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Wie die Industrie 4.0 von Gamification profitiert

Der Begriff Industrie 4.0 ist in aller Munde. Sie umfasst Entwicklungsprozesse, die die Gesellschaft enorm prägen. In der Technologie, Betriebs- und Volkswirtschaft. Dabei ist die Digitalisierung eine treibende Kraft. Aber was umfasst dieser Begriff eigentlich? Mit Industrie 4.0 ist die intelligente Vernetzung von Maschinen und Abläufen über digitale Technologien in der Industrie gemeint. Die Game Branche war schon immer Front Runner was Innovation in der Industrie angeht. Kann auch die Industrie 4.0 von spielerischen Lösungen profitieren?   Von Dampfkraft bis zum Internet Industrielle Revolution bezeichnet tiefgreifende und dauerhafte Wandlungen von wirtschaftlichen und sozialen Verhältnissen. Damit bringen sie weitreichende Veränderungen im alltäglichen Leben und in der Arbeit mit sich. So haben neue Technologien von der ersten bis zur heutigen industriellen Revolution, der Industrie 4.0, bedeutenden Einfluss auf Lebensumstände sowie Arbeitsbedingungen. Im 18. Jh war es die Mechanisierung durch Dampfkraft, die die Industrie 1.0 eingeleitet hat. Dann legte die elektrische Energie den Grundstein für die Industrie 2.0 sowie der damit verbundenen Massenproduktion. Ab 1970 startete die 3. industrielle Revolution. Neue Technologien ermöglichen weitere Prozesse der Automatisierung. Durch Elektronik und IT begann die so genannte digitale Revolution. Bis heute noch finden weitreichende Prozesse der digitalen Transformation statt. Nun befinden wir uns in einer neuen Phase des Umbruchs, die die Industrie 4.0 einleitet. Intelligente Maschinen sind vernetzt und tauschen Informationen direkt und unmittelbar aus. Die Begriffe Industrie 3.0 und 4.0 werden häufig durcheinander geworfen, da ihre kennzeichnenden Technologien eng verknüpft sind. Für die Industrie 4.0 ist jedoch nicht der Computer und die Digitalisierung, sondern das Internet die zentrale Technologie. Also das digitale Netzwerk zwischen den Maschinen, durch welche Automatisierungen flexibilisiert werden. Auch genannt: Internet of Things (IoT).   Klassische Produktion und Industrie 4.0 spielend gestalten Vor allem Arbeit, die monoton ist und häufig von Maschinen übernommen werden kann, eignet sich dazu, gamifiziert zu werden. Fehlende Abwechslung und Möglichkeiten der Entwicklung mindern Motivation sowie Konzentration. Genau da kann Gamification ansetzen. Neue Anreize und einen übergeordneten Sinn bieten. Oder einfach mehr Spaß. Für viele Unternehmen besteht dabei häufig die Herausforderung, nicht nur solche motivationalen Treiber einzusetzen, die die Leistungsfähigkeit erhöhen. Auch wenn sie berechtigterweise primär die Wirtschaftlichkeit im Sinn haben: Oftmals kann falsch eingesetzte Gamification ihre Wirkung verfehlen. Oder sogar schaden. Schließlich möchte man nicht durch zusätzlichen Leistungsdruck im Spiel demoralisieren. Sondern vielmehr die Mitarbeiter langfristig animieren. Zum Beispiel über eine intrinsisch motivierende Tätigkeit. Die Verwendung von Gamficiation in der Industrie sowie Produktion ist für viele Firmen noch ein neues Feld. Das Interesse an Projekten im Kontext Industrie 4.0 steigt. Viele Unternehmen stellen sich die Frage, wie sie intelligente Netzwerke erfolgreich mit Gamification verbinden können.   Gamification im Kontext Industrie 4.0 Gamification findet in verschiedensten Bereichen und Branchen Anwendung. Auch für die Industrie 4.0 kann sie von Bedeutung sein. Beide Konzepte haben etwas gemeinsam. Sie stellen Lösungen für die Wirtschaft bereit: Die Optimierung von Arbeitsprozessen. Mit der Vernetzung intelligenter Maschinen wird die Produktivität automatisierter Prozesse gesteigert. Gamification hingehen zielt auf die Motivation und Leistungsfähigkeit von Mitarbeitern. Kombiniert man beide Strategien, kann man von hohen synergetischen Effekten profitieren. Autonome Maschinen sind in der Industrie bereits angekommen. Roboterarme oder autonome Gabelstapler unterstützen zum Beispiel in der Produktion. Ein berühmtes Beispiel sind die autonomen Transportgeräte von Amazon. Diese finden und transportieren selbstständig Waren. Und nehmen Menschen damit Arbeit ab. Komplexe logistische Systeme bieten zudem interessante Möglichkeiten von Gamification, die über Punkte und Ranglisten hinausgehen. Warum Prozesse nicht mit Animationen anreichern, um nicht nur Feedback anzuzeigen? Sondern auch Prozesse deutlicher zu visualisieren? Denn mit spielerischem Feedback erhalten Nutzer Orientierung und ein Gefühl des Erfolgs. Zudem werden Prozesse durch interaktive Visualisierungen übersichtlicher sowie leichter verständlich. Dadurch wird nicht nur die Effizienz gesteigert. Auch die Entstehung von Fehlern wird zum Beispiel darüber verringert. Gamification bietet jedoch noch viel mehr. So kann die Einbettung in übergeordnete Ziele und spielerischen Missionen den Spaß sowie die Zufriedenheit am Arbeitsplatz erhöhen. Und schließlich auch eine höhere Produktivität bei der Arbeit erreichen.   Haben wir Ihr Interesse geweckt? Sie möchten auch Gamification für Ihr Unternehmen nutzen? Sei es für eine spielerische Lösung in der Industrie oder für andere Projekte – Zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns!  

