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Gute Vorsätze fürs neue Jahr: Tipps, damit es diesmal gelingt

Leicht gesagt und schnell vergessen: Die hehrsten Neujahrsvorsätze lassen sich ohne Mühe aufstellen. An der Umsetzung scheitert es allerdings meistens. Mehr Sport machen, besser schlafen, mehr Zeit mit den Liebsten verbringen – zu Beginn des Jahres nehmen wir uns vor, ein gesünderer, produktiverer, glücklicherer und insgesamt viel besserer Mensch zu werden. Motiviert stürzen wir uns in unser Vorhaben, aber spätestens im Februar haben Alltagsstress und innerer Schweinehund in vielen Fällen schon erfolgreich dafür gesorgt, dass unsere Vorsätze in den Hintergrund gerückt sind. Warum nur fällt es uns so schwer, uns Vorsätze nicht nur auszudenken, sondern auch einzuhalten? Und was können wir tun, um das zu ändern? Pfeffermind gibt Tipps für gute Vorsätze!   Ein Vertrag mit uns selbst Meist geht unser Misserfolg auf verschiedene Quellen zurück. Das Tückische an gebrochenen Vorsätzen ist, dass ihre Konsequenzen sich nicht unmittelbar zeigen. Wenn wir Vereinbarungen mit anderen Personen brechen, hat das in der Regel sichtbare Folgen: Vergessen wir, eine Rechnung zu bezahlen, erhalten wir eine Mahnung, und versäumen wir den versprochenen Anruf beim Opa, ist Opa enttäuscht. Vorsätze fürs neue Jahr aber sind Vereinbarungen mit uns selbst. Und wir selbst können einen Vorsatz auch stillschweigend unter den Tisch fallen lassen, ganz ohne Mahnung oder Vorwurf. Konsequenzen hat ein solcher Vertragsbruch mit uns selbst natürlich trotzdem: Wenn wir unsere Vereinbarungen mit uns selbst brechen, dann lernen wir, dass auf unsere eigenen Abmachungen nicht viel zu geben ist. Beim guten Vorsatz fürs neue Jahr erwartet ein Teil von uns dann schon, dass wir uns sowieso nicht daran halten. Den Vorsatz wenig später zu brechen, fällt dann nicht mehr schwer – wir hatten ja ohnehin nicht richtig daran geglaubt. Es gilt also, Schritt für Schritt zu lernen, unsere Versprechungen an uns selbst genau so ernst zu nehmen wie die an andere.   Tipps für gute Vorsätze #1: Vorsätze klug formulieren Zwei Schritte statt einem Zunächst ist es hilfreich, Neujahrsvorsätze in zwei Schritten zu denken. Klar, wesentlich für das Gelingen eines Vorsatzes ist, wie wir uns übers Jahr hinweg verhalten. Ob wir zum Apfel oder zum Donut greifen, laufen gehen oder auf der Couch bleiben, pünktlich das Licht löschen oder bis spät in die Nacht durch den News Feed scrollen. Und doch ist das erst der zweite Schritt. Der erste besteht im Formulieren der Vorsätze selbst. Wenn wir unsere Vorsätze nicht einhalten, geht das oft zumindest teilweise darauf zurück, dass wir uns schon beim Fassen der Vorsätze das Leben unnötig schwer gemacht haben. Eigentlich sollen Vorsätze hilfreich sein: Uns motivieren, uns als Entscheidungshilfe dienen, unserem Handeln eine Richtung geben. Allzu oft tun sie das nicht, oder zumindest lange nicht so gut, wie sie könnten.   Klare Ziele statt leerer Sprüche Das Akronym SMART dürfte vielen aus dem Berufskontext bekannt sein. Doch auch auf den persönlichen Bereich lässt es sich anwenden! Hinter der Abkürzung SMART verbergen sich fünf Kriterien, die eine Zielsetzung erfüllen sollte. Die fünf Buchstaben stehen für Specific, Measurable, Attainable, Relevant und Time-Bound. Ein Ziel sollte also möglichst spezifisch formuliert und klar messbar sein. Es sollte realistisch erreichbar sein und in Bezug zu persönlichen Werten oder Plänen stehen. Außerdem sollte von vornherein festgelegt werden, in welchem Zeitraum es erreicht werden soll. SMART hilft dabei, Ziele so konkret zu formulieren, dass wir uns später nicht fragen müssen, wie sie eigentlich gemeint waren und unter welchen Umständen wir guten Gewissens von uns behaupten können, sie erreicht zu haben. Je konkreter die Formulierung schon vorgibt, was wir am Ende des Jahres erreicht haben wollen, umso konkreter können wir auch darauf hinarbeiten.   