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Edutainment und Gamification – Education & Games

Unterhaltsames Lernen Wie der Name anzeigt, verbergen sich hinter Edutainment zwei Gebiete. Einerseits das Feld der Education und andererseits der Bereich des Entertainment. Beim Edutainment geht es also um die Verbindung von Bildung und Unterhaltung. Edutainment = unterhaltsamen Lernen.   Einsatzbereiche Eines der berühmtesten Beispiele für Edutainment ist die Fernsehsendung ‚Sesamstraße‘. Die halbstündigen Folgen mit Ernie und Bert, Graf Zahl, Kermit und vielen weiteren Charakteren kennt jeder. Das Format zielte darauf ab Kinder im Vorschulalter mit kleinen Sketchen, Filmen und Liedern zu unterhalten. Dabei wird sowohl fachliches als auch soziales Wissen vermittelt. In Deutschland gibt es eine ebenso erfolgreiche Serie. Die ‚Sendung mit der Maus‘ wird seit 1971 jeden Sonntagvormittag ausgestrahlt. Auch hier wirdAuch aus Deutschland gibt es eine enorm erfolgreiche Serie, die Dem Erfolg der Sesamstraße steht die seit 1971 am Sonntagvormittag ausgestrahlte und bis heute laufende  in Deutschland in nichts nach. Edutainment reicht jedoch weit über visuell vermittelte und unterhaltsam verpackte Bildungsinhalte für Kinder hinaus. Grundsätzlich ist es möglich jedwede Vermittlung von Wissen zu einem Edutainment Angebot werden zu lassen, unabhängig davon, ob es sich um politische, soziale oder naturwissenschaftliche Themen handelt. Ebenso kann mit Edutainment prinzipiell jede Zielgruppe angesprochen werden.   Erfolgsfaktoren Zentral für den Erfolg eines Edutainment Angebotes ist, dass: der vermittelte Inhalt die genutzten Elemente zur Unterhaltung sowie der gewählte Kanal zu den Bedürfnissen der Zielgruppe passen und bei dieser als anschlussfähig wahrgenommen werden. Mögliche Kanäle reichen dabei von analogen Materialien mit Text über klassische audiovisuelle Medien wie Ton- oder Filmbeiträgen bis hin zu webbasierten Kanälen. Auch innovative Plattformen der Ausspielung wie Augmented Reality oder Virtual Reality können genutzt werden. Die eingesetzten Elemente zur Unterhaltung können enorm vielfältig sein und umfassen oftmals Witze, Lieder, Geschichten, Zeichnungen, und Filme.   Gamification und Edutainment Ein zentrales Unterhaltungselement, welches bestens dazu geeignet ist um Wissen auf unterhaltsame Art und Weise zu transportieren ist das Spiel: egal ob im klassischen Sinne als analoges Rätsel- oder Brettspiel mit Figuren, Stift und Papier oder als digitales Spiel für Browser, PC oder Konsole. Spiele bzw. Spielelemente sind also zentrale Werkzeuge um Edutainment zu ermöglichen. Edutainment und Gamification sind deswegen eng miteinander verknüpft. Der Einsatz von spieltypischen Elementen in einen spielfremden Kontext ist der Kern dessen, was Gamification ausmacht. Wird Gamification dafür eingesetzt um Wissen und Inhalte zu vermitteln, entsteht ein Edutainment Angebot. Gamification + Bildung = Eine Form von Edutainment. Wissensinhalte können mit Gamification nachhaltig und begeisternd vermittelt werden.   Vorteile von Gamification Der besondere Vorteil beim Einsatz von Gamification für Edutainment Angebote ist die Interaktivität. Im Gegensatz zu vielen anderen Elementen zur Unterhaltung ermöglichen Spiele eine aktive Partizipation und steigern sowohl Konzentration als auch den Wert eines Erlebnisses. Wenn man das Lernen in ein Spiel verwandeln, sind Menschen motivierter, das Gelernte anzuwenden. Sie werden eher bereit sein, während der Vermittlung von Wissen aufzupassen, eventuelle Aufgaben zu erledigen oder für Prüfungen zu lernen. Spiele helfen also dabei Inhalte nachhaltig und begeisternd zu vermitteln. „Bei Pfeffermind helfen wir unseren Kunden dabei Inhalte passgenau zu vermitteln. Vom umfassenden Serious Game bis zum gezielten Einsatz von Gamification. Damit Lernen Spaß macht und Wissensvermittlung funktioniert.“ – Philipp Reinartz, Gründer Pfeffermind GmbH Gern helfen wir Ihnen bei der Erarbeitung eines überzeugenden Gamification Konzepts. Wir setzen spielerische Lösung im Bereich Bildung und Weiterbildung für Industrie, öffentliche Verwaltung und Bildungsträger um. Schreiben Sie uns gern zu Ihrem Vorhaben an.   Mehr zu Edutainment und Gamification: Game-based Learning Gamification in Bildung & Kultur Gamification in Unternehmen

