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Machine Learning in Games und Gamification

Hinter dem Oberbegriff Machine Learning, maschinelles Lernen, verbirgt sich das künstliche Generieren von Wissen. Immer mehr verblüffende Projekte und Anwendungsbeispiele aus dem großen Feld der künstlichen Intelligenz gelangen an die Oberfläche. Ein Teilbereich des Machine Learning ist das Deep Learning („tiefgehendes Lernen“), eine spezielle Methode der Informationsverarbeitung. Sie nutzt künstliche neuronale Netze. Und kann damit intellektuelle und mentale Prozesse darstellen, von denen lange angenommen wurde, dass sie dem Menschen vorbehalten sind, wie Sprach- und Gesichtserkennung. Was es jetzt schon gibt und in welche Richtung die Entwicklung geht zeigen wir in diesem Blogbeitrag auf – wie immer mit dem Blick auf Games und Gamification-Projekte. Die Einleitung des Wikipedia-Artikels beschreibt die Besonderheiten des Machine Learnings gegenüber anderen KI-Modellen knapp und verständlich: Ein künstliches System lernt aus Beispielen und kann diese nach Beendigung der Lernphase verallgemeinern. Dazu bauen Algorithmen beim maschinellen Lernen ein statistisches Modell auf, das auf Trainingsdaten beruht. Das heißt, es werden nicht einfach die Beispiele auswendig gelernt, sondern Muster und Gesetzmäßigkeiten in den Lerndaten erkannt. So kann das System auch unbekannte Daten beurteilen (Lerntransfer) oder aber am Lernen unbekannter Daten scheitern (Überanpassung).   Experimente und Meilensteine Machine Learning ist für alle großen Tech-Firmen ein aktuelles und zukunftsweisendes Thema. Gerade mit der Deep Learning Methode, die durch wiederholtes Training ein neuronales Netz immer weiter verbessert – ähnlich den Synapsen im menschlichen Hirn. Firmen und Organisationen arbeiten schon länger an den Algorithmen: 2010 war die Markteinführung von IBMs künstlicher Intelligenz „Watson“. 2014 kaufte Google die britische KI-Firma DeepMind. 2015 die Gründung der kalifornischen Non-Profit-Organisation „OpenAI“. 2017 veröffentlichte DeepMind drei KI-Modelle, die sich selbstständig die Fortbewegung auf einem virtuellen Parkour beigebracht haben. 2019 zeigt Adobe ihr gemeinsames Projekt mit der Universität Edinburgh für KI-gestützte humanoide Animationen. Nicht zuletzt führte der technologische Fortschritt in der Rechenleistung, insbesondere von Grafikchips, überhaupt dazu, dass Deep Learning Algorithmen funktionsfähig gemacht wurden. Und immer noch ist das Trainieren der neuronalen Netze ein erheblicher Zeitfaktor bei der Entwicklung. Wenn Sie mal kleine KI-Tüfteleien selber ausprobieren möchten, können wir die „Experiments with Google“ -Sammlung empfehlen. Mittlerweile gibt es 18 sehr nahbare und interessante Experimente!   Machine Learning in Games Man kann definitiv erkennen, dass die neuesten Errungenschaften im maschinellen Lernen immer interessanter für Bereiche der Games-Branche werden. Beim Player-Experience-Modeling soll z.B. eine KI verschiedene Parameter im Spielsystem ansteuern. Dadurch wird die Spielerfahrung an die persönlichen Bedürfnisse des Spielers angepasst. Beispielsweise einen fairen Anstieg des Schwierigkeitsgrads, der die Fähigkeiten des Spielers beachtet. Durch Machine Learning werden aktuell sogar so starke KI-Gegner trainiert, die professionelle Spieler problemlos schlagen, sei es im digitalen Schach, im Strategiespiel Starcraft 2 oder in MOBAs wie Dota 2. Auch in der Verbesserung von Algorithmen, die man aus Trend- oder Suchvorschlägen auf Social Media Plattformen kennt, kann Machine Learning unterstützen. Die Anwendungsgebiete sind schier grenzenlos. Ob Machine Learning auch für langzeitliche Verbesserungen und Content-Generierung in Spielen Verwendung findet, wird sich bestimmt in naher Zukunft zeigen. Durch KI-Unterstützung sind auch dynamischere Dialoge möglich. Also das nächste Level für Chatbots und Dialogsysteme. Und wie schon DeepMind und Adobe demonstrieren konnten, gibt es auch bei Grafik und Animation großes Potenzial. KI-gestützte und prozedurale Animationen wirken jetzt schon glaubwürdiger als viele handgemachte Animationen.   Deep Learning (als Teil des Machine Learning) für Gamification-Projekte Deep Learning mit künstlichen neuronalen Netzen blühte im letzten Jahrzehnt besonders auf und ist nun ein Thema mit dem sich viele IT-Engineers und Entwickler beschäftigen. Es wird also sicher nicht mehr lange dauern, bis wir trainierte neuronale Netze in alltäglichen Anwendungen sehen. Natürlich sind Projekte mit Deep Learning noch immer Pionierarbeit und jede Form künstlicher Intelligenz birgt einen nicht zu unterschätzenden Entwicklungsaufwand. Doch das Know-How wächst und Entwickler veröffentlichen neue Algorithmen und Werkzeuge. Damit wächst auch die Zugänglichkeit und das Potenzial für weitere Ideen und Experimente. Die nötige Expertise bleibt jedoch nach wie vor wertvoll. Um neuronale Netze mit Deep Learning effektiv zu trainieren, können auch Kosten für rechenstarke Server-Farmen anfallen. Ob sich die Nutzung von Machine Learning bei Gamification-Projekten also lohnt, hängt natürlich zunächst von den eigentlichen Anforderungen und dem Kundenbedarf ab. Momentan ist es immer noch ein zeit- und testintensives Unterfangen, was sich auf jeden Fall auch im nötigen Budget widerspiegelt.   Haben wir Ihr Interesse geweckt? Sie möchten auch Gamification für Ihr Unternehmen nutzen? Vielleicht brauchen Sie ja ein Konzept für ein KI-System? Sei es für eine spielerische Lösung in der Industrie oder für andere Projekte – Zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns!  

