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Künstliche Intelligenz im Spielbereich

Künstliche Intelligenz ist ein Ansatz, um menschliche Intelligenz durch einen Computer nachzubilden. Eine genaue Definition ist schwierig. Bereits der Begriff „Intelligenz“ ist nicht klar definiert. Oft spricht man von einer generellen künstlichen Intelligenz (GKI). Eine GKI ist eine Maschine, die jede intellektuelle Aufgabe verstehen oder erlernen kann. Diese Fähigkeit soll der eines Menschen entsprechen. Sie ist das primäre Ziel vieler Forschungen. Und öffnet auch viele Türen im Gamification und Spielbereich.   Wie funktioniert Künstliche Intelligenz? So gibt uns eine sehr gute Antwort die über KI laufende Sprachassistentin Alexa. Wenn man Alex fragt: „Alexa, wie funktioniert Künstliche Intelligenz?“. So antwortet die virtuelle Assistentin wie folgt: „Künstliche Intelligenzen versuchen durch künstliche neuronale Netze die Funktionsweise des menschlichen Gehirns durch Maschinen nachzubilden. Solche Systeme setzen sich aus sogenannten Algorithmen zusammen. Wie der Mensch, lernen auch künstliche Intelligenzen durch Übung und Erfahrung. So braucht es Lern- und Trainingsmengen. Aus denen das kognitive System während des Betriebs Rückschlüsse ziehen. Und aus den Abläufen lernen kann.“ (Quelle: Alexa,  Software-Version: 658655620) Und wie genau lässt sich eine künstliche Intelligenz erreichen? So gibt es momentan bereits mehrere Ansätze:   Maschine Learning | Lernen von Erfahrungen Maschinelles Lernen verleiht Computer-Systemen die Fähigkeit, automatisch aus Erfahrung zu lernen. Ebenfalls sich zu verbessern. Somit ist es nicht notwendig, sie explizit zu programmieren. Machine Learning konzentriert sich auf die Entwicklung von Algorithmen. Diese analysieren Daten und können Vorhersagen machen. Beispielweise wird Ihnen vorhergesagt, welche Filme Ihnen gefallen oder welche Route Sie am besten nehmen. Um schnellstmöglich am Ziel zu sein. Auch im Spielbereich und in Gamification gibt es immer mehr Ansätze mit Maschine Learning.   Deep Learning | Selbstlernende Maschinen Deep Learning ist ein Teilbereich von Maschine Learning. Um das zu ermöglichen, werden künstliche neuronale Netzwerke eingesetzt. Durch die Verarbeitung von Daten lernen diese Programme. Somit werden biologische neuronalen Netzwerke des menschlichen Gehirns nachgeahmt. Deswegen werden mit Deep Learning Gesichter auf Bildern identifiziert. Auch gibt es noch eine andere Form des Deep Learnings: die Spracherkennung. Sprachassistenten wie Alexa, Siri und der Google Assistent erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.   Natural Language Processing (NLP) | Sprache verstehen Natural Language Processing oder NLP, ermöglicht es Computern, menschliche Sprache zu erkennen. So kann sie diese verstehen und auch selber produzieren. Das ultimative Ziel von NLP ist es, eine nahtlose Interaktion mit den Maschinen zu ermöglichen. Das geschieht, indem man Systemen beibringt menschliche Sprache im Kontext zu verstehen. Und logische Antworten zu produzieren. Ein praktisches Beispiel für NLP ist der Skype Translator. In dem Beispiel wird KI genutzt um mehrere Sprachen in Echtzeit während des Skype Calls übersetzten.   Anwendungsbeispiele von Künstlicher Intelligenz Mit künstlicher Intelligenz laufende Programme sind besonders gut im Erkennen von Mustern. Somit werden sie immer häufiger genutzt. Beispielweise erkennt die KI Bilder und Muster. Darüber hinaus, werden diese auch ausgewertet. Daher ist es möglich, mit einer KI Hautkrebs auf Bildern zu erkennen. Aus diesem Grund können Programmen die mit künstlicher Intelligenz laufen ähnlich gut oder sogar besser als Mediziner Hautkrebs erkennen. Auch unsere Sprache ist durch ihren Grad an Komplexität, und ebenfalls durch bestimmte Formulierungen stark von Mustern geprägt. Die Mount Sinai School of Medicine hat demnach eine Künstliche Intelligenz mit Sprach-Protokollen von Jugendlichen trainiert. Somit konnten frühzeitige Diagnosen von Psychosen bei den Jugendlichen erstellt werden. Während der Studie arbeitete das Programm mit einer 83 prozentigen Genauigkeit. Diese zeigte, ob sich möglicherweise innerhalb von 2 Jahren eine psychische Störung bei den Jugendlichen anbahnt.   Künstliche Intelligenz im Spielbereich Angewendete KI in einem Text-Adventure-Game: Dungeon AI. Stellen Sie sich eine Welt vor, in der Sie ständig neue Inhalte und Abenteuer finden. Folglich können Sie jede erdenkliche Aktion wählen. Weiterhin sind Sie nicht durch die Vorstellungs-Kraft der Spieleentwickler begrenzt. Dank künstlicher Intelligenz, existiert so ein Spiel bereits: AI Dungeon. AI Dungeon ist das erste grenzenlose Text-Adventure seiner Art. Es wurde mit extrem fortschrittlicher künstliche Intelligenz und darüber hinaus auch unter Verwendung eines massiven neuronalen Netzwerks entwickelt. Daher gibt es durch diesen Einsatz unendliche Handlungs-Stränge für jeden Spieler.   Zukunftsprognosen für KI im Spielbereich Georgios N. Yannakakis hebt vier weitere mögliche Anwendungs-Bereiche für künstliche Intelligenzen im Spielbereich hervor: Player-Experience-Modeling Beispielsweise das Erkennen der Fähigkeiten. Sowie des emotionalen Zustands des Spielers. Dazu passt die KI entsprechend der Daten das Spiel an. Weiterhin kann das ein dynamisches Balancing (Anpassung des Schwierigkeits-Grades) beinhalten. Demnach besteht dieses darin, die Schwierigkeit in einem Videospiel in Echtzeit auf der Grundlage der Fähigkeiten des Spielers anzupassen. Prozedurale Inhaltserstellung Weiterhin gibt es die automatisierte Erstellung von Elementen der Spielumgebung. Ferner erstellt die KI Umgebungs-Bedingungen. Die künstliche Intelligenz erschafft zudem Levels und schließlich auch Musik. Hierdurch können neue Inhalte oder interaktive Geschichten generiert werden. Data-Mining zum Nutzerverhalten Damit können Spieldesigner erforschen, wie Menschen das Spiel nutzen. Auch analysiert die KI folglich, welche Teile Spieler am häufigsten spielen. Des Weiteren analysiert sie, warum die Spieler mit dem Spielen aufzuhören. Somit ist es den Entwicklern möglich, das Gameplay zu optimieren oder die Monetarisierung zu verbessern.   Sie wollen mehr erfahren? Als Gamification Experten sind wir stets auf dem neuesten Stand. Unsere Expertise liegt in der Erstellung erstklassiger Gamification Konzepte. Sei es für eine spielerische Lösung in der Industrie oder auch ein gamifiziertes Konzept für ein KI-System. Wir bauen aus ihrer Challenge eine spannende Lösung. Zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns!   Mehr zu Künstlicher Intelligenz und Gamification: Machine Learning in Games und Gamification Gamifizierung: Spielelemente sinnvoll nutzen Mit Augmented Reality gamifizieren