Künstliche Intelligenz im Spielbereich

Künstliche Intelligenz ist ein Ansatz, um menschliche Intelligenz durch einen Computer nachzubilden. Eine genaue Definition ist schwierig. Bereits der Begriff „Intelligenz“ ist nicht klar definiert. Oft spricht man von einer generellen künstlichen Intelligenz (GKI). Eine GKI ist eine Maschine, die jede intellektuelle Aufgabe verstehen oder erlernen kann. Diese Fähigkeit soll der eines Menschen entsprechen. Sie ist das primäre Ziel vieler Forschungen. Und öffnet auch viele Türen im Gamification und Spielbereich.   Wie funktioniert Künstliche Intelligenz? So gibt uns eine sehr gute Antwort die über KI laufende Sprachassistentin Alexa. Wenn man Alex fragt: „Alexa, wie funktioniert Künstliche Intelligenz?“. So antwortet die virtuelle Assistentin wie folgt: „Künstliche Intelligenzen versuchen durch künstliche neuronale Netze die Funktionsweise des menschlichen Gehirns durch Maschinen nachzubilden. Solche Systeme setzen sich aus sogenannten Algorithmen zusammen. Wie der Mensch, lernen auch künstliche Intelligenzen durch Übung und Erfahrung. So braucht es Lern- und Trainingsmengen. Aus denen das kognitive System während des Betriebs Rückschlüsse ziehen. Und aus den Abläufen lernen kann.“ (Quelle: Alexa,  Software-Version: 658655620) Und wie genau lässt sich eine künstliche Intelligenz erreichen? So gibt es momentan bereits mehrere Ansätze:   Maschine Learning | Lernen von Erfahrungen Maschinelles Lernen verleiht Computer-Systemen die Fähigkeit, automatisch aus Erfahrung zu lernen. Ebenfalls sich zu verbessern. Somit ist es nicht notwendig, sie explizit zu programmieren. Machine Learning konzentriert sich auf die Entwicklung von Algorithmen. Diese analysieren Daten und können Vorhersagen machen. Beispielweise wird Ihnen vorhergesagt, welche Filme Ihnen gefallen oder welche Route Sie am besten nehmen. Um schnellstmöglich am Ziel zu sein. Auch im Spielbereich und in Gamification gibt es immer mehr Ansätze mit Maschine Learning.   Deep Learning | Selbstlernende Maschinen Deep Learning ist ein Teilbereich von Maschine Learning. Um das zu ermöglichen, werden künstliche neuronale Netzwerke eingesetzt. Durch die Verarbeitung von Daten lernen diese Programme. Somit werden biologische neuronalen Netzwerke des menschlichen Gehirns nachgeahmt. Deswegen werden mit Deep Learning Gesichter auf Bildern identifiziert. Auch gibt es noch eine andere Form des Deep Learnings: die Spracherkennung. Sprachassistenten wie Alexa, Siri und der Google Assistent erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.   Natural Language Processing (NLP) | Sprache verstehen Natural Language Processing oder NLP, ermöglicht es Computern, menschliche Sprache zu erkennen. So kann sie diese verstehen und auch selber produzieren. Das ultimative Ziel von NLP ist es, eine nahtlose Interaktion mit den Maschinen zu ermöglichen. Das geschieht, indem man Systemen beibringt menschliche Sprache im Kontext zu verstehen. Und logische Antworten zu produzieren. Ein praktisches Beispiel für NLP ist der Skype Translator. In dem Beispiel wird KI genutzt um mehrere Sprachen in Echtzeit während des Skype Calls übersetzten.   Anwendungsbeispiele von Künstlicher Intelligenz Mit künstlicher Intelligenz laufende Programme sind besonders gut im Erkennen von Mustern. Somit werden sie immer häufiger genutzt. Beispielweise erkennt die KI Bilder und Muster. Darüber hinaus, werden diese auch ausgewertet. Daher ist es möglich, mit einer KI Hautkrebs auf Bildern zu erkennen. Aus diesem Grund können Programmen die mit künstlicher Intelligenz laufen ähnlich gut oder sogar besser als Mediziner Hautkrebs erkennen. Auch unsere Sprache ist durch ihren Grad an Komplexität, und ebenfalls durch bestimmte Formulierungen stark von Mustern geprägt. Die Mount Sinai School of Medicine hat demnach eine Künstliche Intelligenz mit Sprach-Protokollen von Jugendlichen trainiert. Somit konnten frühzeitige Diagnosen von Psychosen bei den Jugendlichen erstellt werden. Während der Studie arbeitete das Programm mit einer 83 prozentigen Genauigkeit. Diese zeigte, ob sich möglicherweise innerhalb von 2 Jahren eine psychische Störung bei den Jugendlichen anbahnt.   Künstliche Intelligenz im Spielbereich Angewendete KI in einem Text-Adventure-Game: Dungeon AI. Stellen Sie sich eine Welt vor, in der Sie ständig neue Inhalte und Abenteuer finden. Folglich können Sie jede erdenkliche Aktion wählen. Weiterhin sind Sie nicht durch die Vorstellungs-Kraft der Spieleentwickler begrenzt. Dank künstlicher Intelligenz, existiert so ein Spiel bereits: AI Dungeon. AI Dungeon ist das erste grenzenlose Text-Adventure seiner Art. Es wurde mit extrem fortschrittlicher künstliche Intelligenz und darüber hinaus auch unter Verwendung eines massiven neuronalen Netzwerks entwickelt. Daher gibt es durch diesen Einsatz unendliche Handlungs-Stränge für jeden Spieler.   Zukunftsprognosen für KI im Spielbereich Georgios N. Yannakakis hebt vier weitere mögliche Anwendungs-Bereiche für künstliche Intelligenzen im Spielbereich hervor: Player-Experience-Modeling Beispielsweise das Erkennen der Fähigkeiten. Sowie des emotionalen Zustands des Spielers. Dazu passt die KI entsprechend der Daten das Spiel an. Weiterhin kann das ein dynamisches Balancing (Anpassung des Schwierigkeits-Grades) beinhalten. Demnach besteht dieses darin, die Schwierigkeit in einem Videospiel in Echtzeit auf der Grundlage der Fähigkeiten des Spielers anzupassen. Prozedurale Inhaltserstellung Weiterhin gibt es die automatisierte Erstellung von Elementen der Spielumgebung. Ferner erstellt die KI Umgebungs-Bedingungen. Die künstliche Intelligenz erschafft zudem Levels und schließlich auch Musik. Hierdurch können neue Inhalte oder interaktive Geschichten generiert werden. Data-Mining zum Nutzerverhalten Damit können Spieldesigner erforschen, wie Menschen das Spiel nutzen. Auch analysiert die KI folglich, welche Teile Spieler am häufigsten spielen. Des Weiteren analysiert sie, warum die Spieler mit dem Spielen aufzuhören. Somit ist es den Entwicklern möglich, das Gameplay zu optimieren oder die Monetarisierung zu verbessern.   Sie wollen mehr erfahren? Als Gamification Experten sind wir stets auf dem neuesten Stand. Unsere Expertise liegt in der Erstellung erstklassiger Gamification Konzepte. Sei es für eine spielerische Lösung in der Industrie oder auch ein gamifiziertes Konzept für ein KI-System. Wir bauen aus ihrer Challenge eine spannende Lösung. Zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns!   Mehr zu Künstlicher Intelligenz und Gamification: Machine Learning in Games und Gamification Gamifizierung: Spielelemente sinnvoll nutzen Mit Augmented Reality gamifizieren

Gemeinsam online knobeln: Die Live Escape Challenge

Das Jahr 2020 hat durch die Corona-Situation auch uns bei Pfeffermind auf neue Ideen gebracht. Gerade im Diskurs mit unserer Mutterfirma, der Paperdice Solutions GmbH, haben wir nach geeigneten Projekten gesucht. Mit dem führenden Room Escape Anbieter in Deutschland haben wir geballte Expertise in der Entwicklung und Umsetzung von kniffligen, immersiven Escape Games und Teamevents. Es lag also nah, dass wir uns gemeinsam an einer Pandemie-konformen Lösung machten, um unseren End- und Unternehmenskunden auch im Lockdown ihre gewohnte Portion Rätselspaß zu bieten – als Online Escape Format!   Room Escapes mit Freunden spielen – trotz Corona? Als die Verbreitung des gefährlichen COVID-19 Erregers per Lockdown eingedämmt werden sollte, sind die Besucherzahlen von Escape Räumen und die Anfragen nach analogen spielerischen Events abrupt gesunken. Die Nachfrage für digitale Spiele und Gruppenunterhaltung, gerade in Zeiten von Social Distancing und Home Office, stieg jedoch. Das bestätigte die florierende Games-Industrie mit rekordhohen Absätzen (Quelle: GTAI). So entstand die Idee, ein Konzept für Pandemie-verträgliche Online Escape Games zu entwickeln. Auch für uns ein weiterer Schritt in die Digitalisierung und digitale Transformation. Der Anspruch: von Zuhause aus mit geringstem Bedarf an Materialien und technischen Kenntnissen mit Freunden und Familie gemeinsam knobeln.   Online Escape Game vs. Live Online Escape Challenge Die Paperdice Solution bot schon am Anfang der Pandemie Online Escape Games an. Die beiden Spiele „Ausgangssperre“ und „Diamantenfieber“ sind über Mission Accepted sofort und von überall spielbar. Eine Gruppe von Spielern kann sich remote in der digitalen Spielumgebung treffen, um den jeweiligen Fall in der vorgegebenen Zeit zu lösen. Doch wir hatten eine weitere Idee, wie wir die fehlende physische Interaktion mit Raum und Gegenständen kompensieren können. Sie soll ermöglichen, verschiedene Spieler-Teams gegeneinander antreten zu lassen: Eine Live Online Escape Challenge! So sprechen wir nun auch die Spielertypen an, die den Ansporn mitbringen, nicht nur in der begrenzten Zeit auf die Lösung zu kommen, sondern dabei auch noch schneller als die konkurrierenden Teams zu sein (Killer, nach Bartle’s player types).   Ablauf eines Live Online Room Escape Stellt euch einer neuartigen Escape Game Challenge: Tretet online gegen Teams aus ganz Deutschland an. Ob ihr dabei gemeinsam als Team vor dem Laptop sitzt oder euch mit entfernt wohnenden Freunden digital zusammenschließt: Per Videokonferenz erhaltet ihr Informationen, Links und Rätselmaterialien und erfahrt nach jeder Rätselrunde, wie ihr euch im Vergleich mit den anderen Teams geschlagen habt. Hört einer spannenden Geschichte zu, löst gemeinsam digital Rätsel und lüftet das Geheimnis um die Berliner Beute. Findet es heraus, nehmt Teil an einer deutschlandweiten Challenge und setzt euch gegen andere Teams durch, denn am Ende wartet auf die Sieger eine fette Beute. (Mission Accepted, Berliner Beute) So die Beschreibung des Spielablaufs der ersten Live Online Escape Challenge von Mission Accepted. „Live“ bezieht sich darauf, dass es einen festgelegten Termin gibt, an dem die Escape Challenge stattfindet. Dafür ist ein Spielleiter nötig, der die Koordination der gegeneinander antretenden Teams übernimmt. Daher auch die „Challenge“ im Namen. So gilt es nämlich das schnellste Team in der vorgegebenen Zeit unter den deutschlandweiten Teilnehmern zu sein. Live Online Escape Challenges konzipieren wir in drei Phasen. Jede dieser Phasen ist um die 15-20 Minuten lang, sodass das gesamte Event ca. 1 Stunde dauert. Anfänglich wird den Spielern eine Frage gestellt, die vor Ablauf der Zeit beantwortet werden muss. Am Ende jeder Phase wird der Lösungsweg aufgeklärt und ein Zwischenstand des Leaderboards eingeblendet. Im folgenden eine Übersicht der verwendeten Tools: Videokonferenz und Chat mit dem Spielleiter (Video)Konferenz für die Kommunikation der Team-Mitglieder unter sich Abstimmungs-Tool für die Evaluation der abgesendeten Antworten Webbrowser für die multimedialen Game-Webseiten   Live Online Escape Events für Unternehmen Selbst unsere Corporate-Kunden konnten wir schon mit dem Live Online Escape Challenge Konzept überzeugen. Denn wie gewohnt können wir Unternehmens- oder Weiterbildungsinhalte wunderbar in das Online Escape Game einbetten – so wie es unsere Kunden auch aus vergangenen Gamification-Projekten kennen. Alle Teilnehmer können standortunabhängig, also auch aus dem Home Office mitmachen. Damit der Ablauf des Spiels reibungslos funktioniert, organisieren wir Testdurchläufe, in denen wir die Rolle des Spielleiters übernehmen. Mithilfe eines Guide-Dokuments ist es dann jedem Mitarbeiter möglich die Game Master-Rolle anzunehmen und die Teams durch die Story und die Spielphasen zu führen.   Haben wir ihr Interesse geweckt? Sie möchten auch Live Online Escape für ihr Unternehmen nutzen? Sei es für ein anstehendes Teamevent oder zur Vermittlung von Lerninhalten – Zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns!  

