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08. Januar 2020  · Allgemein, Featured, Game-based Learning, Video

LEARNTEC 2020: delina Innovationspreis

Die App „A Touch of History“, für die Pfeffermind das Konzept entwickelt hat, ist weiterhin auf Award-Jagd. Schon über die Nominierung auf der Shortlist von Cannes Lions 2018 haben wir uns sehr gefreut. Jetzt folgen weitere Awards und Nominierungen bei den Clio Awards 2018, Best of Swiss Apps Awards 2018 und Epica Awards 2018. So schrieben wir im Dezember 2018 über die Cannes Lions Nominierung und weitere. Nun steht die LEARNTEC 2020 vor der Tür und Pfeffermind wird mit „A Touch of History“ auch beim delina Award auf der europäischen Fachmesse teilnehmen. Aufs Treppchen kommt die App, die wir für Jung von Matt und deren Kunden Samsung konzipiert haben, in jedem Fall. Sie schaffte es bereits im Vorentscheid in die Top3. Der Innovationspreis für digitale Bildung „delina“ wird auf der LEARNTEC 2020 in vier Kategorien verliehen: frühkindliche Bildung und Schule, Hochschule, Aus- und Weiterbildung sowie Gesellschaft und lebenslanges Lernen.   Pfeffermind auf der LEARNTEC Wir möchten weiter auf Gamification im (digitalen) Bildungs- und Weiterbildungsbereich aufmerksam machen. Im Rahmen des Innovationspreis delina werden Konzepte und Projekte ausgezeichnet, die innovative Zukunftstechnologien und Medien mit dem Lernalltag vereinen. Denn mithilfe neuer Technologien soll exploriert werden, wie komplexe Inhalte verständlich übermittelt werden und mit dem Lernalltag vereinbar sind. In unserer Bildungslaufbahn gewinnen diese Technologien zunehmend an Bedeutung. Zudem bieten sie einige Vorteile: Lernen wird mit ihrer Hilfe abwechslungsreicher, individueller, interaktiver, flexibler und bereitet mehr Spaß. Für die Zukunft des digitalen Lernens sind Innovationen und neue Impulse unerlässlich. Ziele des delina sind, neue Trends des digitalen Lernens aufzunehmen, Innovationen zu fördern, Aufmerksamkeit zu schaffen und Leistungen zu würdigen. Das hat auch unsere Aufmerksamkeit geweckt, weswegen Pfeffermind sich mit „A Touch of History“ beim LEARNTEC delina Award beworben hat. Wir treten in der Kategorie „frühkindliche Bildung und Schule“ an und sind schon ganz gespannt auf die anderen Aussteller und Einreichungen!   Philipp über die Lern-App der Zukunft   Mit der App „A Touch of History“ lernen Schüler über bedeutende historischen Figuren, indem sie das fiktive, persönliche Handy dieser Persönlichkeiten in den Händen halten. Wie sähe wohl Frida Kahlos Smartphone aus, wenn sie in der heutigen Zeit gelebt hätte? Was für Bilder hätte sie auf ihrem Handy? Wer würde ihr betrunken die Mailbox vollquatschen? Die Spieler müssen die App durchforsten und mit dem neuen Wissen Rätsel lösen. „A Touch of History“ verfolgt mit den Aufgaben Entdecken, Suchen und Lösen einen spielerischen Ansatz und erschafft dadurch eine förderliche Lernumgebung. Schüler eigenen sich mit interaktiven Erfahrungen Wissen über berühmte Persönlichkeiten an. Hier wird nicht nur Vergangenes dargestellt, sondern Geschichte in die Gegenwart geholt. Ausgehend von einem Denkexperiment werden vergangene Lebensrealitäten auf die heutigen übertragen. Statt auf Tech-Trends wie VR-Brillen zu setzen, wird hier ein ganzheitliches Konzept gedacht, das direkt an den Smartphone-Alltag von Schülern anschließt.   Ein vielversprechendes Konzept? Die Zielgruppe sind Schüler, die Digital Natives sind: Die Handhabung von Smartphones liegt ihnen sehr nahe. Die App imitiert eine klassische Handy-Oberfläche mit geläufigen Anwendungen wie Mailbox, Mails, Fotos, Musik und Social Media. Schüler nutzen solche Anwendungen tagtäglich, sodass die Nutzung intuitiv und einfach ist. Die Schüler können sich selbstständig und nach ihren Vorlieben durch das Spiel bewegen und Inhalte rezipieren. Ihre Aufgabe ist, geheime gesicherte Ordner zu öffnen, indem sie Sicherheitsfragen beantworten. Dadurch motiviert die Suche nach Antworten intrinsisch. Die Lerninhalte werden nicht nur dargestellt, sondern auf das Heute übertragen. Es kann etwas vermittelt werden, was im Geschichtsunterricht häufig fehlt: Emotionalität und Nahbarkeit. Das Handy als Lernplattform ermöglicht eine informelle Lernumgebung sowie Flexibilität und Autonomie für die Lernenden. Nach Testläufen mit Schülern und in Schulen wurde die App zum freien Download in den App Stores hochgeladen. Das Feedback auf die Lernapp war so positiv, dass sie nun als Open-Source-Version zur Verfügung steht und Schülerinnen und Schülern die Chance gegeben wird, eigene historische Charaktere zu ergänzen. Das Konzept ist vor allem auf Lernthemen übertragbar, die aus Gesellschaft, Politik und Geschichte stammen und dafür persönliche bzw. menschliche Geschichten heranziehen. Es wird möglich, fremde Lebensrealitäten zu vermitteln. Und zwar nicht nur aus einer anderen Zeit, sondern auch aus anderen Milieus oder Kulturen. Dies birgt große Potenziale, gerade in der stark globalisierten Welt von heute und den damit nach sich ziehenden gesellschaftlichen Themen.   Interesse geweckt? Dann besucht uns auf der LEARNTEC in Karlsruhe, die 28.01. bis 30.01.2020 stattfindet. Hier die Details zur delina Preisverleihung: am Mittwoch, 29. Januar 2020 um 14.15 Uhr im Trendforum Halle 2, Messe Karlsruhe   Mehr über Gamification? Möchten Sie mehr über Gamification und Serious Games lernen? Dann besuchen Sie doch unseren ultimativen Gamification Guide: Pfefferminds Knowledge-Base! Oder kontaktieren Sie uns per Mail oder Telefon, um eine kostenlose Erstberatung zu vereinbaren.