Gemeinsam online knobeln: Die Live Escape Challenge

Das Jahr 2020 hat durch die Corona-Situation auch uns bei Pfeffermind auf neue Ideen gebracht. Gerade im Diskurs mit unserer Mutterfirma, der Paperdice Solutions GmbH, haben wir nach geeigneten Projekten gesucht. Mit dem führenden Room Escape Anbieter in Deutschland haben wir geballte Expertise in der Entwicklung und Umsetzung von kniffligen, immersiven Escape Games und Teamevents. Es lag also nah, dass wir uns gemeinsam an einer Pandemie-konformen Lösung machten, um unseren End- und Unternehmenskunden auch im Lockdown ihre gewohnte Portion Rätselspaß zu bieten – als Online Escape Format!   Room Escapes mit Freunden spielen – trotz Corona? Als die Verbreitung des gefährlichen COVID-19 Erregers per Lockdown eingedämmt werden sollte, sind die Besucherzahlen von Escape Räumen und die Anfragen nach analogen spielerischen Events abrupt gesunken. Die Nachfrage für digitale Spiele und Gruppenunterhaltung, gerade in Zeiten von Social Distancing und Home Office, stieg jedoch. Das bestätigte die florierende Games-Industrie mit rekordhohen Absätzen (Quelle: GTAI). So entstand die Idee, ein Konzept für Pandemie-verträgliche Online Escape Games zu entwickeln. Auch für uns ein weiterer Schritt in die Digitalisierung und digitale Transformation. Der Anspruch: von Zuhause aus mit geringstem Bedarf an Materialien und technischen Kenntnissen mit Freunden und Familie gemeinsam knobeln.   Online Escape Game vs. Live Online Escape Challenge Die Paperdice Solution bot schon am Anfang der Pandemie Online Escape Games an. Die beiden Spiele „Ausgangssperre“ und „Diamantenfieber“ sind über Mission Accepted sofort und von überall spielbar. Eine Gruppe von Spielern kann sich remote in der digitalen Spielumgebung treffen, um den jeweiligen Fall in der vorgegebenen Zeit zu lösen. Doch wir hatten eine weitere Idee, wie wir die fehlende physische Interaktion mit Raum und Gegenständen kompensieren können. Sie soll ermöglichen, verschiedene Spieler-Teams gegeneinander antreten zu lassen: Eine Live Online Escape Challenge! So sprechen wir nun auch die Spielertypen an, die den Ansporn mitbringen, nicht nur in der begrenzten Zeit auf die Lösung zu kommen, sondern dabei auch noch schneller als die konkurrierenden Teams zu sein (Killer, nach Bartle’s player types).   Ablauf eines Live Online Room Escape Stellt euch einer neuartigen Escape Game Challenge: Tretet online gegen Teams aus ganz Deutschland an. Ob ihr dabei gemeinsam als Team vor dem Laptop sitzt oder euch mit entfernt wohnenden Freunden digital zusammenschließt: Per Videokonferenz erhaltet ihr Informationen, Links und Rätselmaterialien und erfahrt nach jeder Rätselrunde, wie ihr euch im Vergleich mit den anderen Teams geschlagen habt. Hört einer spannenden Geschichte zu, löst gemeinsam digital Rätsel und lüftet das Geheimnis um die Berliner Beute. Findet es heraus, nehmt Teil an einer deutschlandweiten Challenge und setzt euch gegen andere Teams durch, denn am Ende wartet auf die Sieger eine fette Beute. (Mission Accepted, Berliner Beute) So die Beschreibung des Spielablaufs der ersten Live Online Escape Challenge von Mission Accepted. „Live“ bezieht sich darauf, dass es einen festgelegten Termin gibt, an dem die Escape Challenge stattfindet. Dafür ist ein Spielleiter nötig, der die Koordination der gegeneinander antretenden Teams übernimmt. Daher auch die „Challenge“ im Namen. So gilt es nämlich das schnellste Team in der vorgegebenen Zeit unter den deutschlandweiten Teilnehmern zu sein. Live Online Escape Challenges konzipieren wir in drei Phasen. Jede dieser Phasen ist um die 15-20 Minuten lang, sodass das gesamte Event ca. 1 Stunde dauert. Anfänglich wird den Spielern eine Frage gestellt, die vor Ablauf der Zeit beantwortet werden muss. Am Ende jeder Phase wird der Lösungsweg aufgeklärt und ein Zwischenstand des Leaderboards eingeblendet. Im folgenden eine Übersicht der verwendeten Tools: Videokonferenz und Chat mit dem Spielleiter (Video)Konferenz für die Kommunikation der Team-Mitglieder unter sich Abstimmungs-Tool für die Evaluation der abgesendeten Antworten Webbrowser für die multimedialen Game-Webseiten   Live Online Escape Events für Unternehmen Selbst unsere Corporate-Kunden konnten wir schon mit dem Live Online Escape Challenge Konzept überzeugen. Denn wie gewohnt können wir Unternehmens- oder Weiterbildungsinhalte wunderbar in das Online Escape Game einbetten – so wie es unsere Kunden auch aus vergangenen Gamification-Projekten kennen. Alle Teilnehmer können standortunabhängig, also auch aus dem Home Office mitmachen. Damit der Ablauf des Spiels reibungslos funktioniert, organisieren wir Testdurchläufe, in denen wir die Rolle des Spielleiters übernehmen. Mithilfe eines Guide-Dokuments ist es dann jedem Mitarbeiter möglich die Game Master-Rolle anzunehmen und die Teams durch die Story und die Spielphasen zu führen.   Haben wir ihr Interesse geweckt? Sie möchten auch Live Online Escape für ihr Unternehmen nutzen? Sei es für ein anstehendes Teamevent oder zur Vermittlung von Lerninhalten – Zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns!  

