbeitszufriedenheit durch Gamification? Motivation am Arbeitsplatz   Gamification für die Fortbildungen innerhalb des Unternehmens Durch Fortbildungen der Mitarbeiter bleiben diese thematisch immer auf dem neuesten Stand. Und entwickeln sich kontinuierlich weiter. Hat man beim Lernen auch noch Spaß, wird es auch effizienter! Spiele stellen dabei besonders förderliche Lernumgebungen dar. Erstens fördern sie die intrinsische Motivation. Und zweitens entspricht die grundlegende Anatomie von Spielen (strukturell) dem Prozess guten Lernens. Mehr zu spielerisch Lernen: Game-based Learning – Definition, Vorteile und Beispiele Spielend lernen: Spiele als optimale Lernumgebung? Die Macht des E-Learning Blended Learning LMS – Learning Management System Noch effektiver mit Microlearning Learning Nuggets – online und offline überzeugen   Gamification als Marketing Schwierigkeit, potentiellen Kunden aufzufallen? Auch hier kann Gamification unterstützen. Zum Beispiel um die Aufmerksamkeit möglicher Kunden zu erwecken und so zur Akquise beizutragen. Genauso kann die Brand Awareness mittels Gemification erhöht werden. Gamifizierte Werbekampagnen schaffen interaktive und emotionale Erlebnisse. Damit grenzen Sie sich von der Konkurrenz ab und bleiben langfristig in Erinnerung. Mehr zu Gamification als Marketing: Kundenakquise: Wie wäre es mit Gamification Brand Awareness durch Gamification steigern Kundenbindung spielend angehen mit Gamification Gamification im Unternehmen hat großes Potential. Wichtig ist dabei jedoch ein ganzheitlicher Ansatz. Allerdings wird in vielen Fällen Gamification auf „PBL“ (Point, Badges, Leaderboards) reduziert. Dann greift Gamification in Unternehmen zu kurz. Oder wie wir es in einem Interview mit dem Meinungsbarometer ausgedrückt haben: Wenn der Manager sagt, „Ach komm, wir machen jetzt mal was mit einer Highscore, weil mir das beim Gameboyspielen früher schon so viel Spaß gemacht hat“, ist das kein guter Projektstart.   Beispiele für erfolgreiche Gamification in Unternehmen Gamification in Firmen ist somit ein Prozess und keine Hauruck-Aktion. Mit dieser Einsicht entstehen Projekte, die nachhaltig sind. Keine Eintagsfliegen, sondern wirkliche Motivations-Boosts für Mitarbeiter oder Kunden. Dann wird ein „Must-do” tatsächlich zu einem „Wanna-do”. Einer lustbetonten Tätigkeit. Und das ist letztlich ein Gewinn für alle Seiten: Für die Management Etage genau so wie für den Mitarbeiter. Als Gamification Agentur helfen wir Unternehmen aus ganz unterschiedlichen Branchen genau dabei. Aktuell zählen Versicherungen, Automobilhersteller, medizinische Institute, Energieversorger, Transportunternehmen, Werbeagenturen und viele andere zu unseren Kunden. Hier ein paar Beispiele, wo wir Firmen und Organisationen helfen konnten: Versicherte: „Ich MUSS mir etwas über Achtsamkeit anhören“ –> „Ich WILL mir etwas über Achtsamkeit anhören“  Teilnehmende einer Umfrage: „Ich MUSS persönliche Fragen beantworten“ –> „Ich WILL persönliche Fragen beantworten“ Angestellte: „Ich MUSS etwas über meine Firma lernen“ –> „Ich WILL etwas über meine Firma lernen“   In 6 Schritten zum gamifizierten Produkt Wie sollten Unternehmen beim Einsatz von Spiel-Elementen vorgehen: Briefing: Am Anfang steht eine Problemstellung, nicht eine Lösung. Dabei sollten bereits die Abteilungen und Business Units involviert sein, die später mit der gamifizierten Lösung arbeiten. Research: Anschließend sollte man alles über die Zielgruppe herauszufinden: Bedürfnisse, Wünsche, Probleme mit bestehenden Prozessen. Ganz egal ob die Zielgruppe Endverbraucher sind, Partner im B2B-Bereich oder Mitarbeiter. Conclusion: Auf dieser Basis können dann konkrete Nutzertypen (Personas) geschaffen werden. Dabei kann man auf bekannte Tools zur Clusterung zurückgreifen. So lassen sich psychologische Individualitäten in Spielertypen übersetzen. Misst sich etwa die Zielgruppe gern im Wettkampf mit anderen, sollte die Spiellösung entsprechende Elemente enthalten. Ideation: Erst nach dieser Vorarbeit wird überlegt, mit welchen Spielelementen sich die Problemstellung am besten lösen lässt. Natürlich können auch Punkte, Badges und Highscores zum Einsatz kommen. Aber Gamification ist noch viel mehr und es gibt hunderte wirksame Spielmechanismen. Ein Blick auf Best Practice Beispiele aus dem Spiele-Universum hilft, clevere Elemente zu finden. Elaboration: Es wird sorgfältig ausgewählt, welche Ideen sich kombinieren lassen und den Weg in den ersten testbaren Prototypen schaffen. Erst jetzt liegt der Fokus auf den Details: Wer, wann, wo, wie oft und wie lange. Für offene Probleme der Umsetzung werden nun Lösungen gefunden. Testing: Der erste Prototyp wird einer Gruppe von Testern gezeigt und intensiv genutzt. Wie groß diese Gruppe ist, ist in jedem Projekt unterschiedlich. Vom Erfolg des Prototyps hängt ab, ob der Kurs geändert oder beibehalten wird. Möchten Sie die Vorteile von Gamification auch in Ihrem Unternehmen nutzen? Wir unterstützen dabei, gamifizierte Ansätze und Konzepte nach Ihren speziellen Bedürfnissen zu entwickeln. Kontaktieren Sie uns bei Interesse gerne! Mehr zu Gamification: Der ultimative Gamification Guide Gamifizierung: Spielelemente sinnvoll nutzen Was Gamification aus der Flow Theorie lernen kann