eLearning für Unternehmen

In unserer sich immer schneller wandelnden Welt wird jeder, der stillsteht, rasch von der Konkurrenz abgehängt. Dies impliziert ein lebenslanges Lernen, um mit den wandelnden Herausforderungen des digitalen Zeitalters Schritt zu halten. Vor allem Unternehmen stehen vor der Challenge, das Wissen ihrer Mitarbeiter auf dem neuesten Stand zu halten und gleichzeitig einen ständigen Wissensaustausch zu fördern. In dieser Zeit sind digitalen Technologien die idealen Werkzeuge für die Aus- und Weiterbildung in einer sich immer schneller drehenden Welt. Dieser Artikel befasst sich mit dem Potenzial von eLearning für Unternehmen. Zusätzlich gehen wir auf den Einsatz von Gamification im eLearning Bereich ein.   Was ist eLearning? Unter eLearning oder Electronic Learning (zu deutsch „elektronisch unterstütztes Lernen“, wörtlich: „elektronisches Lernen“), auch als E-Lernen (E-Didaktik) bezeichnet, werden – nach einer Definition von Michael Kerres – alle Formen von Lernen verstanden, bei denen elektronische oder digitale Medien für die Präsentation und Distribution von Lernmaterialien und/oder zur Unterstützung zwischenmenschlicher Kommunikation zum Einsatz kommen. (Wikipedia)   eLearning für Unternehmen Ein beliebter Bereich für eLearning in Unternehmen ist die Weiterbildung und Schulung von Mitarbeitern. Dabei gibt es eine große Vielfalt an unterschiedlichen Lernmöglichkeiten. So sind beliebte eLearning Inhalte für Unternehmen: Softskills wie Zeitmanagement, Konfliktmanagement oder effiziente Kommunikation Pflichtschulungen zu Themen wie beispielsweise Compliance, Datenschutz oder Arbeitssicherheit Eine digitale Schulung kann sehr stark angepasst werden. Daher können Unternehmen zwischen Standardlösungen oder maßgeschneiderten Programmen für die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter wählen.   Doch wie ist das Interesse der Lernenden? Momentan gibt es einen hohen Prozentsatz an Lernenden, welche angeben, gerne mehr Zeit mit dem Lernen zu verbringen. Gen Z – 44% – unter 22 Jahre Millennials – 36% – 22 – 37 Jahre Gen X – 28% – 38 – 53 Jahre Boomers – 21% – 54 – 72 Jahre   Was sind die Vorteile? eLearning hat zahlreiche Vorteile für Unternehmen sowie für Lernende. Dazu gehören: Das Lernen findet komplett standortunabhängig statt. Vor allem für internationale Firmen ist das ein großer Pluspunkt. eLearning hat eine hohe zeitlich Flexibilität. So kann jeder Mitarbeiter Lerneinheiten in seinem eigenen Zeitplan unterbringen. Da eLearning einen hohen Grad an Individualisierung ermöglicht, kann jeder Mitarbeiter mit seiner persönlichen Lerngeschwindigkeit lernen. Selbstgesteuertes Lernen ist nicht nur motivierender. Zusätzlich können verschiedene Lerntypen besser berücksichtigt werden. Das Unternehmenswissen kann vereinheitlicht sowie systematisiert werden. Digitalisierte Lerninhalte sind sehr skalierbar. Dadurch stellt eLearning eine bedeutende Kostenersparnis dar. Und ist damit ein ausschlaggebender Vorteil für vielen Unternehmen. Gleichzeitig erfordert eLearning ein besonders hohes Maß an Selbst-Disziplin und Eigenmotivation. In einer eLearning-Umgebung kann daher Gamification eine entscheidende Rolle spielen. Der Erfolg von Gamification hat viel mit der Tatsache zu tun, dass gamifizierte Umgebungen den Lernenden mehr Handlungsfreiheit geben. Gamification soll die Bildungserfahrungen verbessern, indem Spielelemente die Lernenden stärker auf der kognitiven Ebenen ansprechen. Gründe für den Einsatz von Gamification im Bereich eLearning sind erhöhtes Engagement, Motivation, sowie Lernerfolg. Darüber hinaus werden Inhalte besser gemerkt und gleichzeitig die persönlichen Lern- und Denkfähigkeiten geschult.   Der Einsatz von Gamification Das Ziel von Gamification im Bereich eLearning ist das Lernen mit Spaßfaktor. Da der Lernende alleine lernt, ist die geforderte Eigeninitiative höher, als würde man in der Gruppe lernen. Daher kann Gamification gezielt eingesetzt werden, um die Selbstmotivation zu erhöhen. Dabei ist es wichtig, die richtige Balance zwischen Spiel- und Lernerlebnis zu halten. Gamification soll den Wissenstransfer unterstützen. Und nicht von ihm ablenken.   Gamification Beispiele im eLearning Bereich Sprachen lernen mit Duolingo Die erfolgreiche App begeistert mittlerweile mehr als 300 Millionen Spieler. Es war noch nie so einfach (und so spielerisch), eine neue Fremdsprache zu lernen. Die Übungen sind kurzgehalten. Beispielsweise startet der Lerner anfangs mit nur 10 Fragen. Diese nehmen nicht mehr als 2-3 Minuten in Anspruch. Verschiedene Spielmechaniken sorgen für Motivationsschübe, damit neue Lerner schnelle Erfolgserlebnisse genießen. Und ihre ersten Gewinnstufen erreichen. Ein Fortschrittsbalken zeigt an, wie nah der Lerner dem Abschluss der Übung ist. Jede richtige Antwort wird mit einem aufmunternden Soundeffekt unterstrichen. Zusätzlich kommentiert ein Eulen-Maskottchen, wie gut der Lerner/Spieler ist. Erfolge werden mit Edelsteinen und Experience Points (EXP) belohnt. Darüber hinaus trägt jede abgeschlossene Übung zur Erweiterung eines Skill-Trees bei. Dieser visualisiert den Lernfortschritt des Benutzers und macht Erfolge greifbar.   CodeCademy: Programmieren lernen mit Spielelementen Erst wenn man genauer hinschaut, fallen einem die gamifizierte Spielelemente auf der Lernplattform für verschiedene Programmiersprachen auf. CodeCademy ist auch ein gutes Beispiel, das zeigt, dass gute Gamification nicht sofort einem Spiel gleichgesetzt werden muss. Manchmal reichen auch bewusst gesetzte Gamification Elemente, um aus einem anstrengenden Programmierkurs eine spannende Erfahrung zu machen. Gamification funktioniert besonders gut, wenn der zu erlernende Inhalt sehr kompliziert ist. Code zu lernen ist besonders herausfordernd. Daher nutzt CodeCademy Gamification, um den Prozess unterhaltsam und süchtig zu machen. Dazu gibt es ein Dashboard, das den gesamten Kurs mit Belohnungs-Abzeichen entlang des Weges anzeigt. Diese lockern den Weg auf und zeigen dem Lerner klare „Level“, in die man aufsteigen kann. Weiterhin sammeln die Lerner Abzeichen (Badges) entlang des Weges. Ein Lerner der mehrere Tage hintereinander programmiert, befindet sich in einer sogenannten „Hot-Streak“. Damit erhält der Lerner einen weiteren Anreiz, um am Ball zu bleiben.   Auch wir haben bereits zahlreiche Schulungen und Weiterbildungen von Unternehmen digitalisiert und durch spielerische Elemente attraktiv gemacht. Beispielsweise haben wir für das Unternehmen Bosch eine besondere Form von Info- und Edutainment entwickelt. Auch haben wir mit unserer  digitalen Escape Game Challenge ein Spielerlebnis geschaffen, dass nicht nur unheimlich viel Spaß macht, sondern auch die Zusammenarbeit im Team stärkt.   Sie wollen mehr erfahren? Wir haben viele spannende Projekte abgeschlossen, die sich um das Thema Gamification und Lernen drehen. Gern unterstützen wir auch Sie bei der Entwicklung Ihrer individuellen, spielerischen Anwendungen. Zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns!   Mehr zu Thema Lernen und Gamification: Gamification Beispiel: Spielen und Lernen Gamifizierung: Spielelemente sinnvoll nutzen So geht Gamification in der Schule