Kann Gesundheit gamifiziert werden?

In den letzten Jahren ist Gamification zu einem Buzzword in der Welt des Marketings geworden. Gamification wurde auf alles angewandt, vom Autoverkauf bis zur Ermutigung von Menschen, mehr Sport zu treiben. Aber was ist, wenn Sie versuchen, jemanden zu motivieren, etwas zu tun, das nicht von Natur aus Spaß macht? Was ist, wenn Sie versuchen, Menschen dazu zu bringen, sich gesünder zu ernähren oder mit dem Rauchen aufzuhören? Wie kann man Gesundheit spielerisch vermitteln? Gesundheit ist für viele Menschen nicht mit Spaß verbunden. Das heißt aber nicht, dass man sie nicht interessanter gestalten kann. Dieser Artikel zeigt Ihnen einige Ideen, wie Sie die Gesundheit ansprechender gestalten können und hoffentlich auch ein wenig mehr Spaß daran haben. Darüber hinaus werfen wir einen Blick darauf, wie Gamification dabei helfen kann.   Gamification zur Verbesserung der Gesundheit Die Gesundheitsbranche steht vor vielen Herausforderungen wie hohen Kosten und dem Druck, eine hervorragende medizinische Versorgung zu bieten. Das größte Problem ist jedoch, dass viele Menschen ihre Gesundheit nicht ernst nehmen. Oder zumindest vernachlässigen. Daher versuchen Gesundheitsorganisationen ständig, neue Wege zu finden, um Menschen zu motivieren und sie zu einem gesünderen Lebensstil zu bewegen. Dabei ist Gamification ein mächtiges Werkzeug. Gamification ist der Prozess des Hinzufügens von Spielelementen in nicht spielerische Kontexte, um Benutzer zu engagieren und Verhaltensänderungen zu fördern. Dieser Prozess kann in vielen Bereichen der Gesundheit eingesetzt werden, z. B. bei der Ernährung, der körperlichen Aktivität und sogar bei der Raucherentwöhnung.   Gamifizierung von Ernährung Die Ernährung ist ein ziemlich wichtiger Aspekt unseres Lebens. Bei Ernährung geht es darum, die richtigen Lebensmittel zu konsumieren, um alle notwendigen Nährstoffe für unseren Körper zu erhalten. Dies ist jedoch keine leichte Aufgabe, da es Tausende von verschiedenen Nahrungsmitteln auf dem Markt gibt. Darüber hinaus hat jedes seine eigenen Vorteile und Nebenwirkungen. Daher ist es eine große Herausforderung, diese zu sortieren um alle Nährstoffe, die Ihr Körper braucht, aus ihnen zu erhalten.     Mehr Gesundheit durch Ernährung-Apps Es gibt viele Apps, die uns dabei helfen, den Überblick über die Nährstoffe zu behalten, die wir über den Tag verteilt zu uns nehmen. Die meisten von ihnen sind jedoch darauf ausgelegt, die tägliche Aufnahme zu protokollieren und den Fortschritt zu verfolgen. Das Problem bei diesem Ansatz ist, dass es einfach zu langweilig und mühsam ist, dies jeden Tag über Monate oder Jahre hinweg zu tun. Das führt dazu, dass die meisten Leute nach ein paar Tagen das Protokollieren einfach aufgeben. Was wir daher brauchen, ist eine Möglichkeit, Menschen zu motivieren, ihre Nahrungsaufnahme täglich und über einen langen Zeitraum zu verfolgen. An dieser Stelle kommt Gamification ins Spiel. Eine bekannte App, die Gamification zur Verbesserung der Ernährung einsetzt, ist Lose It! Die App wurde um drei Hauptprinzipien herum entwickelt: Nachhaltigkeit – Das Abnehmen hält ein Leben lang Motivation – Spaß und soziale Aspekte Daten – Verfolgen Sie Ihren Fortschritt in Tabellen und Diagrammen Diese Prinzipien werden genutzt, um die Benutzer zu fesseln und sie zu motivieren, ihre tägliche Nahrungsaufnahme langfristig zu protokollieren. Lose It! verwendet verschiedene Spielelemente, um den Prozess der Protokollierung der Nahrungsaufnahme angenehmer zu gestalten. Dazu gehören Abzeichen (Levels), Punkte (Kalorien), Bestenlisten (Punktestand), Wettbewerbe (Ranglisten) und viele andere spielähnliche Funktionen. Dieser Ansatz stellt sicher, dass die Menschen die App über einen langen Zeitraum hinweg nutzen, ohne sich zu langweilen, was letztendlich ihre Diätfähigkeiten verbessert und ihnen hilft, langfristig Gewicht zu verlieren.   Gamifizierung von Bewegung Spiele können auch dazu verwendet werden, unser körperliches Aktivitätsniveau zu erhöhen. Körperliche Aktivität ist eines der wichtigsten Dinge, die Sie täglich tun sollten, wenn Sie langfristig gesund bleiben wollen. Dazu gehört nicht nur, ins Fitnessstudio zu gehen oder jeden Tag stundenlang herumzulaufen, sondern auch einfache Dinge wie zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad fahren. Dies ist jedoch nichts, was die meisten Menschen täglich tun, weil es von vielen als langweilig angesehen wird. Der Spaßfaktor fehlt. Spieleentwickler haben uns eine Lösung für dieses Problem gegeben, indem sie verschiedene Fitnessspiele entwickelt haben. Diese beinhalten zum Beispiel das Laufen oder Radfahren, um langfristig gesund zu bleiben. Es gibt viele verschiedene Anwendungen im Zusammenhang mit Fitnessspielen wie Zombies, Run! oder RunKeeper, die uns mit Punkten für jede Übung belohnen, die wir im Laufe des Tages durchführen. Diese Punkte können später gegen besondere Gegenstände eingetauscht werden oder sie verstärken einen positiven Wettbewerbsdruck unter unseren Freunden. Dieser wird zum Beispiel immer aktiviert, sobald wir deren Punktestand bei einem bestimmten Fitnessspiel das wir beide spielen, schlagen. Auch wir haben bereits mit dem Thema Gesundheit und Gamification beschäftigt und eine Achtsamkeits-App entwickelt. Diese motiviert spielend die Nutzer dazu, regelmäßig Übungen zu absolvieren.   Sie wollen mehr erfahren? Wir haben viele spannende Projekte abgeschlossen, die sich um das Thema Gamification und Lernen drehen. Gern unterstützen wir auch Sie bei der Entwicklung Ihrer individuellen, spielerischen Anwendungen. Zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns!   Mehr zu Thema Gamification: Gamification Beispiel: Spielen und Lernen Gamifizierung: Spielelemente sinnvoll nutzen Der ultimative Gamification Guide