06. Januar 2020  · Allgemein, Featured, Gamification Marketing

Gamification im Nahverkehr: Leipzschini-Jagd

Die Leipzschinis sind los! Gamification in Leipzig: Für alle Nahverkehr-Fahrer war in der Adventszeit das große Sammeln angesagt! Pfeffermind hat für die Leipziger Verkehrsbetriebe eine maßgeschneiderte ÖPNV-Gamification konzipiert und realisiert. Das Ziel der LVB: Eine sechswöchige Kampagne zu Erhöhung der Fahrgastzahlen und Verbesserung des Unternehmens-Image! Schon mit einigen Nahverkehrsbetrieben Deutschlands konnten wir nun unsere White-Label Gamification Lösung ‚City-Quiz‘ durchführen. Auf Basis dieses Erfolgs, haben wir die Leipziger von unserem maßgeschneiderten ÖPNV Konzept, der Leipzschini-Jagd, überzeugt.   Nahverkehr-Gamification In der Weihnachtszeit lief die große Leipzschini-Jagd und die LVB verloste dabei über 2.000 Preise! Die Leipziger konnten sogenannte Leipzschinis aus 6 Familien sammeln: die Bimmels, die Funnsls, die Griebschns, die Guschns, die Muddels und die Dämsens. Und in jeder Familie gab es 8 Leipzschinis zu fangen. Jede komplette Familie war eine Chance auf einen tollen Wochengewinn! Scanne die Codes auf dem Fahrgast TV im Nahverkehr. Dann wird dir angezeigt, welcher Leipzschini sich an der Haltestelle versteckt. Wähle nun ein Versteck, unter welches du gucken möchtest. Mit ein bisschen Glück fängst du den Leipzschini oder findest einen von 2.000 Sofortgewinnen! Die Nahverkehr-Gamification ging vom 01.11.19 bis 19.12.19. Wer bis dahin alle 48 Leipzschinis gefunden hatte, nahm automatisch an der Verlosung des Hauptgewinns teil: eine Traumreise im Wert von € 5000! LVZ: ‚Leipzig im Leipzschini-Fieber: Jetzt Monster-Sammlung komplett machen!‘   Warum Leipzschini-Jagd? Steffen Palm (33), Leiter LVB-Marktkommunikation: „Unser Spiel ist eine Mischung aus Quartett, Panini-Sammelalbum, Pokemon Go und Gewinnspiel.“ Panini-Sammelalbum, Pokemon Go und Gewinnspiel? Die Lösung ist im Prinzip sehr simpel: sowohl spielerisch als auch technisch. Dadurch war es aber möglich, den knappen Projektzeitplan einzuhalten. In drei Monaten hat Pfeffermind das gesamte Projekt in Zusammenarbeit mit einer der größten Softwareagenturen Deutschlands durchgeführt. Dementsprechend mussten wir die ortsbasierte White-Label-Lösung dieses Mal etwas vereinfachen und an den Kunden und den Zeitplan anpassen. Die Nahverkehrsunternehmen haben einen schweren Stand. Sie sind Mittel zum Zweck und niemand genießt das tägliche Bahnfahren zur Arbeit. Viele ÖPNV-Anbieter suchen daher schon nach einem Mehrwert, den sie ihren Kunden bieten können und der die Zeit in Bus und Bahn versüßt. Oder einen Weg, um seinen Kunden etwas zurückzugeben. Unser Auftrag: Wie machen wir den täglichen Weg zu Arbeit so interessant, dass sich Nutzer auf den ÖPNV freuen? Wie können wir den öffentlichen Personennahverkehr gamifizieren? Unsere Vision: Ein Spiel entwickeln, das so motiviert, dass LVB-Kunden sogar Umwege fahren, um länger spielen zu können. Dafür haben wir eine Web-App entwickelt, bei der man an jeder Haltestelle in Leipzig die Chance hat ein kleines Leipzschini zu fangen. Mit gesammelten Münzen konnte man seine Fangchancen durch Kaufen von Jokern erhöhen. Leipzschinis, die ich doppelt habe, kann ich meinen Freunden schenken. Wem noch gezielte Leipzschinis gefehlt hatte, konnte auf den Social-Media-Kanälen der LVB jeden Tag Rätsel lösen, um die Verstecke für diesen Tag aufzudecken. Und wer kein Glück beim Versteck-Spiel hatte, kann es an der nächsten Station einfach nochmal versuchen!   Überzeugt? Wollen auch Sie ihre ÖPNV-Kunden durch Gamification im Nahverkehr stärker binden? Von White-Label-Lösung bis zur maßgeschneiderten Image-Kampagne ist alles möglich! Zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns. P.S.: Falls du bei der Leipzschini-Jagd 2019 teilgenommen hast, würden wir uns sehr über dein Feedback freuen!

Kundenakquise: wie wäre es mit Gamification?