Innovation und unsere ständige Suche danach

Sowohl in der Wirtschaft als auch in der Wissenschaft werden wir von dem Wunsch nach Innovation angetrieben. Neue Märkte entstehen und machen alte obsolet. Nur wer kreativ, flexibel und schnell ist, kann in der heutigen Welt langfristig bestehen. Doch wie schafft man es zu innovieren?   Innovation heißt kreativ denken Unter kreativem Denken versteht man die Fähigkeit Bestehendes auf eine neuartige Art und Weise zu sehen. Sei es in Form einer Idee, eines Spiels oder einer Vision. Doch die Welt ist dynamisch und bringt einen nie endenden Wandel mit sich. Neue Opportunities entstehen, die das Potenzial für Moonshots besitzen, jedoch oft nicht als solche erkannt werden. Eine übersehene Chance kann allerdings in mehrfacher Hinsicht negative Konsequenzen für ein Unternehmen bedeuten. Immer wieder lässt sich beobachten, wie neue Produkte einen disruptiven Charakter besitzen, wodurch bestehende Branchen obsolet werden. Aber wie kann man kreatives Denken gezielt fördern?   Kreativität fördern Im ersten Schritt ist es wichtig eine angenehme Arbeitsatmosphäre zu schaffen, so dass sich die Mitarbeiter wohlfühlen. Bei kreativen Prozessen ist es hierbei von Vorteil im Stehen zu arbeiten, da es den Teilnehmenden hilft sich aktiv zu beteiligen. Stehtische können sehr hilfreich sein, um gemeinsam Prototypen zu entwickeln. Durch den gezielten Einsatz von Warm-up-Übungen werden Gruppenatmosphären gefördert, soziale Barrieren abgebaut und positive Energien freigesetzt. Der wichtigste Aspekt ist es das Vertrauen in die eigene Kreativität aufzubauen. In diesem Zusammenhang erhalten Spiele eine immer größer werdende Bedeutung. Ein Spiel lässt sich zeitlich begrenzen, funktioniert nach festgelegten Regeln und animiert die Teilnehmenden zu bestimmten Handlungen. Die Spielenden erhalten auf diesem Weg die Möglichkeit aus festgefahrenen Strukturen auszubrechen, sich auszuprobieren und neue Denkweisen kennenzulernen.   Game Changer finden Innovation versteckt sich in jedem Bereich des Lebens. Spiele simulieren die Wirklichkeit in einem geschützten Raum, der den Spielenden Optionen zur Selbstfindung bietet. Bradford Cross sagte einmal, dass ein Produkt etwas anderes als eine gute Idee sei. Ein Produkt ist die Essenz, die übrig bleibt, wenn man alles Unnötige entfernt hat. Dabei handelt es sich um einen Prozess. Spiele können helfen diesen schwierigen Weg mit Spaß zu begleiten. Durch den gezielten Einsatz von Gamification können Spielelemente im spielfremden Kontext implentiert werden, um die Arbeit angenehmer zu gestalten und kreative Denkprozesse zu fördern. Nora Stampfl weist in ihrem Werk Die verspielte Gesellschaft darauf hin, dass zukünftig immer mehr Lebensbereiche mit Spielmechanismen durchsetzt sein werden. Spiele können motivieren, Menschen in ihren Bann ziehen und neue Sichtweisen ermöglichen. Dadurch lassen sich ungeahnte Innovationen entdecken, die als Game Changer den Markt verändern können.   Richtungswechsel einplanen Nichts ist in Stein eingemeißelt. Um freies Denken zu ermöglichen und die eigene Kreativität nicht zu blockieren, ist es wichtig, Fehler zuzulassen. Die Denkweise, dass eine falsche Entscheidung mit einem Scheitern gleichzusetzen sei, ist veraltet. Im Silicon Valley spricht man schon längst vom Pivot. Man tastet sich in einer unsicheren Welt voran, vollzieht, falls nötig, Richtungswechsel und findet so das Ziel. Verschiedene Szenarien können auf spielerische Art und Weise erfahrbar gemacht werden. Die Spielenden dürfen als Reisende in unterschiedlichen Welten agieren, ohne Konsequenzen in der echten Welt befürchten zu müssen. Mit jedem Schritt sammeln sie nützliche Erfahrungen, weil sie sich in der echten Welt anwenden lassen.   Gamification und Innovation Bei Pfeffermind beschäftigen wir uns mit den unterschiedlichen Herausforderungen am Arbeitsplatz. Wir lieben Spiele und helfen unseren Kunden bei der Konzeption und Entwicklung von Anwendungen, bei denen die Motivation und die Kreativität der Benutzer im Vordergrund steht. Als Game-Experten zeigen wir, wie Gamification in unterschiedlichen Branchen genutzt werden kann.   Haben wir Ihr Interesse geweckt? Möchten Sie auch Gamification für Ihr Unternehmen nutzen? Oder mehr über die Möglichkeiten von Spielmechanismen erfahren? Zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns! 

So geht Gamification in der Schule

„Das Spiel ist der Weg der Kinder zur Erkenntnis der Welt, in der sie leben!“, sagte schon Maxim Gorki 1954. Das Spielen liegt also in unserer Natur. Es gibt verschiedene Bemühungen, diesen angeborenen Spieltrieb auch im schulischen Kontext zu nutzen. Unter dem Begriff Gamification beispielsweise werden Spielelemente in einem Nicht-Spiel-Kontext eingesetzt. Es werden also einzelne Mechanismen, die wir aus Spielen kennen, auf völlig spielfremde Zusammenhänge übertragen. Wenn wir es schaffen, durch Gamification in der Schule Lernprozesse interessanter und motivierter zu gestalten, gewinnen Lernende wie Lehrende.   Vorsicht Chocolate Covered Broccoli! Es ist jedoch ein Irrglaube, dass Inhalte automatisch attraktiver werden, wenn sie beispielsweise in einer virtuellen 3D-Welt wiedergegeben werden und Punkte, Badges oder Highscores enthalten. Das Label „Spiel“ macht eine Anwendung nicht automatisch interessant. Ganz im Gegenteil. Werden die zu vermittelnden Inhalte gedankenlos auf Spielmechanismen übertragen, bleibt der potenzielle Spielspaß möglicherweise auf der Strecke. In dem Zusammenhang fällt häufig auch der Begriff Chocolate Covered Broccoli (zu deutsch: mit Schokolade überzogener Brokkoli). Er steht für den erfolglosen Versuch, ernsthafte Lerninhalte (der gesunde Brokkoli) unter Spielelementen (die süße Schokolade) zu „verstecken“. Es mag auf den ersten Blick nach einer guten Idee klingen. Den Unterricht jedoch wahllos mit Spielelementen zu überschütten ist kontraproduktiv und somit wenig schmackhaft. Es kann sogar zu einer kognitiven Überforderung seitens der Schülerinnen und Schüler kommen. Die Folge: Die Spielelemente lenken vom Lernen ab. Das Lernen wird schwieriger.   Gamification in der Schule als Herausforderung Wie also kann Gamification in der Schule funktionieren? Auf welche Art bringt man Lerninhalte und Spielelemente gut zusammen? Wie sorgt man dafür, dass sich die Zielgruppe längerfristig mit der spielerischen Anwendung auseinandersetzt, um Zugang zu den Inhalten zu erhalten? Das ist die große Herausforderung, der wir uns bei der Entwicklung gamifizierter Anwendungen generell aber auch speziell im schulischen Kontext stellen. Intrinsische und extrinsische Motivation der Spielenden müssen gleichzeitig angesprochen werden, damit sich die Zielgruppe längere Zeit mit der Anwendung beschäftigt. Dies kann unter anderem erreicht werden, indem man sich inhaltlich Nahe an der Lebensrealität der Zielgruppe bewegt, ihre Sprache spricht und ihre Probleme thematisiert. Gleichzeitig muss man verstehen, wie Spiele funktionieren. Warum faszinieren Spiele? Und welche Elemente und Mechanismen rufen diese starke Motivation hervor? Wie kann man diese Mechanismen in Hinblick auf die Zielgruppe und das Einsatzszenario im konkreten Fall nutzen?   Geschichte in der Schule als interaktives Erlebnis Ein gutes Beispiel für Gamification in der Schule ist A Touch of History. Ziel der Anwendung ist es, Schülerinnen und Schülern das Leben berühmter Persönlichkeiten der Geschichte näher zu bringen. Wir haben hier nicht einfach eine klassische Gamification Mechanik über die Inhalte gestülpt. Stattdessen haben wir Lernen ganz neu gedacht. Denn wir machen Geschichte erlebbar. Und zwar so, wie junge Menschen heute konsumieren. In Chats. In Social Media Posts. Als Stories. Auf Bildern. Wie sähe wohl Frida Kahlos Smartphone aus, wenn sie in der heutigen Zeit gelebt hätte? Was für Bilder hätte sie auf ihrem Handy? Wer würde ihr betrunken auf die Mailbox quatschen? All dies können Schülerinnen und Schüler in der Anwendung auf unterhaltsame Art selbstständig herausfinden. Das ist nur ein Beispiel von vielen. Es zeigt jedoch, wie mithilfe von Gamification in der Schule eine vermeintlich trockene Geschichtsstunde zum interaktiven Erlebnis wird.   Haben wir Ihr Interesse geweckt? Gern unterstützen wir auch Sie bei der Entwicklung Ihrer individuellen, spielerischen Anwendungen. Zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns!    Mehr zum Thema