Know-how: Gamification in Unternehmen

Es gibt viel, was wir als Spiel bezeichnen. Vom Brettspiel bis zum Computerspiel, vom Spielautomat bis zum Fußballspiel. Nur wenige Eigenschaften treffen auf alle zu. Das haben jedoch alle gemein: Ein Spiel ist eine von einem Spieler ausgeübte, nach Regeln ablaufende, gleichzeitig lustbetonte Tätigkeit. Mit einem Ziel, dessen Erreichbarkeit unvorhersehbar ist. Das Vergnügen, die „lustbetonte Tätigkeit“, ist somit eines der Kern-Merkmale eines Spiels. Gamification in Unternehmen bedeutet, solche Eigenschaften von Spielen in Kontexten zu nutzen, die bislang ohne spielerische Elemente ausgekommen sind. Ziel dabei ist, Aufgaben attraktiver und motivierender zu gestalten. Oder anders ausgedrückt, sie von der inneren Muss-ich-machen auf die innere Will-ich-machen-Liste zu bringen. Viele Companys haben von Gamification bereits gehört. Aber wie integriert man Spiel-Elemente im Business-Kontext? In welchen Bereichen lässt sich Gamification konkret nutzen? Wie sieht erfolgreiche Gamification in Unternehmen aus? Und wie entwickelt man ein solches gamifiziertes Produkt? Wir geben Antworten!   Inhalt 1. In welchen Bereichen lässt sich Gamification nutzen? 2. Gamification im Bereich Recruiting und HR 3. Gamification im Onboarding 4. Gamification für Teambuilding 5. Gamification zur Bindung und Motivation der Mitarbeiter 6. Gamification für die Fortbildungen innerhalb des Unternehmens 7. Gamification als Marketing 8. Beispiele für erfolgreiche Gamification im Unternehmen 9. In 6 Schritten zum gamifizierten Produkt   In welchen Bereichen lässt sich Gamification nutzen? Der Drang zum Spielen ist tief im Menschen verwurzelt. Folglich können auch Firmen sich dies zunutze machen. Und zwar auf ganz unterschiedliche Art und Weise und in den verschiedensten Kontexten. Werfen wir einen Blick auf denkbare Einsatzgebiete von Gamification im Unternehmen:   Gamification im Bereich Recruiting und HR Bei der Suche nach den passenden Kandidaten setzen viele Unternehmen auf Standards. Nämlich Bewerbungsgespräche, Eignungstests oder Assessment-Center. Zunehmend kommen hier aber auch spielerisch angereicherte Anwendungen zum Einsatz. In Form simulierter Kundenkontakte zum Beispiel, in denen Bewerber spielerisch ihr Talent im Umgang mit Menschen unter Beweis stellen. „Recruitainment bezeichnet den Einsatz spielerisch-simulativer Elemente in Berufsorientierung, Employer Branding, Personalmarketing und Personalbeschaffung“ (Wikipedia). Ziel ist, einerseits die Selektion von Bewerber und Unternehmen. So dass Kandidat und Arbeitgeber passgenau zusammenfinden. Darüber hinaus können spielerische Elemente auch den Bewerbungsprozess attraktiver und angenehmer gestalten. Mehr zu Recruitainment: Recruitainment: Recruiting und Gamification   Gamification im Onboarding Ist die passende Fachkraft rekrutiert, dann startet der Prozess des Onboarding. Also die Einführung des neuen Mitarbeiters in dessen Aufgabenbereiche. Dieser Prozess ist sehr wichtig. Denn er setzt die Atmosphäre, mit der die Person im Unternehmen anfängt. Ein erster richtiger Eindruck sozusagen. Er legt den Grundstein für die Arbeit im Unternehmen. Auch hier kann Gamification den Einstieg angenehmer gestalten. Ebenso wie die Kontaktaufnahme zu anderen Kolleginnen und Kollegen erleichtern. (Siehe dazu auch den nachfolgenden Abschnitt Gamification für Teambuilding).   Gamification für Teambuilding Ein gutes Betriebsklima wirkt sich positiv auf die Produktivität im Unternehmen aus. Gibt es dagegen Missstände zwischen einzelnen Beschäftigten, kann sich das negativ auf das ganze Kollegium auswirken. Mitarbeiter werden zu Einzelgängern. Die Arbeitszufriedenheit sinkt. Und das hat auch Folgen für die Leistungsfähigkeit der Firma. Teambuilding Maßnahmen haben daher große Relevanz in vielen Firmen. Teambuilding stärkt das Wir-Gefühl. Schafft positive Erlebnisse und verknüpft diese mit dem Unternehmen (Stichwort: Mitarbeiterbindung). Und bringt gleichzeitig die Motivation der Mitarbeiter auf ein neues Level. Spiele sind hierfür besonders geeignet. Schließlich stammt die Idee von Teambuilding ursprünglich aus der Welt des Sport und Spiels. Mehr zu Teambuilding: Teambuilding: Mehr Produktivität durch Spiele Das Escape Game als Event-Schulung mit Teambuilding Effekt   Gamification zur Bindung und Motivation der Mitarbeiter Gute Mitarbeiter möchte man an das Unternehmen binden. Denn das Wissen und die Erfahrung, die die bestehende Belegschaft mitbringt ist von unschätzbarem Wert. Einer Gallup Studie zufolge betragen Einarbeitungskosten eines neuen Mitarbeiters schätzungsweise zwischen einem halben und ganzen fünf Jahresgehältern des vorherigen Mitarbeiters. Retention Management, so der Begriff für das Vorgehen zur Erhöhung der Mitarbeiterbindung, lohnt sich finanziell also durchaus. Und auch für die Leistungsfähigkeit steigt und fällt mit der emotionalen Bindung der Mitarbeiter an das Unternehmen. „Mitarbeiterbindung ist […] ein entscheidender Hebel für Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit. Eine mangelnde emotionale Bindung an das eigene Unternehmen geht in den allermeisten Fällen auf Defizite in der Personalführung zurück: Aus motivierten Leuten werden Verweigerer, wenn ihre emotionalen Bedürfnisse bei der Arbeit über einen längeren Zeitraum ignoriert werden. (Marko Nink in der Gallup Metaanalyse 2016) Durch zusätzliche Motivation der Mitarbeiter lässt sich die Arbeitszufriedenheit steigern. So kann zum Beispiel der gezielten Einsatz von Spielmechanismen eintönige Arbeitsabläufe interessanter gestalten. Darüber hinaus können wir so auch neue Wissensinhalte vermitteln, die die Mitarbeiter fördern und fordern. Mehr zu Bindung und Motivation: Mitarbeiterbindung durch Gamification Retention Management Entertainment im Arbeitsalltag Arbeitszufriedenheit durch Gamification? Motivation am Arbeitsplatz   Gamification für die Fortbildungen innerhalb des Unternehmens Durch Fortbildungen der Mitarbeiter bleiben diese thematisch immer auf dem neuesten Stand. Und entwickeln sich kontinuierlich weiter. Hat man beim Lernen auch noch Spaß, wird es auch effizienter! Spiele stellen dabei besonders förderliche Lernumgebungen dar. Erstens fördern sie die intrinsische Motivation. Und zweitens entspricht die grundlegende Anatomie von Spielen (strukturell) dem Prozess guten Lernens. Mehr zu spielerisch Lernen: Game-based Learning – Definition, Vorteile und Beispiele Spielend lernen: Spiele als optimale Lernumgebung? Die Macht des E-Learning Blended Learning LMS – Learning Management System Noch effektiver mit Microlearning Learning Nuggets – online und offline überzeugen   Gamification als Marketing Schwierigkeit, potentiellen Kunden aufzufallen? Auch hier kann Gamification unterstützen. Zum Beispiel um die Aufmerksamkeit möglicher Kunden zu erwecken und so zur Akquise beizutragen. Genauso kann die Brand Awareness mittels Gemification erhöht werden. Gamifizierte Werbekampagnen schaffen interaktive und emotionale Erlebnisse. Damit grenzen Sie sich von der Konkurrenz ab und bleiben langfristig in Erinnerung. Mehr zu Gamification als Marketing: Kundenakquise: Wie wäre es mit Gamification Brand Awareness durch Gamification steigern Kundenbindung spielend angehen mit Gamification Gamification im Unternehmen hat großes Potential. Wichtig ist dabei jedoch ein ganzheitlicher Ansatz. Allerdings wird in vielen Fällen Gamification auf „PBL“ (Point, Badges, Leaderboards) reduziert. Dann greift Gamification in Unternehmen zu kurz. Oder wie wir es in einem Interview mit dem Meinungsbarometer ausgedrückt haben: Wenn der Manager sagt, „Ach komm, wir machen jetzt mal was mit einer Highscore, weil mir das beim Gameboyspielen früher schon so viel Spaß gemacht hat“, ist das kein guter Projektstart.   Beispiele für erfolgreiche Gamification in Unternehmen Gamification in Firmen ist somit ein Prozess und keine Hauruck-Aktion. Mit dieser Einsicht entstehen Projekte, die nachhaltig sind. Keine Eintagsfliegen, sondern wirkliche Motivations-Boosts für Mitarbeiter oder Kunden. Dann wird ein „Must-do” tatsächlich zu einem „Wanna-do”. Einer lustbetonten Tätigkeit. Und das ist letztlich ein Gewinn für alle Seiten: Für die Management Etage genau so wie für den Mitarbeiter. Als Gamification Agentur helfen wir Unternehmen aus ganz unterschiedlichen Branchen genau dabei. Aktuell zählen Versicherungen, Automobilhersteller, medizinische Institute, Energieversorger, Transportunternehmen, Werbeagenturen und viele andere zu unseren Kunden. Hier ein paar Beispiele, wo wir Firmen und Organisationen helfen konnten: Versicherte: „Ich MUSS mir etwas über Achtsamkeit anhören“ –> „Ich WILL mir etwas über Achtsamkeit anhören“  Teilnehmende einer Umfrage: „Ich MUSS persönliche Fragen beantworten“ –> „Ich WILL persönliche Fragen beantworten“ Angestellte: „Ich MUSS etwas über meine Firma lernen“ –> „Ich WILL etwas über meine Firma lernen“   In 6 Schritten zum gamifizierten Produkt Wie sollten Unternehmen beim Einsatz von Spiel-Elementen vorgehen: Briefing: Am Anfang steht eine Problemstellung, nicht eine Lösung. Dabei sollten bereits die Abteilungen und Business Units involviert sein, die später mit der gamifizierten Lösung arbeiten. Research: Anschließend sollte man alles über die Zielgruppe herauszufinden: Bedürfnisse, Wünsche, Probleme mit bestehenden Prozessen. Ganz egal ob die Zielgruppe Endverbraucher sind, Partner im B2B-Bereich oder Mitarbeiter. Conclusion: Auf dieser Basis können dann konkrete Nutzertypen (Personas) geschaffen werden. Dabei kann man auf bekannte Tools zur Clusterung zurückgreifen. So lassen sich psychologische Individualitäten in Spielertypen übersetzen. Misst sich etwa die Zielgruppe gern im Wettkampf mit anderen, sollte die Spiellösung entsprechende Elemente enthalten. Ideation: Erst nach dieser Vorarbeit wird überlegt, mit welchen Spielelementen sich die Problemstellung am besten lösen lässt. Natürlich können auch Punkte, Badges und Highscores zum Einsatz kommen. Aber Gamification ist noch viel mehr und es gibt hunderte wirksame Spielmechanismen. Ein Blick auf Best Practice Beispiele aus dem Spiele-Universum hilft, clevere Elemente zu finden. Elaboration: Es wird sorgfältig ausgewählt, welche Ideen sich kombinieren lassen und den Weg in den ersten testbaren Prototypen schaffen. Erst jetzt liegt der Fokus auf den Details: Wer, wann, wo, wie oft und wie lange. Für offene Probleme der Umsetzung werden nun Lösungen gefunden. Testing: Der erste Prototyp wird einer Gruppe von Testern gezeigt und intensiv genutzt. Wie groß diese Gruppe ist, ist in jedem Projekt unterschiedlich. Vom Erfolg des Prototyps hängt ab, ob der Kurs geändert oder beibehalten wird. Möchten Sie die Vorteile von Gamification auch in Ihrem Unternehmen nutzen? Wir unterstützen dabei, gamifizierte Ansätze und Konzepte nach Ihren speziellen Bedürfnissen zu entwickeln. Kontaktieren Sie uns bei Interesse gerne! Mehr zu Gamification: Der ultimative Gamification Guide Gamifizierung: Spielelemente sinnvoll nutzen Was Gamification aus der Flow Theorie lernen kann