Eine effiziente Kundenakquise ist ein wichtiger Grundstein für jedes Unternehmen. Doch obwohl es immer mehr Mittel zur Kommunikation gibt, wird es durch die Massenkommunikation immer schwieriger potentiellen Kunden aufzufallen. Wie kann Gamification die Aufmerksamkeit möglicher Kunden erwecken und so zur Akquise beitragen?   Was verbindet Kundenakquise und Gamification? Was ist aber überhaupt Kundenakquise? Dabei handelt es sich nicht um eine einfache Marketing-Operation zur Marktpräsenz. Das Ziel ist hier, direkt Kunden zu gewinnen. Es können sowohl Kunden sein, mit denen schon Beziehungen bestehen (Warmakquise) oder völlig neue Kunden (Kaltakquise). Ein gutes Produkt ist natürlich wichtig, um Kunden zu überzeugen. Das allein reicht aber nicht aus. Ein wichtiger Teil der Marketing-Operationen ist es, die Aufmerksamkeit der Zielgruppe zu gewinnen. In unserer Zeit ist dies eine immer größer werdende Herausforderung. Gamification ist der Einsatz von Spielelementen im spielfremden Kontext. Diese Elemente haben viele mögliche Effekte. Erhöhte und länger anhaltende Aufmerksamkeit sind Phänomene, die man tatsächlich beobachten kann. Bei diesen Qualitäten erkennt man schnell, dass Gamification eine höchst interessante Methode im Bereich der Akquise ist.   Gamification als Marketingmethode Marketing ist ein sehr breitgefächerter Bereich, und Gamification kann dabei vielseitig eingesetzt werden. Das Steigern der Brand-Awareness durch Gamification ist dabei ein sehr gutes Beispiel. Gamifizierte Werbekampagnen schaffen interaktive und merkenswerte Erlebnisse. In Verbindung mit Marke oder Produkt erhöht sich die Brand Awareness. Dies erleichtert in Konsequenz die Kundenakquise erheblich. Eine Einschränkung klassischen Marketings ist die Schwierigkeit, ein breites Spektrum möglicher Kunden anzusprechen. Auch hier ist Gamification von Nutzen. Spiele ziehen jede Altersgruppe an. Nicht nur ein junges Publikum wird durch gamifizierte Kampagnen angesprochen, sondern tatsächlich auch ältere Kunden. Die meisten Leuten spielen heutzutage täglich, manchmal sogar ohne es zu merken. Somit können Kunden intuitiv viele Spielkonzepte verstehen und bedienen. Gute gamifizierte Kampagnen werden schnell zum großen Erfolg und sind somit eine ideale Marketingmethode. Da durch Spielelemente ein direkter, interaktiver Kontakt zum Kunden hergestellt wird, ist der Wert von Gamification im Bereich der Kundenakquise klar.   Von Kundenakquise zur Kundenbindung Neukunden müssen für einen langfristigen Erfolg auch nachhaltig gebunden werden. Hier kommt die Kundenbindung ins Spiel. Jubiläumsaktionen oder Kundenkarten sind dafür bekannte Beispiele. Besonders Jubiläumsaktionen sind meistens größere Kampagnen, die sehr gut von Gamification profitieren. Bei diesen Kampagnen muss man dem Kunden eine Frage beantworten: Warum bin ich hier Kunde und nicht bei der Konkurrenz? Dies geht am besten, wenn die Kampagnen interaktiv sind und vor allem Spaß machen. Auch hierbei überbieten sich viele mit Angeboten, Sonder-Rabatten oder Massenwerbung. Aber reicht das, um aus der Masse herauszustechen? Kampagnen, die die Zielgruppe interaktiv ansprechen und unterhalten sind viel beliebter und bleiben länger positiv in Erinnerung. Schon das einfache Verwandeln einer Verlosung in Quizfragen oder Rätsel-Aufgaben erzielt gleich einen größeren Erfolg! Selbst ohne zu gewinnen, haben die Kunden eine unterhaltsame Erfahrung gemacht. Eine nachhaltige, positive Verbindung zu dem Unternehmen oder der Marke ist hergestellt.   IKEA Augmented Reality Quest: Beispiel erfolgreicher Kundenakquise und Kundenbindung durch Gamification IKEA Schweiz wollte zum 75. Jubiläum des Unternehmens ein ganz besonderes Erlebnis für bestehende – aber auch neue – Kunden organisieren. Dabei sollte die IKEA Family App als Mittel zur Bindung von Kunden im Vordergrund der Kampagne stehen. Unsere Idee war es, den Besuch des IKEA Stores zur modernen Schnitzeljagd zu machen. Durch Mixed Reality und Elemente aus Escape Games wurden die verschiedenen Räume zu lebendigen Orten mit Einwohnern und ihren Geschichten. Um verschwundenen Einwohnern auf die Spur zu kommen, mussten verschiedene Objekte in den Showrooms durch Rätsel gefunden und mit der App gescannt werden. Eine solche Jubiläumsaktion bindet durch die gebotene Unterhaltung selbstverständlich Kunden. Darüber hinaus werden mit der entsprechenden Kampagne auch neue Kunden in die Geschäfte gelockt. Dabei entdecken sie IKEA Produkte. Auch die IKEA Family-App haben sie schon installiert. Und dank des Spiels behalten sie eine positive Erinnerung an den IKEA Store. Somit werden Kundenakquise und Kundenbindung in einer gemeinsamen Kampagne verbunden!   Überzeugt? Wollen auch Sie durch Gamification ihre Kundenakquise boosten? Oder wollen Sie womöglich auch Kundenakquise und Kundenbindung in einer größeren Kampagne verbinden? Dann zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns.

Ein Podcast über Gamification und noch viel mehr

Philipp Reinartz, Mitgründer und Geschäftsführer von Pfeffermind, war zu Gast im Share and Grow Podcast von Muriel Böttger, um unter anderem über Gamification zu sprechen. Dort erklärte er, wie er seine verschiedenen Interessen vereint, aber auch wie Kreativität und eine strukturierte Arbeitsweise notwendig sind, um Spiele zu kreieren. Hier gibt es die Kurzfassung zum Nachlesen!   Zu Gast im Podcast Share & Grow ist einer der führenden Podcasts für Positive Psychologie und ein starkes Mindset. Er dreht sich rund Fragen wie: Was ist Positive Psychologie? Was hat sie mit Persönlichkeitsentwicklung zu tun? Und wie ich sie für mich nutzen? Ein Podcast, der den Hörern etwas beibringt, das essentiell für die Erschaffung eines guten Lebens ist. In Form von kurzen  Folgen gefüllt mit Handlungsimpulsen, Übungen und Anekdoten gibt Muriel einen Einblick, wie man Positive Psychologie einsetzen kann. Philipp Reinartz (33) ist Kreativunternehmer, Autor und Publizist. Als Mitgründer unserer Berliner Agentur Pfeffermind entwickelt er digitale und analoge Spiele, unter anderem für IKEA, Samsung und das Goethe Institut. Daneben ist er Mitgründer des größten deutschen Anbieters von Room Escape Games. Er veröffentlicht Romane im Rowohlt und Goldmann Verlag, schreibt für ZEIT online und das Süddeutsche Zeitung Magazin, unterrichtet an einer Hochschule, moderiert Veranstaltungen und hält Workshops.   „Jeden Tag etwas anderes machen“ Unser Gründer Philipp Reinartz verrät, dass er sich mit seinem abwechslungsreichen Alltag einen Kindheitstraum verwirklicht hat. Er war schon immer vielseitig interessiert und ist keine Kompromisse eingegangen. Jetzt kann er seine Kreativität in seinen vielfältigen Beschäftigungen einbringen. Aber wie geht das? Es ist ein harter Weg, aber auch ein belohnender. Kreativität war selbstverständlich zentral, aber keineswegs ausreichend. Ohne gute Organisation wäre es nicht zu schaffen, erklärt Philipp Reinartz im Podcast. Was auf das Management einer Vielfalt an Interessen trifft, trifft genauso auch auf das Schaffen von Spielen. Bei einem Spiel müssen viele Aspekte gründlich durchdacht werden. Vom grafischem Design bis zur technischen Implementierung über das Game Design darf nichts vernachlässigt werden. Dabei sind strukturierte Arbeitsmethoden unumgänglich. Man muss alles koordinieren und zu einem Ganzen zusammenfügen. Natürlich lässt sich auch ohne Kreativität nichts schaffen. Deswegen darf diese nie durch die Arbeitsweise verdrängt werden. Nur wer beides vereinen kann, ist in der Lage ein gutes Spiel zu entwickeln.   Gamification im Podcast-Format! Bei der Gamification eines Konzeptes reicht es aber nicht, ein gutes Spiel herzustellen, es muss auch dem Kunden und dessen Bedürfnisse entsprechen. Das Verwandeln einer Aufgabe in ein Spiel und die Motivierung verschiedener Spieler-Profile sind noch zusätzliche Challenges, die man bei der Gamification zu beachten hat. Deswegen ist es dabei umso wichtiger, eine strukturierte Arbeitsweise im Diensten der Kreativität stets beizubehalten!   Interessiert? Möchten Sie mehr über Gamification erfahren? Dann hören Sie sich gerne den Podcast an! Oder kontaktieren Sie uns direkt!   Mehr zum Thema