15. April 2020  · Gamification Events, Know-how

Know-how: Event Gamification

Ein Event gilt dann erfolgreich, wenn es langfristig in (guter) Erinnerung bleibt. Dabei kann helfen, wenn Teilnehmende direkt in das Event eingebunden sind. Wenn sie aktiv teilhaben und das Event mit positiven Emotionen verbinden. Passive und gelangweilte Beteiligte sind dagegen ein Worst Case Szenario. Und unbedingt zu vermeiden. Event Gamification kann zu einem positiven Erlebnis beitragen. Was versteht man unter Event Gamification? Warum eignet sich Gamification für Events? Wie kann man Veranstaltungen damit attraktiver, interaktiver und emotionaler gestalten? Wie die Teilnehmenden stärker einbinden? Und das Event für sie unvergesslich machen?   Inhalt 1. Was ist Event Gamification? 2. Warum benötigen Events Gamification? 3. Wie geht Event Gamification? 4. Lust, selbst Event Gamification einzusetzen?   Was ist Event Gamification? Gamification steht für die Einbindung spieltypischer Elemente in einen spielfremden Kontext. Dementsprechend meint Event Gamification die Einbindung spieltypischer Elemente in eine Veranstaltung, auf Messen oder Events. Das heißt übrigens nicht, dass das Event komplett verspielt sein muss. Vielmehr geht es darum einzelne Komponenten anzuwenden, die ein Spiel ausmachen. Wie Aufgaben, Ziele und Regeln zum Beispiel. Teilnehmende sollen stärker eingebunden und zur Interaktion motiviert werden. Das kann digital oder analog passieren. Auch eine Kombination ist denkbar. Mehr zu Gamification: Der ultimative Gamification Guide Warum spielen wir? Sinn und Zweck von Spiel   Warum benötigen Events Gamification? Event Gamification bietet die Möglichkeit die Motivationskraft und die Eigendynamik, die Spielen zugrunde liegt, für eine Veranstaltung zu nutzen. Im Grunde genommen kann man auf die Art unter anderem folgende Ergebnisse erzielen: Fordern und Fördern von Engagement Anreize schaffen für Interaktion und Kommunikation Fördern des Sinns für Gemeinschaft durch gemeinsame Aufgaben Stärkung des Selbstvertrauens der Teilnehmenden durch gelöste Challenges Positivität erzeugen Erhöhung der Motivation Schaffen von Emotionen Vor allem auf Letzteres zielt Event Gamification oft ab. Durch die Verknüpfung des Events mit Emotionen wird das Erlebnis bedeutsamer wahrgenommen. Und bleibt nachhaltig in Erinnerung. In dem Fall gewinnen beide. Veranstalter wie Teilnehmer. Mehr zu Emotionen und Motivation durch Gamification: Was Gamification aus der Flow Theorie lernen kann Motivational Design: 8 Pfeiler der Octalysis Intrinsische Motivation fördern   Wie geht Event Gamification? Gamification allein macht ein Event nicht automatisch besser. Aber es kann – richtig angewendet – einen positiven Beitrag dazu leisten. Werfen wir einen Blick auf ein paar Beispiele: Beispiel: Schnitzeljagd als Augmented Reality Quest Möchte man die Teilnehmenden motivieren, die Location zu erkunden, kann dies beispielsweise über eine Art Schnitzeljagd erfolgen. Eine solche Schnitzeljagd haben wir in Form eines Mixed Reality Spiels für IKEA Schweiz erstellt. Im Mittelpunkt der Anwendung stehen die ohnehin lebensnah gestalteten Showrooms. Kunden können in die Geschichten ihrer fiktiven Bewohner eintauchen. Wer wohnt hier? Und wohin ist die Familie verschwunden? Spielende finden Hinweise und Rätsel über die Bewohner, die sie zusammensetzen müssen. Sie scannen Objekte mit dem in der IKEA Family App eingebauten Augmented Reality Tool. Und decken so spannende Geschichten über die jeweiligen Familien auf. Eine analog digitale Experience, die einer breiten Zielgruppe den Besuch im IKEA Store versüßt. Beispiel: Spielerisches Umfrage Tool Eine Möglichkeit, um Feedback und Meinungen der Event Teilnehmenden einzufangen, sind Umfragen. Und auch diese kann man attraktiv gestalten. Wie zum Beispiel in Form eines Social Guessing Game, bei dem Spielende im Duell gegenseitig