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Learning Nuggets: Wissen in kleinen Happen

Im Zeitalter der Digitalisierung werden neue Wege gegangen, um Wissen optimal zu vermitteln. Ein Beispiel hierfür sind Learning Nuggets. Wie in unserem Microlearning Artikel beschrieben, werden Lektionen in kleinen Portionen vermittelt. Diese Form kann mit anderen Elementen des E-Learnings, z.B. Blended Learning, kombiniert werden. Darunter versteht man die gezielte Kombination von computergestütztem Lernen mit klassischen Unterrichtseinheiten. Die Vorteile von E-Learning und Präsenzveranstaltungen als effiziente Verbindung. Doch welche Rolle spielt Gamification in diesem Zusammenhang?   Zeit als rares Gut Studierende und Berufstätige haben heute vor allem eines gemeinsam: keine Zeit. Feste Termine können nicht immer wahrgenommen werden und wichtige Lerneinheiten gehen verloren. Reine Online-Kurse bieten hier zwar mehr Flexibilität, doch der fehlende soziale Austausch macht sich schnell bemerkbar. Kurze Pausen bieten sich allerdings im Bereich der Bildung mit der Nutzung von Learning Nuggets an. Blended Learning setzt genau hier an. Die Kombination aus Präsenz- und Online-Angebot als einzelne Pakete gewährleistet eine effiziente Kombination aus beiden Methoden. Lerninhalte können nicht nur analog, sondern auch digital vermittelt werden. Dadurch passen sie sich flexibel an die zeitlichen Verfügbarkeiten der Teilnehmer an. Die Interaktion und der Austausch zu den einzelnen Themengebieten findet entweder vorab oder danach in den Präsenzveranstaltungen statt.   Drei Lösungswege – vier Modelle Blended Learning unterscheidet zwischen drei Formen: Selbstgesteuertes E-Learning: Freie Festlegung der Zeiteinheiten, Geschwindigkeit und Räumlichkeit. Live E-Learning: Online-Vortrag via Livestream. Präsenzveranstaltung: Seminar, Vorlesung oder Übung. Die Kombination der einzelnen Formen kann entweder als Rotations-, Flex-, virtuelles Modell oder als Self Blend erfolgen. Beim Rotationsmodell gibt es eine klare Struktur aus Vorgaben. Durch sie wird festgelegt welche Einheiten innerhalb eines Zeitintervalls zu absolvieren sind. Das Flex-Modell besteht hauptsächlich aus Online-Elementen, die man selbstständig abarbeiten kann. Virtuelle Kurse finden vor allem zu Beginn oder zum Ende einer Veranstaltungsreihe statt. Sie runden das Gesamtpaket durch ergänzende Lerninhalte ab. Self Blend ist ein optionaler Online-Kurs, den Teilnehmer freiwillig zu einer bereits bestehenden Präsenzveranstaltung absolvieren. Die Anteile der einzelnen On- und Offline-Elemente können von Kurs zu Kurs je nach Inhalt und Zweck variieren.   Spielerisch zum Ziel Beim Blended Learning werden unterschiedliche Lehr- und Lernformen integriert, Sozialformen gefordert und Kompetenzen vermittelt. Gamification-Anwendungen bieten sich daher als nützliches Tool an. Die Etablierung von Spielmechanismen kann Lernerfolge belohnen und somit die Zufriedenheit und Motivation der Teilnehmenden steigern. Die spielerischen Elemente lassen sich sowohl in den On- als auch in den Offline-Phasen gezielt und individuell platzieren, um ein optimales Ergebnis zu erreichen. Die Vorteile von Blended Learning werden dadurch sowohl aufgegriffen als auch verstärkt. Die flexible Nutzung von Kursangeboten als Learning Nuggets wird z.B. durch kurzweilige Minispiele unterstrichen. Auch kleine Quests bieten neben dem Lernerfolg ein unterhaltsames Erlebnis für den Nutzer.   Haben wir Ihr Interesse geweckt? Sie möchten auch Gamification für Ihr Unternehmen nutzen? Sei es für die gezielte Implementierung von Learning Nuggets oder für andere Projekte – Zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns!  