media:net Fireside Chat: Changes & Chances

Es war uns eine Freude, den media:net Fireside Chat am 23. November 2020 moderieren zu dürfen. “Changes & Chances – Wie die Digitalisierung ganze Branchen verändert“ – Ein intensiver Austausch mit: Kai Großmann (CEO Aperto – An IBM Company), Katina Sostmann (Executive Creative Director & Lead Health iX) und unserem Geschäftsführer Philipp Reinartz als Moderator und Inputgeber. „Die Corona-Krise hat die digitale Transformation enorm beschleunigt. Ansprüche an Services und Produkte steigen. D.h. für Unternehmen und Organisationen ist es jetzt wichtig, die eigene Digitalisierung forciert voranzutreiben. Wir sprechen mit der Digitalagentur Aperto darüber, wie sich ganze Branchen neu erfinden – wie zum Beispiel der Gesundheitsbereich.“ (media:net berlinbrandenburg) Auch wir haben bereits Erfahrungen in der Digitalisierung im Gesundheitsbereich gesammelt. Die AOK Baden-Württemberg hat beispielsweise vor geraumer Zeit gemerkt: Rein offline angebotene Kurse werden der Lebensrealität vieler ihrer Versicherten nicht mehr gerecht. Also entwickelten wir eine Achtsamkeits-App. In dieser haben wir Schulungsinhalte des mehrwöchigen Seminars „Lebe Balance“ spielerisch aufbereitet. Statt langen Kursblöcken entstanden überschaubare Einheiten von nicht mehr als 5-10 Minuten. Hierdurch werden Seminarinhalte an die neue Nutzungsumgebung angepasst. Ein ansprechend gestaltetes Übungs-Menü motiviert. Und liefert darüber hinaus einen schnellen Überblick über persönlichen Fortschritt. Ebenso wie das innovativ gestaltete System zum Stecken von persönlichen Zielen. Weiterhin implementierten wir ein Erfolge-System. Und gaben der App ein markantes Design. Et voilà, fertig ist eine erfolgreiche Work-Life Balance App mit mehr als 10.000 Nutzern. Das ist nur ein Beispiel. Denn viele Unternehmen und Organisationen sehen sich derzeit mit der Herausforderung des digitalen Wandels konfrontiert. Wir begreifen diese Herausforderung als Chance. Wer den Fireside Chat verpasst hat, kann hier die Aufzeichnung auf YouTube sehen:    Der Fireside Chat ist eine Veranstaltungsreihe des media:net berlinbrandenburg. Das reagionale Netzwerk gehört zu den größten und erfolgreichsten der Medien- und Digitalen Wirtschaft in Deutschland.   Digitalisierung ist auch für Sie ein Thema? Sie möchten die Digitalisierung Ihres Unternehmens vorantreiben? Und das am besten abwechslungsreich und motivierend? Kontaktieren Sie uns.

Cross Innovation im Games-Bereich – wir reden mit

Am kommenden Mittwoch, den 18. November findet in der Senatskanzlei des regierenden Bürgermeisters von Berlin eine Austauschrunde zum Thema „Cross Innovation im Games-Bereich“ statt. Anlass der Veranstaltung ist der Abschluss des Projekts „Baltic Sea Industry“ (BGI). Auch wir wurden als Gesprächspartner eingeladen, um Einblicke in unsere Arbeit und Erfahrungen mit unterschiedlichen Branchen zu teilen. Cross Innovation – das bedeutet branchenübergreifende Zusammenarbeit. Hierbei spielt inzwischen auch der Games-Sektor eine wichtige Rolle. Denn jede große Industrie, egal ob im Bereich Automobil oder Medizin, muss immer wieder neue, innovative Lösungsansätze finden. Und was liegt da näher, als Kreativ-Schaffende miteinzubeziehen? Games und Gamification können hierbei ein wirkungsvolles Mittel sein. Sowohl für die Entwicklung als auch für die Umsetzung von Innovationen. Zum Beispiel, um Mitarbeitende eines Unternehmens in wichtige Transformationsschritte einzubeziehen, zum Beispiel in Hinblick auf die Digitalisierung. Was? Das komplette Programm zur Veranstaltung findet sich online auf den Seiten der Baltic Sea Industry. Wann? 18.November 2020, 14:00-16:00 Wo? Ab 12 Uhr wird der Online-Zugang über folgenden Link geöffnet. Mehr zu den Inhalten der Veranstaltung gibt es in Kürze hier.   Mehr zum Thema