Entertainment im Arbeitsalltag

Das Spielen begleitet den Menschen in jedem Lebensabschnitt. Nora Stampfl beschreibt sie als die Quelle menschlicher Kreativität. Als Vorstufe zur Entwicklung des Verstands und des Selbst. Nach Stampfl fungieren Spiele als Trainingslager und sollen dennoch unterhaltsam sein. Doch wie lassen sich Entertainment, Spiel und Lernen im Arbeitsalltag sinnvoll verbinden?   Entertainment Johan Huizinga definierte einst den homo ludens. Nach ihm sind sämtliche menschlichen Handlungsfelder auf das Spiel gegründet. Huizinga stellte hierbei die These auf, dass Kultur in Form von Spielen entsteht. Dabei bezieht er sich auf die Wissenschaft, Politik, Religion, Philosophie, Kunst und sämtliche rituellen Formen. Kultur sei das Resultat spielerischer Verhaltensweisen in einer Gemeinschaft. Einzelne Gewohnheiten und Spielregeln verwandeln sich im Laufe der Zeit in Gesetze. Aber warum spielen Menschen? Das Spielen ist eine Tätigkeit, die die Menschen aus verschiedenen Gründen ausüben. Neben dem Zweck der Entspannung vor allem als Tool zur Unterhaltung. Unter Unterhaltung, oder Entertainment, versteht man eine kulturelle Aktivität, die das Ziel verfolgt, Freude zu erzeugen. Beim Entertainment kann man als Ausübender und als Betrachtender unterhalten werden. Aber wie lassen sich diese Vorzüge in der Arbeitswelt sinnvoll nutzen?   Arbeitsalltag Gewohnheitsmäßige Abläufe werden als Alltag definiert. Im Arbeitskontext bedeutet dies, dass Menschen täglich mit den gleichen Abläufen innerhalb eines Arbeitstages konfrontiert sind. Potenzielle Probleme sind hierbei unter anderem Unterforderung und Langeweile. Fehlende Abwechslung kann die Motivation einer Arbeitskraft negativ beeinflussen.  Kurz- oder langfristig führt dies zu einer Leistungsminderung. Dadurch wird Unzufriedenheit auf Seiten des Mitarbeiters als auch beim Unternehmen erzeugt. Der Grund hierfür sind die sich wiederholenden Muster, welche in Form von eingespielten Automatismen ausgeführt werden. Das fordert unseren Kopf  nicht. Die Zeit vergeht langsamer und jeder Arbeitstag gleicht dem anderen. Neue Lerninhalte und Herausforderungen sind kaum vorhanden oder können nicht effizient vermittelt werden. Obwohl eigentlich Änderungsbedarf besteht, werden alte Routinen in Unternehmen oft beibehalten.   Edutainment Der Begriff Edutainment setzt sich aus den Wörtern education und Entertainment zusammen. Dabei handelt es sich um eine spielerische Wissensvermittlung. Durch die Verbindung von Bildung und Unterhaltung wird die Lernmotivation gesteigert. Der Fokus kann auf bestimmte Teilbereiche der Arbeit gelenkt und die Abwechslung innerhalb dieser gefördert werden. Der Ursprung von Edutainment lässt sich bereits tief in der Vergangenheit finden. Wissen wurde früher auf spielerische Art und Weise mithilfe von Bildern und Darbietungen vermittelt. Neben den analogen Möglichkeiten gibt es heutzutage durch die Digitalisierung viele Spielräume zur Nutzung.   Mit Spaß lernen Die Gründe für den Verlust von Motivation bei der Arbeit sind vielfältig. Neben hohen Belastungen durch terminliche Engpässe können auch häufige Kritik, Disharmonien, unzufriedene Kunden, mangelnde Anerkennung und Unterforderung dazu führen. Ständige Unterforderung kann sich sogar soweit negativ auf die Lebensqualität auswirken, dass ein Bore-out die Folge ist. Aber soweit muss es nicht kommen. Bevor man Spielmechanismen in einem Arbeitskontext etabliert, sollte man den Begriff Motivation noch einmal näher beleuchten. Bei der Motivation muss man zwischen extrinsischer und intrinsischer Motivation unterscheiden. Die extrinsische Motivation wird durch das eigene Umfeld hervorgerufen. Bei der intrinsischen Motivation handelt es sich dagegen um die Freude an einer Tätigkeit. Durch Motivation lässt sich die Arbeitszufriedenheit steigern. Auf kurze und lange Sicht kann dies zu einer erhöhten Wertschöpfung führen. Durch den gezielten Einsatz von Spielmechanismen lassen sich eintönige Arbeitsabläufe interessanter gestalten. Neben dem Spaßfaktor können wir so auch neue Wissensinhalte vermitteln, die die Mitarbeiter fördern und fordern.   Die Lösung: Game Thinking Bei Pfeffermind nutzen wir Game Thinking. Dabei handelt es sich um einen von uns selbstentwickelten Prozess, der sich in mehrere Phasen unterteilt. Spielmechanismen im spielfremden Kontext etabliert. Die Herausforderungen am Arbeitsplatz werden von uns im ersten Schritt als eine klare, zielgerichtete Challenge in Form einer Ausgangsfrage formuliert. In der Recherche legen wir unseren Fokus bewusst auf die Bedürfnisse des Nutzers und stoßen dadurch auf interessante Erkenntnisse. Anschließend schaffen wir auf Basis der Recherche konkrete Nutzertypen, so genannte Personas. Nachdem die Nutzertypen generiert sind, überlegen wir bei der Ideation, welche Spielelemente wir auf den jeweiligen Kontext übertragen können. Denn auf diesem Weg kann die Challenge des Kunden effizient gelöst werden. Sobald eine vielversprechende Idee vorhanden ist, entsteht ein testbarer Prototyp. Mithilfe des Feedbacks der Zielgruppe optimieren wir das Endprodukt in mehreren Iterationen.   Haben wir Ihr Interesse geweckt? Möchten Sie auch spielerische Herangehensweisen ausprobieren und Game Thinking für Ihr Unternehmen nutzen? Oder mehr über den aktuellen Diskurs um Game Thinking und Design Thinking mitbekommen? Zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns!