Realistisch sein Außerdem hilft die Methode dabei, nicht immer wieder in die Falle unrealistischer Vorsätze zu tappen: In dem Moment, da wir einen Vorsatz fassen, haben wir gern unser bestes Ich vor Augen – das Ich, das willensstark seine Ziele erreicht, stets die langfristig besten Entscheidungen trifft und nie einen schlechten Tag hat. Das verleitet uns dazu, uns unrealistische Ziele zu setzen. Und dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis wir feststellen, dass wir unser Ziel nicht erreichen können, und unsere Vorsätze ganz über Bord werfen. Viel hilfreicher ist es deshalb, von vornherein einzuplanen, dass wir nicht immer in Bestform sein werden, sondern eben „nur ein Mensch“ sind, und unsere Ziele etwas kleiner anzusetzen. Im Erfolgsfall können wir die Messlatte im nächsten Jahr ein wenig höher setzen. Stück für Stück holen wir uns so das Vertrauen in die eigenen Vereinbarungen zurück.   Tipps für gute Vorsätze #2: Spielerisch planen Von groß zu klein Haben wir das Problem unklarer oder unrealistischer Vorsätze aus dem Weg geräumt, können wir uns der Umsetzung widmen! Nach dem ersten Motivationsschub kann ein Neujahrsvorsatz, selbst wenn er SMART formuliert wurde, doch ein wenig einschüchternd wirken. Wo am besten anfangen? Große Ziele werden greifbarer, wenn man sie in kleinere Etappenziele herunterbricht. Wenn ein Ziel innerhalb eines Jahres erreicht sein soll, was sollte man dann nach den ersten sechs Monaten erreicht haben? Und nach drei? Nach einem? Auf diese Weise wird ein Vorhaben aus der ferneren in die nahe Zukunft gerückt und lässt sich so viel leichter mit klaren Handlungen in der Gegenwart in Verbindung bringen.   Planen mit Gamification Das Schöne daran: Mit der Planung von Etappenzielen ist man nicht allein. Zahlreiche Anwendungen helfen dabei, große Vorhaben in kleine Schritte aufzuteilen. So bieten verschiedene Krankenkassen Smartphone-Apps, die auf Basis des aktuellen Fitnesszustands und der persönlichen Ziele individuelle Trainings- und Ernährungspläne zusammenstellen. Andere Apps versetzen die Planung in einen bewusst spielerischen Kontext. Die App Fabulous hilft dabei, eine Art personalisierten Lifestyle-Trainingsplan zu erstellen, der auf die persönlichen Ziele und Präferenzen abgestimmt ist. Die farbenfrohe, verspielte App motiviert dazu, den eigenen Zielen jeden Tag ein Stückchen näher zu kommen, und bietet Unterstützung, wenn es mal nicht so reibungslos läuft. Damit wird selbst die Planung, eigentlich eine eher trockene Tätigkeit, zu einer spielerischen Aktivität, die Spaß macht!   