Von der Idee zur Gamification – ein Podcast-Gespräch

Philipp Reinartz, Mitgründer von Pfeffermind und Gamification Experte hat sich mit Moritz Stoll von netzpiloten.de getroffen. Im gemeinsamen Gespräch unterhalten sich die beiden ausführlich über das Thema Gamification: was ist das eigentlich genau und wie und wofür wird sie angewendet? Und wie findet man gute Ideen? Die ganze Unterhaltung kann man sich als Folge der Podcastreihe Tech und Trara auf Spotify, Apple Podcasts, Deezer oder direkt auf der Netzpiloten-Seite anhören. Zum Nachlesen gibt es hier auch die Kurzfassung:   Gamification – nur ein Trend? In der Podcastreihe Tech und Trara unterhält sich Moritz Stoll von den Netzpiloten mit unterschiedlichsten Denkern und Machern aus der deutschen Digitalszene. Es geht dabei immer um Themen rund um die digitalisierte Welt, sowie neuere Entwicklungen und Trends im digitalen Bereich. Gamification ist ebenfalls solch ein neuer Trend – so scheint es. Doch Philipp Reinartz erklärt, dass es Gamification eigentlich schon seit sehr langer Zeit gibt. Schon vor hunderten von Jahren haben Menschen ihren Alltag mit spielerischen Elementen bereichert. Und darum geht es letztendlich: spielerische Elemente in einen Kontext setzen, der eigentlich nichts mit Spielen zu tun hat. Warum? Ganz einfach: Spiele machen Spaß! So motiviert man Menschen bei Aufgaben, die eigentlich keinen Spaß machen. Zum Beispiel im Bereich der Bildung bzw. der Weiterbildung. Oder im Marketing, um zu erreichen, dass es Kunden Spaß macht, mit der eigenen Marke zu interagieren. Wie man auf kreative Ideen kommt Gute Gamification erfordert natürlich auch immer kreative Ideen. Philipp Reinartz erklärt, dass sich seine eigene Strategie der Ideenfindung mit der Unternehmensgründung gewandelt hat. Als junger Mensch hat er häufig an Ideen gefeilt, diese aber zunächst niemandem mitgeteilt. Erst als die Idee vollkommen umgesetzt war, zum Beispiel in Form eines fertigen Romans, hat er das Ergebnis dann Freunden und Familie gezeigt. Heute geht er da anders ran: sobald ein erster Ideenentwurf steht wird schon das erste Feedback – zum Beispiel vom Kunden – eingeholt. Fällt dieses positiv aus, kann an der Idee weitergearbeitet werden. Andernfalls wird die Idee verworfen, was aber auch kein Problem ist, denn man hat ja nicht so viel Zeit hineingesteckt. So wurde der Fokus bei der Ideenfindung ein bisschen weniger idealistisch, dafür mehr pragmatisch: Was kann man bzw. der Kunde konkret mit der Idee anfangen? Welcher Nutzen steckt dahinter, was wird damit erreicht? Gamification ist mehr, als man denkt Es gibt die Meinung, Gamification versuche nur Konzepte von Videospielen ins reale Leben zu übertragen. Da hält Philipp Reinartz entschieden dagegen. Natürlich gibt es simple Spiele-Mechaniken wie z.B. Points, Badges, Leaderboards (PBL), die häufig auch in Computerspielen vorkommen. Diese sind als Kernelemente einer guten Gamification-Lösung aber normalerweise nicht ausreichend. Ein Beispiel für eine gelungene Gamification, die komplett ohne PBL auskommt, ist die Geschichts-Lernapp „A touch of history“. In dieser können Lernende  den fiktiven Smartphone-Inhalt einer berühmten Persönlichkeit entdecken. So, als hätte es zu deren Zeiten auch schon Handys gegeben. Gamification muss aber auch gar nicht immer digital sein. Ein Teil der Projekte, die Pfeffermind schon umgesetzt hat, funktionieren komplett analog. Zum Beispiel ein Escape Game über IT-Security-Themen für das Unternehmen Bosch. Dieses wird einfach auf Papier gedruckt und funktioniert mit gängigen Büro-Utensilien. Auch in diesem Format konnte das Spiel bereits viele Bosch-Mitarbeiter auf der ganzen Welt begeistern. Interessiert? Möchten Sie mehr über Gamification erfahren? Dann hören Sie sich gerne den Podcast an! Oder kontaktieren Sie uns direkt!   Mehr zum Thema