Innovation und unsere ständige Suche danach

Sowohl in der Wirtschaft als auch in der Wissenschaft werden wir von dem Wunsch nach Innovation angetrieben. Neue Märkte entstehen und machen alte obsolet. Nur wer kreativ, flexibel und schnell ist, kann in der heutigen Welt langfristig bestehen. Doch wie schafft man es zu innovieren?   Innovation heißt kreativ denken Unter kreativem Denken versteht man die Fähigkeit Bestehendes auf eine neuartige Art und Weise zu sehen. Sei es in Form einer Idee, eines Spiels oder einer Vision. Doch die Welt ist dynamisch und bringt einen nie endenden Wandel mit sich. Neue Opportunities entstehen, die das Potenzial für Moonshots besitzen, jedoch oft nicht als solche erkannt werden. Eine übersehene Chance kann allerdings in mehrfacher Hinsicht negative Konsequenzen für ein Unternehmen bedeuten. Immer wieder lässt sich beobachten, wie neue Produkte einen disruptiven Charakter besitzen, wodurch bestehende Branchen obsolet werden. Aber wie kann man kreatives Denken gezielt fördern?   Kreativität fördern Im ersten Schritt ist es wichtig eine angenehme Arbeitsatmosphäre zu schaffen, so dass sich die Mitarbeiter wohlfühlen. Bei kreativen Prozessen ist es hierbei von Vorteil im Stehen zu arbeiten, da es den Teilnehmenden hilft sich aktiv zu beteiligen. Stehtische können sehr hilfreich sein, um gemeinsam Prototypen zu entwickeln. Durch den gezielten Einsatz von Warm-up-Übungen wird eine Gruppenatmosphäre gefördert, soziale Barrieren abgebaut und positive Energien freigesetzt. Der wichtigste Aspekt ist es das Vertrauen in die eigene Kreativität aufzubauen. In diesem Zusammenhang erhalten Spiele eine immer größer werdende Bedeutung. Ein Spiel lässt sich zeitlich begrenzen, funktioniert nach festgelegten Regeln und animiert die Teilnehmenden zu bestimmten Handlungen. Die Spielenden erhalten auf diesem Weg die Möglichkeit aus festgefahrenen Strukturen auszubrechen, sich auszuprobieren und neue Denkweisen kennenzulernen. Weiterhin wird dadurch spielerisch Kooperation erzeugt.   Game Changer finden Innovation versteckt sich in jedem Bereich des Lebens. Spiele simulieren die Wirklichkeit in einem geschützten Raum, der den Spielenden Optionen zur Selbstfindung bietet. Bradford Cross sagte einmal, dass ein Produkt etwas anderes als eine gute Idee sei. Ein Produkt ist die Essenz, die übrig bleibt, wenn man alles Unnötige entfernt hat. Dabei handelt es sich um einen Prozess. Spiele können helfen diesen schwierigen Weg mit Spaß zu begleiten. Durch den gezielten Einsatz von Gamification können Spielelemente im spielfremden Kontext implentiert werden, um die Arbeit angenehmer zu gestalten und kreative Denkprozesse zu fördern. Nora Stampfl weist in ihrem Werk Die verspielte Gesellschaft darauf hin, dass zukünftig immer mehr Lebensbereiche mit Spielmechanismen durchsetzt sein werden. Spiele können motivieren, Menschen in ihren Bann ziehen und neue Sichtweisen ermöglichen. Dadurch lassen sich ungeahnte Innovationen entdecken, die als Game Changer den Markt verändern können.   Richtungswechsel einplanen Nichts ist in Stein eingemeißelt. Um freies Denken zu ermöglichen und die eigene Kreativität nicht zu blockieren, ist es wichtig, Fehler zuzulassen. Die Denkweise, dass eine falsche Entscheidung mit einem Scheitern gleichzusetzen sei, ist veraltet. Im Silicon Valley spricht man schon längst vom Pivot. Man tastet sich in einer unsicheren Welt voran, vollzieht, falls nötig, Richtungswechsel und findet so das Ziel. Verschiedene Szenarien werden auf spielerische Art und Weise erfahrbar gemacht. Die Spielenden dürfen als Reisende in unterschiedlichen Welten agieren, ohne Konsequenzen in der echten Welt befürchten zu müssen. Mit jedem Schritt sammeln sie nützliche Erfahrungen, weil sie sich in der echten Welt anwenden lassen.   Gamification und Innovation Bei Pfeffermind beschäftigen wir uns mit den unterschiedlichen Herausforderungen am Arbeitsplatz. Wir lieben Spiele und helfen unseren Kunden bei der Konzeption und Entwicklung von Anwendungen, bei denen die Motivation und die Kreativität der Benutzer im Vordergrund steht. Als Game-Experten zeigen wir, wie Gamification in unterschiedlichen Branchen genutzt werden kann.   Haben wir Ihr Interesse geweckt? Möchten Sie auch Gamification für Ihr Unternehmen nutzen? Oder mehr über die Möglichkeiten von Spielmechanismen erfahren? Zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns! 