eLearning für Unternehmen

In unserer sich immer schneller wandelnden Welt wird jeder, der stillsteht, rasch von der Konkurrenz abgehängt. Dies impliziert ein lebenslanges Lernen, um mit den wandelnden Herausforderungen des digitalen Zeitalters Schritt zu halten. Vor allem Unternehmen stehen vor der Challenge, das Wissen ihrer Mitarbeiter auf dem neuesten Stand zu halten und gleichzeitig einen ständigen Wissensaustausch zu fördern. In dieser Zeit sind digitalen Technologien die idealen Werkzeuge für die Aus- und Weiterbildung in einer sich immer schneller drehenden Welt. Dieser Artikel befasst sich mit dem Potenzial von eLearning für Unternehmen. Zusätzlich gehen wir auf den Einsatz von Gamification im eLearning Bereich ein.   Was ist eLearning? Unter eLearning oder Electronic Learning (zu deutsch „elektronisch unterstütztes Lernen“, wörtlich: „elektronisches Lernen“), auch als E-Lernen (E-Didaktik) bezeichnet, werden – nach einer Definition von Michael Kerres – alle Formen von Lernen verstanden, bei denen elektronische oder digitale Medien für die Präsentation und Distribution von Lernmaterialien und/oder zur Unterstützung zwischenmenschlicher Kommunikation zum Einsatz kommen. (Wikipedia)   eLearning für Unternehmen Ein beliebter Bereich für eLearning in Unternehmen ist die Weiterbildung und Schulung von Mitarbeitern. Dabei gibt es eine große Vielfalt an unterschiedlichen Lernmöglichkeiten. So sind beliebte eLearning Inhalte für Unternehmen: Softskills wie Zeitmanagement, Konfliktmanagement oder effiziente Kommunikation Pflichtschulungen zu Themen wie beispielsweise Compliance, Datenschutz oder Arbeitssicherheit Eine digitale Schulung kann sehr stark angepasst werden. Daher können Unternehmen zwischen Standardlösungen oder maßgeschneiderten Programmen für die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter wählen.   Doch wie ist das Interesse der Lernenden? Momentan gibt es einen hohen Prozentsatz an Lernenden, welche angeben, gerne mehr Zeit mit dem Lernen zu verbringen. Gen Z – 44% – unter 22 Jahre Millennials – 36% – 22 – 37 Jahre Gen X – 28% – 38 – 53 Jahre Boomers – 21% – 54 – 72 Jahre   Was sind die Vorteile? eLearning hat zahlreiche Vorteile für Unternehmen sowie für Lernende. Dazu gehören: Das Lernen findet komplett standortunabhängig statt. Vor allem für internationale Firmen ist das ein großer Pluspunkt. eLearning hat eine hohe zeitlich Flexibilität. So kann jeder Mitarbeiter Lerneinheiten in seinem eigenen Zeitplan unterbringen. Da eLearning einen hohen Grad an Individualisierung ermöglicht, kann jeder Mitarbeiter mit seiner persönlichen Lerngeschwindigkeit lernen. Selbstgesteuertes Lernen ist nicht nur motivierender. Zusätzlich können verschiedene Lerntypen besser berücksichtigt werden. Das Unternehmenswissen kann vereinheitlicht sowie systematisiert werden. Digitalisierte Lerninhalte sind sehr skalierbar. Dadurch stellt eLearning eine bedeutende Kostenersparnis dar. Und ist damit ein ausschlaggebender Vorteil für vielen Unternehmen. Gleichzeitig erfordert eLearning ein besonders hohes Maß an Selbst-Disziplin und Eigenmotivation. In einer eLearning-Umgebung kann daher Gamification eine entscheidende Rolle spielen. Der Erfolg von Gamification hat viel mit der Tatsache zu tun, dass gamifizierte Umgebungen den Lernenden mehr Handlungsfreiheit geben. Gamification soll die Bildungserfahrungen verbessern, indem Spielelemente die Lernenden stärker auf der kognitiven Ebenen ansprechen. Gründe für den Einsatz von Gamification im Bereich eLearning sind erhöhtes Engagement, Motivation, sowie Lernerfolg. Darüber hinaus werden Inhalte besser gemerkt und gleichzeitig die persönlichen Lern- und Denkfähigkeiten geschult.   Der Einsatz von Gamification Das Ziel von Gamification im Bereich eLearning ist das Lernen mit Spaßfaktor. Da der Lernende alleine lernt, ist die geforderte Eigeninitiative höher, als würde man in der Gruppe lernen. Daher kann Gamification gezielt eingesetzt werden, um die Selbstmotivation zu erhöhen. Dabei ist es wichtig, die richtige Balance zwischen Spiel- und Lernerlebnis zu halten. Gamification soll den Wissenstransfer unterstützen. Und nicht von ihm ablenken.   Gamification Beispiele im eLearning Bereich Sprachen lernen mit Duolingo Die erfolgreiche App begeistert mittlerweile mehr als 300 Millionen Spieler. Es war noch nie so einfach (und so spielerisch), eine neue Fremdsprache zu lernen. Die Übungen sind kurzgehalten. Beispielsweise startet der Lerner anfangs mit nur 10 Fragen. Diese nehmen nicht mehr als 2-3 Minuten in Anspruch. Verschiedene Spielmechaniken sorgen für Motivationsschübe, damit neue Lerner schnelle Erfolgserlebnisse genießen. Und ihre ersten Gewinnstufen erreichen. Ein Fortschrittsbalken zeigt an, wie nah der Lerner dem Abschluss der Übung ist. Jede richtige Antwort wird mit einem aufmunternden Soundeffekt unterstrichen. Zusätzlich kommentiert ein Eulen-Maskottchen, wie gut der Lerner/Spieler ist. Erfolge werden mit Edelsteinen und Experience Points (EXP) belohnt. Darüber hinaus trägt jede abgeschlossene Übung zur Erweiterung eines Skill-Trees bei. Dieser visualisiert den Lernfortschritt des Benutzers und macht Erfolge greifbar.   CodeCademy: Programmieren lernen mit Spielelementen Erst wenn man genauer hinschaut, fallen einem die gamifizierte Spielelemente auf der Lernplattform für verschiedene Programmiersprachen auf. CodeCademy ist auch ein gutes Beispiel, das zeigt, dass gute Gamification nicht sofort einem Spiel gleichgesetzt werden muss. Manchmal reichen auch bewusst gesetzte Gamification Elemente, um aus einem anstrengenden Programmierkurs eine spannende Erfahrung zu machen. Gamification funktioniert besonders gut, wenn der zu erlernende Inhalt sehr kompliziert ist. Code zu lernen ist besonders herausfordernd. Daher nutzt CodeCademy Gamification, um den Prozess unterhaltsam und süchtig zu machen. Dazu gibt es ein Dashboard, das den gesamten Kurs mit Belohnungs-Abzeichen entlang des Weges anzeigt. Diese lockern den Weg auf und zeigen dem Lerner klare „Level“, in die man aufsteigen kann. Weiterhin sammeln die Lerner Abzeichen (Badges) entlang des Weges. Ein Lerner der mehrere Tage hintereinander programmiert, befindet sich in einer sogenannten „Hot-Streak“. Damit erhält der Lerner einen weiteren Anreiz, um am Ball zu bleiben.   Auch wir haben bereits zahlreiche Schulungen und Weiterbildungen von Unternehmen digitalisiert und durch spielerische Elemente attraktiv gemacht. Beispielsweise haben wir für das Unternehmen Bosch eine besondere Form von Info- und Edutainment entwickelt. Auch haben wir mit unserer  digitalen Escape Game Challenge ein Spielerlebnis geschaffen, dass nicht nur unheimlich viel Spaß macht, sondern auch die Zusammenarbeit im Team stärkt.   Sie wollen mehr erfahren? Wir haben viele spannende Projekte abgeschlossen, die sich um das Thema Gamification und Lernen drehen. Gern unterstützen wir auch Sie bei der Entwicklung Ihrer individuellen, spielerischen Anwendungen. Zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns!   Mehr zu Thema Lernen und Gamification: Gamification Beispiel: Spielen und Lernen Gamifizierung: Spielelemente sinnvoll nutzen So geht Gamification in der Schule