Verlustaversion und ihr Nutzen in Gamification

Die Verlustaversion ist ein Teil der Prospect Theory. Diese wurde 1979 von Daniel Kahneman und Amos Tversky veröffentlicht. Diese ökonomische Theorie erhielt 2002 einen Nobelpreis und beruht auf kognitiven Verzerrungen, die das Verhalten irrationell beeinflussen. Die Verlustaversion soll einige dieser Verzerrungen erklären, die auch in anderen nicht-ökonomischen Kontexten von Interesse ist. Was genau ist aber Verlustaversion? Und wie kann man sie und die verbundenen Verzerrungen in Gamification benutzen?   Was ist Verlustaversion? Verlustaversion erklärt, dass Menschen Entscheidungen nicht aufgrund absoluter Werte treffen, sondern im Kontext ihres Referenzpunktes. Dabei werden mögliche Folgen der Entscheidung entweder als Gewinn oder als Verlust wahrgenommen. Außerdem – und das ist der Zentralpunkt dieser Theorie – tendieren alle Menschen dazu Verluste um einiges höher zu gewichten als Gewinne. Jede Person wählt ihren Referenzpunkt für jede Situation selbst. Dieser Referenzpunkt kann entweder das Vorhandene repräsentieren oder aber das Erwartete. Ein absoluter Gewinn kann deswegen auch als Verlust empfunden werden, falls dieser Gewinn geringer als der erwartete Referenzpunkt ist. Ein einfaches Beispiel kann diese Tendenz zeigen. In einer Umfrage hat man folgendes beobachtet. Man stellt zuerst den befragten Leuten eine Lotterie-Situation vor, bei der man mit einer Wahrscheinlichkeit von 50% 100€ verliert. Andernfalls bekommt man einen Preis. Anschließend fragt man: Wie hoch muss der mögliche Preis sein, damit Sie spielen würden? Die meist angegebene Antwort: 200€. Obwohl ein Preis von 101€ schon ein positives Angebot wäre, ist die Angst vor dem Verlust so viel größer, dass die Leute viel mehr als Ausgleich erwarten. Die Verlustaversion beinhaltet verschiedene Formen kognitiver Verzerrungen: Der Besitztumseffekt (oder auch Endowment-Effekt) Der Trugschluss der versunkenen Kosten Es sind diese Verzerrungen, die im Bereich der Gamification von Nutzen sein können, da sie eine Motivation darstellen können.   Besitztumseffekt Der Besitztumseffekt besagt: Menschen schreiben Objekten, die sie besitzen, einen höheren Wert zu als Objekten, die sie nicht besitzen. Beim Verkauf wird zum Beispiel ein höherer Wert verlangt als der, den man selbst in einer Kaufsituation anbieten würde. Dies lässt sich direkt durch die Verlustaversion erklären. Tatsächlich wird der Verkauf als Verlust angesehen, denn man verliert etwas, das man besitzt. Und nachdem Verluste höher gewichtet werden, muss der darauffolgende Gewinn umso größer sein. Dieser Effekt betrifft aber nicht nur konkrete Objekte, sondern auch virtuelle. Somit kann der Besitz virtueller Objekte zum Beispiel in Spielen durch den erhöhten Wert motivierend sein. Für Gamification-Projekte kann es daher von Interesse sein, ein oder mehrere solcher Besitztümer zu integrieren. Auf diese Art profitieren wir von der erhöhten Motivation der Spieler. So stellt man Spielern zum Beispiel ein personalisierbares Königreich, Gebiet oder eine Farm zur Verfügung, das andere Spieler auch besuchen können. Dadurch integriert man ein persönliches virtuelles Besitztum, das die Spieler widerspiegelt. Dies wird durch den Besitztumseffekt als motivierend empfunden und ist unter anderem oft ein Bestandteil mobiler Spiele.   Trugschluss der versunkenen Kosten Versunkene Kosten („Sunk Costs“) sind Kosten, die nicht zu ändern sind. Da sie nicht mehr zu vermeiden sind, sollten sie theoretisch keinen Einfluss auf spätere Entscheidungen haben. Jedoch ist dies nicht der Fall. Menschen tendieren dazu, diese Kosten in ihren Entscheidungsprozessen zu integrieren. Der Trugschluss der versunkenen Kosten beschreibt genau dieses Verhalten. Wer hat noch nie eine Partie eines Brettspiels trotzdem zu Ende geführt, obwohl es längst keinen Spaß mehr gemacht hat? Die bisher in das Spiel investierte Zeit bringt einen dazu weiterzuspielen, obwohl traditionelle Entscheidungstheorien sagen würden: Hör auf, wenn der Spaß vorüber ist! Menschen denken: Ich möchte diese benutzte Zeit nicht „verlieren“ – obwohl sie längst vorüber ist und nur die zukünftigen Momente noch zu ändern sind. Wer etwas in ein Spiel investiert hat – sei es Zeit oder Geld –, der ist eher bereit weiter in dieses Spiel weiter zu investieren. Deshalb sind bei Spielen und gamifizierten Projekten die ersten Spielmomente die wichtigsten. Sind diese gut, gibt es eine erste Zeitinvestition. Nach dieser ersten Investition ist ein Spieler durch diesen Effekt öfter dazu bereit, sich weiter mit dem Spiel zu beschäftigen.   Verlustaversion und Gamification Die Theorie der Verlustaversion kann für spielerische Anwendungen durchaus von Nutzen sein. Man kann direkt in Spielen integrieren, dass Verluste wichtiger als Gewinne erscheinen. Ein Punkte-System, bei dem Fehler mit Punktabzug bestraft werden, kann zu einer erhöhten Motivation und Konzentration führen, was vor allem für gamifizierte Lernprozesse von großer Bedeutung ist. Ein solches System sollte jedoch nicht zu streng konzipiert sein. Der Verlust sollte nicht zu einer konstanten Bedrohung werden. Stattdessen sollte dieser Mechanismus z.B. für eine Balance aus Herausforderung und Langeweile (siehe Flow-Theorie) genutzt werden, um ein Spiel abzurunden und schließlich ein vergnügliches Spielerlebnis zu schaffen.   Interessiert? Wollen Sie auch durch durchdachte gamifizierte Projekte Ihre Mitarbeiter motivieren? Oder möchten Sie vielleicht von den effektiven Lernmethoden profitieren, die Gamification anbieten kann? Dann kontaktieren Sie uns gerne.   Mehr zum Thema

Microlearning ‒ Noch effektiver durch Gamification!