Mit Augmented Reality gamifizieren

Bei Augmented Reality (kurz: AR) handelt es sich per Definition um die computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung. Doch meistens versteht man darunter eine visuelle Erweiterung durch Überlagerung. Das heißt durch Kameratechnik wird der reale Raum als simplifizierte 3D-Umgebung erfasst, um darin erweiternde 3D-Inhalte einzusetzen. Dementsprechend ermöglicht das vorausgehende Erfassen des Raums eine perspektivisch richtige und natürliche Orientierung der künstlichen 3D-Objekte. Auf Apples Website zum ARKit werden auch Consumern ganz schnell die Schnittstellen zwischen dieser Technologie und Gamification deutlich. AR verändert, wie du arbeitest, lernst, spielst, einkaufst und mit der Welt um dich herum interagierst. Du kannst damit perfekt Dinge visualisieren, die sonst nicht oder nur umständlich zu sehen wären. (Apple)   Augmented Reality, Virtual und Mixed Reality? So viele Realitäten gleichzeitig? Handelt es sich hier um Parallel-Universen? Nein – natürlich nicht. Die untenstehende Grafik veranschaulicht die verschiedenen Begrifflichkeiten zu der Thematik recht gut. Denn nach Paul Milgram et al. (1994), handelt es sich um ein Realitäts-Virtualitäts-Kontinuum. Dieses zeigt das gesamte Spektrum von realer Umgebung über erweiterte und virtuelle Realität. In der Marketing- und Consumersprache fasst man das Ganze als Mixed Reality zusammen.   IKEA-Besuch in Augmented Reality Wir haben ein Mixed Reality Spiel konzipiert, das den Besuch im IKEA Store zur spannenden Schnitzeljagd werden lässt. Die ohnehin lebensnah gestalteten Showrooms wurden zum Leben erweckt, damit die Kunden in die Geschichten ihrer fiktiven Bewohner eintauchen können. So erzählt jeder Showroom die Story einer Familie. Ähnlich der Escape Room Logik finden die IKEA Besucher Hinweise und Rätsel über die Bewohner, die sie zusammensetzen müssen. Dadurch erfahren sie, welche Objekte sie mit dem in der IKEA Family App eingebauten Augmented Reality Gamification Tool scannen sollen. Der zweite Teil des Spiels führt die Kunden auf die Produktfläche, wo sie mit Cleverness und Aufmerksamkeit herausfinden, wohin die jeweiligen Familien verschwunden sind. Eine analog digitale Experience, die einer breiten Zielgruppe den Besuch im IKEA Store versüßt. Und mit „IKEA Place“ hat Ikea nun eine eventunabhängige Augmented Reality App zur individuellen und virtuellen Wohnraum-Planung gelauncht.   Geolocation-Games als AR „light“ Unsere Vision: Ein Spiel entwickeln, das so viel Spaß macht, dass ÖPNV-Kunden sogar Umwege fahren, um länger spielen zu können (aus unseren Referenzen). Mit ortsbasierten Games haben wir ebenfalls schon viel Erfahrung gesammelt. Z.B. war eine unserer ersten Whitelabel-Lösungen für ÖPNV-Dienste ein Spiel, bei dem man an jeder Haltestelle in eine kleine Quizfrage aufsammeln kann. Beantwortet man diese richtig, hat man die Chance, die Haltestelle zu besetzen, wie eine Straße bei Monopoly. Wenn andere Spieler an „meiner“ Haltestelle vorbeifahren, bekomme ich einen Teil der erspielten Punkte. Da ich jedoch auch vertrieben werden kann, entbrennt ein Kampf um die heißesten Spots der Stadt. Im letzten Jahr konnten wir das Konzept sogar schnell und kosteneffizient für die Leipziger Verkehrbetriebe adaptieren. Das Gameplay fühlt sich dabei schon recht „realitätserweiternd“ an – Augmented Reality „light“, könnte man sagen.   Vorteile von Augmented Reality Lebendigkeit: Die direkte Nähe zur echten Umgebung transportiert eine bisher unerreichte Lebendigkeit in digitalen Medien. Storytelling: AR Scan Games gibt es zu genüge, doch durch Gamification und Storytelling sind die Möglichkeiten von Mixed Reality fast grenzenlos. Trendthema: Die Nutzung von einer innovativen aber gleichzeitig sehr gut zugänglichen Technologie wird bei den Spielern positiv aufgefasst und bekommt somit relativ viel Aufmerksamkeit. Motivation: Der häufig starke Anteil zur individuellen Mitgestaltung bei AR-Konzepten erhöht die intrinsische Motivation der Spieler. Raumnutzung: Als Schnittstelle des realen und virtuellen Raums lassen sich mit Augmented Reality besonders originelle Szenarien konzipieren und darstellen. Bei der IKEA Family App nutzen wir die Room Settings als zentrale Anlaufstellen und Storyanker, verlagern das Spiel in Teil B aber zur optimalen Raumnutzung auf die Ausstellungsflächen.   Augmented Reality aktuell Was noch vor kurzem Zukunftsmusik war ist heute schon längst aktueller Trend. Apps wie „Complete Anatomy“ zeigen wie anschaulich Biologie-Stoff zum Selbstlernen sein kann. „Minecraft Earth“ ist eine wohl eher gelungene Adaption eines erfolgreichen Games in die AR-Welt. Und von den vielen Snapchat- und Instagram-Filtern ganz zu schweigen … Alles Augmented Reality. Der Launch von ARKit (Apple) und ARCore (Google) ermöglicht Entwicklern zuverlässigere Augmented-Reality-Schnittstellen denn je. Doch auch mit der Vuforia API lassen sich über eine simple Unity3D Integration schon schnell AR-Prototypen basteln. Bis wir uns gegenseitig als Hologramme in Video-Calls sehen können, wird jedoch vermutlich noch etwas Zeit vergehen …   Haben wir ihr Interesse geweckt? Sie möchten auch Augmented Reality und Gamification für ihr Unternehmen nutzen? Sei es für Marketingzwecke oder für andere Projekte – Zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns!  