die Meinung der Mehrheit schätzen. Eine solche App haben wir für das Medienboard entwickelt. Wie bei erfolgreichen Formaten wie Quizduell misst man sich mit Freunden und Bekannten. Wissensfragen stehen hier jedoch nicht im Vordergrund. Stattdessen wird beurteilt, wie hoch die Zustimmung innerhalb der Spielerschaft zu ausgewählten Statements ist. Diese Statements sind mal provokativ, mal witzig oder auch ganz alltäglich. Der Clou: Die Spielenden beantworten selbst auch Fragen. Dadurch wächst der Pool und somit die Aussagekraft der Umfragen stetig an. Eine solche Umfrage-App fängt nicht nur das Meinungsbild der Spielenden ein. Es kann darüber auch Anreize für Kommunikation während eines Events schaffen. Beispiel: Event-Schulung mit Teambuilding Als Team Event liegen Escape Games seit einiger Zeit im Trend. Man kann jedoch auch einen Schritt weitergehen und die unterhaltsame Aktivität mit einem Mehrwert verbinden. So geschehen bei einem Projekt für Continental, dem zweitgrößten Automobilzulieferer der Welt. Ziel war es, Inhalte einer Schulung für Verkäufer attraktiv aufzubereiten und zu transportieren. So dass Angestellte sie gern aufnehmen und im Gedächtnis behalten. In dem entwickelten Escape Game lösen Spielende Rätsel und Aufgaben. Dabei finden sie im ganzen Raum versteckte Argumente, die sie benötigen, um einen virtuellen, zögernden Kunden umzustimmen. So lernen sie einerseits neue Inhalte abseits klassischer Schulungssituationen. Andererseits stärken sie damit das Teamgefühl durch die gemeinschaftlich gelöste Aufgabe. Beispiel: Effizient umsetzbares Escape Game So eine Event Schulung kann auch mit wenig Material und Aufwand vor Ort umgesetzt werden. Wie das folgende Projektbeispiel für das Unternehmen Bosch zeigt. Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Mitarbeiterzeitung, dem „Bosch Zünder“, sollte Angestellten eine besondere Form des Infotainment geboten werden. Die Wahl fiel schnell auf eine Lösung unter Verwendung der Escape Game Mechanismen. Das Besondere: Das Spiel kommt direkt aus den Druckern und ist mit gängigen Büro Utensilien spielbar. Gerahmt von einer spannenden Storyline stellen sich die Spielenden verschiedenen Aufgaben und Rätseln. Sie falten oder zerschneiden Seiten, suchen Information und kombinieren diese, um das Spiel zu gewinnen. Die Themen oder Lerninhalte erfahren die Mitarbeiter dadurch ganz nebenbei. Mehr zu Game Thinking und Beispielen aus der Praxis: Game Thinking – Methoden und Prozesse Die interaktive Schnitzeljagd zur Erkundung der Location Anreize für Interaktion und Kommunikation schaffen via spielerischem Umfrage Tool Inhalte vermitteln via Event Schulung Das Escape Game aus dem Drucker Lust, selbst Event Gamification einzusetzen? Die gezeigten Beispiele verdeutlichen die vielfältigen Möglichkeiten für Gamification auf Messen, Events und anderen Veranstaltungen. Den einen richtigen Weg gibt es bei Event Gamification jedoch nicht. Vielmehr geht es darum mögliche Elemente aus Spielen auf ihre Anwendbarkeit im speziellen Fall zu prüfen. Damit die Beteiligten Spaß haben, die Botschaft des Events aber erhalten bleibt und nicht ins Lächerliche gezogen wird. Wir greifen bei der Entwicklung von Event Gamification auf unsere Game Thinking Methode zurück. Sie unterteilt sich in mehrere Phasen. Anfangs formulieren wir eine klare Ausgangsfrage, die so genannte Challenge. Dann setzen wir den Fokus auf die Needs der Nutzer und erschaffen konkrete Personas. Anschließend werden im Brainstorming passende Spielideen entwickelt. Die besten Ideen werden in testbare Prototypen überführt. Es folgt das Testing. Die Ergebnisse daraus dienen wiederum als Grundlage für weitere Optimierungen. Das nur in aller Kürze. Auf Wunsch unterstützen wir auch Sie bei der Entwicklung von Event Gamification. Ob als Game Thinking Workshop, als Beratung oder in Form der Konzeption. Sprechen Sie uns an!