Tipps für gute Vorsätze #3: Sich belohnen Wir werden gern belohnt Das Ziel ist gesetzt, die Etappen sind definiert! Allein das dürfte schon dabei helfen, die Neujahrsvorsätze mit mehr Motivation zu verfolgen. Aber manchmal braucht es noch eine weitere Komponente: die Belohnung. Natürlich führt das Einhalten guter Vorsätze in der Regel fast automatisch zu Belohnungen. Wenn wir gesünder leben, dürfen wir uns etwa auf weniger Rückenschmerzen, ein besseres Immunsystem oder eine erhöhte Lebenserwartung freuen. Man könnte meinen, das allein müsste genug sein, um jeden inneren Schweinehund zu übertrumpfen. Das Problem: Belohnungen dieser Art sind in der Regel subtilerer und längerfristiger Natur – der Effekt, egal wie positiv, liegt manchmal einfach zu weit von der auslösenden Handlung entfernt, um unser Gehirn zu überzeugen. Unser Gehirn liebt kurzfristige Belohnungen. Und die kommen eben gern in Form des Zuckerschocks nach dem Donut oder der Dopamin-Spitze nach dem Like auf Social Media daher. Es liegt an uns, diejenigen Handlungen zu belohnen, die mit unseren Vorsätzen in Einklang sind.   Belohnung durch Gamification Eine Aufgabe, die geradezu geschaffen ist für Gamification! In der Tat gibt es eine enorme Bandbreite an Apps, die zum Erreichen von Zielen ganz spielerisch motivieren. Der Grad der Verspieltheit variiert dabei stark. Die App Habit Hub hilft dabei, gesunde Gewohnheiten zu etablieren, indem man mit jedem Erfolg eine neue Kugel an einer immer länger werdenden Perlenkette erwirbt. So kann man der eigenen Willenskraft buchstäblich beim Wachsen zusehen. Die App Habitica dagegen verwandelt das ganze Leben in ein Rollenspiel, indem ein kleiner Avatar durch erfolgreiche Handlungen an Leveln gewinnt, Items sammelt und Monster besiegt. Misserfolge dagegen kosten Lebenspunkte. Selbst Krankenkassen sind auf den Gamifizierungszug aufgesprungen. Viele von ihnen bieten nicht nur Gesundheitsprogramme, sondern auch die Möglichkeit, für Erfolge Medaillen oder Punkte zu sammeln – die in vielen Fällen sogar gegen Prämien im echten Leben eingetauscht werden können. Man wird also gleichzeitig fit und dafür auch noch zusätzlich beschenkt – zwei Fliegen mit einer Klappe!   Zusammengefasst: Unsere Tipps für gute Vorsätze Wir halten fest: Schon in dem Moment, da wir einen Vorsatz fürs neue Jahr formulieren, legen wir den Grundstein für das spätere Gelingen. Je konkreter ein Vorsatz formuliert ist, umso besser können wir auf ihn hinarbeiten. Wir bei Pfeffermind wissen, dass Motivation viel mit konkreten Zielen zu tun hat. Eine gute Analyse führt zu einem klug formulierten Ziel – die halbe Miete für ein erfolgreiches Projekt! Dabei helfen die SMART-Kriterien. Es lohnt sich, vorher zu überlegen, welche Vorsätze wir realistisch erreichen können, auch wenn wir nicht immer in Höchstform sein werden. Lieber klein anfangen, als viel zu groß! Ist der Vorsatz formuliert, kann man sich die Umsetzung mit Gamification angenehm machen. Ein Vorsatz wird greifbarer, wenn man ihn in kleinere Etappenziele aufteilt, um in überschaubaren Schritten das große Jahresziel zu verwirklichen. Wenn wir uns für Erfolge noch zusätzlich belohnen, sind wir gleich doppelt motiviert. Bei der Planung wie bei der Belohnung unterstützen gamifizierte Apps wie Fabulous und Habitica, die uns Entscheidungen erleichtern und mit liebevoll gestalteten, verspielten Umgebungen dazu motivieren, das ganze Jahr über am Ball zu bleiben – und dabei sogar Spaß zu haben. Mit diesen Tipps werden gute Vorsätze von leeren Versprechungen zu echten, erreichbaren Zielen.   Pfeffermind wünscht gutes Gelingen beim Aufstellen – und natürlich Erreichen – der Neujahrsvorsätze! Wir von Pfeffermind arbeiten als Expertinnen und Experten an immer neuen Lösungen für Probleme. Durch jahrelange Erfahrung und durch den kritischen Austausch kann Pfeffermind mit den besten Konzepten für Kunden da sein. Kontaktieren Sie uns gerne, damit wir auch für Sie ein erfolgreiches Konzept entwerfen können.   Mehr von Pfeffermind: Know-how: Game-based Learning Steigerung der Effizienz durch Gamification Gamechanger – Arbeit neu denken  