Entertainment im Arbeitsalltag

Das Spielen begleitet den Menschen in jedem Lebensabschnitt. Nora Stampfl beschreibt sie als die Quelle menschlicher Kreativität. Als Vorstufe zur Entwicklung des Verstands und des Selbst. Nach Stampfl fungieren Spiele als Trainingslager und sollen dennoch unterhaltsam sein. Doch wie lassen sich Entertainment, Spiel und Lernen im Arbeitsalltag sinnvoll verbinden?   Entertainment Johan Huizinga definierte einst den homo ludens. Nach ihm sind sämtliche menschlichen Handlungsfelder auf das Spiel gegründet. Huizinga stellte hierbei die These auf, dass Kultur in Form von Spielen entsteht. Dabei bezieht er sich auf die Wissenschaft, Politik, Religion, Philosophie, Kunst und sämtliche rituellen Formen. Kultur sei das Resultat spielerischer Verhaltensweisen in einer Gemeinschaft. Einzelne Gewohnheiten und Spielregeln verwandeln sich im Laufe der Zeit in Gesetze. Aber warum spielen Menschen? Das Spielen ist eine Tätigkeit, die die Menschen aus verschiedenen Gründen ausüben. Neben dem Zweck der Entspannung vor allem als Tool zur Unterhaltung. Unter Unterhaltung, oder Entertainment, versteht man eine kulturelle Aktivität, die das Ziel verfolgt, Freude zu erzeugen. Beim Entertainment kann man als Ausübender und als Betrachtender unterhalten werden. Aber wie lassen sich diese Vorzüge in der Arbeitswelt sinnvoll nutzen?   Arbeitsalltag Gewohnheitsmäßige Abläufe werden als Alltag definiert. Im Arbeitskontext bedeutet dies, dass Menschen täglich mit den gleichen Abläufen innerhalb eines Arbeitstages konfrontiert sind. Potenzielle Probleme sind hierbei unter anderem Unterforderung und Langeweile. Fehlende Abwechslung kann die Motivation einer Arbeitskraft negativ beeinflussen.  Kurz- oder langfristig führt dies zu einer Leistungsminderung. Dadurch wird Unzufriedenheit auf Seiten des Mitarbeiters als auch beim Unternehmen erzeugt. Der Grund hierfür sind die sich wiederholenden Muster, welche in Form von eingespielten Automatismen ausgeführt werden. Das fordert unseren Kopf  nicht. Die Zeit vergeht langsamer und jeder Arbeitstag gleicht dem anderen. Neue Lerninhalte und Herausforderungen sind kaum vorhanden oder können nicht effizient vermittelt werden. Obwohl eigentlich Änderungsbedarf besteht, werden alte Routinen in Unternehmen oft beibehalten.   Edutainment Der Begriff Edutainment setzt sich aus den Wörtern education und Entertainment zusammen. Dabei handelt es sich um eine spielerische Wissensvermittlung. Durch die Verbindung von Bildung und Unterhaltung wird die Lernmotivation gesteigert. Der Fokus kann auf bestimmte Teilbereiche der Arbeit gelenkt und die Abwechslung innerhalb dieser gefördert werden. Der Ursprung von Edutainment lässt sich bereits tief in der Vergangenheit finden. Wissen wurde früher auf spielerische Art und Weise mithilfe von Bildern und Darbietungen vermittelt. Neben den analogen Möglichkeiten gibt es heutzutage durch die Digitalisierung viele Spielräume zur Nutzung.   Mit Spaß lernen Die Gründe für den Verlust von Motivation bei der Arbeit sind vielfältig. Neben hohen Belastungen durch terminliche Engpässe können auch häufige Kritik, Disharmonien, unzufriedene Kunden, mangelnde Anerkennung und Unterforderung dazu führen. Ständige Unterforderung kann sich sogar soweit negativ auf die Lebensqualität auswirken, dass ein Bore-out die Folge ist. Aber soweit muss es nicht kommen. Bevor man Spielmechanismen in einem Arbeitskontext etabliert, sollte man den Begriff Motivation noch einmal näher beleuchten. Bei der Motivation muss man zwischen extrinsischer und intrinsischer Motivation unterscheiden. Die extrinsische Motivation wird durch das eigene Umfeld hervorgerufen. Bei der intrinsischen Motivation handelt es sich dagegen um die Freude an einer Tätigkeit. Durch Motivation lässt sich die Arbeitszufriedenheit steigern. Auf kurze und lange Sicht kann dies zu einer erhöhten Wertschöpfung führen. Durch den gezielten Einsatz von Spielmechanismen lassen sich eintönige Arbeitsabläufe interessanter gestalten. Neben dem Spaßfaktor können wir so auch neue Wissensinhalte vermitteln, die die Mitarbeiter fördern und fordern.   Die Lösung: Game Thinking Bei Pfeffermind nutzen wir Game Thinking. Dabei handelt es sich um einen von uns selbstentwickelten Prozess, der sich in mehrere Phasen unterteilt. Spielmechanismen im spielfremden Kontext etabliert. Die Herausforderungen am Arbeitsplatz werden von uns im ersten Schritt als eine klare, zielgerichtete Challenge in Form einer Ausgangsfrage formuliert. In der Recherche legen wir unseren Fokus bewusst auf die Bedürfnisse des Nutzers und stoßen dadurch auf interessante Erkenntnisse. Anschließend schaffen wir auf Basis der Recherche konkrete Nutzertypen, so genannte Personas. Nachdem die Nutzertypen generiert sind, überlegen wir bei der Ideation, welche Spielelemente wir auf den jeweiligen Kontext übertragen können. Denn auf diesem Weg kann die Challenge des Kunden effizient gelöst werden. Sobald eine vielversprechende Idee vorhanden ist, entsteht ein testbarer Prototyp. Mithilfe des Feedbacks der Zielgruppe optimieren wir das Endprodukt in mehreren Iterationen.   Haben wir Ihr Interesse geweckt? Möchten Sie auch spielerische Herangehensweisen ausprobieren und Game Thinking für Ihr Unternehmen nutzen? Oder mehr über den aktuellen Diskurs um Game Thinking und Design Thinking mitbekommen? Zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns!