Know-how: Gamification in Bildung und Kultur

Wir leben in einer zunehmend digitalen Welt. In der uns personalisierte Erfahrungen über mobile Geräte zur Verfügung stehen. Die Grenzen zwischen der physischen und der virtuellen Welt verschwimmen immer mehr. Das macht sich auch in Bildungskontexten bemerkbar. Schulen und Museen sehen sich mit der Herausforderung konfrontiert, Lernprozesse an sich wandelnde Lernbedürfnisse anzupassen. Gamification in Bildung und Kultur kann Lerninhalte abwechslungsreicher gestalten. Mit Emotionen verbinden. Und dadurch intensiver erlebbar machen. Was sind Vorteile von Gamification in Bildung und Kultur? Wie kann der Einsatz konkret aussehen? Und wie geht man bei der Erstellung von Gamification in Bildung und Kultur vor? Dieser Beitrag gibt Antworten.   Inhalt 1. Warum Gamification in der Bildung? 2. Warum Gamification in der Kultur? 3. Wie kann Gamification in Bildung und Kultur aussehen? 4. Möchten auch Sie die Vorteile von Gamification in ihrer kulturellen- bzw. Bildungseinrichtung nutzen?   Warum Gamification in der Bildung? Gamification meint den Einsatz von Spielelementen in einem spielfremden Kontext. Wie zum Beispiel im Unterricht in der Schule. Dabei können einzelne Spiel-Mechanismen genutzt und auf das reale Leben übertragen werden. Wie Ranglisten, Punkte oder Auszeichnungen. Es können aber auch ganze Spiele zum Einsatz kommen (siehe auch: Serious Games). Ziel ist in beiden Fällen die Steigerung der Motivation. Ungeliebte Aufgaben, wie das Lernen, sollen also weniger lästig werden. Und Spaß machen. Für den Einsatz in der Schule ergeben sich aber noch weitere Vorteile. Spiele knüpfen direkt an die Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen an. Einstiegshürden gibt es deshalb in der Regel wenige. In Spielen können sich Schülerinnen und Schüler ausprobieren. Sie können in einem geschützten Rahmen scheitern. Und durch unmittelbares Feedback aus ihren Fehlern lernen. Spielen liegt in ihrer grundlegenden Struktur bereits ein immersiver Lernplan zugrunde. „Die Lernmöglichkeiten erschließen sich nur, wenn der Spieler ‚eins‘ wird mit dem Spiel, sich in den ‚Fluss des Geschehens‘ hinein begibt und zugleich Fähigkeiten entwickelt, sich immer wieder heraus zu ziehen.“ (Jürgen Fritz). Sobald sich Spielende auf ein Spiel einlassen, werden sie im besten Fall gefordert und gefördert. Mehr zur Motivation des Spiels: Warum wir spielen Intrinsische Motivation (Eigenmotivation) fördern   Warum Gamification in der Kultur? Kulturelle Einrichtungen wie Museen sehen sich ebenfalls mit den Folgen des digitalen Wandels konfrontiert. Ihr Publikum gibt sich schon lang nicht mehr mit der reinen Darstellung von Objekten zufrieden. Insbesondere junge Besucherinnen und Besucher möchten die Hauptbotschaft von Ausstellungen verstehen, ohne lange Texttafeln zu lesen. Vielmehr möchten sie, dass das Museum und die Objekte darin eine Geschichte erzählen. Sie erwarten Emotionen. Und immersive Interaktion. Sie verstehen sich als Teil des Museumserlebnisses. Wollen voll in die Atmosphäre der Ausstellung eingebunden werden. Leider bieten viele Museen und Galerien noch immer ausschließlich gedruckte Informationen. Der Audioguide ist oftmals das einzige technologische Medium. Dabei kann emotionales Engagement auch in Hinblick auf das Marketing der Museen interessant sein. Ein emotional an das Museum gebundenes Publikum beschäftigt sich länger mit dessen Inhalte. Ist loyal. Empfiehlt das Museum weiter. Wichtig für diese Bindung ist die Art und Weise, wie die Objekte (digital oder real) präsentiert werden. Also wie man mit ihnen interagieren kann. Mehr zu Emotion und Immersion im Spiel: Mit digital Storytelling Emotionen wecken Die Flow Theorie Von Persuasive Design zu Gamification   Wie kann Gamification in Bildung und Kultur aussehen? Ob als analoges Spiel, digitale App oder interaktive Installation. Die Möglichkeiten für den Einsatz von Gamification in Bildung und Kultur sind vielseitig. Daher ist es umso wichtiger, sich im Vorfeld mit den wichtigsten Fragen auseinanderzusetzen: Was möchte ich mit der spielerischen Anwendung erreichen? Wie sieht die Zielgruppe aus? Welche Bedürfnisse hat sie? Mit welchen Spielformen können wir beides sinnvoll zusammenbringen? Ein Beispiel: Für die Klangwelt in Toggenburg haben wir ein attraktives Angebot für Besucherinnen und Besucher geschaffen. Die Ausstellung sollte zum Erlebnis werden. Und das geht am besten mit einer guten Geschichte! So wird das Verschwinden einer Musiklehrerin zum Ausgangspunkt eines spannenden Escape Rooms samt „Klang-Bombe“ (siehe Bild). Um dem auf den Grund zu gehen, gilt es verschiedene Rätsel zu lösen. Mit Bezug zum Thema Klang natürlich. Mit Überraschungen, crossmedialen Rätseln und cleveren Lösungen wird dieser thematische Escape Room zur unvergesslichen Aufgabe, der sich die Spielenden gemeinsam stellen. Ein nützliches Tool bei der Erstellung von spielerischen Anwendungen ist unser Player Journey Toolkit. Denn darin sind die unterschiedlichsten Spielelemente übersichtlich zusammengetragen. Und in die Kategorien Mission, Aktion, Challenge, Hilfsmittel und Feedback einsortiert. Damit unterstützt es beim Zusammenstellen der passenden Spielelemente in Hinblick auf Lernziel und Zielgruppe. Weitere Beispiele für Gamification in Bildung und Kultur: Mobiles Escape Game zur Vermittlung von Medienkompetenz in der Schule A Touch of History – Interaktive Wissensvermittlung im Geschichtsunterricht So geht Gamification in der Schule   Möchten auch Sie die Vorteile von Gamification in ihrer kulturellen- bzw. Bildungseinrichtung nutzen? Zögern Sie nicht, uns anzusprechen. Wir unterstützen sowohl beratend als auch konzeptionell. Je nach Bedarf.