Microlearning ist ein Lehr- und Lernansatz. Aufgrund von hohen Abschlussraten und Erfolgschancen ist er bei Unternehmen äußerst beliebt. Durch kleine, ganz gezielt entwickelte, oft gamifizierte online Lernhäppchen sollen z.B. Mitarbeiter bestimmte Lernziele erreichen. Der große Unterschied zwischen Microlearning und einem längeren mehrteiligen Kurs (Macrolearning) besteht darin, dass jede Trainings Einheit beim Microlearning für sich alleine steht und ein eigenes Lernziel setzt.   Wie lernen wir heute? Bis vor ein paar Jahren, als online Trainings überwiegend am Desktop oder Laptop PC liefen, mussten sich Mitarbeiter an ihrem Arbeitsplatz weiterbilden. Ergo, in ihrer Arbeitszeit. Durch das Aufkommen von mobile Learning per App wurde das Lernen deutlich flexibler. Denn auch in der Arbeitswelt nutzen Mitarbeiter ihre eigenen mobilen Endgeräte, was folgende wichtige Änderungen mit sich bringt: Steigerung von Lern Erfolgen unterwegs (z.B. beim Pendeln). Steigerung von Lern Erfolgen außerhalb der Arbeitszeit und am Wochenende. Durch das Momentum des „learning on the go“ liegt es auf der Hand, dass Lerninhalte in kleineren Häppchen vermittelt werden müssen. Ausbildungsmittel und -Aushilfen können dann eingesetzt werden wenn sie gebraucht werden und die Mitarbeiter können eine Trainings Einheit angehen, sobald sie z.B. vom Vorgesetzten benachrichtigt wurden.   Hauptvorteile beim Microlearning: Zeitgemäß. Kürzere Trainings Einheiten für eine Generation von neuen Lernern. So muss gleichzeitig weniger Arbeitszeit der Weiterbildung dediziert werden. On-Demand. Microlearning Material genau dann verfügbar machen, wenn z.B. einem Mitarbeiter bestimmtes Know-How in einem Bereich fehlt. Somit erfolgt die Auseinandersetzung mit dem Lernthema auch unmittelbar vor der Praxis Anwendung in der Arbeitswelt. Zugänglich. Die Inhalte noch einfacher zur Verfügung zu stellen. Dies bedeutet auch, sie z.B. auf mehreren Plattformen wie Mobile und Desktop abrufen zu können. Anpassbar. Durch kürzere Trainings Einheiten können die Themen spezifischer aufgeteilt sein. Z.B. maßgeschneiderte Microlearning Einheiten für zwei verschiedene Sales Teams adaptieren. Rich Media. Microlearning Inhalte mit abwechslungsreichen Medien bestücken. Aufgenommene und animierte Videos (z.B. Whiteboard Animations), gamifizierte Aktivitäten, Multiple-Choice Quizfragen und kleine Simulationen. Schnelle Produktion. Das Entwickeln von traditionellen Lern Kursen kann Monate vom Konzept bis zur Genehmigung dauern. Dagegen können Microlearning Einheiten schnell entwickelt werden und die Lernenden schnell erreichen. Aktualisierung. Einen großen mehrteiligen Kurs zu überarbeiten und auf den neuesten Stand zu bringen kann sehr aufwendig sein. Neue Inhalte einzubauen und alte zu aktualisieren ist mit Microlearning viel einfacher. Effektiv. Die Kombination der zuvor gennanten Vorteile, sowohl für den Mitarbeiter als auch das Unternehmen, bergen ein großes Kosten-Nutzen-Potenzial. Die Microlearning Einheiten motivieren mehr und versprechen konkrete Lernerfolge.   Wann und wie Microlearning verwenden? Bestimmte Unternehmens Vorgänge sind geändert? Oder eine spezifische Prozedur weist eine auffällig hohe Fehlerquote auf? Mitarbeiter haben eine gewisse Haltung oder ein Verhalten, das einer Änderung bedarf? Dies sind alles passende Fälle, um Microlearning anzuwenden. Nehmen wir an unsere Zielgruppe hatte schon eine Ausbildung in „Leadership“, doch den Mitarbeitern fehlen ein paar Konzepte und Herangehensweisen diesbezüglich. Eine Microlearning Serie kann genau diese Lücke für die Mitarbeiter füllen. Mit einer Datenbank mit Fokus auf die alltäglichen Aufgaben der Zielgruppe, können die Auszubildenden nach Antworten auf firmeninternen Seiten suchen noch bevor sie sich auf fremden Plattformen Wissen aneignen. Durch kontinuierliche Microlearning Einheiten kann das Lernen Teil des day-to-day der Zielgruppe werden. Das strategische Ziel ist klar, um die Vorteile von Microlearning in der jeweiligen Situation auszuschöpfen. Jeder Inhalt hat einen klaren Fokus für ein konkretes Lernziel. Mit kleineren Medienpaketen, umfassendere und zugänglichere Trainings Lösungen entwerfen.   Microlearning und Gamification für Lernerfolge! Gamification nutzt Spielelemente und -Prinzipien in spielfremden Kontexten, z.B. um eine nachhaltige Lernerfahrung zu entfalten. Ein Narrativ führt die Lernenden ein und ebnet den Lernweg. Die Story ermöglicht es z.B. Herausforderungen und Feedback in einem kontrollierten Umfeld einzubauen und zu begründen. Die Auswertung der Lern Leistungen ist digital auch besonders einfach. Außerdem ermöglicht es seinen individuellen Fortschritt mit anderen zu Vergleichen. Es liegt auf der Hand, dass die Motivation der Mitarbeiter auch Teil der Lern Strategie sein sollte. Denn die Nutzung von Gamification im „Corporate Training“ und in Bewertungsverfahren (Assessment) ist eine valide Methode, die in Microlearning Einheiten sehr gut aufgegriffen werden kann: Spaß beim Lernen, höhere Motivation für bessere Lernerfolge. Sofortiges Feedback in Form von Belohnung und Anerkennung. Verhaltensänderung durch wiederholtes Abrufen von Inhalten. Aneignung von Kompetenzen in sicherer Umgebung. Anwendung von Gelerntem durch spielerisches Lösen von Problemen.