Machine Learning in Games und Gamification

Hinter dem Oberbegriff Machine Learning, maschinelles Lernen, verbirgt sich das künstliche Generieren von Wissen. Immer mehr verblüffende Projekte und Anwendungsbeispiele aus dem großen Feld der künstlichen Intelligenz gelangen an die Oberfläche. Ein Teilbereich des Machine Learning ist das Deep Learning („tiefgehendes Lernen“), eine spezielle Methode der Informationsverarbeitung. Sie nutzt künstliche neuronale Netze. Und kann damit intellektuelle und mentale Prozesse darstellen, von denen lange angenommen wurde, dass sie dem Menschen vorbehalten sind, wie Sprach- und Gesichtserkennung. Was es jetzt schon gibt und in welche Richtung die Entwicklung geht zeigen wir in diesem Blogbeitrag auf – wie immer mit dem Blick auf Games und Gamification-Projekte. Die Einleitung des Wikipedia-Artikels beschreibt die Besonderheiten des Machine Learnings gegenüber anderen KI-Modellen knapp und verständlich: Ein künstliches System lernt aus Beispielen und kann diese nach Beendigung der Lernphase verallgemeinern. Dazu bauen Algorithmen beim maschinellen Lernen ein statistisches Modell auf, das auf Trainingsdaten beruht. Das heißt, es werden nicht einfach die Beispiele auswendig gelernt, sondern Muster und Gesetzmäßigkeiten in den Lerndaten erkannt. So kann das System auch unbekannte Daten beurteilen (Lerntransfer) oder aber am Lernen unbekannter Daten scheitern (Überanpassung).   Experimente und Meilensteine Machine Learning ist für alle großen Tech-Firmen ein aktuelles und zukunftsweisendes Thema. Gerade mit der Deep Learning Methode, die durch wiederholtes Training ein neuronales Netz immer weiter verbessert – ähnlich den Synapsen im menschlichen Hirn. Firmen und Organisationen arbeiten schon länger an den Algorithmen: 2010 war die Markteinführung von IBMs künstlicher Intelligenz „Watson“. 2014 kaufte Google die britische KI-Firma DeepMind. 2015 die Gründung der kalifornischen Non-Profit-Organisation „OpenAI“. 2017 veröffentlichte DeepMind drei KI-Modelle, die sich selbstständig die Fortbewegung auf einem virtuellen Parkour beigebracht haben. 2019 zeigt Adobe ihr gemeinsames Projekt mit der Universität Edinburgh für KI-gestützte humanoide Animationen. Nicht zuletzt führte der technologische Fortschritt in der Rechenleistung, insbesondere von Grafikchips, überhaupt dazu, dass Deep Learning Algorithmen funktionsfähig gemacht wurden. Und immer noch ist das Trainieren der neuronalen Netze ein erheblicher Zeitfaktor bei der Entwicklung. Wenn Sie mal kleine KI-Tüfteleien selber ausprobieren möchten, können wir die „Experiments with Google“ -Sammlung empfehlen. Mittlerweile gibt es 18 sehr nahbare und interessante Experimente!   Machine Learning in Games Man kann definitiv erkennen, dass die neuesten Errungenschaften im maschinellen Lernen immer interessanter für Bereiche der Games-Branche werden. Beim Player-Experience-Modeling soll z.B. eine KI verschiedene Parameter im Spielsystem ansteuern. Dadurch wird die Spielerfahrung an die persönlichen Bedürfnisse des Spielers angepasst. Beispielsweise einen fairen Anstieg des Schwierigkeitsgrads, der die Fähigkeiten des Spielers beachtet. Durch Machine Learning werden aktuell sogar so starke KI-Gegner trainiert, die professionelle Spieler problemlos schlagen, sei es im digitalen Schach, im Strategiespiel Starcraft 2 oder in MOBAs wie Dota 2. Auch in der Verbesserung von Algorithmen, die man aus Trend- oder Suchvorschlägen auf Social Media Plattformen kennt, kann Machine Learning unterstützen. Die Anwendungsgebiete sind schier grenzenlos. Ob Machine Learning auch für langzeitliche Verbesserungen und Content-Generierung in Spielen Verwendung findet, wird sich bestimmt in naher Zukunft zeigen. Durch KI-Unterstützung sind auch dynamischere Dialoge möglich. Also das nächste Level für Chatbots und Dialogsysteme. Und wie schon DeepMind und Adobe demonstrieren konnten, gibt es auch bei Grafik und Animation großes Potenzial. KI-gestützte und prozedurale Animationen wirken jetzt schon glaubwürdiger als viele handgemachte Animationen.   Deep Learning (als Teil des Machine Learning) für Gamification-Projekte Deep Learning mit künstlichen neuronalen Netzen blühte im letzten Jahrzehnt besonders auf und ist nun ein Thema mit dem sich viele IT-Engineers und Entwickler beschäftigen. Es wird also sicher nicht mehr lange dauern, bis wir trainierte neuronale Netze in alltäglichen Anwendungen sehen. Natürlich sind Projekte mit Deep Learning noch immer Pionierarbeit und jede Form künstlicher Intelligenz birgt einen nicht zu unterschätzenden Entwicklungsaufwand. Doch das Know-How wächst und Entwickler veröffentlichen neue Algorithmen und Werkzeuge. Damit wächst auch die Zugänglichkeit und das Potenzial für weitere Ideen und Experimente. Die nötige Expertise bleibt jedoch nach wie vor wertvoll. Um neuronale Netze mit Deep Learning effektiv zu trainieren, können auch Kosten für rechenstarke Server-Farmen anfallen. Ob sich die Nutzung von Machine Learning bei Gamification-Projekten also lohnt, hängt natürlich zunächst von den eigentlichen Anforderungen und dem Kundenbedarf ab. Momentan ist es immer noch ein zeit- und testintensives Unterfangen, was sich auf jeden Fall auch im nötigen Budget widerspiegelt.   Haben wir Ihr Interesse geweckt? Sie möchten auch Gamification für Ihr Unternehmen nutzen? Vielleicht brauchen Sie ja ein Konzept für ein KI-System? Sei es für eine spielerische Lösung in der Industrie oder für andere Projekte – Zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns!  