15. April 2020  · Game Thinking, Know-how

Know-how: Game Thinking

Game Thinking – wieder so ein neues Buzz-Word? Für uns ist es jedoch mehr als das. Aus unserem Design Thinking Background heraus, haben wir Game Thinking für uns entwickelt. Es beschreibt unsere Denkweise, Prozesse und Methoden. Es ist ein Mindset für Innovationen, die hohes Customer Engagement fordern. Dieses Mindset folgt uns in der Planung und Durchführung unserer Projekte, aber auch in unseren Gamification Workshops. Im Folgenden erfahren Sie daher alles, was Sie über Game Thinking wissen müssen. Was verstehen wir darunter? Warum nutzen wir diese Prozesse? Welchen Mehrwert bieten diese Methoden? Wo kommen Sie zum Einsatz? Und wie können Sie von unserem Know-How profitieren?    Inhalt 1. Was ist Game Thinking? 2. Warum Game Thinking? 3. Wie geht man beim Game Thinking vor? 4. Kann ich das auch?   Was ist Game Thinking? Die Universität Stanford entwickelte vor einiger Zeit Design Thinking als eine Methode zur Innovation. Diese steht sowohl für kreatives als auch für Nutzer zentriertes Denken. Im letzten Jahrzehnt haben Design Thinking Methoden dann in vielen neuen Bereichen Anwendung gefunden. Vor allem in der IT und Softwareentwicklung erweisen sich diese als besonders wertvoll. Lineare bzw. non-iterative Vorgehensweisen, wie z.B. das Wasserfall-Model oder das V-Modell, sind mittlerweile so gut wie verdrängt. Mit dem Design Thinking Ausbruch sind inkrementelle, iterative und agile Prozesse in fast jeder Management-Etage angekommen – und das wohl zurecht. Wir haben das Design Thinking für unsere Prozesse weiterentwickelt. Dabei haben wir unsere eigenen Erkenntnisse und Erfahrung aus der Arbeit mit Gamification einfließen lassen. Die daraus entstandene Methode nennen wir Game Thinking. Mehr zu unserem Prozess: Unsere Game Thinking Methode erklärt Der ultimative Gamification Guide Gamification Tools: Unser Player Journey Toolkit   Warum Game Thinking? Game Thinking ist ein Mindset. Immer wieder berichten uns Kunden, wie viel offener, kreativer und motivierter ihre Teilnehmer nach unseren Workshops sind. Das gelingt uns mit unserem Methoden-Repertoire, das wir den Teilnehmern mit unserem Gamification Tool Player Journey näherbringen. Spielen kann je nach Lebensphase unterschiedlichen Sinn und Zweck haben. Zum einen entwickeln wir über Spielen Fähigkeiten, die später ganz konkret zum Leben und Überleben gebraucht werden. So übt das Fangenspielen unter Welpen das Jagen, was in der Wildnis zur Nahrungsbeschaffung gebraucht wird. Zum anderen macht das Spiel in Gruppen uns aber auch zu umgänglicheren Wesen, die auch besser in Gesellschaft zurechtkommen. Wir nutzen das Mindset „Spiel“ weiter und lassen unsere Kunden durch hohes Engagement davon profitieren. Mehr zur Philosophie des Spiels: Warum spielen wir? Sinn und Zweck von Spiel Motivational Design: Die 8 Pfeiler der Octalysis Verlustaversion und ihr Nutzen in Gamification   Wie geht man beim Game Thinking vor? Da es für uns eine Denkweise ist, gehört noch viel mehr dazu als ein bloßes Vorgehen. Dennoch unterteilt sich unser Entwicklungsprozess immer in mehrere Phasen. Zuerst definieren wir die Challenge des Kunden, die wir in einer klaren, zielgerichteten Ausgangsfrage formulieren. Dann setzen wir den Fokus auf die Needs der Nutzer. In der Conclusion werden auf Basis der Recherche konkrete Personas geschaffen. Im Rahmen der Elaboration suchen wir die Lösung, die die Challenge und den Point of View der Personas am besten trifft. Wir machen aus den vielversprechendsten Ideen einen testbaren Prototypen. Schließlich zeigt das Testing der Zielgruppe das gamifizierte Konzept so visuell wie möglich und nutzt ihr Feedback für Optimierungen. Mehr zu unseren Innovation Methoden: Playful Sound in Gamification- und Interaktionskonzepten Der ultimative Gamification Guide Von Persuasive Design zu Gamification   Kann ich das auch? In unseren Workshops bringen wir Ihnen unser Mindset greifbar nah. Anhand von Beispielen machen wir klar, wie wir Game Thinking in unseren Projekten einsetzen. Außerdem zeigen wir Ihnen konkrete Werkzeuge und Methoden, die Sie ausprobieren können. Von 90 Minuten Intro Workshop bis zum mehrtägigen Intensiv-Kurs. Mit unserer Player Journey führen wir Sie an ein Kartenspiel heran, um in Ihren Prozessen Gamification-Potenziale zu erkennen. Ob als Innovations-Tool oder Kreativitäts-Technik – unser Toolkit hat sich schon vielfach als Ideen-Katalysator erwiesen. Benötigen Sie Unterstützung? Wir helfen gerne! Als Gamification Agentur beraten wir Unternehmen aus ganz unterschiedlichen Bereichen. Sei es in Form von Workshops zum Einsatz der Player Journey oder durch Entwicklung individueller und auf Ihre Bedürfnisse angepasste Gamification-Konzepte. Sprechen Sie uns an! Und lassen Sie uns gemeinsam die Alltags- und Berufswelt ein Stück angenehmer gestalten.