Teambuilding: Mehr Produktivität durch Team-Spiele

Firmen wissen heute: Nicht nur die Qualitäten einzelner Mitarbeiter zählen. Sondern auch das Miteinander und die Arbeit im Team. Denn nicht selten herrschen in Firmen Probleme in der Kommunikation. Wenn Missverständnisse und eine unproduktive Zusammenarbeit überwiegen, bevorzugen viele sogar, alleine zu arbeiten. Es fehlt ihnen an positivem Antrieb. Dadurch leidet die Arbeitszufriedenheit darunter. Und damit auch die Leistungsfähigkeit der Firma. Folglich ist Teambuilding daher ein wichtiges Thema für viele Firmen. Aber auch Firmen, in denen die Zusammenarbeit bereits sehr gut ist, können von Teambuilding Maßnahmen profitieren. Sei es, um das Wir-Gefühl zu stärken. Positive Erlebnisse im Unternehmen zu schaffen. Oder die Motivation der Mitarbeiter auf ein nächstes Level zu bringen. Um dies zu fördern, sind besonders Spiele hilfreich. Kein Wunder: Denn die Idee von Teambuilding stammt ursprünglich aus der Welt des Sport und Spiels. Schauen wir uns nun an, wie und warum Gamification beim Thema Teambuilding so brilliert.   Teambuilding: Wenn eine Gruppe von Menschen zum Team wird Das Ziel vom Teambuilding ist zunächst, die Kommunikation der Mitarbeiter untereinander zu steigern. Vor allem auch in Hinsicht von Konstruktivität und Vertrauen. Mitarbeiter sollen sich frei und offen fühlen, Ideen und Vorschläge auszutauschen. Dann ermöglicht der gestärkte Teamgeist und die geförderte Bereitschaft zur Kooperation, die Potenziale der Firma auszuschöpfen. Das Phasenmodell des Psychologen Bruce Tuckman beschreibt vier Schritte zur Schaffung von Teambuilding: Forming: Orientierungsphase Forming ist die Phase, in der Personen zusammenkommen und eine Gruppe bilden. Sie tasten sich an, lernen sich kennen. Die Mitglieder des Teams orientieren sich in der gruppendynamischen Struktur. Storming: Konfrontationsphase In der Phase der Konfrontation nehmen die Team-Mitglieder ihre Rollen in der Gruppe an. Die eigene Position in der Gruppe sowie die der anderen werden ausgelotet: Was sind meine eigenen Interessen? Welche Perspektiven haben meine Kollegen? Können wir Lösungen finden? Konflikte und Machtkämpfe – sei es große oder kleine – finden in dieser Phase statt. Daher ist sie auch so entscheidend für das Teambuilding: Zerfällt die Gruppe in Einzelkämpfer oder fügt sie sich in ein Team zusammen? Dafür ist z.B. eine wertschätzende Form der Kommunikation hilfreich. Beurteilen und verurteilen sind hier Fehl am Platz Norming (Kooperationsphase) In der dritten Phase glätten sich die Wogen wieder. Im Idealfall war es möglich die Interessen und Ideen aller zu verbinden. Eigene Interessen können auch angepasst oder untergeordnet werden. Alle wissen nun, was ihre Aufgaben sind, um das gemeinsame Ziel zu erreichen. Performing (Wachstumsphase) Die vierte Phase ist schwierig zu erreichen. Teams, die das schaffen, können nun von ihrem Erfolg profitieren. Mehrwehrt kann entstehen. Denn das Team leistet mehr, als die Summe seiner Mitglieder. Das Teamgefühl wächst und damit auch das gemeinsame Projekt.   Spielend zusammenwachsen Maßahmen und Methoden für Teambuilding gibt es viele: Bälle werfen, Fäden spannen, sich vertrauensvoll nach hinten Fallen lassen. Trotz ihrer gewissen Wirksamkeit, sträuben sich nicht wenige Personen vor solchen Übungen. Es fehlt die Schaffung einer inneren Motivation. Sowie Inspiration, Identifikation und damit auch Sinn. Besonders gute Erfahrung zum Teambuilding haben wir mit Escape Games gemacht. In unserer Gamification Praxis nutzen wir diese Form des Spiels häufig für die Ziele unserer Kunden: Im Marketing oder für die Bildung zum Beispiel. Das Prinzip des Escape Games an sich beinhaltet schon viele Aspekte von Teambuilding. Damit können gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden. Im Idealfall entwickelt man jedoch Maßnahmen, die gezielt einen Zweck verfolgt. Und wenn dieser Teambuilding ist, dann kann eine maßgeschneiderte Lösung die individuellen Strukturen eines Teams optimal stärken.     In Escape Games stecken viele Aspekte, die es zu einer interessanten Methode des Teambuildings macht. Dort stellen sich die Kollegen einer gemeinsamen Mission: Erst betreten sie einen inszenierten Raum. Dann haben sie zumeist 1 Stunde Zeit, um Rätsel und Aufgaben zu lösen. Der Zeitdruck zwingt die Spieler in die Konfrontationsphase. Wer übernimmt welche Aufgaben? Wie wird über das Vorgehen entschieden? Die Kollegen müssen ihre Aufstellung ausloten. Ein Team werden. Ziehen alle an einem Strang, können sie dieses Ziel erreichen. Mit vielfältigen Rätsel-Arten können sich unterschiedliche Denk-Typen sich beweisen. Die Fähigkeiten sowie Stärken jedes einzelnen werden gefragt. Andere Aufgaben verlangen wiederum Teamwork. Somit fangen die Spieler zwangsweise an, zu kooperieren. Mit Spaß und Kreativität, miteinander und sich ergänzend, kann am Ende das Spiel nur gemeinsam bewältigt werden. Das Spiel bietet einen Raum zum Probieren, Trainieren und Wachsen. Sodass eine effektive Zusammenarbeit entsteht, die dann wieder den Firmen-Alltag befruchten kann.   Suchen Sie auch eine spielerische Lösung für Teambuilding? Wenn Sie auf der Suche nach einem gamifizierten Konzept sind, zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns.   Mehr zum Thema

13. August 2019  · Allgemein, Gamification Marketing

Adventure Gamebooks im neuen Gewand!