media:net Fireside Chat: Changes & Chances

Es war uns eine Freude, den media:net Fireside Chat am 23. November 2020 moderieren zu dürfen. “Changes & Chances – Wie die Digitalisierung ganze Branchen verändert“ – Ein intensiver Austausch mit: Kai Großmann (CEO Aperto – An IBM Company), Katina Sostmann (Executive Creative Director & Lead Health iX) und unserem Geschäftsführer Philipp Reinartz als Moderator und Inputgeber. „Die Corona-Krise hat die digitale Transformation enorm beschleunigt. Ansprüche an Services und Produkte steigen. D.h. für Unternehmen und Organisationen ist es jetzt wichtig, die eigene Digitalisierung forciert voranzutreiben. Wir sprechen mit der Digitalagentur Aperto darüber, wie sich ganze Branchen neu erfinden – wie zum Beispiel der Gesundheitsbereich.“ (media:net berlinbrandenburg) Auch wir haben bereits Erfahrungen in der Digitalisierung im Gesundheitsbereich gesammelt. Die AOK Baden-Württemberg hat beispielsweise vor geraumer Zeit gemerkt: Rein offline angebotene Kurse werden der Lebensrealität vieler ihrer Versicherten nicht mehr gerecht. Also entwickelten wir eine Achtsamkeits-App. In dieser haben wir Schulungsinhalte des mehrwöchigen Seminars „Lebe Balance“ spielerisch aufbereitet. Statt langen Kursblöcken entstanden überschaubare Einheiten von nicht mehr als 5-10 Minuten. Hierdurch werden Seminarinhalte an die neue Nutzungsumgebung angepasst. Ein ansprechend gestaltetes Übungs-Menü motiviert. Und liefert darüber hinaus einen schnellen Überblick über persönlichen Fortschritt. Ebenso wie das innovativ gestaltete System zum Stecken von persönlichen Zielen. Weiterhin implementierten wir ein Erfolge-System. Und gaben der App ein markantes Design. Et voilà, fertig ist eine erfolgreiche Work-Life Balance App mit mehr als 10.000 Nutzern. Das ist nur ein Beispiel. Denn viele Unternehmen und Organisationen sehen sich derzeit mit der Herausforderung des digitalen Wandels konfrontiert. Wir begreifen diese Herausforderung als Chance. Wer den Fireside Chat verpasst hat, kann hier die Aufzeichnung auf YouTube sehen:    Der Fireside Chat ist eine Veranstaltungsreihe des media:net berlinbrandenburg. Das reagionale Netzwerk gehört zu den größten und erfolgreichsten der Medien- und Digitalen Wirtschaft in Deutschland.   Digitalisierung ist auch für Sie ein Thema? Sie möchten die Digitalisierung Ihres Unternehmens vorantreiben? Und das am besten abwechslungsreich und motivierend? Kontaktieren Sie uns.

Cross Innovation im Games-Bereich – wir reden mit

Am kommenden Mittwoch, den 18. November findet in der Senatskanzlei des regierenden Bürgermeisters von Berlin eine Austauschrunde zum Thema „Cross Innovation im Games-Bereich“ statt. Anlass der Veranstaltung ist der Abschluss des Projekts „Baltic Sea Industry“ (BGI). Auch wir wurden als Gesprächspartner eingeladen, um Einblicke in unsere Arbeit und Erfahrungen mit unterschiedlichen Branchen zu teilen. Cross Innovation – das bedeutet branchenübergreifende Zusammenarbeit. Hierbei spielt inzwischen auch der Games-Sektor eine wichtige Rolle. Denn jede große Industrie, egal ob im Bereich Automobil oder Medizin, muss immer wieder neue, innovative Lösungsansätze finden. Und was liegt da näher, als Kreativ-Schaffende miteinzubeziehen? Games und Gamification können hierbei ein wirkungsvolles Mittel sein. Sowohl für die Entwicklung als auch für die Umsetzung von Innovationen. Zum Beispiel, um Mitarbeitende eines Unternehmens in wichtige Transformationsschritte einzubeziehen, zum Beispiel in Hinblick auf die Digitalisierung. Was? Das komplette Programm zur Veranstaltung findet sich online auf den Seiten der Baltic Sea Industry. Wann? 18.November 2020, 14:00-16:00 Wo? Ab 12 Uhr wird der Online-Zugang über folgenden Link geöffnet. Mehr zu den Inhalten der Veranstaltung gibt es in Kürze hier.   Mehr zum Thema