15. April 2020  · Game-based Learning, Know-how

Know-how: Game-based Learning

Computerspiele faszinieren Jung und Alt. Mittlerweile spielen über 34 Millionen Deutsche regelmäßig Computer- und Videospiele. Die Begeisterung, die Games entgegengebracht wird, wünscht man sich schon lange auch in anderen Bereichen. Daher ist es wenig überraschend, dass auch im Bildungsbereich zunehmend Spiele und spielerische Anwendungen zum Einsatz kommen. Also Wissensvermittlung durch den Einsatz von Spielen. Kurzum ist damit der Wunsch verbunden, die Motivation der Lernenden zu erhöhen. Und dadurch die aktive Auseinandersetzung mit den Inhalten und Lernprozesse zu unterstützen. Der Begriff „Game-based Learning“ (kurz GBL) hat sich im deutschsprachigen Raum hierfür zunehmend etabliert. Auch „Serious Games“ sowie „Educational Games“ sind in dem Kontext genutzte Begriffe. In diesem Artikel erfahren Sie alles Wissenswerte zu Game-based Learning. Was ist Game-based Learning genau? Welche Vorteile bietet es? Und wie lässt es sich in das eigene Unternehmen integrieren? Gibt es weitere Beispiele und Anwendungsgebiete?   Inhalt 1. Was ist Game-based Learning? 2. Warum Game-based Learning? 3. Wie lässt sich Game-based Learning in das eigene Unternehmen integrieren? 4. Gibt es weitere Beispiele und Anwendungsgebiete für Game-based Learning? 5. Interesse an eigenem Game-based Learning?   Was ist Game-based Learning? Game-based Learning ist der Einsatz von Spielelementen in einem Lern-Kontext. Marc Prensky spricht in seinem Buch „Digital game-based learning“ auch von „any marriage of educational content and computer games“. Es ist also Mischung aus der Vermittlung von Wissen und Spielen. Und damit auch ein Beispiel für so genanntes Edutainment (Education und Entertainment). Eine Strategie, um Lernen weder mit Begriffen wie „langweilig“ oder „kompliziert“, noch „trocken“ zu assoziieren. Sondern mit „spannend“, „verständlich“, „lebendig“. Demzufolge kann GBL als eine Form von Gamification verstanden werden. Beschränkt man sich dabei auf digitale Inhalte spricht man auch vom Digital Game-based Learning (abgekürzt DGBL). Ob online oder offline spielt übrigens keine Rolle. Entscheidend ist, dass Wissen über das Spiel hinaus genutzt werden kann. Mehr zu Game-based Learning als Form von Gamification: Game-based Learning: Spielend lernen Der ultimative Gamification Guide   Warum Game-based Learning? Die Vorteile des spielerischen Lernens liegen auf der Hand. Denn Studien zeigen, dass Inhalte damit besser transportiert werden. Wenn Spieler das Lernen genießen, prägen sie sich das vermittelte Wissen besser ein. Gute Beispiele von Lernspielen lassen dabei die Grenze zwischen Lernen und Spielen verschwimmen. Spielend lernen und lernend spielen. Statt dem Leistungsdruck aus Prüfungen, Weiterbildung und Schulungen, steht hier das Triggern positiver Motivatoren im Mittelpunkt. Spielspaß statt Lernstress. Darüber hinaus können Computerspiele differenzierte kognitive Anforderungen an Spielende stellen. „Neben sensumotorischen Fähigkeiten verlangen sie analytisch-operatives sowie taktisches und strategisches Denken. Empirische Belege verdeutlichen, dass der Spieler durch Perturbationen (Störungen), die den Spielprozess blockieren, dazu angeregt wird, flexibler und schneller in der Modifizierung und Neubildung seiner Wahrnehmungs- und Handlungsschemata zu werden.“ (Bundeszentrale für politische Bildung) Das heißt also, dass komplexe Inhalte mit DGBL auch schneller als bislang vermittelt werden können. Mehr zu Motivation durch Spiele: Spielend lernen: Spiele als optimale Lernumgebung? Motivation am Arbeitsplatz Motivation durch Gamification im Unternehmen   Wie lässt sich DGBL in das eigene Unternehmen integrieren? Die eben angesprochenen Potentiale von spielerischem Lernen sind auch für Unternehmen interessant. In Form von “Recruitainment” als Instrument der Mitarbeitergewinnung. Oder zur internen Weiterbildung in Form von gamifiziertem E-Learning zum Beispiel. Auch das Konzept Blended Learning, das digitale Inhalte mit Präsenzveranstaltungen kombiniert, kann von Game-based Learning profitieren. Denn nichts kurbelt die Lernbereitschaft und den Lernprozess mehr an, als die Möglichkeit sich auszuprobieren. In einem geschützten Raum Fehler machen zu können, aus denen man lernt. Sich dabei neuen Herausforderungen zu stellen, die das Denkvermögen ankurbeln. Sowie aus den eigenen Gewohnheiten herauszutreten. Innovation zu ermöglichen. In einer Ära, in der Arbeit Spaß machen soll, ist es an der Zeit, den Gegensatz zwischen ernsthafter Arbeit und freudvollem Spiel aufzulösen. Denn wer Arbeit als Spiel begreift und lebt, hat das Potenzial, Kreativität zu entfalten und Innovationen voranzutreiben. (Ali Mahlodji, Zukunftsinstitut) Mehr zu Blended Learning, E-Learning & Co.: Die Macht des E-Learning Blended Learning LMS – Learning Management System Noch effektiver mit Microlearning Learning Nuggets – online und offline überzeugen   Gibt es weitere Beispiele und Anwendungsgebiete für Game-based Learning? Und auch außerhalb von Unternehmen kann DGBL zum Einsatz kommen. So kann zum Beispiel der Einsatz von Spielen in der Schule direkt an die Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen anknüpfen. Die spielerischen Welten können wiederum als Ausgangspunkt für Gespräche dienen. Darüber hinaus ermöglichen Spiele vielfältige Zugänge zu den unterschiedlichsten Themen. Auch schwierige oder ernste Themen können damit greifbar gemacht werden. Wichtig vor allem bei Jüngeren ist der sichergestellte Transferprozess (die Übertragung des Gelernten vom Spiel in die Realität). Demzufogle ist gemeinsamer Erfahrungsaustausch innerhalb des Klassenverbundes unerlässlich. Mehr zu spielerisch Lernen in der Schule: So geht spielend Lernen in der Schule A Touch of History – interaktives Geschichts-Erlebnis Interesse an spielerischem Lernen? Wir helfen gern bei der Umsetzung! Kontaktieren Sie uns! Zum Beispiel helfen wir Ihnen, neue Lernspiel Ideen zu entwickeln oder bestehende auszubauen. Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir Spiele, die zu ihrer Zielgruppe und ihrem Lernziel passen. Mehr zur Spielentwicklung: Game Thinking Gamification Tools: Unser Player Journey Toolkit