Edutainment und Gamification – Education & Games

Unterhaltsames Lernen Wie der Name anzeigt, verbergen sich hinter Edutainment zwei Gebiete. Einerseits das Feld der Education und andererseits der Bereich des Entertainment. Beim Edutainment geht es also um die Verbindung von Bildung und Unterhaltung. Edutainment = unterhaltsamen Lernen.   Einsatzbereiche Eines der berühmtesten Beispiele für Edutainment ist die Fernsehsendung ‚Sesamstraße‘. Die halbstündigen Folgen mit Ernie und Bert, Graf Zahl, Kermit und vielen weiteren Charakteren kennt jeder. Das Format zielte darauf ab Kinder im Vorschulalter mit kleinen Sketchen, Filmen und Liedern zu unterhalten. Dabei wird sowohl fachliches als auch soziales Wissen vermittelt. In Deutschland gibt es eine ebenso erfolgreiche Serie. Die ‚Sendung mit der Maus‘ wird seit 1971 jeden Sonntagvormittag ausgestrahlt. Auch hier wirdAuch aus Deutschland gibt es eine enorm erfolgreiche Serie, die Dem Erfolg der Sesamstraße steht die seit 1971 am Sonntagvormittag ausgestrahlte und bis heute laufende  in Deutschland in nichts nach. Edutainment reicht jedoch weit über visuell vermittelte und unterhaltsam verpackte Bildungsinhalte für Kinder hinaus. Grundsätzlich ist es möglich jedwede Vermittlung von Wissen zu einem Edutainment Angebot werden zu lassen, unabhängig davon, ob es sich um politische, soziale oder naturwissenschaftliche Themen handelt. Ebenso kann mit Edutainment prinzipiell jede Zielgruppe angesprochen werden.   Erfolgsfaktoren Zentral für den Erfolg eines Edutainment Angebotes ist, dass: der vermittelte Inhalt die genutzten Elemente zur Unterhaltung sowie der gewählte Kanal zu den Bedürfnissen der Zielgruppe passen und bei dieser als anschlussfähig wahrgenommen werden. Mögliche Kanäle reichen dabei von analogen Materialien mit Text über klassische audiovisuelle Medien wie Ton- oder Filmbeiträgen bis hin zu webbasierten Kanälen. Auch innovative Plattformen der Ausspielung wie Augmented Reality oder Virtual Reality können genutzt werden. Die eingesetzten Elemente zur Unterhaltung können enorm vielfältig sein und umfassen oftmals Witze, Lieder, Geschichten, Zeichnungen, und Filme.   Gamification und Edutainment Ein zentrales Unterhaltungselement, welches bestens dazu geeignet ist um Wissen auf unterhaltsame Art und Weise zu transportieren ist das Spiel: egal ob im klassischen Sinne als analoges Rätsel- oder Brettspiel mit Figuren, Stift und Papier oder als digitales Spiel für Browser, PC oder Konsole. Spiele bzw. Spielelemente sind also zentrale Werkzeuge um Edutainment zu ermöglichen. Edutainment und Gamification sind deswegen eng miteinander verknüpft. Der Einsatz von spieltypischen Elementen in einen spielfremden Kontext ist der Kern dessen, was Gamification ausmacht. Wird Gamification dafür eingesetzt um Wissen und Inhalte zu vermitteln, entsteht ein Edutainment Angebot. Gamification + Bildung = Eine Form von Edutainment. Wissensinhalte können mit Gamification nachhaltig und begeisternd vermittelt werden.   