Unsere Game Thinking Methode erklärt

Game Thinking. Vielleicht kommt euch dieser Ausdruck bekannt vor? Mit hoher Wahrscheinlichkeit habt ihr von dem Begriff Design Thinking schonmal gehört … Was wir mit unserer Game Thinking Methode meinen und was es mit Design Thinking gemeinsam hat, erklären wir euch in diesem Blogbeitrag.   Über Game, Design und Thinking Die Universität Stanford entwickelte vor einiger Zeit Design Thinking als eine Methode zur Innovation. Diese steht sowohl für kreatives, als auch für Nutzer zentriertes Denken. Das Besondere war vor allem, wie sich plötzlich Branchen Prozessen öffneten, die eigentlich schon lange von Gestaltern, Künstlern und Kulturschaffenden etabliert waren. Im letzten Jahrzehnt haben Design Thinking Methoden also in vielen neuen Bereichen Anwendung gefunden. Vor allem in der IT und Softwareentwicklung erweisen sich diese als besonders wertvoll. Lineare bzw. non-iterative Vorgehensweisen wie z.B. das Wasserfall-Model oder das V-Modell sind mittlerweile so gut wie verdrängt. Mit dem Design Thinking Ausbruch sind inkrementelle, iterative und agile Prozesse in fast jeder Management-Etage angekommen – und das wohl zurecht. Wir haben diese Methode für unsere Prozesse weiterentwickelt. Dabei haben wir unsere eigenen Erkenntnisse und Erfahrung aus der Arbeit mit Gamification einfließen lassen: Unsere Game Thinking Methode.   Game Thinking? Wie bei jedem Begriff, ist es wichtig diesen zu definieren. Wie ist der Begriff entstanden? Von wem wurde der Begriff geprägt? Welches „Thinking“ ist nun gemeint? Klar ist, dass Game Thinking aus dem Design Thinking entsprungen ist. Es geht also dem „Thinking“ entsprechend um systemisches Denken und Denkweisen, die zu neuartigen Methoden und Prozessen führen sollen. In der Hoffnung damit auch die Produkte oder Dienstleistungen zu innovieren. Vielleicht hilft es bisherige Definitionen und Aufklärungsversuche zum Begriff zu betrachten: The use of games and game-like app­roaches to solve problems and create better exp­e­ri­ences. Marczewski, A. (2015) Game Thinking is the art and science of engaging customers on a compelling path to mastery. Kim, A. J. (2017) Diese zwei Beschreibungen treffen sehr gut auf das, was wir bei Pfeffermind mit dem Game Thinking Ansatz erreichen wollen. Wir nutzen unsere Erkenntnisse aus langjähriger Gamification-Erfahrung, um unsere Prozesse zu optimieren. Und wir lösen unsere Aufgaben und Probleme mit einer spielerischen Herangehensweise. Dadurch motivieren wir nicht nur uns selbst im Entwicklungsprozess, sondern engagen auch unsere Kunden auf dem Weg ihres innovativen Projekts.   Gamification und Game Thinking Gamification ist ein Mindset. Immer wieder berichten uns Kunden, wie viel offener, kreativer und motivierter ihre Teilnehmer nach unseren Workshops sind. Das gelingt uns mit unserem Game Thinking Repertoire, das wir den Teilnehmern mit unserem Gamification Tool Player Journey näherbringen. Von 90 Minuten Intro Workshop bis zum zweitägigen Intensiv-Kurs. Das von uns entwickelte Karten Set Player Journey macht Gamification greifbar. Ob als Analyse-Tool oder Kreativitäts-Technik – unser Toolkit hat sich schon vielfach als Ideen-Katalysator erwiesen.   Innovation durch Game Thinking Felix hat in unserem letzen Blogbeitrag erklärt, wie Motivation und Effizienz im Gamification-Kontext zusammenhängen: Der Austausch von Partizipation gegen positive Emotionen – Spiele können dies bieten. Aus diesem Grund ist die Integration von Spielmechanismen ein nützliches Werkzeug, das bei der gewünschten Zielgruppe Motivation erzeugen kann. Innovation spielt darin auch eine große Rolle. Durch Motivation und Effizienz, kommen wir auf innovative Lösungen und Sichtweisen. Doch wie lässt sich Gamification sinnvoll nutzen um eine erfolgreiche Sensibilisierung zu erzeugen? Die Übertragung von Spielelementen in Nicht-Spiel-Kontexte erfolgt bei uns auch mit der Game Thinking Methode. Diese kreative Mischung aus Game Design und Design Thinking ist eine Schritt-für-Schritt-Methode, die hilft bekannte Denkmuster zu durchbrechen.   Prozesse und Methoden bei Pfeffermind Unser Game Thinking Prozess unterteilt sich in mehrere Phasen. Zuerst definieren wir die Challenge des Kunden, die wir in einer klaren, zielgerichteten Ausgangsfrage formulieren. Dann setzen wir den Fokus auf die Needs der Nutzer. In der Conclusion werden auf Basis der Recherche konkrete Personas geschaffen. Dabei bedienen wir uns zur Segmentierung der Unterscheidung verschiedener Spielertypen. Die acht Grundtreiber menschlicher Motivation aus dem Octalysis Modell dienen hierbei als Orientierung. Anschließend überlegen wir in einer Brainstorming-Phase, welche Spiel-Elemente wir wie auf den jeweiligen Kontext übertragen können und mit welchen Spielideen wir die Challenge des Kunden lösen können. Im Rahmen der Elaboration suchen wir die Lösung, die den Point of View der Personas am besten trifft. Wir machen aus den vielversprechendsten Ideen einen testbaren Prototypen. Schließlich zeigt das Testing der Zielgruppe das gamifizierte Konzept so visuell wie möglich und nutzt ihr Feedback für Optimierungen.   Haben wir Ihr Interesse geweckt? Möchten Sie auch mit unseren Game Thinking Methoden arbeiten und z.B. Gamification für Ihr Unternehmen nutzen? Oder möchten Sie mehr über den aktuellen Diskurs um Game Thinking und Design Thinking mitbekommen? Dann zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns!