Escape Gamebooks: Illustrierte Stories zum Rätseln und Mitfiebern ‒ Choose Your Own Adventure Book meets Live Escape Game!   Gamebooks, sowas gab es doch schon mal?! Genau! „Adventure Books“  ‒ Das sind Gamebooks in denen der Leser den Verlauf der Geschichte mitgestaltet. In den 80er und 90er Jahren gab es eine regelrechte Flut solcher interaktiven Bücher. Die bekanntesten Vertreter dieser Unterhaltungsmedien sind wohl die „Choose Your Own Adventure“-Reihe und die „Insel der 1000 Gefahren“-Bände. Der Aufbau dieser Bücher war immer recht ähnlich: Man liest eine oder mehrere Seiten der Geschichte und dann wird man immer wieder mit Entscheidungen konfrontiert. Wie soll der Protagonist handeln? Wie soll im Dialog geantwortet werden? An diesen Stellen teilt sich der Handlungsstrang auf. Die Jugend von damals mag sich noch erinnern, wie man mit allen fünf Fingern zwischen den Buchseiten steckte, um sich alle möglichen Handlungsstränge durchzulesen! Entwicklung des Game Books für die Polizei NRW.   Live Escape meets Adventure Book Durch die Verkettung dieser Entscheidungsmöglichkeiten gleicht die Struktur der Adventure Books einem verästeltem Baum. Dies ermöglicht auch verschiedene Ausgänge der Storyline. Vielleicht scheitert der Protagonist vorzeitig oder der Bösewicht wird im alternativen Ende doch noch zum Guten. Allerdings waren viele dieser alternativen Enden für den Leser eher weniger befriedigend. Sie fühlten sich eher wie Sackgassen an und man hatte das Bedürfnis zurückzublättern und neue Entscheidungen zu treffen. Dies konnte durchaus auch mal frustrieren und wirklich nach freien Entscheidungen fühlten sich die meist binären Optionen auch nicht an. Das Phänomen der Live Escape Rooms zieht jetzt schon seit einigen Jahren durch knifflige Rätsel und spannenden Rahmenhandlungen gesellige Spieler-Gruppen in seinen Bann. Inspiriert von den Adventure Gamebooks von damals ist den Game Designern unserer Mutterfirma Paperdice Solutions eine Neuinterpretation der Gamebooks gelungen. In der Reihe „Escape Adventures“, erschienen beim TOPP frechverlag, spielen die Leser die Rätsel und Mysterien wie in einem Escape Room in verschiedenen Szenarien und Storylines. Die Deadends aus den Choose My Own Adventure Büchern entfallen. Dafür knobelt man sich alleine oder in der Gruppe durch die immersiven und vollillustrierten Gamebooks, um den Fall des Szenarios zu lösen.   Spannende Gamebooks, um Ihre Zielgruppe zu erreichen! Pfeffermind ist auch gerade mitten in der Entwicklung eines Escape Gamebooks. Aufgetragen von der Landespolizei NRW, soll sich das maßgeschneiderte Krimi-Gamebook an 15 bis 20-jährige richten, um das Interesse am Polizei-Studium zu wecken. Dafür haben die Game Designer von Pfeffermind abwechslungsreiche Rätsel entwickelt, die in einem vollillustrierten Jugendkriminalfall eingebettet sind. Anfang September sollen Schüler und Studieninteressierte das Gamebook am Messestand der Polizei NRW spielen und mit nachhause nehmen können. Wir hoffen auf einen vollen Erfolg dieses innovativen Werbeprodukts! Wollen Sie auch eine Zielgruppe auf neuartige Weise im Rahmen Ihrer Werbekampagne ansprechen? Vielleicht eignet sich ja auch ein maßgefertigtes Gamebook von Pfeffermind! Dann zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns ‒ wir beraten Sie gerne 🙂

Von Persuasive Design zu Gamification

Spiele fasznieren. Von ihnen geht eine besondere Kraft der Motivation aus. Kaum ein anderes Medium kann derartig antreiben und fesseln. Darum werden Prinzipien des Spiels auch in Bereichen eingesetzt, die außerhalb von Entertainment liegen. Zum Beispiel im Marketing oder für interne Prozesse in Firmen. Hier sprechen wir dann von Gamification. Dem Einsatz von Spiel-Elementen in spielfremden Kontexten. Im Kern geht es dabei vor allem um eines: Ein bestimmtes Verhalten soll angeregt werden. Und zwar über die Gestaltung von interaktiver Erfahrung mit Spielen. Gamification ist somit eine Form von Persuasive Design.   Was ist Persuasive Design? Persuasive Design ist eine Gestaltungspraxis, die auf das Beeinflussen von Nutzer-Verhalten zielt. Es wird in verschiedensten Bereichen verwendet, wie im E-Commerce und in Kommunikationsprozesse. Hierzu wurden Erkentnissen aus der Psychologie, zum Beispiel zu Motivation und Cognitive Biases in Frameworks gegossen. Um sie dann bei der Gestaltung von Produkten oder Services anzuwenden. Mit Persuasive Design kann eine Botschaft nicht nur klarer kommuniziert werden. Nutzer können dabei unterstützt werden, um Entscheidungen zu treffen. Skills zu entwickeln. Konkretes zu tun. Gewohnheiten zu verändern. bestimmte Handlungsweisen zu beenden und neue zu etablieren. Beim Einsatz von Medien spielte es schon immer eine Rolle, Menschen zu beeinflussen. Vor allem in der Werbung sind persuasive Absichten offensichtlich. Sei es mit Jingles, Plakaten oder mit Spots auf Youtube. Zudem verstärken interaktive Technologien die Möglichkeiten der Einflussnahme enorm. Und zwar, indem sie die Erlebnisse der Nutzer (User Experience) gestalten. In Persuasive Design steckt „Beeinflussung“ sowie „Verhaltensänderung“. Viele verbinden damit sogar manipulative Absichten einzelner Nutznießer. Dabei sind hier Kontext und Transparenz zwei wichtige Stichworte. Da Gamification als Werkzeug eingesetzt wird, verfolgt es einen ganz klaren Zweck. So kann mit Gamification das Lernen Spaß machen. Oder die Erfüllung von alltäglichen Pflichten.   Wie funktioniert Persuasive Design? Zuvor haben wir gezeigt: Persuasive Design kann einiges. Doch wie funktioniert es? Hierzu kann das Behavior Model von Fogg eine Erklärung bieten. Dr. BJ Fogg ist Gründer des „Persuasive Technology Lab“ an der Stanford University in Kalifornien. Mit seinem Fogg Behaviour Model beschreibt er drei Faktoren, damit eine Änderung von Verhalten stattfinden kann: Motivation Ability Trigger Alle drei Elemente müssen allerdings gemeinsam auftreten, damit die gewünschte Veränderung eintritt. Dann erst ist der Anreiz groß genug, so dass der Nutzer überzeugt werden kann. Und unser Angebot schließlich – im besten Fall langfristig – nutzt. Motivation Wir wissen: Spiele sind Motivationskunstwerke. Sie begeistern, fesseln, machen süchtig. Das liegt an der Struktur des Spiels an sich. Spiele erzählen Geschichten. Spiele schaffen einen besonderen Zustand des Glücks: Den Zustand des Flows. Darüber hinaus verfügen sie über zahlreiche kleine Elemente und Mechanismen, die anspornen können (siehe dazu unsere Player Journey). Sie verfügen zum Beispiel über unterschiedlichste Systeme, um zu belohnen: Wie ein Punkte System. Oder darüber, dass ein Spieler vorankommt und Erfolg erlebt. Ability Um ein Verhalten zu verändern, benötigt es nicht nur die Motivation dazu. Außerdem ist es wichtig, über die Fähigkeiten zu verfügen, diese auszuführen. Möchte ich zum Beispiel gesünder leben, dann benötige ich das notwendige Wissen dazu: Was kann mich krank machen? Wie kann ich mich gesund ernähren? Wie kann ich Bewegung in mein Alltag bringen? Gutes Persuasive Design befähigt Nutzer. Zum Beispiel ihre Ziele zu ereichen. Trigger Schließlich benötigt es auch Trigger, um zur Änderung des Verhaltens anzuregen. Dies können visuelle Trigger sein wie Erinnerungen und Push Notifications. Aber auch die Visualisierung von Zielen. Und genau das kann Gamification besonders gut. Denn das Setzen von klaren Zielen ist ein äußerst wichtiger Bestandteil im Spiel. Dem Spieler muss klar sein: Was muss ich denn tun, um das Spiel zu gewinnen?   Überzeugt und achtsam: Die „Lebe Balance“-App Es gibt viele Apps, die auf Änderung von Verhalten sowie Routinen zielen. Persuasive Design durch Gamification spielen dabei eine wichtige Rolle, um den Nutzern Erfolge bei ihrem Vorhaben zu ermöglichen. Pfeffermind hat für die AOK Baden-Württemberg eine App entwickelt, die Menschen hilft, achtsam und gelassen den Alltag zu meistern und mit Stress besser umzugehen. Unsere Aufgabe: Das Kursangebot der AOK Schulung über Achtsamkeit und Werte so spielerisch aufzubereiten, dass Nutzer freiwillig über Wochen regelmäßig Übungen absolvieren.     Die Work-Life Balance App bietet verschiedene Funktionen, die die Nutzer antreiben. Und zwar nicht nur die App einmal zu nutzen. Sondern auch dran zu bleiben. Ein ansprechend gestaltetes Übungs-Menü motiviert. Und liefert einen schnellen Überblick über persönlichen Fortschritt. Nutzer können feste Zeiten für die Übungen und weiteren Schritte planen. Dazu können sie persönliche Ziele stecken, die an ein Kalender im System der App gekoppelt ist. Außerdem können die Nutzer Inhalte des Kurses in überschaubaren Einheiten lernen. Dadurch eignen sie sich das Wissen und Methoden an, achtsamer zu leben. Darüber hinaus sind die gewünschten Routinen einfach in den Alltag integrierbar. Die App bietet demnach von vorne bis hinten gelungenes Persuasive Design: Funktionen der Motivation und Trigger sowie Hilfestellungen zur Aneignung von Abilites. Die Umsetzung dieser Gamification war damit ein voller Erfolg: Über 10.000 Nutzer leben nun achtsamer durch die „Lebe Balance“-App.   Überzeugt? Wollen Sie auch bestimmte Routinen in ihrem Unternehmen etablieren? Oder von der motivationalen Kraft des Spiels profitieren? Wenn Sie auf der Suche nach einem gamifizierten Konzept sind, zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns.   Mehr zum Thema