15. April 2020  · Gamification Marketing, Know-how

Know-how: Gamification Marketing

Gamification im Marketing ist mittlerweile ein recht häufiges Phänomen. Viele Unternehmen locken mit spielerischer Werbung. Ob online Mini-Game, Gewinnspiel oder eine eigene App. Die Zielgruppe spielerisch und interaktiv ansprechen! Das liegt heiß im Trend. Doch warum kann Gamification Marketing für die Wahrnehmung einer Marke so effektiv sein? Das und mehr zeigen wir hier anhand von Beispielen. Im Folgenden erfahren Sie daher alles, was Sie über Theorie und Praxis von Gamification im Marketing wissen müssen. Doch wie kann eine gamifizierte Kampagne aussehen? Und wie wird Werbung erfahrbar? Welche spielerischen Trends funktionieren?   Inhalt 1. Was ist Gamification Marketing? 2. Wann ist Gamification in der Werbung sinnvoll? 3. Beispiele für Gamification im Marketing. 4. Wie nutze ich Gamification für meine Werbekampagne?   Was ist Gamification Marketing? Darunter verstehen wir Gamification, die sich an (potenzielle) Kunden und Endverbraucher für Produkte oder Dienstleistungen einer Marke richtet. Spielerische Elemente werden in einem spielfremden Kontext verwendet. Im Kontakt mit dem Kunden bzw. in einer Werbekampagne. Um die Vorteile von Gamification im Marketing zu erkennen, sollten die Grundlagen der Gamification klar sein. Denn von denselben Vorteilen profitiert auch die Zielgruppe der Werbekampagne. In den weiterführenden Artikeln gehen wir auf die Gamification-Basics ein. Mehr zur Gamification Theorie allgemein: Unsere Game Thinking Methode erklärt. Der ultimative Gamification Guide. Gamification Tools: Unser Player Journey Toolkit.   Wann ist Gamification in der Werbung sinnvoll? Nach dem Modell von Georg Franck leben wir in einer Ökonomie der Aufmerksamkeit. Diese Sicht auf die Gesellschaft besagt, dass Aufmerksamkeit der Menschen ein knappes Gut ist. Das spiegelt sich auch in der Welt der Werbung  wider. So liegt es auf der Hand, dass jedes Medium genutzt wird, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Die immersive Natur von Games spricht dafür. Denn wird der Nutzer durch Gamification motiviert, verbringt er auch mehr Zeit mit der Marke. Außerdem fühlt sich der Endverbraucher durch gelungene Gamification stärker verbunden. Deswegen werden interaktive Inhalte oft als positive Erfahrung abspeichert. Schließlich sind das große Vorteile, die sich Unternehmen zunutze machen können. Sowohl zur Kundengewinnung und zur Kundenbindung lassen sich damit Erfolge erzielen. Unsere weiterführenden Blog-Beiträge informieren Sie auch über Gamification im Tourismus oder Motivational Design. Mehr zu relevanten Marketingthemen: Tourismus Marketing durch Gamification. Motivational Design: Die 8 Pfeiler der Octalysis. Kundenakquise: wie wäre es mit Gamification?     Beispiele für Gamification im Marketing? Für Gamification im Marketing gibt es sehr viele Beispiele. Ein Franchise, das als Werbespiel launchte und mittlerweile Kultstatus besitzt, ist die Moorhuhnjagd. Auch das McDonalds Monopoly ist bereits seit vielen Jahren ein besonders erfolgreiches Beispiel. Ohne dass es immer ein komplettes Spiel sein muss. Zudem können auch mit geringerem Entwicklungsaufwand klassische Werbekampagnen durch Gamification aufgepeppt werden. Eine immer beliebtere Form des Gamification Marketings ist die einer kampagnen begleitenden App. Zum Beispiel haben wir für die Leipziger Verkehrsbetrieben eine gamifizierte App zur Besserung ihres Image und der Fahrgastzahlen entwickelt. Steffen Palm (33), Leiter LVB-Marktkommunikation: „Unser Spiel ist eine Mischung aus Quartett, Panini-Sammelalbum, Pokemon Go und Gewinnspiel.“ Mehr Beispiele zu Gamification im Marketing: Gamification im Nahverkehr: Leipzschini-Jagd. Erfolgreiche Marketingstrategie mit Advergaming. Von Persuasive Design zu Gamification.   Wie nutze ich Gamification für meine Werbekampagne? Bei Pfeffermind sehen wir drei Hauptnutzen für eine spielerische Werbekampagne. Zuerst ist es ein herausragendes Mittel zur Kundenakquise und Kundenbindung. Denn die interaktive Natur einer spielerischen Anwendung wird ohnehin Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Weiterhin ist es ein Mittel zur  Motivation. Denn das Spiel motiviert zur Beschäftigung mit dem beworbenen Produkt. Nicht zuletzt bietet eine solche Kampagne auch einen gewissen Lerneffekt. Also kann das Spiel auch über die Marke bzw. das Produkt informieren. Ein guter Start für die Planung einer spielerischen Marketing-App sind folgende Kriterien: Moderne Umsetzung als Web-App mit niedriger Einstiegshürde und ohne Installation. Einfache Spielmechanik für ein breites Publikum. Gezielt um Gamification-Mechaniken ergänzen. Im besten Falle bestehen Parallelen zwischen Interaktivität der Kampagne und Besonderheiten des beworbenen Produkts. Marketingstarker Content, z.B. mit Merchandise-Potential. Schließlich die Konzeption einer zusätzlich begleitenden Social-Media-Gamification. So können sich Spieler z.B. durch das Lösen von Rätseln Vorteile im Spiel ergattern. Benötigen Sie Unterstützung? Wir helfen gerne! Als Gamification Agentur beraten wir unsere Kunden aus ganz unterschiedlichen Bereichen. In Form von Workshops mit Einsatz der Player Journey. Oder durch Entwicklung maßgeschneiderter Gamification Marketing-Konzepte. Sprechen Sie uns an! Weiterführendes zur gamifizierten Vermarktung: Spielerische Kundenbindung. Augmented-Reality-Quest. Adventure Gamebooks im neuen Gewand! Case Study: Adventure Gamebook.