22. September 2020  · Allgemein

Mit Gamification für mehr Nachhaltigkeit

Gerade der jüngeren Generation sind die Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz wichtig. Es ist daher in Hinblick auf die Mitarbeiterbindung aber auch dem Recruiting sinnvoll, sich als Unternehmen mit den Themen auseinanderzusetzen.   Was bedeutet Nachhaltigkeit? „Nachhaltigkeit ist ein Handlungsprinzip zur Ressourcen-Nutzung, bei dem eine dauerhafte Bedürfnisbefriedigung durch die Bewahrung der natürlichen Regenerationsfähigkeit der beteiligten Systeme (vor allem von Lebewesen und Ökosystemen) gewährleistet werden soll.“ (Wikipedia) Es fängt im Kleinen an. Zum Beispiel, indem man nur noch das Nötigste und auf Recycling Papier druckt, um Papier zu sparen. Oder wenn man nach Feierabend den Rechner vom Netz trennt, um unnötigen Stromverbrauch zu vermeiden. Und geht bis hin zu einer komplett grünen Unternehmenskultur, die fest in den Unternehmenswerten verankert ist. Doch damit Unternehmenswerte gelebt werden reicht es nicht, diese Werte schriftlich festzuhalten. Es hängt vor allem von den Mitarbeitern ab. Und ob diese sich mit der vorgelebten Kultur des Unternehmens identifizieren können. Sie vielleicht sogar aktiv mitgestalten können. Um Nachhaltigkeit im Unternehmen zu etablieren müssen Mitarbeiter dafür also sensibilisiert und begeistert werden.   Wie kann ich meine Mitarbeiter für das Thema sensibilisieren? Schulung, Power-Point oder Email? Diese traditionellen Kommunikationsformen werden mittlerweile oft als langweilig wahrgenommen. Insbesondere die junge, mit interaktiven Unterhaltungsformen aufgewachsene Generation, kann man damit nur schwer erreichen. Spielerische Formen der Wissensvermittlung dagegen können motivierend wirken. Vorausgesetzt, sie sind an die spezifischen Bedürfnisse der Zielgruppe angepasst. Denn die Treiber, die einzelne Mitarbeiter motivieren, variieren von Person zu Person. Der eine liebt den kommunikativen Austausch und arbeitet gern im Team, die andere ist eher wettbewerbsorientiert und misst sich gern mit ihren Konkurrenzen. Die Kunst der Gamification besteht darin, diese Treiber herauszustellen und in passende spielerische Mechaniken zu überführen. Damit wird sichergestellt, dass sich jeder mehr oder weniger in der spielerischen Anwendung wiederfindet. Und Spaß daran hat. Doch wie kann das nun konkret zum Thema Nachhaltigkeit aussehen?   Beispiel für gamifizierte Nachhaltigkeit im Unternehmen Der führende Sportwagen-Hersteller Porsche hatte das Ziel, seine Mitarbeiter für das Thema Nachhaltigkeit zu sensibilisieren. Und das weder mit erhobenem Zeigefinger noch auf trockene und langweilige Art. Wir machten aus dem Konzern-Thema eine Geschichte. Ein interaktives Text-Abenteuer in Chat-Optik das auf dem Insel-der-1000-Gefahren-Prinzip basiert. In dem Spiel schlüpfen die Spieler in die Rolle einer Führungskraft, die von den eigenen Mitarbeitern um Rat gefragt wird. Soll ich die Kiste Wein vom Kunden annehmen oder nicht? Unterstützen wir eine NGO oder starten wir selbst ein Sponsoring Projekt? Nur wer die richtigen Entscheidungen trifft, gewinnt das Spiel. Dadurch erfahren Mitarbeiter anhand alltagsnaher Situationen, worum es bei Nachhaltigkeit geht. Und verlieren die Distanz zum vermeintlich trockenen und abstrakten Thema. Wenn unsere fiktiven Charaktere Tanja oder Marco schreiben, bekommt das Thema Nachhaltigkeit ein Gesicht. Im Rahmen der Schulung von Führungskräften wurde das Spiel erfolgreich eingesetzt.   Beispiel für gamifizierte Nachhaltigkeit im Alltag Ein weiteres Beispiel ist die Nachhaltigkeits-App, die wir gemeinsam mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung erstellt haben. Ziel war, das Thema Nachhaltigkeit in den Alltag einer jungen, digital affinen Zielgruppe zu bringen. Wie vermitteln wir das Thema so, dass junge Menschen sich gerne damit beschäftigen und aktive Handlungen daraus resultieren, die zu einer nachhaltigeren Lebensweise führen? Entstanden ist eine digitale Bucket-List mit verschiedenen Challenges rund um das Thema Nachhaltigkeit. Mit jeder erfolgreich gemeisterten Challenge sammeln die Spieler Herzen und schalten neue Funktionen frei. Außerdem verändert sich das dystopische Startbild der App sukzessiv. Und ermöglicht dadurch ein direktes, visuell positives Feedback für den User. Um unerwünschte Motivationsverluste zu verhindern, ist es möglich eine Challenge entweder anzunehmen oder abzulehnen. Die einzelnen Challenges sind dadurch individuell anpassbar, einfach zu handhaben und können durch eigene Inhalte der User ergänzt werden.   Nachhaltigkeit ist auch für Sie ein Thema? Sie möchten das Thema Nachhaltigkeit auch in Ihr Unternehmen bringen? Und das am besten abwechslungsreich und motivierend? Kontaktieren Sie uns.