Brand Awareness durch Gamification-Marketing steigern

Brand Awareness, was ist das? Die Bekanntheit einer Marke und das Vermögen einer Zielgruppe sich an eine bestimmte Marke zu erinnern, macht Brand Awareness aus. Es ist besonders erstrebenswert für Marken, Bekanntheit für die Produkte oder Dienstleistungen seines Unternehmens zu erlangen. Denn es geht primär um das Image und die Marktpräsenz der Marke. Brand Awareness ist Voraussetzung dafür, dass der Konsument der Marke ein Image zuordnen und die gewünschten Assoziationen mit ihr verknüpfen kann. Der Kunde berücksichtigt selbstverständlich vorzugsweise Marken, die bereits bekannt sind: Sie haben eine hohe Brand Awareness.   Gamification für bessere Brand Awareness Für eine bessere Brand Awareness bietet sich natürlich die richtige Werbe Kampagne an. Es gilt Methoden zu finden, um die Endkunden der Zielgruppe so gut wie möglich über die Dienstleistungen zu informieren. Um die Kunden möglichst lange und intensiv mit der Marke in Kontakt zu bringen, bieten sich gamifizierte Werbe-Inhalte an. Dabei wird nämlich gleichzeitig eine lockere und spaßige Marken-Identität hergestellt, bei der die Nutzer interaktiv mit der Marke in Berührung kommen. Das Erlangen von Brand Awareness ist heutzutage immer herausfordernder. Konsumenten werden täglich von Anzeigen und Werbe-Inhalten überflutet. Der Kunde von heute will für seine Aufmerksamkeit belohnt werden und hier kommt Gamification ins Spiel. Die interaktiven Inhalte können über klassische Werbung hinaus sowohl bestehende, als auch neue Kunden an die Marke nachhaltig binden. Die Konsumenten können selbst bestimmen, wie viel sie über die Marke lernen wollen und wie lange sie sich mit der beschäftigen wollen. Marken-Informationen werden mit einem spielerischen Erlebnis verknüpft, das Spaß macht und ansprechend ist. So möchte der Verbraucher die Interaktion mit der Marke aufrechterhalten und erweitern. Dies schafft Loyalität und ermöglicht es, die Kunden subtiler zu erreichen.   Brand Awareness auch intern im Unternehmen fördern? Brand Awareness bezieht sich klassischerweise auf Endkunden und Konsumenten. Jedoch ist es ebenso wichtig das richtige Image innerhalb des Unternehmens zu transportieren. Es geht quasi um Brand Awareness für die eigenen Mitarbeiter im Betrieb. Hier kann auch im Rahmen von z.B. Launch Events oder einem Jubiläum mit Gamification Maßnahmen auf die eigene Marke aufmerksam gemacht werden. Das fördert neben der Loyalität zum Unternehmen und die positiven Assoziationen zur Marke nicht zuletzt die Motivation der Mitarbeiter. Auch wenn es großes Potenzial für bessere Brand Awareness durch gamifizierte Inhalte gibt, das Vorhaben muss durchdacht und gut designt sein. Vielleicht ist die Firmen-Historie von besonderer Bedeutung? Dann macht die Geschichte des Unternehmens in einem Spiel erlebbar. Die Mitarbeiter langfristig motivieren? Dann wird ein statisches Quiz über Firmen-Fakten auch nicht viel reißen. Lasst sie doch vielleicht lieber spielerisch an aktuellen Firmen-Strategien teilhaben. Punkte, Badges und Leaderboards stumpf einzubauen ist kein ausnahmloses Erfolgsrezept. Die Inhalte der Interaktion müssen von Bedeutung sein, um den Kunden oder Mitarbeiter zu engagen und letztendlich eine einzigartige und intuitive Nutzererfahrung zu bieten.   Gamification auf dem Werbemarkt Klassische Werbe-Kampagnen werden anhand von Reach und Impressions gemessen. Die gamifizierten Inhalte erlauben es durch die interaktive Natur viele weitere Elemente zu quantifizieren. Die Zeit der Nutzung, die Interaktionen mit der Marke und den Inhalten, die durchgeführten Schritte sowie das Klicken auf Websites von Sponsoren. Angesichts der Tatsache, dass immer mehr Marken die Macht des Inhalts nutzen, um die Brand Awareness zu stärken, ist es nicht verwunderlich, dass es im Web eine Fülle von Werbe-Inhalten gibt. Für die Unternehmen bedeutet dies jedoch, dass mehr Innovation und Kreativität erforderlich sind, um die gewünschte Aufmerksamkeit zu bekommen. Erfahrene und etablierte Marken wenden sich Gamification zu, um sich auch von der Konkurrenz abzuheben. Durch ansprechende, interaktive Erlebnisse erreichen sie die Nutzer und hinterlassen bleibende Eindrücke.

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