15. April 2020  · Know-how, Serious Games

Know-how: Serious Games

Serious Games – oder wie der deutsche Wikipedia-Eintrag den Anglizismus übersetzt „ernsthafte Spiele“ – klingt zunächst wenig unterhaltend. Unterhaltung ist auch nicht das vordergründige Ziel. Dennoch sind sie nicht so spaßbefreit, wie der Name auf den ersten Blick vermuten lässt. Vielmehr steckt dahinter großes Potential als innovative Lern- und Vermittlungsform. Leider sorgt der Begriff noch immer für Missverständnisse. Insbesondere durch die teils unscharfe Abgrenzung zu anderen Begriffen wie Gamification oder Game-based Learning. Im Folgenden erfahren Sie daher alles, was Sie über Serious Games wissen müssen. Was versteht man darunter? Wie lassen sie sich zu anderen spielbasierten Lernformen wie Gamification oder Game-based Learning abgrenzen? Welchen Mehrwert bieten Serious Games? Wo kommen Sie zum Einsatz? Was sind gute Beispiele dafür? Und wie können Sie ihr eigenes Spiel erstellen?   Inhalt 1. Was sind Serious Games? 2. Serious Games vs. Gamification vs. Game-based Learning 3. Warum Serious Games? 4. Wo kommen Serious Games zum Einsatz? 5. Wie erstelle ich mein eigenes Serious Game?   Was sind Serious Games? Den Begriff Serious Game gibt es bereits seit 1970. Doch erst ab circa 2005 gewann er zunehmend an Bedeutung. Die Game-Designer Michael & Chen definieren den Begriff wie folgt: „A serious game is a game in which education (in its various forms) is the primary goal, rather than entertainment” (Michael & Chen in „Serious Games: Games That Educate, Train and Inform“). Es geht also um ein Spiel, das über den reinen Zweck der Unterhaltung hinausgeht. Man könnte auch von einem Spiel mit ernstem Ziel beziehungsweise Lernziel sprechen.   Serious Games vs. Gamification vs. Game-based Learning Klassischen Definitionen von Spielen zufolge gibt es keinen über das Spielerlebnis hinausgehenden (edukativen) Mehrwert. Ein Spiel existiert nur während der Zeit des Spiels. Auswirkung auf das „echte“ Leben hat es nicht. Serious Games wie auch Gamification widersprechen jedoch dieser Definition. Zwar ist es wichtig, dass Spiele freiwillig und ohne Zwang stattfinden. Aber sie dürfen (und sollen) Wissen vermitteln, Lernen und Verstehen helfen. Gamification und Serious Games sind sich also gar nicht unähnlich. Gamification meint die Verwendung von Spiel Elementen in Kontexten, die eigentlich nichts mit Spielen zu tun haben. Dabei kann es sich um einzelne Elemente handeln, wie beispielsweise ein Lade-Balken beim Ausfüllen eines LinkedIn Profils. Es kann aber auch ein ganzes Spiel sein, das im nicht spielerischen Kontext genutzt wird. Mit allem, was ein Spiel ausmachen. Einem Ziel, das es zu erreichen gilt. Regeln, die nur in der Welt des Spiels von Sinn und Nutzen sind. Und natürlich Spielerinnen und Spieler, die sich auf Regeln und Ziel einlassen. Zudem muss unvorhersehbar sein, ob das Ziel erreicht wird. Serious Games, „ernste“ Spiele, sind somit 100% gamifizierte Produkte. Oder mit anderen Worten: Jedes Serious Game ist ein Beispiel für Gamification. Aber nicht jede Form von Gamification ist ein „ernstes“ Spiel. Ähnlich verhält es sich mit Game-based Learning. Digital Game-based Learning bezeichnet „any marriage of educational content and computer games“ (Marc Prensky in „Digital game-based learning“), fokussiert also das Lernen in und mit Computerspielen. Auch hier kann man also von einer Form von Gamification sprechen. Mehr zu Gamification und Game-based Learning: Der ultimative Gamification Guide Was Gamification aus der Flow Theorie lernen kann Game-based Learning: Spielend lernen   Warum Serious Games? Kaum etwas spricht einen Menschen mehr an als eine faszinierende Geschichte. Eine, mit der man sich identifizieren kann, die Relevanz und Bedeutung vermittelt. Durch Serious Games werden trockene Inhalte attraktiver. Sie sorgen für eine erhöhte Motivation. Und bleiben im Gedächtnis. Somit sind sie vielseitig einsetzbar, um ein Must-do zu einem Wanna-Do werden zu lassen. Unser Mitgründer Philipp Reinartz schrieb in einer Studie des zukunftsInstituts dazu: Zu Studienzeiten motivierte ich mich selbst für solche Kurse, indem ich mir ein fiktives Unternehmen schuf. An dessen Beispiel spielte ich alle Lerninhalte praktisch durch. Ein Vor-sich-hin-Spielen ohne Spielziel, eher playful als gameful. Gleich in der ersten Stunde des Masterkurses ließ ich deshalb die Studenten ebensolche fiktiven Unternehmen gründen. Verbunden mit einer Marktsimulation – also mehr game als play. Entscheidend war aber: Der Fokus lag auf den Bedürfnissen der Studenten, nicht auf den Lerninhalten. Ziel war nicht, auf Teufel komm raus Spielelemente einzusetzen. Sondern die Pflicht zum Vergnügen werden zu lassen. Mehr zu Motivation durch Spiele: Spielend lernen: Spiele als optimale Lernumgebung? Digital Storytelling Motivation am Arbeitsplatz Motivation durch Gamification im Unternehmen Pfeffermind im Philosophie Magazin   Wo kommen Serious Games zur Einsatz? Serious Games werden als spielerisches Lehrmittel in der Bildung und Kultur eingesetzt, ebenso wie in Unternehmen. Sie bringen zum Beispiel Notärzten das Retten bei (Stichwort: Health Games) und Bauern den richtigen Umgang mit Saatgut oder Sensibilisieren für Themen wie IT-Sicherheit am Arbeitsplatz. Sie finden online und offline statt. Als Brettspiele und digitale Computerspiele. Wichtig ist immer: Sie verbinden Freude am Spiel mit einem über das Spiel hinaus gehenden Mehrwert, zum Beispiel einem Lerneffekt. Klassisches Edutainment also. Übersicht der Anwendungsgebiete: Kultur- und Bildungsbereich Marketing Events Beispiele für spielerische Wissensvermittlung: Interaktives Text-Adventure über Erfindungen aus Deutschland Die Event-Schulung im Unternehmen Geschichtsunterricht neu gedacht: „A Touch of History“ Serious Games für Eltern und Familien   Wie erstelle ich mein eigenes Serious Games? Sie möchten Ihr eigenes Spiel entwickeln? Dann werfen Sie einen Blick auf unser Player Journey Toolkit. Es hilft Ihnen bei der Entwicklung eigener Spiel-Ideen. Mithilfe unterschiedlicher Karten aus den Kategorien Mission, Aktion, Challenge, Hilfsmittel und Feedback können sie bestehende Spiele analysieren und eigene Prozesse spielerisch gestalten. Probieren Sie es aus! Benötigen Sie Unterstützung? Wir helfen gerne! Als Gamification Agentur beraten wir Kunden aus ganz unterschiedlichen Bereichen. Sei es in Form von Workshops zum Einsatz der Player Journey oder durch Entwicklung individueller und auf Ihre Bedürfnisse angepasste Gamification-Konzepte. Sprechen Sie uns an! Und lassen Sie uns gemeinsam die Alltags- und Berufswelt ein Stück angenehmer gestalten. Mehr zu unseren Methoden und Prozessen Game Thinking Gamification Tools: Unser Player Journey Toolkit

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