27. August 2020  · Allgemein

Kooperation im Spiel: Gemeinsam spielen, rätseln und gewinnen

Viele denken bei Gamification erst einmal an Wettbewerb. Dabei können auch Möglichkeiten zur Kooperation Motivation- und Effizienz steigernd wirken. In Kooperationsspielen arbeiten Spielende zusammen. Und finden gemeinsam Lösungen für die Ihnen gestellten Herausforderungen. Der Schwerpunkt bei solchen Spielen liegt daher auf Teambildung, Kommunikation und Vertrauen. Gefordert wird von den Spielenden Kommunikation, Kooperation, Teamarbeit, Vertrauen und Problemlösung.   Kooperation als soziales Erlebnis Dem sozialen Erlebnis in Spielen wird eine hohe Anziehungskraft zugeschrieben (vgl. Geisler, 2009). Ob gemeinsam vor dem heimischen Bildschirm, auf LAN-Parties oder online mit Menschen aus der ganzen Welt. In kooperativen Spielmodi können sich Spielende ihre individuellen Stärken einbringen. Und sich so gegenseitig ergänzen. Sie fühlen sich dann stärker. Und weniger allein. Durch Bildung von Gruppen (Clans oder Gilden) wird dieses soziale Erlebnis noch verstärkt. Allerdings können vermeintliche Verbündete in Spielen, die auf Kooperation basieren, auch zum Problem werden. Zum Beispiel, wenn sie die eigenen Strategien und Vorgehensweisen nicht teilen (vgl. Smith 2005). Der Kommunikation der Spielenden untereinander kommt in kooperativen Spielen daher eine besondere Rolle zu.   Escape Games als Kooperationsspiele Unserer Erfahrung nach funktionieren Escape Games besonders gut als Kooperationsspiel und Teambuilding Maßnahme. Zum Beispiel im Rahmen interner Weiterbildungen oder im Bereich des Marketing. Dort sind sie für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stets eine angenehme Abwechslung vom alltäglichen Arbeitsalltag. In einem Escape Game betreten die Spielenden meist einen in Szene gesetzten Raum. Und stellen sich einer gemeinsamen Mission. Innerhalb einer vorgegebenen Zeit müssen sie dazu verschiedene Rätsel und Aufgaben lösen. Dabei wird die Teamfähigkeit jedes Einzelnen auf die Probe gestellt. Und auch die Fähigkeit aktiv zuzuhören, Geduld und Kompromissbereitschaft sind gefordert. Die Spielenden unterstützen sich gegenseitig. Das erhöht nicht nur das Selbstwertgefühl des Einzelnen. Sondern auch den Teamspirit. Mittlerweile haben wir die Escape Game Logik adaptiert. Statt sich auf einen feststehenden Raum zu beschränken, haben wir z.B. analoge Spiele auf Escape Game Logik basierend entwickelt. In Form von kleinen Adventure Game Books. Aber auch direkt zum Ausdrucken. So können die Spiele mit wenig Material, minimalem Organisationsaufwand und örtlich flexibel gespielt werden. Aktuell setzen wir Escape Games um, die einfach über das Internet gespielt werden können.   Neugierig geworden Sie interessieren sich für kooperative Spiele oder Teambuilding Maßnahmen. Dann sprechen Sie uns an. Gemeinsam finden wir die optimale Lösung für ihren individuellen Use Case.   Quellen Geisler, Martin 2009. Clans, Gilden und Gamefamilies. Soziale Prozesse in Computerspielgemeinschaften. Weinheim und München: Juventa Verlag, S. 69 Smith, Jonas H. (2005): The Problem of Other Players: Ingame Cooperation as Collective Action. In Digra 2005 Proceedings