Mit Augmented Reality gamifizieren

Bei Augmented Reality (kurz: AR) handelt es sich per Definition um die computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung. Doch meistens versteht man darunter eine visuelle Erweiterung durch Überlagerung. Das heißt durch Kameratechnik wird der reale Raum als simplifizierte 3D-Umgebung erfasst, um darin erweiternde 3D-Inhalte einzusetzen. Dementsprechend ermöglicht das vorausgehende Erfassen des Raums eine perspektivisch richtige und natürliche Orientierung der künstlichen 3D-Objekte. Auf Apples Website zum ARKit werden auch Consumern ganz schnell die Schnittstellen zwischen dieser Technologie und Gamification deutlich. AR verändert, wie du arbeitest, lernst, spielst, einkaufst und mit der Welt um dich herum interagierst. Du kannst damit perfekt Dinge visualisieren, die sonst nicht oder nur umständlich zu sehen wären. (Apple)   Augmented Reality, Virtual und Mixed Reality? So viele Realitäten gleichzeitig? Handelt es sich hier um Parallel-Universen? Nein – natürlich nicht. Die untenstehende Grafik veranschaulicht die verschiedenen Begrifflichkeiten zu der Thematik recht gut. Denn nach Paul Milgram et al. (1994), handelt es sich um ein Realitäts-Virtualitäts-Kontinuum. Dieses zeigt das gesamte Spektrum von realer Umgebung über erweiterte und virtuelle Realität. In der Marketing- und Consumersprache fasst man das Ganze als Mixed Reality zusammen.   IKEA-Besuch in Augmented Reality Wir haben ein Mixed Reality Spiel konzipiert, das den Besuch im IKEA Store zur spannenden Schnitzeljagd werden lässt. Die ohnehin lebensnah gestalteten Showrooms wurden zum Leben erweckt, damit die Kunden in die Geschichten ihrer fiktiven Bewohner eintauchen können. So erzählt jeder Showroom die Story einer Familie. Ähnlich der Escape Room Logik finden die IKEA Besucher Hinweise und Rätsel über die Bewohner, die sie zusammensetzen müssen. Dadurch erfahren sie, welche Objekte sie mit dem in der IKEA Family App eingebauten Augmented Reality Gamification Tool scannen sollen. Der zweite Teil des Spiels führt die Kunden auf die Produktfläche, wo sie mit Cleverness und Aufmerksamkeit herausfinden, wohin die jeweiligen Familien verschwunden sind. Eine analog digitale Experience, die einer breiten Zielgruppe den Besuch im IKEA Store versüßt. Und mit „IKEA Place“ hat Ikea nun eine eventunabhängige Augmented Reality App zur individuellen und virtuellen Wohnraum-Planung gelauncht.   Geolocation-Games als AR „light“ Unsere Vision: Ein Spiel entwickeln, das so viel Spaß macht, dass ÖPNV-Kunden sogar Umwege fahren, um länger spielen zu können (aus unseren Referenzen). Mit ortsbasierten Games haben wir ebenfalls schon viel Erfahrung gesammelt. Z.B. war eine unserer ersten Whitelabel-Lösungen für ÖPNV-Dienste ein Spiel, bei dem man an jeder Haltestelle in eine kleine Quizfrage aufsammeln kann. Beantwortet man diese richtig, hat man die Chance, die Haltestelle zu besetzen, wie eine Straße bei Monopoly. Wenn andere Spieler an „meiner“ Haltestelle vorbeifahren, bekomme ich einen Teil der erspielten Punkte. Da ich jedoch auch vertrieben werden kann, entbrennt ein Kampf um die heißesten Spots der Stadt. Im letzten Jahr konnten wir das Konzept sogar schnell und kosteneffizient für die Leipziger Verkehrbetriebe adaptieren. Das Gameplay fühlt sich dabei schon recht „realitätserweiternd“ an – Augmented Reality „light“, könnte man sagen.   Vorteile von Augmented Reality Lebendigkeit: Die direkte Nähe zur echten Umgebung transportiert eine bisher unerreichte Lebendigkeit in digitalen Medien. Storytelling: AR Scan Games gibt es zu genüge, doch durch Gamification und Storytelling sind die Möglichkeiten von Mixed Reality fast grenzenlos. Trendthema: Die Nutzung von einer innovativen aber gleichzeitig sehr gut zugänglichen Technologie wird bei den Spielern positiv aufgefasst und bekommt somit relativ viel Aufmerksamkeit. Motivation: Der häufig starke Anteil zur individuellen Mitgestaltung bei AR-Konzepten erhöht die intrinsische Motivation der Spieler. Raumnutzung: Als Schnittstelle des realen und virtuellen Raums lassen sich mit Augmented Reality besonders originelle Szenarien konzipieren und darstellen. Bei der IKEA Family App nutzen wir die Room Settings als zentrale Anlaufstellen und Storyanker, verlagern das Spiel in Teil B aber zur optimalen Raumnutzung auf die Ausstellungsflächen.   Augmented Reality aktuell Was noch vor kurzem Zukunftsmusik war ist heute schon längst aktueller Trend. Apps wie „Complete Anatomy“ zeigen wie anschaulich Biologie-Stoff zum Selbstlernen sein kann. „Minecraft Earth“ ist eine wohl eher gelungene Adaption eines erfolgreichen Games in die AR-Welt. Und von den vielen Snapchat- und Instagram-Filtern ganz zu schweigen … Alles Augmented Reality. Der Launch von ARKit (Apple) und ARCore (Google) ermöglicht Entwicklern zuverlässigere Augmented-Reality-Schnittstellen denn je. Doch auch mit der Vuforia API lassen sich über eine simple Unity3D Integration schon schnell AR-Prototypen basteln. Bis wir uns gegenseitig als Hologramme in Video-Calls sehen können, wird jedoch vermutlich noch etwas Zeit vergehen …   Haben wir ihr Interesse geweckt? Sie möchten auch Augmented Reality und Gamification für ihr Unternehmen nutzen? Sei es für Marketingzwecke oder für andere Projekte – Zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns!  