15. April 2020  · Game-based Learning, Know-how

Know-how: Game-based Learning

Computerspiele faszinieren Jung und Alt. Mittlerweile spielen über 34 Millionen Deutsche regelmäßig Computer- und Videospiele. Die Begeisterung, die Games entgegengebracht wird, wünscht man sich schon lange auch in anderen Bereichen. Daher ist es wenig überraschend, dass auch im Bildungsbereich zunehmend Spiele und spielerische Anwendungen zum Einsatz kommen. Also Wissensvermittlung durch den Einsatz von Spielen. Kurzum ist damit der Wunsch verbunden, die Motivation der Lernenden zu erhöhen. Und dadurch die aktive Auseinandersetzung mit den Inhalten und Lernprozesse zu unterstützen. Der Begriff „Game-based Learning“ (kurz GBL) hat sich im deutschsprachigen Raum hierfür zunehmend etabliert. Auch „Serious Games“ sowie „Educational Games“ sind in dem Kontext genutzte Begriffe. In diesem Artikel erfahren Sie alles Wissenswerte zu Game-based Learning. Was ist Game-based Learning genau? Welche Vorteile bietet es? Und wie lässt es sich in das eigene Unternehmen integrieren? Gibt es weitere Beispiele und Anwendungsgebiete?   Inhalt 1. Was ist Game-based Learning? 2. Warum Game-based Learning? 3. Wie lässt sich Game-based Learning in das eigene Unternehmen integrieren? 4. Gibt es weitere Beispiele und Anwendungsgebiete für Game-based Learning? 5. Interesse an eigenem Game-based Learning?   Was ist Game-based Learning? Game-based Learning ist der Einsatz von Spielelementen in einem Lern-Kontext. Marc Prensky spricht in seinem Buch „Digital game-based learning“ auch von „any marriage of educational content and computer games“. Es ist also Mischung aus der Vermittlung von Wissen und Spielen. Und damit auch ein Beispiel für so genanntes Edutainment (Education und Entertainment). Eine Strategie, um Lernen weder mit Begriffen wie „langweilig“ oder „kompliziert“, noch „trocken“ zu assoziieren. Sondern mit „spannend“, „verständlich“, „lebendig“. Demzufolge kann GBL als eine Form von Gamification verstanden werden. Beschränkt man sich dabei auf digitale Inhalte spricht man auch vom Digital Game-based Learning (abgekürzt DGBL). Ob online oder offline spielt übrigens keine Rolle. Entscheidend ist, dass Wissen über das Spiel hinaus genutzt werden kann. Mehr zu Game-based Learning als Form von Gamification: Game-based Learning: Spielend lernen Der ultimative Gamification Guide   Warum Game-based Learning? Die Vorteile des spielerischen Lernens liegen auf der Hand. Denn Studien zeigen, dass Inhalte damit besser transportiert werden. Wenn Spieler das Lernen genießen, prägen sie sich das vermittelte Wissen besser ein. Gute Beispiele von Lernspielen lassen dabei die Grenze zwischen Lernen und Spielen verschwimmen. Spielend lernen und lernend spielen. Statt dem Leistungsdruck aus Prüfungen, Weiterbildung und Schulungen, steht hier das Triggern positiver Motivatoren im Mittelpunkt. Spielspaß statt Lernstress. Darüber hinaus können Computerspiele differenzierte kognitive Anforderungen an Spielende stellen. „Neben sensumotorischen Fähigkeiten verlangen sie analytisch-operatives sowie taktisches und strategisches Denken. Empirische Belege verdeutlichen, dass der Spieler durch Perturbationen (Störungen), die den Spielprozess blockieren, dazu angeregt wird, flexibler und schneller in der Modifizierung und Neubildung seiner Wahrnehmungs- und Handlungsschemata zu werden.“ (Bundeszentrale für politische Bildung) Das heißt also, dass komplexe Inhalte mit DGBL auch schneller als bislang vermittelt werden können. Mehr zu Motivation durch Spiele: Spielend lernen: Spiele als optimale Lernumgebung? Motivation am Arbeitsplatz Motivation durch Gamification im Unternehmen   Wie lässt sich DGBL in das eigene Unternehmen integrieren? Die eben angesprochenen Potentiale von spielerischem Lernen sind auch für Unternehmen interessant. In Form von “Recruitainment” als Instrument der Mitarbeitergewinnung. Oder zur internen Weiterbildung in Form von gamifiziertem E-Learning zum Beispiel. Auch das Konzept Blended Learning, das digitale Inhalte mit Präsenzveranstaltungen kombiniert, kann von Game-based Learning profitieren. Denn nichts kurbelt die Lernbereitschaft und den Lernprozess mehr an, als die Möglichkeit sich auszuprobieren. In einem geschützten Raum Fehler machen zu können, aus denen man lernt. Sich dabei neuen Herausforderungen zu stellen, die das Denkvermögen ankurbeln. Sowie aus den eigenen Gewohnheiten herauszutreten. Innovation zu ermöglichen. In einer Ära, in der Arbeit Spaß machen soll, ist es an der Zeit, den Gegensatz zwischen ernsthafter Arbeit und freudvollem Spiel aufzulösen. Denn wer Arbeit als Spiel begreift und lebt, hat das Potenzial, Kreativität zu entfalten und Innovationen voranzutreiben. (Ali Mahlodji, Zukunftsinstitut) Mehr zu Blended Learning, E-Learning & Co.: Die Macht des E-Learning Blended Learning LMS – Learning Management System Noch effektiver mit Microlearning Learning Nuggets – online und offline überzeugen   Gibt es weitere Beispiele und Anwendungsgebiete für Game-based Learning? Und auch außerhalb von Unternehmen kann DGBL zum Einsatz kommen. So kann zum Beispiel der Einsatz von Spielen in der Schule direkt an die Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen anknüpfen. Die spielerischen Welten können wiederum als Ausgangspunkt für Gespräche dienen. Darüber hinaus ermöglichen Spiele vielfältige Zugänge zu den unterschiedlichsten Themen. Auch schwierige oder ernste Themen können damit greifbar gemacht werden. Wichtig vor allem bei Jüngeren ist der sichergestellte Transferprozess (die Übertragung des Gelernten vom Spiel in die Realität). Demzufogle ist gemeinsamer Erfahrungsaustausch innerhalb des Klassenverbundes unerlässlich. Mehr zu spielerisch Lernen in der Schule: So geht spielend Lernen in der Schule A Touch of History – interaktives Geschichts-Erlebnis Interesse an spielerischem Lernen? Wir helfen gern bei der Umsetzung! Kontaktieren Sie uns! Zum Beispiel helfen wir Ihnen, neue Lernspiel Ideen zu entwickeln oder bestehende auszubauen. Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir Spiele, die zu ihrer Zielgruppe und ihrem Lernziel passen. Mehr zur Spielentwicklung: Game Thinking Gamification Tools: Unser Player Journey Toolkit