Wie die Industrie 4.0 von Gamification profitiert

Der Begriff Industrie 4.0 ist in aller Munde. Sie umfasst Entwicklungsprozesse, die die Gesellschaft enorm prägen. In der Technologie, Betriebs- und Volkswirtschaft. Dabei ist die Digitalisierung eine treibende Kraft. Aber was umfasst dieser Begriff eigentlich? Mit Industrie 4.0 ist die intelligente Vernetzung von Maschinen und Abläufen über digitale Technologien in der Industrie gemeint. Die Game Branche war schon immer Front Runner was Innovation in der Industrie angeht. Kann auch die Industrie 4.0 von spielerischen Lösungen profitieren?   Von Dampfkraft bis zum Internet Industrielle Revolution bezeichnet tiefgreifende und dauerhafte Wandlungen von wirtschaftlichen und sozialen Verhältnissen. Damit bringen sie weitreichende Veränderungen im alltäglichen Leben und in der Arbeit mit sich. So haben neue Technologien von der ersten bis zur heutigen industriellen Revolution, der Industrie 4.0, bedeutenden Einfluss auf Lebensumstände sowie Arbeitsbedingungen. Im 18. Jh war es die Mechanisierung durch Dampfkraft, die die Industrie 1.0 eingeleitet hat. Dann legte die elektrische Energie den Grundstein für die Industrie 2.0 sowie der damit verbundenen Massenproduktion. Ab 1970 startete die 3. industrielle Revolution. Neue Technologien ermöglichen weitere Prozesse der Automatisierung. Durch Elektronik und IT begann die so genannte digitale Revolution. Bis heute noch finden weitreichende Prozesse der digitalen Transformation statt. Nun befinden wir uns in einer neuen Phase des Umbruchs, die die Industrie 4.0 einleitet. Intelligente Maschinen sind vernetzt und tauschen Informationen direkt und unmittelbar aus. Die Begriffe Industrie 3.0 und 4.0 werden häufig durcheinander geworfen, da ihre kennzeichnenden Technologien eng verknüpft sind. Für die Industrie 4.0 ist jedoch nicht der Computer und die Digitalisierung, sondern das Internet die zentrale Technologie. Also das digitale Netzwerk zwischen den Maschinen, durch welche Automatisierungen flexibilisiert werden. Auch genannt: Internet of Things (IoT).   Klassische Produktion und Industrie 4.0 spielend gestalten Vor allem Arbeit, die monoton ist und häufig von Maschinen übernommen werden kann, eignet sich dazu, gamifiziert zu werden. Fehlende Abwechslung und Möglichkeiten der Entwicklung mindern Motivation sowie Konzentration. Genau da kann Gamification ansetzen. Neue Anreize und einen übergeordneten Sinn bieten. Oder einfach mehr Spaß. Für viele Unternehmen besteht dabei häufig die Herausforderung, nicht nur solche motivationalen Treiber einzusetzen, die die Leistungsfähigkeit erhöhen. Auch wenn sie berechtigterweise primär die Wirtschaftlichkeit im Sinn haben: Oftmals kann falsch eingesetzte Gamification ihre Wirkung verfehlen. Oder sogar schaden. Schließlich möchte man nicht durch zusätzlichen Leistungsdruck im Spiel demoralisieren. Sondern vielmehr die Mitarbeiter langfristig animieren. Zum Beispiel über eine intrinsisch motivierende Tätigkeit. Die Verwendung von Gamficiation in der Industrie sowie Produktion ist für viele Firmen noch ein neues Feld. Das Interesse an Projekten im Kontext Industrie 4.0 steigt. Viele Unternehmen stellen sich die Frage, wie sie intelligente Netzwerke erfolgreich mit Gamification verbinden können.   Gamification im Kontext Industrie 4.0 Gamification findet in verschiedensten Bereichen und Branchen Anwendung. Auch für die Industrie 4.0 kann sie von Bedeutung sein. Beide Konzepte haben etwas gemeinsam. Sie stellen Lösungen für die Wirtschaft bereit: Die Optimierung von Arbeitsprozessen. Mit der Vernetzung intelligenter Maschinen wird die Produktivität automatisierter Prozesse gesteigert. Gamification hingehen zielt auf die Motivation und Leistungsfähigkeit von Mitarbeitern. Kombiniert man beide Strategien, kann man von hohen synergetischen Effekten profitieren. Autonome Maschinen sind in der Industrie bereits angekommen. Roboterarme oder autonome Gabelstapler unterstützen zum Beispiel in der Produktion. Ein berühmtes Beispiel sind die autonomen Transportgeräte von Amazon. Diese finden und transportieren selbstständig Waren. Und nehmen Menschen damit Arbeit ab. Komplexe logistische Systeme bieten zudem interessante Möglichkeiten von Gamification, die über Punkte und Ranglisten hinausgehen. Warum Prozesse nicht mit Animationen anreichern, um nicht nur Feedback anzuzeigen? Sondern auch Prozesse deutlicher zu visualisieren? Denn mit spielerischem Feedback erhalten Nutzer Orientierung und ein Gefühl des Erfolgs. Zudem werden Prozesse durch interaktive Visualisierungen übersichtlicher sowie leichter verständlich. Dadurch wird nicht nur die Effizienz gesteigert. Auch die Entstehung von Fehlern wird zum Beispiel darüber verringert. Gamification bietet jedoch noch viel mehr. So kann die Einbettung in übergeordnete Ziele und spielerischen Missionen den Spaß sowie die Zufriedenheit am Arbeitsplatz erhöhen. Und schließlich auch eine höhere Produktivität bei der Arbeit erreichen.   Haben wir Ihr Interesse geweckt? Sie möchten auch Gamification für Ihr Unternehmen nutzen? Sei es für eine spielerische Lösung in der Industrie oder für andere Projekte – Zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns!  

OMR Masterclass 2020: Gamification im Marketing

Spiele faszinieren, begeistern und machen Spaß. Andere Tätigkeiten dagegen sind weniger unterhaltsam. Der tägliche Weg zur Arbeit beispielsweise. Aber auch die zwingend notwendige Weiterbildung im Unternehmen. Mit Gamification lassen sich solche unliebsamen Tätigkeiten angenehmer gestalten. Hierzu werden einzelne Elemente aus Spielen herausgegriffen und auf die Realität übertragen. Wie das konkret im Marketing aussehen kann, erklärte Pfeffermind-Gründer und Gamification Experte Philipp Reinartz letzten Mittwoch im Rahmen der OMR Masterclass 2020 „Vom Escape Room bis zur Gamified-Learning-App: Wie Ihr mit Gamification im Marketing punktet“. Mit dabei: Einblicke aus der Gedächtnisforschung, die zeigen, warum Gamification besser funktionieren kann als andere Vermittlungsformen. „Wenn wir Informationen nicht nur als reine Fakten sondern in spielerischer Form [via Gamification] vermitteln, dann sind diese mit höherer Wahrscheinlichkeit später besser abrufbar…“ @philrein, Digital Masterclass 2020 @OMRockstars pic.twitter.com/4CDKXOSthV — Pfeffermind (@Pfeffermind) June 18, 2020 Das Interesse an der diesjährigen Masterclass war groß. Über 600 Teilnehmende haben sich allein für den Gamification Workshop beworben. Aus ihnen wurden 400 Personen ausgewählt. Ein kleiner Trost für alle, die nicht zu den Auserwählten gehörten: Ein Mitschnitt der OMR Masterclass 2020 ist übrigens ab sofort auch online zu finden. Mehr zu Gamification als Marketing: Kundenakquise: Wie wäre es mit Gamification Brand Awareness durch Gamification steigern Kundenbindung spielend angehen mit Gamification