Unsere Game Thinking Methode erklärt

Game Thinking. Vielleicht kommt euch dieser Ausdruck bekannt vor? Mit hoher Wahrscheinlichkeit habt ihr von dem Begriff Design Thinking schonmal gehört … Was wir mit unserer Game Thinking Methode meinen und was es mit Design Thinking gemeinsam hat, erklären wir euch in diesem Blogbeitrag.   Über Game, Design und Thinking Die Universität Stanford entwickelte vor einiger Zeit Design Thinking als eine Methode zur Innovation. Diese steht sowohl für kreatives, als auch für Nutzer zentriertes Denken. Das Besondere war vor allem, wie sich plötzlich Branchen Prozessen öffneten, die eigentlich schon lange von Gestaltern, Künstlern und Kulturschaffenden etabliert waren. Im letzten Jahrzehnt haben Design Thinking Methoden also in vielen neuen Bereichen Anwendung gefunden. Vor allem in der IT und Softwareentwicklung erweisen sich diese als besonders wertvoll. Lineare bzw. non-iterative Vorgehensweisen wie z.B. das Wasserfall-Model oder das V-Modell sind mittlerweile so gut wie verdrängt. Mit dem Design Thinking Ausbruch sind inkrementelle, iterative und agile Prozesse in fast jeder Management-Etage angekommen – und das wohl zurecht. Wir haben diese Methode für unsere Prozesse weiterentwickelt. Dabei haben wir unsere eigenen Erkenntnisse und Erfahrung aus der Arbeit mit Gamification einfließen lassen: Unsere Game Thinking Methode.   Game Thinking? Wie bei jedem Begriff, ist es wichtig diesen zu definieren. Wie ist der Begriff entstanden? Von wem wurde der Begriff geprägt? Welches „Thinking“ ist nun gemeint? Klar ist, dass Game Thinking aus dem Design Thinking entsprungen ist. Es geht also dem „Thinking“ entsprechend um systemisches Denken und Denkweisen, die zu neuartigen Methoden und Prozessen führen sollen. In der Hoffnung damit auch die Produkte oder Dienstleistungen zu innovieren. Vielleicht hilft es bisherige Definitionen und Aufklärungsversuche zum Begriff zu betrachten: The use of games and game-like app­roaches to solve problems and create better exp­e­ri­ences. Marczewski, A. (2015) Game Thinking is the art and science of engaging customers on a compelling path to mastery. Kim, A. J. (2017) Diese zwei Beschreibungen treffen sehr gut auf das, was wir bei Pfeffermind mit dem Game Thinking Ansatz erreichen wollen. Wir nutzen unsere Erkenntnisse aus langjähriger Gamification-Erfahrung, um unsere Prozesse zu optimieren. Und wir lösen unsere Aufgaben und Probleme mit einer spielerischen Herangehensweise. Dadurch motivieren wir nicht nur uns selbst im Entwicklungsprozess, sondern engagen auch unsere Kunden auf dem Weg ihres innovativen Projekts.   Gamification und Game Thinking Gamification ist ein Mindset. Immer wieder berichten uns Kunden, wie viel offener, kreativer und motivierter ihre Teilnehmer nach unseren Workshops sind. Das gelingt uns mit unserem Game Thinking Repertoire, das wir den Teilnehmern mit unserem Gamification Tool Player Journey näherbringen. Von 90 Minuten Intro Workshop bis zum zweitägigen Intensiv-Kurs. Das von uns entwickelte Karten Set Player Journey macht Gamification greifbar. Ob als Analyse-Tool oder Kreativitäts-Technik – unser Toolkit hat sich schon vielfach als Ideen-Katalysator erwiesen.   Innovation durch Game Thinking Felix hat in unserem letzen Blogbeitrag erklärt, wie Motivation und Effizienz im Gamification-Kontext zusammenhängen: Der Austausch von Partizipation gegen positive Emotionen – Spiele können dies bieten. Aus diesem Grund ist die Integration von Spielmechanismen ein nützliches Werkzeug, das bei der gewünschten Zielgruppe Motivation erzeugen kann. Innovation spielt darin auch eine große Rolle. Durch Motivation und Effizienz, kommen wir auf innovative Lösungen und Sichtweisen. Doch wie lässt sich Gamification sinnvoll nutzen um eine erfolgreiche Sensibilisierung zu erzeugen? Die Übertragung von Spielelementen in Nicht-Spiel-Kontexte erfolgt bei uns auch mit der Game Thinking Methode. Diese kreative Mischung aus Game Design und Design Thinking ist eine Schritt-für-Schritt-Methode, die hilft bekannte Denkmuster zu durchbrechen.   Prozesse und Methoden bei Pfeffermind Unser Game Thinking Prozess unterteilt sich in mehrere Phasen. Zuerst definieren wir die Challenge des Kunden, die wir in einer klaren, zielgerichteten Ausgangsfrage formulieren. Dann setzen wir den Fokus auf die Needs der Nutzer. In der Conclusion werden auf Basis der Recherche konkrete Personas geschaffen. Dabei bedienen wir uns zur Segmentierung der Unterscheidung verschiedener Spielertypen. Die acht Grundtreiber menschlicher Motivation aus dem Octalysis Modell dienen hierbei als Orientierung. Anschließend überlegen wir in einer Brainstorming-Phase, welche Spiel-Elemente wir wie auf den jeweiligen Kontext übertragen können und mit welchen Spielideen wir die Challenge des Kunden lösen können. Im Rahmen der Elaboration suchen wir die Lösung, die den Point of View der Personas am besten trifft. Wir machen aus den vielversprechendsten Ideen einen testbaren Prototypen. Schließlich zeigt das Testing der Zielgruppe das gamifizierte Konzept so visuell wie möglich und nutzt ihr Feedback für Optimierungen.   Haben wir Ihr Interesse geweckt? Möchten Sie auch mit unseren Game Thinking Methoden arbeiten und z.B. Gamification für Ihr Unternehmen nutzen? Oder möchten Sie mehr über den aktuellen Diskurs um Game Thinking und Design Thinking mitbekommen? Dann zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns!