Steigerung der Effizienz durch Gamification

Spiele lassen sich in allen Bereichen des menschlichen Lebens finden. Sie sind nämlich Teil unserer Gesellschaft und unseres Zusammenlebens. Als Spiel bezeichnet man freiwillige Handlungen oder Beschäftigungen, die man nach definierten Regeln verrichtet. Denn laut Stampfl lassen sich vier Wesenselemente von Spielen definieren. Doch wie lassen sich diese Elemente im Rahmen der Gamification nutzen, um die Effizienz in Unternehmen zu steigern? „Ein Spiel ist immer der Versuch, einen bestimmten Zustand herzustellen (Ziel) […] durch den Einsatz bestimmter durch Regeln festgelegter Mittel (Hilfsmittel), wobei diese Regeln den effizientesten Weg, das Ziel zu erreichen, verhindern (Spielregeln) und schlicht aus dem Grund akzeptiert und befolgt werden, weil sie die Spielaktivitäten möglich machen“ (Stampfl, 2012) Doch wie kann man diese Elemente im Rahmen der Gamification spielerisch implementieren, um die Effizienz in Unternehmen zu steigern?   Steigende Bedeutung von Gamification Betrachtet man ein Spiel, erkennt man, dass es einen wichtigen Teil der menschlichen Entwicklung darstellt. Es fördert die Lern- und Gedächtnisleistung, erhöht das Wohlbefinden und senkt das Stresslevel (vgl. Stampfl, 2012). Auch in der unternehmerischen Praxis erfährt Gamification eine steigende Bedeutung. Diese lässt sich unter anderem im Einfluss von Videospielen auf Güter, Dienstleistungen und gesellschaftliche Prozesse erkennen (vgl. Anderie 2016). Die fortschreitende Digitalisierung bringt im Rahmen diverser Disruptionen hierbei neue Herausforderungen mit sich. Denn die Unternehmen im Transformationsprozess brauchen neue Lösungen (vgl. Anderie, 2018): „Gamification ist ein neuer Weg, Themen (digital) noch einmal neu anzugehen […]. Digitalisierung ist keineswegs nur ein neuer Trend, um Betriebsabläufe, Geschäftsmodelle und Managementprozesse neu zu gestalten, sondern vielmehr auch eine Chance, verkrustete Strukturen aufzubrechen“ (Anderie, 2018).    Integration von Spielmechanismen Die Verbindung einer Vielzahl von Menschen innerhalb eines Spiels gehört zu den wesentlichen Erfolgsfaktoren (vgl. Stampfl, 2012): „Organisationen, die die Weisheit der Vielen für sich arbeiten lassen, versuchen stets, große, stabile Communitys zu schaffen, die in ihrer Gesamtheit fähig sind, wertvolle Daten, Ideen oder Inhalte zu kreieren“. Der Austausch von Partizipation gegen positive Emotionen – Spiele können dies bieten. Aus diesem Grund ist die Integration von Spielmechanismen ein nützliches Werkzeug, das bei der gewünschten Zielgruppe Motivation erzeugen kann. Heutzutage begegnen wir sowohl online als auch offline immer mehr Mechanismen, die man ursprünglich aus Spielen kennt. Levels, Ranglisten, Punkte, Aufgaben und Belohnungen. Laut Stampfl befinden wir uns mittlerweile in einer Aufmerksamkeitsökonomie, in der er die Beteiligung der Menschen als die knappste Ressource darstellt.   Effizienz in Spielen finden Die Integration von Spielmechanismen im Alltag und Arbeitsumfeld bieten viele interessante Möglichkeiten, die vor allem im sozialen Bereich spannend sind. Spiele besitzen die Inhaltsstoffe, welche Menschen glücklich und zufrieden machen: Sie sehnen sich danach, befriedigende Arbeiten mit konkreten Aufgabenstellungen zu erledigen. Sie werden als sinnvoll empfunden und geben einem nach getaner Arbeit das Gefühl, etwas vollbracht zu haben (Stampfl, 2012). Laut Anderie gibt es so gut wie keine Branche, die mittlerweile nicht von der Game Industry beeinflusst wird. Die Herausforderung besteht also darin das Games Know-how interdisziplinär zu transferieren.   Mehr Effizienz durch Gamification Spiele eröffnen das Entdecken von neuen Welten, das Annehmen alternativer Identitäten und diverse Kooperationsmöglichkeiten. Gamification kann Tätigkeiten spannender verpacken. Dadurch die Motivation steigern und Spaß machen. Die User Experience steht hierbei im Vordergrund (vgl. Anderie, 2018). Denn der Mensch wird als „Spielender“ („homo ludens“, o.D.) wahrgenommen. Die digitale Technologie ermöglicht bei der Entwicklung von Spielen viele neue Wege zur Steigerung der Effizienz. Eine bedeutende Eigenschaft von ihr ist die Option zum geben von unmittelbarem und interaktivem Feedback, denn diese ist für Spiele sehr wichtig. Computerspiele sind so in der Lage auf jede Eingabe des Spielers direkt zu antworten. Dadurch erzeugt die digitale Sphäre eine Illusion von Echtzeit, die dynamische Aktionen und Reaktionen ermöglicht (vgl. Stampfl, 2012).   Haben wir Ihr Interesse geweckt? Sie möchten auch Gamification für Ihr Unternehmen nutzen? Sei es für die gezielte Implementierung von effizienzsteigernden Maßnahmen oder für andere Projekte. Dann zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns!

Learning Nuggets: Wissen in kleinen Happen

Im Zeitalter der Digitalisierung werden neue Wege gegangen, um Wissen optimal zu vermitteln. Ein Beispiel hierfür sind Learning Nuggets. Wie in unserem Microlearning Artikel beschrieben, werden Lektionen in kleinen Portionen vermittelt. Diese Form kann mit anderen Elementen des E-Learnings, z.B. Blended Learning, kombiniert werden. Darunter versteht man die gezielte Kombination von computergestütztem Lernen mit klassischen Unterrichtseinheiten. Die Vorteile von E-Learning und Präsenzveranstaltungen als effiziente Verbindung. Doch welche Rolle spielt Gamification in diesem Zusammenhang?   Zeit als rares Gut Studierende und Berufstätige haben heute vor allem eines gemeinsam: keine Zeit. Feste Termine können nicht immer wahrgenommen werden und wichtige Lerneinheiten gehen verloren. Reine Online-Kurse bieten hier zwar mehr Flexibilität, doch der fehlende soziale Austausch macht sich schnell bemerkbar. Kurze Pausen bieten sich allerdings im Bereich der Bildung mit der Nutzung von Learning Nuggets an. Blended Learning setzt genau hier an. Die Kombination aus Präsenz- und Online-Angebot als einzelne Pakete gewährleistet eine effiziente Kombination aus beiden Methoden. Lerninhalte können nicht nur analog, sondern auch digital vermittelt werden. Dadurch passen sie sich flexibel an die zeitlichen Verfügbarkeiten der Teilnehmer an. Die Interaktion und der Austausch zu den einzelnen Themengebieten findet entweder vorab oder danach in den Präsenzveranstaltungen statt.   Drei Lösungswege – vier Modelle Blended Learning unterscheidet zwischen drei Formen: Selbstgesteuertes E-Learning: Freie Festlegung der Zeiteinheiten, Geschwindigkeit und Räumlichkeit. Live E-Learning: Online-Vortrag via Livestream. Präsenzveranstaltung: Seminar, Vorlesung oder Übung. Die Kombination der einzelnen Formen kann entweder als Rotations-, Flex-, virtuelles Modell oder als Self Blend erfolgen. Beim Rotationsmodell gibt es eine klare Struktur aus Vorgaben. Durch sie wird festgelegt welche Einheiten innerhalb eines Zeitintervalls zu absolvieren sind. Das Flex-Modell besteht hauptsächlich aus Online-Elementen, die man selbstständig abarbeiten kann. Virtuelle Kurse finden vor allem zu Beginn oder zum Ende einer Veranstaltungsreihe statt. Sie runden das Gesamtpaket durch ergänzende Lerninhalte ab. Self Blend ist ein optionaler Online-Kurs, den Teilnehmer freiwillig zu einer bereits bestehenden Präsenzveranstaltung absolvieren. Die Anteile der einzelnen On- und Offline-Elemente können von Kurs zu Kurs je nach Inhalt und Zweck variieren.   Spielerisch zum Ziel Beim Blended Learning werden unterschiedliche Lehr- und Lernformen integriert, Sozialformen gefordert und Kompetenzen vermittelt. Gamification-Anwendungen bieten sich daher als nützliches Tool an. Die Etablierung von Spielmechanismen kann Lernerfolge belohnen und somit die Zufriedenheit und Motivation der Teilnehmenden steigern. Die spielerischen Elemente lassen sich sowohl in den On- als auch in den Offline-Phasen gezielt und individuell platzieren, um ein optimales Ergebnis zu erreichen. Die Vorteile von Blended Learning werden dadurch sowohl aufgegriffen als auch verstärkt. Die flexible Nutzung von Kursangeboten als Learning Nuggets wird z.B. durch kurzweilige Minispiele unterstrichen. Auch kleine Quests bieten neben dem Lernerfolg ein unterhaltsames Erlebnis für den Nutzer.   Haben wir Ihr Interesse geweckt? Sie möchten auch Gamification für Ihr Unternehmen nutzen? Sei es für die gezielte Implementierung von Learning Nuggets oder für andere Projekte – Zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns!  