Innovation und unsere ständige Suche danach

Sowohl in der Wirtschaft als auch in der Wissenschaft werden wir von dem Wunsch nach Innovation angetrieben. Neue Märkte entstehen und machen alte obsolet. Nur wer kreativ, flexibel und schnell ist, kann in der heutigen Welt langfristig bestehen. Doch wie schafft man es zu innovieren?   Innovation heißt kreativ denken Unter kreativem Denken versteht man die Fähigkeit Bestehendes auf eine neuartige Art und Weise zu sehen. Sei es in Form einer Idee, eines Spiels oder einer Vision. Doch die Welt ist dynamisch und bringt einen nie endenden Wandel mit sich. Neue Opportunities entstehen, die das Potenzial für Moonshots besitzen, jedoch oft nicht als solche erkannt werden. Eine übersehene Chance kann allerdings in mehrfacher Hinsicht negative Konsequenzen für ein Unternehmen bedeuten. Immer wieder lässt sich beobachten, wie neue Produkte einen disruptiven Charakter besitzen, wodurch bestehende Branchen obsolet werden. Aber wie kann man kreatives Denken gezielt fördern?   Kreativität fördern Im ersten Schritt ist es wichtig eine angenehme Arbeitsatmosphäre zu schaffen, so dass sich die Mitarbeiter wohlfühlen. Bei kreativen Prozessen ist es hierbei von Vorteil im Stehen zu arbeiten, da es den Teilnehmenden hilft sich aktiv zu beteiligen. Stehtische können sehr hilfreich sein, um gemeinsam Prototypen zu entwickeln. Durch den gezielten Einsatz von Warm-up-Übungen wird eine Gruppenatmosphäre gefördert, soziale Barrieren abgebaut und positive Energien freigesetzt. Der wichtigste Aspekt ist es das Vertrauen in die eigene Kreativität aufzubauen. In diesem Zusammenhang erhalten Spiele eine immer größer werdende Bedeutung. Ein Spiel lässt sich zeitlich begrenzen, funktioniert nach festgelegten Regeln und animiert die Teilnehmenden zu bestimmten Handlungen. Die Spielenden erhalten auf diesem Weg die Möglichkeit aus festgefahrenen Strukturen auszubrechen, sich auszuprobieren und neue Denkweisen kennenzulernen. Weiterhin wird dadurch spielerisch Kooperation erzeugt.   Game Changer finden Innovation versteckt sich in jedem Bereich des Lebens. Spiele simulieren die Wirklichkeit in einem geschützten Raum, der den Spielenden Optionen zur Selbstfindung bietet. Bradford Cross sagte einmal, dass ein Produkt etwas anderes als eine gute Idee sei. Ein Produkt ist die Essenz, die übrig bleibt, wenn man alles Unnötige entfernt hat. Dabei handelt es sich um einen Prozess. Spiele können helfen diesen schwierigen Weg mit Spaß zu begleiten. Durch den gezielten Einsatz von Gamification können Spielelemente im spielfremden Kontext implentiert werden, um die Arbeit angenehmer zu gestalten und kreative Denkprozesse zu fördern. Nora Stampfl weist in ihrem Werk Die verspielte Gesellschaft darauf hin, dass zukünftig immer mehr Lebensbereiche mit Spielmechanismen durchsetzt sein werden. Spiele können motivieren, Menschen in ihren Bann ziehen und neue Sichtweisen ermöglichen. Dadurch lassen sich ungeahnte Innovationen entdecken, die als Game Changer den Markt verändern können.   Richtungswechsel einplanen Nichts ist in Stein eingemeißelt. Um freies Denken zu ermöglichen und die eigene Kreativität nicht zu blockieren, ist es wichtig, Fehler zuzulassen. Die Denkweise, dass eine falsche Entscheidung mit einem Scheitern gleichzusetzen sei, ist veraltet. Im Silicon Valley spricht man schon längst vom Pivot. Man tastet sich in einer unsicheren Welt voran, vollzieht, falls nötig, Richtungswechsel und findet so das Ziel. Verschiedene Szenarien werden auf spielerische Art und Weise erfahrbar gemacht. Die Spielenden dürfen als Reisende in unterschiedlichen Welten agieren, ohne Konsequenzen in der echten Welt befürchten zu müssen. Mit jedem Schritt sammeln sie nützliche Erfahrungen, weil sie sich in der echten Welt anwenden lassen.   Gamification und Innovation Bei Pfeffermind beschäftigen wir uns mit den unterschiedlichen Herausforderungen am Arbeitsplatz. Wir lieben Spiele und helfen unseren Kunden bei der Konzeption und Entwicklung von Anwendungen, bei denen die Motivation und die Kreativität der Benutzer im Vordergrund steht. Als Game-Experten zeigen wir, wie Gamification in unterschiedlichen Branchen genutzt werden kann.   Haben wir Ihr Interesse geweckt? Möchten Sie auch Gamification für Ihr Unternehmen nutzen? Oder mehr über die Möglichkeiten von Spielmechanismen erfahren? Zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns! 

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