Know-how: Digitalisierung und digitale Transformation

Die Digitalisierung ist kein Zukunftsthema mehr, sondern voll im Gange. Unsere Gesellschaft wird zunehmen digitaler. Durch digitale Technologien hat sich vieles verändert: Wie wir uns informieren, wie wir konsumieren und kommunizieren. Folglich natürlich auch, wie wir arbeiten. Die digitale Transformation betrifft demnach nicht nur IT-Unternehmen. Denn Firmen sämtlicher Branchen und Industrien müssen ihre digitale Entwicklung vorantreiben. Gerade kleine Firmen und der Mittelstand können sich mit digitalen Kompetenzen und digital geschulten Mitarbeiter im Wettbewerb behaupten.  Wenn wir über Digitalisierung sprechen, darf die Game Branche nicht außer Acht gelassen werden. Welche Bedeutung haben Games für Megatrends und Innovation? Welchen Nutzen kann Gamification bei der digitalen Transformation erfüllen? Wie sieht Gamification in der Digitalisierung aus?   Inhalt 1. Was bedeutet Digitalisierung? 2. Wie hilft Gamification bei der digitalen Transformation? 3. Wie kann Gamification in der Digitalisierung aussehen? 4. Möchten auch Sie die Vorteile von Gamification für ihren Prozess der Digitalisierung nutzen?   Was bedeutet Digitalisierung? Digitalisierung bezeichnet das Umwandeln von analogen in digitale Daten. Im weiteren Sinne meint Digitalisierung aber auch die digitale Transformation. Man spricht auch von einer digitalen Revolution, der Industrie 3.0. Denn sie hat weitreichende Auswirkungen auf unsere Gesellschaft. Auch Deutschland befindet sich im digitalen Wandel: Wir sehen enorme Entwicklungen in Politik, Kultur, Bildung. Sowie natürlich in der Wirtschaft. Auf dieser Basis hält auch das Internet immer weiter Einzug in die Industrie und Produktion. Damit sind wir nun an der Schwelle zur Industrie 4.0, in der intelligente Maschinen vernetzt sind und Informationen austauschen. Durch die Digitalisierung erhalten wir viele Vorteile im Vergleich zur analogen Verarbeitung von Daten. Digitale Daten können wir in einer ganz anderen Qualität verwenden, verteilen sowie speichern. Die Digitalisierung verändert die klassischen Vorstellungen von Ort und Zeit: Informationen sind durch digitale Technologien überall und immer abrufbar. Folglich hat die Digitalisierung enorme Auswirkung auf die Art und Weise wie wir leben und arbeiten. Aber welche Rolle spielen Games und Gamification dabei? Mehr zu Digitalisierung: Zukunft der Arbeit Machinelles Lernen, KI und Gamification   Wie hilft Gamification bei der digitalen Transformation? Mit der Digitalisierung müssen sich Unternehmen neuen Herausforderungen stellen. Warum dann nicht von denen lernen, die sich schon immer durch Innovationen auszeichnen? Unternehmen lassen sich für ihre digitale Transformation häufig von der Game Branche inspirieren. Doch Gamification (die Nutzung von Spiel-Elementen im spielfremden Kontext) hat es schon früher gegeben. Zum Beispiel im Marketing oder in der Kundenbindung. Aber mit der Digitalisierung und der Innovationskraft der Game Branche erhält die Gamification eine ganz neue Bedeutung. Denn die Game Branche ist nicht nur durch Schnelllebigkeit und hohen Wettbewerb gekennzeichnet. Vor allem bringt sie Technologien der Zukunft voran. Und zwar in kürzester Zeit. Somit ist die Game Branche Front Runner der Digitalisierung, während andere Branchen von ihrem Know-how schöpfen. Schauen Sie sich also immer wieder mal um. Kann Ihnen Wissen aus anderen Branchen bei der digitalen Transformation helfen? Entscheidet sich ein Unternehmen dafür, die digitale Transformation anzugehen, müssen auch die Mitarbeiter mit ins Boot geholt werden. Denn digital geschulte Mitarbeiter sind ein wichtiger Faktor zur Umsetzung der digitalen Transformation. Auch hier kann Gamification helfen. Denn was mit Spielen und Storys besonders gut vermittelt werden kann: Einen Sinn. Zum Beispiel den Sinn der Digitalisierung. Denn für den Erfolg der digitalen Transformation ist nicht nur wichtig, neue digitale Systeme einzuführen und über die Nutzung zu informieren. Genauso wichtig ist es, dass die Mitarbeiter dahinter stehen. Dass sie verstehen und Ängste abbauen. Und dann Teil der digitalen Transformation werden. Mehr zu Emotion und Immersion im Spiel: Gamechanger – Arbeit neu denken Innovation Digital Storytelling Gamification Marketing Kundenbindung durch Gamification   Wie kann Gamification in der Digitalisierung aussehen? Die digitale Transformation muss auf verschiedenen Ebenen stattfinden. Strukturell sowie bei den Mitarbeitern. Mit Schulungen bauen Mitarbeiter Denkbarrieren ab und verbessern ihr digitales Know-how. Besonders viele Gamification Beispiele findet man im Bereich Spielen und Lernen. So kann spielerisches Lernen auch beim Thema Digitalisierung helfen. Statt trockene Vorträge und ellenlange PDFs wird das komplexe Thema in verdauliche Wissenshappen präsentiert. Zudem motivieren Spiel-Elemente wie Badges und Fortschrittstracker, dabei zu bleiben. Man kann jedoch auch unüblichere Wege einschlagen, um Wissen zu vermitteln: Zum Beispiel in einer digitalen Variante eines Escape Games oder in einem storybasierten Spiel, in dem Mitarbeiter bedeutsame Entscheidungen treffen können. Die Digitalisierung der internen Kommunikation ist in vielen Unternehmen bereits gang und gäbe. Das Intranet ist ein geläufiges Tool. Häufig wird es jedoch nicht voll ausgeschöpft. Denn gerade im Zusammenspiel mit Gamification kann es noch viel mehr bieten, als Mitarbeiter zu informieren. Mit Gamification kann das Intranet eine moderne und digitale Unternehmenskultur fördern. Wie wäre es zum Beispiel, wenn mit spielerischen Challenges Austausch und Teamwork gestärkt wird? Oder eine Plattform für Kollaboration und Kreativität aufgebaut wird? Ein anderer Bereich, der enorm von Digitalisierung und Gamification profitieren kann, ist das Recruiting. Oder auch Recruitainment genannt. Auf der einen Seite können digitalisierte Prozesse eine effiziente und faire Auswertung ermöglichen. Auf der anderen eignen sich Spiele gut dafür, Kompetenzen zu testen oder Situationen zu simulieren. Zudem macht der Prozess nicht nur den Bewerbern mehr Spaß. Technik-affine Talente können punkten und sich als geeignete Mitarbeiter eines digitalisierten Unternehmens präsentieren. Weitere Beispiele für Gamification und Digitalisierung: Gamification im Unternehmen E-Learning Recruitainment Motivation am Arbeitsplatz   Möchten auch Sie die Vorteile von Gamification in ihrem Prozess der Digitalisierung nutzen? Zögern Sie nicht, uns anzusprechen. Wir unterstützen sowohl beratend als auch konzeptionell. Je nach Bedarf.

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