Pfeffermind Top3 beim Innovationspreis „delina“

Der Innovationspreis für digitale Bildung delina wurde auch 2020 auf der LEARNTEC vergeben, Europas Leitmesse für digitale Bildung. 138 Bewerbungen erreichten die Jury, Pfeffermind wurde in der Kategorie „Frühkindliche Bildung und Schule“ in die Top3 gewählt. Das Projekt A Touch of History geht damit weiterhin auf Award-Jagd.   Learntec: Die Fachmesse für digitale Bildung 11.600 Fachbesucher, 341 Aussteller, 20.000qm Messefläche. Die LEARNTEC setzt in Deutschland Maßstäbe beim Thema digitale Bildung. Zum 28. Mal trafen sich Bildungsexperten und Entscheider aller Wirtschaftsbranchen sowie öffentlicher Träger in Karlsruhe. Nahezu alle relevanten Anbieter digitaler Bildung waren auf der LEARNTEC vertreten. Die Themenbereiche der LEARNTEC: Digitales Lernen in der Schule: Wie sieht die Schule der Zukunft aus? Wie können digitale Lehrmaterialien optimal eingesetzt werden? Digitales Lernen in der Hochschule: Welche Techniken und Lernmethoden bieten sich an, um Hochschulen digital zu unterstützen? Digitales Lernen im Beruf: Wie sorgen digitale und im besten Fall personalisierte Lernangebote für mehr Flexibilität für Arbeitnehmer und Arbeitgeber? Alle drei Bereiche sind auch Kernfelder der Gamification und in allen Bereichen hat Pfeffermind bereits gearbeitet. Denn wie die LEARNTEC selbst schreibt. „Mobile Learning, Lern-Nuggets, Gamification oder Virtual Reality – E-Learning ist mehr denn je Bestandteil von ganzheitlichen Bildungskonzepten. Die Integration des technologiegestützten Lernens in Unternehmensprozesse, in der schulischen oder der Hochschulbildung ist unaufhaltsam und die wachsende Bedeutung von digitaler Bildung spiegelt sich im Rahmen der Fachmesse und des europaweit renommierten Kongresses deutlich wider.“   Delina: Innovationspreis für digitale Bildung Ein Highlight der Learntec: Die Verleihung des Innovationspreises für digitale Bildung delina. Erneut wurde dieser in vier Kategorien verliehen: Frühkindliche Bildung und Schule, Hochschule, Aus- und Weiterbildung sowie Gesellschaft und lebenslanges Lernen. Ausgezeichnet werden Konzepte und Projekte, die innovative Zukunftstechnologien und Medien mit dem Lernalltag vereinen. Was das genau heißen soll? Die delina-Jury erklärt es so: „Innovative Aspekte digitalen Lernens sind unter anderem, dass Lernende eine aktive Rolle einnehmen, sich Lernorte zunehmend auflösen, informelle Lernprozesse gefördert werden und sich Communities bilden sowie Ansätze im Content-Sharing. Die Veröffentlichung eigener Lernaktivitäten wie beispielsweise in Blog- und Wiki-Beiträgen sowie das Entwickeln simulations- und spielbasierter Anwendungen gehören ebenso dazu. Innovative Potenziale stecken auch darin, arbeiten und lernen zu verbinden sowie Lerntechnologien sowohl in das Wissensmanagement als auch in unternehmens- bzw. organisationsübergreifende Konzepte zu integrieren. Künftig relevante Technologien umzusetzen und anzuwenden sowie technologische und qualitative Standards zu berücksichtigen und zu optimieren stehen im Fokus.“ Ziele des delina sind es also, neue Trends des digitalen Lernens aufzunehmen. In unserer Bildungslaufbahn gewinnen diese Technologien zunehmend an Bedeutung. Lernen wird mit ihrer Hilfe abwechslungsreicher, individueller, interaktiver. delina möchte Innovationen fördern, Aufmerksamkeit schaffen und Leistungen würdigen.   Pfeffermind-Projekt schafft es aufs Treppchen 138 Bewerbungen wurden für den Preis eingereicht. Doch nominiert wurden nur jeweils 3 Projekte in den vier Kategorien. Pfeffermind hat sich mit der App A Touch of History in der Kategorie ‚Frühkindliche Bildung und Schule‘ beworben. A Touch of History ist ein innovatives Lernspiel, mit dem das Fach Geschichte „live und in Farbe“ erlebt werden kann. Statt sich wie gewöhnlich den Lernstoff trocken im Frontalunterricht oder in Büchern anzueignen, können Schüler mit ihrem eigenen Smartphone eine kleine Zeitmaschine in Gang setzen. Die App ermöglicht ein ganz neues Lernen von historischen Persönlichkeiten. Denn wir haben uns gefragt: Wie sähe wohl das Smartphone von Marco Polo aus, wenn es damals schon Smartphones gegeben hätte? Mit wem hätte Frida Kahlo gechattet? Eine ganz neue, interaktive Art Geschichte(n) zu erzählen. Da freut es uns natürlich, dass das Projekt auch bei den Kreativen Aufsehen erregt hat: A Touch of History war für den begehrten Kreativpreis bei den Cannes Lions 2018 auf der Shortlist der Kategorie „UX & Journey Design“. Zudem wurde die von uns gamifizierte App bei den Best of Swiss Apps Awards 2018 in der Kategorie „Games“ mit Silber ausgezeichnet! Nun also die Nominierung für den Innovationspreis für digitale Bildung delina. Wir freuen uns, wie unserer intern liebevoll Frida-App genanntes Projekt immer weitere Kreise zieht. Ebenfalls auf dem delina-Siegertreppchen: Die starke Konkurrenz von pear programming mit PearUp (Platz 1) und der hep Verlag mit Oxocard (Platz 3).   Mehr über Gamification? Möchten Sie mehr über Gamification und Serious Games lernen? Dann besuchen Sie doch unseren ultimativen Gamification Guide: Pfefferminds Knowledge-Base! Oder kontaktieren Sie uns per Mail oder Telefon, um eine kostenlose Erstberatung zu vereinbaren.