Steigerung der Effizienz durch Gamification

Spiele lassen sich in allen Bereichen des menschlichen Lebens finden. Sie sind nämlich Teil unserer Gesellschaft und unseres Zusammenlebens. Als Spiel bezeichnet man freiwillige Handlungen oder Beschäftigungen, die man nach definierten Regeln verrichtet. Denn laut Stampfl lassen sich vier Wesenselemente von Spielen definieren. Doch wie lassen sich diese Elemente im Rahmen der Gamification nutzen, um die Effizienz in Unternehmen zu steigern? „Ein Spiel ist immer der Versuch, einen bestimmten Zustand herzustellen (Ziel) […] durch den Einsatz bestimmter durch Regeln festgelegter Mittel (Hilfsmittel), wobei diese Regeln den effizientesten Weg, das Ziel zu erreichen, verhindern (Spielregeln) und schlicht aus dem Grund akzeptiert und befolgt werden, weil sie die Spielaktivitäten möglich machen“ (Stampfl, 2012) Doch wie kann man diese Elemente im Rahmen der Gamification spielerisch implementieren, um die Effizienz in Unternehmen zu steigern?   Steigende Bedeutung von Gamification Betrachtet man ein Spiel, erkennt man, dass es einen wichtigen Teil der menschlichen Entwicklung darstellt. Es fördert die Lern- und Gedächtnisleistung, erhöht das Wohlbefinden und senkt das Stresslevel (vgl. Stampfl, 2012). Auch in der unternehmerischen Praxis erfährt Gamification eine steigende Bedeutung. Diese lässt sich unter anderem im Einfluss von Videospielen auf Güter, Dienstleistungen und gesellschaftliche Prozesse erkennen (vgl. Anderie 2016). Die fortschreitende Digitalisierung bringt im Rahmen diverser Disruptionen hierbei neue Herausforderungen mit sich. Denn die Unternehmen im Transformationsprozess brauchen neue Lösungen (vgl. Anderie, 2018): „Gamification ist ein neuer Weg, Themen (digital) noch einmal neu anzugehen […]. Digitalisierung ist keineswegs nur ein neuer Trend, um Betriebsabläufe, Geschäftsmodelle und Managementprozesse neu zu gestalten, sondern vielmehr auch eine Chance, verkrustete Strukturen aufzubrechen“ (Anderie, 2018).    Integration von Spielmechanismen Die Verbindung einer Vielzahl von Menschen innerhalb eines Spiels gehört zu den wesentlichen Erfolgsfaktoren (vgl. Stampfl, 2012): „Organisationen, die die Weisheit der Vielen für sich arbeiten lassen, versuchen stets, große, stabile Communitys zu schaffen, die in ihrer Gesamtheit fähig sind, wertvolle Daten, Ideen oder Inhalte zu kreieren“. Der Austausch von Partizipation gegen positive Emotionen – Spiele können dies bieten. Aus diesem Grund ist die Integration von Spielmechanismen ein nützliches Werkzeug, das bei der gewünschten Zielgruppe Motivation erzeugen kann. Heutzutage begegnen wir sowohl online als auch offline immer mehr Mechanismen, die man ursprünglich aus Spielen kennt. Levels, Ranglisten, Punkte, Aufgaben und Belohnungen. Laut Stampfl befinden wir uns mittlerweile in einer Aufmerksamkeitsökonomie, in der er die Beteiligung der Menschen als die knappste Ressource darstellt.   Effizienz in Spielen finden Die Integration von Spielmechanismen im Alltag und Arbeitsumfeld bieten viele interessante Möglichkeiten, die vor allem im sozialen Bereich spannend sind. Spiele besitzen die Inhaltsstoffe, welche Menschen glücklich und zufrieden machen: Sie sehnen sich danach, befriedigende Arbeiten mit konkreten Aufgabenstellungen zu erledigen. Sie werden als sinnvoll empfunden und geben einem nach getaner Arbeit das Gefühl, etwas vollbracht zu haben (Stampfl, 2012). Laut Anderie gibt es so gut wie keine Branche, die mittlerweile nicht von der Game Industry beeinflusst wird. Die Herausforderung besteht also darin das Games Know-how interdisziplinär zu transferieren.   Mehr Effizienz durch Gamification Spiele eröffnen das Entdecken von neuen Welten, das Annehmen alternativer Identitäten und diverse Kooperationsmöglichkeiten. Gamification kann Tätigkeiten spannender verpacken. Dadurch die Motivation steigern und Spaß machen. Die User Experience steht hierbei im Vordergrund (vgl. Anderie, 2018). Denn der Mensch wird als „Spielender“ („homo ludens“, o.D.) wahrgenommen. Die digitale Technologie ermöglicht bei der Entwicklung von Spielen viele neue Wege zur Steigerung der Effizienz. Eine bedeutende Eigenschaft von ihr ist die Option zum geben von unmittelbarem und interaktivem Feedback, denn diese ist für Spiele sehr wichtig. Computerspiele sind so in der Lage auf jede Eingabe des Spielers direkt zu antworten. Dadurch erzeugt die digitale Sphäre eine Illusion von Echtzeit, die dynamische Aktionen und Reaktionen ermöglicht (vgl. Stampfl, 2012).   Haben wir Ihr Interesse geweckt? Sie möchten auch Gamification für Ihr Unternehmen nutzen? Sei es für die gezielte Implementierung von effizienzsteigernden Maßnahmen oder für andere Projekte. Dann zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns!

Nudging im Bereich der Gamification

Der Begriff Nudging wurde von Richard H. Thaler und Cass Robert Sunstein 2008 geprägt. Sie beschreiben es als ein sanftes Schubsen. Es geht darum eine Person auf etwas aufmerksam zu machen, an etwas zu erinnern oder sanft zu warnen.  Als Nudge lassen sich alle vorhersehbaren Veränderungen bezeichnen, die in Form von Maßnahmen durchgeführt werden. Dabei ist es wichtig, dass ein Nudge leicht sein muss und es möglich ist ihn zu umgehen, da es sich um einen Anstoß handelt und keinen Zwang. Der Schubsende (Nudger) übt bewussten Einfluss auf den Geschubsten aus. Er ist sich des Nudgens bewusst. Der Geschubste nimmt das Nudging in der Regel unbewusst wahr. Er verhält sich gerne im Sinne des Schubsenden. Der Grund ist der inszenierte Eindruck, dass er selbst aktiv wird und eine positive Entscheidung getroffen hat (Hanisch, 2017). Doch wie lässt sich Nudging im Bereich der Gamification effizient nutzen?   Vorteile von Nudging Hierbei gilt es einige Punkte zu beachten. Um ein positives Gefühl zu erreichen, ist es wichtig, dass es beim Nudging keine Verbote geben soll. Der Geschubste darf die Aktion nicht als manipulierend oder negativ empfinden, sondern folgt gerne. Horst Hanisch beschreibt dies in seinem Werk „Geschicktes Nudging“ folgendermaßen: „Bieten Sie den Gesprächspartnern Optionen an, kein Muss. Beschreiben Sie deutlich das Ziel. Zeigen Sie Wege und Möglichkeiten, wie das Ziel erreicht werden kann. Sie [bieten] Lösungswege, ohne vorzuschlagen oder zu bestimmen, welche Option in Ihren Augen die bessere ist. Vermeiden Sie das Schildern von Problemen, schwärmen Sie von Herausforderungen“. Es geht also darum ein Gefühl zu vermitteln, das die Arbeit erleichtert, wodurch Vorteile für alle Beteiligten erzielt werden. Ein Beispiel hierfür sind Lösungshilfen, die das Erreichen eines Ziels vereinfachen.   Reizüberflutung Thaler und Sunstein weisen darauf hin, dass Menschen jeden Tag mit einer Vielzahl von Entscheidungen und Reizen konfrontiert sind. Sie empfehlen daher, dass man das menschliche Verhalten bei der Kreation des eigenen Nudges berücksichtigen sollte. Pflichtentscheidungen werden von Menschen als lästig empfunden. Eine Vielzahl der User möchte ungern ein ganzes Handbuch lesen, um die Einstellungen eines Spiels auf die eigenen Wünsche anzupassen. Das Verhalten der User wird also bewusst beeinflusst (Stampfl, 2012), indem bestimmte Bestandteile vorbestimmt werden (Standardeinstellungen). Die Nutzung spieltypischer Elemente im spielfremden Kontext sind hierbei hilfreich, um den Hippocampus, einen Teil des Gehirns, zu stimulieren (Anderie, 2018).    Schubser als Orientierungshilfe Nach Thaler benötigen Menschen kleine Schubser, wenn es um Entscheidungen geht, die schwierig und selten zu treffen sind, bei denen sie nicht umgehend Rückmeldung bekommen und nicht alle Aspekte problemlos verstehen können. Betrachtet man die Realität, sind Ziele oftmals eher unscharf als eindeutig und Regeln kommen nur allzu oft uneinheitlich zum Einsatz. Gamification trägt dazu bei, dass Ziele klar sind und Regeln eindeutig formuliert und angewandt werden (Stampfl, 2012). Thaler und Sunstein sehen Nudges in diesem Fall als etwas positives: „Wenn die Betroffenen nicht wissen, wie ihre Entscheidung ihr Leben beeinflussen [wird], dann ist es keine Hilfe, wenn sie eine Vielzahl von Optionen haben – und vielleicht bringe es ihnen ebenso wenig, sich selbst zu entscheiden. Hier kann ein Nudge willkommen sein“.  Stampfl selbst weist uns in seinem Werk darauf hin, warum es so attraktiv ist Nudging im Rahmen der Gamification anzuwenden: „Je besser verstanden wird, was Spiele für Menschen so anziehend macht, warum Spielen Menschen derart fesselt und motiviert, desto eher wird es gelingen, ähnliche Prinzipien anzuwenden, um Menschen zu nützlichen Aktivitäten zu bewegen, denen sie zögernd gegenüberstehen“.  Eine Vielzahl von Bemühungen, Spiele in unser Leben zu integrieren, sind zu beobachten. Zum Beispiel das Sammeln von Treuemarken, die Produktprämien versprechen. Allerdings ist es wichtig, dass es für die User möglich sein muss sich gegen einen Nudge entscheiden zu können. Dies darf nicht mit einem hohen Aufwand verbunden sein. Ein Individuum sollte selbstbestimmt leben können: „Je mehr ein Mensch fremdgelebt wird, desto mehr Selbst-Entscheidung gibt er ab. Das wirkt angenehm, birgt aber die Gefahr, dass er etwas tun wird, was das Gegenüber will, beziehungsweise beabsichtigt – im Sinne des Nudgings soll es ja genauso sein“ (Hanisch, 2017).   Mehr zum Thema

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