Vorteile von Gamification Der besondere Vorteil beim Einsatz von Gamification für Edutainment Angebote ist die Interaktivität. Im Gegensatz zu vielen anderen Elementen zur Unterhaltung ermöglichen Spiele eine aktive Partizipation und steigern sowohl Konzentration als auch den Wert eines Erlebnisses. Wenn man das Lernen in ein Spiel verwandeln, sind Menschen motivierter, das Gelernte anzuwenden. Sie werden eher bereit sein, während der Vermittlung von Wissen aufzupassen, eventuelle Aufgaben zu erledigen oder für Prüfungen zu lernen. Spiele helfen also dabei Inhalte nachhaltig und begeisternd zu vermitteln. „Bei Pfeffermind helfen wir unseren Kunden dabei Inhalte passgenau zu vermitteln. Vom umfassenden Serious Game bis zum gezielten Einsatz von Gamification. Damit Lernen Spaß macht und Wissensvermittlung funktioniert.“ – Philipp Reinartz, Gründer Pfeffermind GmbH Gern helfen wir Ihnen bei der Erarbeitung eines überzeugenden Gamification Konzepts. Wir setzen spielerische Lösung im Bereich Bildung und Weiterbildung für Industrie, öffentliche Verwaltung und Bildungsträger um. Schreiben Sie uns gern zu Ihrem Vorhaben an.   Mehr zu Edutainment und Gamification: Game-based Learning Gamification in Bildung & Kultur Gamification in Unternehmen

Know-how: Gamification in Bildung und Kultur

Wir leben in einer zunehmend digitalen Welt. In der uns personalisierte Erfahrungen über mobile Geräte zur Verfügung stehen. Die Grenzen zwischen der physischen und der virtuellen Welt verschwimmen immer mehr. Das macht sich auch in Bildungskontexten bemerkbar. Schulen und Museen sehen sich mit der Herausforderung konfrontiert, Lernprozesse an sich wandelnde Lernbedürfnisse anzupassen. Gamification in Bildung und Kultur kann Lerninhalte abwechslungsreicher gestalten. Mit Emotionen verbinden. Und dadurch intensiver erlebbar machen. Was sind Vorteile von Gamification in Bildung und Kultur? Wie kann der Einsatz konkret aussehen? Und wie geht man bei der Erstellung von Gamification in Bildung und Kultur vor? Dieser Beitrag gibt Antworten.   Inhalt 1. Warum Gamification in der Bildung? 2. Warum Gamification in der Kultur? 3. Wie kann Gamification in Bildung und Kultur aussehen? 4. Möchten auch Sie die Vorteile von Gamification in ihrer kulturellen- bzw. Bildungseinrichtung nutzen?   Warum Gamification in der Bildung? Gamification meint den Einsatz von Spielelementen in einem spielfremden Kontext. Wie zum Beispiel im Unterricht in der Schule. Dabei können einzelne Spiel-Mechanismen genutzt und auf das reale Leben übertragen werden. Wie Ranglisten, Punkte oder Auszeichnungen. Es können aber auch ganze Spiele zum Einsatz kommen (siehe auch: Serious Games). Ziel ist in beiden Fällen die Steigerung der Motivation. Ungeliebte Aufgaben, wie das Lernen, sollen also weniger lästig werden. Und Spaß machen. Für den Einsatz in der Schule ergeben sich aber noch weitere Vorteile. Spiele knüpfen direkt an die Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen an. Einstiegshürden gibt es deshalb in der Regel wenige. In Spielen können sich Schülerinnen und Schüler ausprobieren. Sie können in einem geschützten Rahmen scheitern. Und durch unmittelbares Feedback aus ihren Fehlern lernen. Spielen liegt in ihrer grundlegenden Struktur bereits ein immersiver Lernplan zugrunde. „Die Lernmöglichkeiten erschließen sich nur, wenn der Spieler ‚eins‘ wird mit dem Spiel, sich in den ‚Fluss des Geschehens‘ hinein begibt und zugleich Fähigkeiten entwickelt, sich immer wieder heraus zu ziehen.