08. Januar 2020  · Allgemein, Featured, Game-based Learning, Video

LEARNTEC 2020: delina Innovationspreis

Die App „A Touch of History“, für die Pfeffermind das Konzept entwickelt hat, ist weiterhin auf Award-Jagd. Schon über die Nominierung auf der Shortlist von Cannes Lions 2018 haben wir uns sehr gefreut. Jetzt folgen weitere Awards und Nominierungen bei den Clio Awards 2018, Best of Swiss Apps Awards 2018 und Epica Awards 2018. So schrieben wir im Dezember 2018 über die Cannes Lions Nominierung und weitere. Nun steht die LEARNTEC 2020 vor der Tür und Pfeffermind wird mit „A Touch of History“ auch beim delina Award auf der europäischen Fachmesse teilnehmen. Aufs Treppchen kommt die App, die wir für Jung von Matt und deren Kunden Samsung konzipiert haben, in jedem Fall. Sie schaffte es bereits im Vorentscheid in die Top3. Der Innovationspreis für digitale Bildung „delina“ wird auf der LEARNTEC 2020 in vier Kategorien verliehen: frühkindliche Bildung und Schule, Hochschule, Aus- und Weiterbildung sowie Gesellschaft und lebenslanges Lernen.   Pfeffermind auf der LEARNTEC Wir möchten weiter auf Gamification im (digitalen) Bildungs- und Weiterbildungsbereich aufmerksam machen. Im Rahmen des Innovationspreis delina werden Konzepte und Projekte ausgezeichnet, die innovative Zukunftstechnologien und Medien mit dem Lernalltag vereinen. Denn mithilfe neuer Technologien soll exploriert werden, wie komplexe Inhalte verständlich übermittelt werden und mit dem Lernalltag vereinbar sind. In unserer Bildungslaufbahn gewinnen diese Technologien zunehmend an Bedeutung. Zudem bieten sie einige Vorteile: Lernen wird mit ihrer Hilfe abwechslungsreicher, individueller, interaktiver, flexibler und bereitet mehr Spaß. Für die Zukunft des digitalen Lernens sind Innovationen und neue Impulse unerlässlich. Ziele des delina sind, neue Trends des digitalen Lernens aufzunehmen, Innovationen zu fördern, Aufmerksamkeit zu schaffen und Leistungen zu würdigen. Das hat auch unsere Aufmerksamkeit geweckt, weswegen Pfeffermind sich mit „A Touch of History“ beim LEARNTEC delina Award beworben hat. Wir treten in der Kategorie „frühkindliche Bildung und Schule“ an und sind schon ganz gespannt auf die anderen Aussteller und Einreichungen!   Philipp über die Lern-App der Zukunft   Mit der App „A Touch of History“ lernen Schüler über bedeutende historischen Figuren, indem sie das fiktive, persönliche Handy dieser Persönlichkeiten in den Händen halten. Wie sähe wohl Frida Kahlos Smartphone aus, wenn sie in der heutigen Zeit gelebt hätte? Was für Bilder hätte sie auf ihrem Handy? Wer würde ihr betrunken die Mailbox vollquatschen? Die Spieler müssen die App durchforsten und mit dem neuen Wissen Rätsel lösen. „A Touch of History“ verfolgt mit den Aufgaben Entdecken, Suchen und Lösen einen spielerischen Ansatz und erschafft dadurch eine förderliche Lernumgebung. Schüler eigenen sich mit interaktiven Erfahrungen Wissen über berühmte Persönlichkeiten an. Hier wird nicht nur Vergangenes dargestellt, sondern Geschichte in die Gegenwart geholt. Ausgehend von einem Denkexperiment werden vergangene Lebensrealitäten auf die heutigen übertragen. Statt auf Tech-Trends wie VR-Brillen zu setzen, wird hier ein ganzheitliches Konzept gedacht, das direkt an den Smartphone-Alltag von Schülern anschließt.   Ein vielversprechendes Konzept? Die Zielgruppe sind Schüler, die Digital Natives sind: Die Handhabung von Smartphones liegt ihnen sehr nahe. Die App imitiert eine klassische Handy-Oberfläche mit geläufigen Anwendungen wie Mailbox, Mails, Fotos, Musik und Social Media. Schüler nutzen solche Anwendungen tagtäglich, sodass die Nutzung intuitiv und einfach ist. Die Schüler können sich selbstständig und nach ihren Vorlieben durch das Spiel bewegen und Inhalte rezipieren. Ihre Aufgabe ist, geheime gesicherte Ordner zu öffnen, indem sie Sicherheitsfragen beantworten. Dadurch motiviert die Suche nach Antworten intrinsisch. Die Lerninhalte werden nicht nur dargestellt, sondern auf das Heute übertragen. Es kann etwas vermittelt werden, was im Geschichtsunterricht häufig fehlt: Emotionalität und Nahbarkeit. Das Handy als Lernplattform ermöglicht eine informelle Lernumgebung sowie Flexibilität und Autonomie für die Lernenden. Nach Testläufen mit Schülern und in Schulen wurde die App zum freien Download in den App Stores hochgeladen. Das Feedback auf die Lernapp war so positiv, dass sie nun als Open-Source-Version zur Verfügung steht und Schülerinnen und Schülern die Chance gegeben wird, eigene historische Charaktere zu ergänzen. Das Konzept ist vor allem auf Lernthemen übertragbar, die aus Gesellschaft, Politik und Geschichte stammen und dafür persönliche bzw. menschliche Geschichten heranziehen. Es wird möglich, fremde Lebensrealitäten zu vermitteln. Und zwar nicht nur aus einer anderen Zeit, sondern auch aus anderen Milieus oder Kulturen. Dies birgt große Potenziale, gerade in der stark globalisierten Welt von heute und den damit nach sich ziehenden gesellschaftlichen Themen.   Interesse geweckt? Dann besucht uns auf der LEARNTEC in Karlsruhe, die 28.01. bis 30.01.2020 stattfindet. Hier die Details zur delina Preisverleihung: am Mittwoch, 29. Januar 2020 um 14.15 Uhr im Trendforum Halle 2, Messe Karlsruhe   Mehr über Gamification? Möchten Sie mehr über Gamification und Serious Games lernen? Dann besuchen Sie doch unseren ultimativen Gamification Guide: Pfefferminds Knowledge-Base! Oder kontaktieren Sie uns per Mail oder Telefon, um eine kostenlose Erstberatung zu vereinbaren.

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