“ (Jürgen Fritz). Sobald sich Spielende auf ein Spiel einlassen, werden sie im besten Fall gefordert und gefördert. Mehr zur Motivation des Spiels: Warum wir spielen Intrinsische Motivation (Eigenmotivation) fördern   Warum Gamification in der Kultur? Kulturelle Einrichtungen wie Museen sehen sich ebenfalls mit den Folgen des digitalen Wandels konfrontiert. Ihr Publikum gibt sich schon lang nicht mehr mit der reinen Darstellung von Objekten zufrieden. Insbesondere junge Besucherinnen und Besucher möchten die Hauptbotschaft von Ausstellungen verstehen, ohne lange Texttafeln zu lesen. Vielmehr möchten sie, dass das Museum und die Objekte darin eine Geschichte erzählen. Sie erwarten Emotionen. Und immersive Interaktion. Sie verstehen sich als Teil des Museumserlebnisses. Wollen voll in die Atmosphäre der Ausstellung eingebunden werden. Leider bieten viele Museen und Galerien noch immer ausschließlich gedruckte Informationen. Der Audioguide ist oftmals das einzige technologische Medium. Dabei kann emotionales Engagement auch in Hinblick auf das Marketing der Museen interessant sein. Ein emotional an das Museum gebundenes Publikum beschäftigt sich länger mit dessen Inhalte. Ist loyal. Empfiehlt das Museum weiter. Wichtig für diese Bindung ist die Art und Weise, wie die Objekte (digital oder real) präsentiert werden. Also wie man mit ihnen interagieren kann. Mehr zu Emotion und Immersion im Spiel: Mit digital Storytelling Emotionen wecken Die Flow Theorie Von Persuasive Design zu Gamification   Wie kann Gamification in Bildung und Kultur aussehen? Ob als analoges Spiel, digitale App oder interaktive Installation. Die Möglichkeiten für den Einsatz von Gamification in Bildung und Kultur sind vielseitig. Daher ist es umso wichtiger, sich im Vorfeld mit den wichtigsten Fragen auseinanderzusetzen: Was möchte ich mit der spielerischen Anwendung erreichen? Wie sieht die Zielgruppe aus? Welche Bedürfnisse hat sie? Mit welchen Spielformen können wir beides sinnvoll zusammenbringen? Ein Beispiel: Für die Klangwelt in Toggenburg haben wir ein attraktives Angebot für Besucherinnen und Besucher geschaffen. Die Ausstellung sollte zum Erlebnis werden. Und das geht am besten mit einer guten Geschichte! So wird das Verschwinden einer Musiklehrerin zum Ausgangspunkt eines spannenden Escape Rooms samt „Klang-Bombe“ (siehe Bild). Um dem auf den Grund zu gehen, gilt es verschiedene Rätsel zu lösen. Mit Bezug zum Thema Klang natürlich. Mit Überraschungen, crossmedialen Rätseln und cleveren Lösungen wird dieser thematische Escape Room zur unvergesslichen Aufgabe, der sich die Spielenden gemeinsam stellen. Ein nützliches Tool bei der Erstellung von spielerischen Anwendungen ist unser Player Journey Toolkit. Denn darin sind die unterschiedlichsten Spielelemente übersichtlich zusammengetragen. Und in die Kategorien Mission, Aktion, Challenge, Hilfsmittel und Feedback einsortiert. Damit unterstützt es beim Zusammenstellen der passenden Spielelemente in Hinblick auf Lernziel und Zielgruppe. Sichern Sie sich jetzt Ihr Player Journey Kartenset! Weitere Beispiele für Gamification in Bildung und Kultur: Mobiles Escape Game zur Vermittlung von Medienkompetenz in der Schule A Touch of History – Interaktive Wissensvermittlung im Geschichtsunterricht So geht Gamification in der Schule   Möchten auch Sie die Vorteile von Gamification in ihrer kulturellen- bzw. Bildungseinrichtung nutzen? Zögern Sie nicht, uns anzusprechen. Wir unterstützen sowohl beratend als auch konzeptionell. Je nach Bedarf.

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