Gamechanger – Arbeit neu denken

Unter einem Gamechanger versteht man eine Person, ein Unternehmen oder ein Produkt, welches die geltenden Regeln und Mechanismen eines Marktes radikal verändert. Meistens handelt es sich um eine effizientere Technologie, Methode oder Denkweise, die Bestehendes obsolet macht. Der Weg dorthin führt über die folgenden Eckpunkte: Transformation, Optimierung, Veränderung sowie den Status Quo zu hinterfragen.   Time for a Change Das Wort selbst setzt sich aus den englischen Begriffen „Game“ und „Changer“ zusammen. Unter einem Gamechanger versteht man daher in der wortwörtlichen Übersetzung einen Spielveränderer. Allerdings hat sich hierzulande der so genannte Paradigmenwechsel als passendste Übersetzung durchgesetzt. Das Ziel ist es durch neue Sichtweisen auf Optimierungspotenziale zu stoßen, die ein bestehendes Produkt oder gar eine Branche nachhaltig verbessern sowie einen revolutionären Wandel herbeiführen, der alle Marktteilnehmer betrifft.   Brechen von Regeln Im Zentrum steht das bewusste Überdenken und Brechen von Regeln, die auch bei echten Spielen ein elementarer Bestandteil sind. Durch diese Art des out of the box-Denkens werden unbekannte Potenziale sichtbar, die vorher durch festgefahrene Strukturen sowie eintönige Sichtweisen unentdeckt geblieben sind. Marktteilnehmer, die nicht mehr in der Lage sind sich weiterzuentwickeln, können sowohl kurz- als auch langfristig Gefahr laufen in ihrer Branche abgehangen zu werden, wenn sie eine essentielle Disruption verpassen.   Gamification in der Arbeitswelt Das Nutzen von Spielmechanismen im Unternehmenskontext bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten, um unentdeckte Potenziale bei den eigenen Mitarbeitern und Arbeitsfeldern zu entdecken. Den Teilnehmern werden auf kreative Art und Weise neue Sichtweisen auf das eigene Schaffen ermöglicht. Spielerisch können sie so die eigene Welt in einem geschützten Umfeld neu entdecken, Elemente kombinieren, verwerfen oder tauschen und Regeln brechen. Diese Herangehensweise ermöglicht nicht nur neue Perspektiven, sondern macht auch Spaß und steigert die Arbeitszufriedenheit und Motivation.   Opportunities erkennen Ungenutzte Potenziale können sich in vielen Bereichen des Lebens verstecken. Sie als erstes zu finden und als solche zu erkennen ist eine der größten Herausforderungen für Unternehmen im 21. Jahrhundert. Im Rahmen der Globalisierung können sich Wandel schneller vollziehen und sich unbemerkte Chancen schmerzvoll bemerkbar machen. Doch vielleicht befindet sich die nächste Opportunity ja bereits in der eigenen Firma und wartet nur noch darauf entdeckt zu werden. Das Nutzen von Spielelementen im Rahmen der Gamification sowie bei Serious Games kann hierbei einen wichtigen Beitrag leisten.   Haben wir Ihr Interesse geweckt? Sie möchten auch Gamification für ihr Unternehmen nutzen? Sei es für Motivationssteigerung oder für andere Projekte – Zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns!

Tourismus Marketing durch Gamification

Tourismus ist für viele Städte ein wichtiger Teil der lokalen Wirtschaft. Nicht nur für Hotels und Museen ist er wichtig, sondern auch für Geschäfte und Freizeitangebote. Durch moderne Reisemöglichkeiten ist jedes Ziel einfach zu erreichen. Städte stehen deswegen in direkter Konkurrenz zueinander, ganz egal wo auf der Welt sie sich befinden. Es wird dadurch immer schwieriger, vor allem für kleinere Städte, genügend Touristen anzuziehen. Welche Elemente aus der Gamification können sinnvoll im Tourismus Marketing angewandt werden, um Städte attraktiver darzustellen?   Tourismus Marketing Beim Tourismus Marketing geht es nicht nur darum einfache Werbung für Städte zu gestalten. Auch den Ausbau der Infrastrukturen und die Entwicklung von Museen und Sehenswürdigkeiten zu begleiten, ist dabei wichtig. Diese Punkte müssen die lokalen Besonderheiten zur Geltung bringen, innerhalb und außerhalb der Stadt. Wenn Touristen erstmal in der Stadt sind, heißt es noch lange nicht, dass die Rolle des Tourismus Marketings zu Ende ist. Auch die Angebote müssen die Besucher überzeugen. Vor allem in größeren Städten ist die Auswahl meistens so groß, dass die Touristen nur einen kleinen Teil besichtigen oder nutzen können. Dabei hat jede Art von Angebot eigene Bedürfnisse und Einschränkungen, die es beim Tourismus Marketing zu beachten gilt. Die verschiedenen Anwendungen des Tourismus Marketing können hierbei alle von Gamification, also von der geschicken Einführung von Spielelementen, profitieren.   Beispiel für Tourismus Marketing: Ortsbasierte App für Städte Wie bringt man am besten Sehenswürdigkeiten zur Geltung, ohne sie zu verunstalten? Oft werden Texte und Bilder in der Umgebung dieser angebracht, doch dies ist nicht gerade die eleganteste Lösung und kann das visuelle Gesamtbild der Sehenswürdigkeit beeinträchtigen. Manchmal werden auch Tonanlagen benutzt. Die steigende Anzahl an internationalen Touristen erschwert die effiziente Nutzung in diesem Fall allerdings. Ganz nebenbei sind Texte auch nicht unbedingt die beste Art, Wissen zu übermitteln. Durch die Anwendung neuer Technologien und Gamification kann man diese Probleme überwinden. Eine ortsbasierte App kann entwickelt werden, um Touristen relevante Informationen zu ihrem Umfeld zu geben. Dabei wird Wissen auf gamifizierte Weise am besten vermittelt. Über das Smartphone können einfache Spielarten, die auch im E-Learning Verwendung finden, angeboten werden. Sei es durch Quiz-Spiele oder andere Formen. Besucher werden sich mit mehr Freude Informationen über Regionales aneignen und dieses Erlebnis mit Bekannten teilen!   Museum und Gamification Mit der globalisierten Konkurrenz reicht es nicht mehr ein Museum über ein besonderes Thema zu haben, da ähnliche Themenansätze in anderen Städten oftmals existieren. Auch innerhalb größerer Städte ist es nicht einfach sich allein mit einem guten Thema und einer interessanten Ausstellung hervorzuheben. Um in der Stadt oder sogar in der ganzen Welt als unumgänglich zu gelten, muss ein Museum zum einzigartigen und unvergesslichen Erlebnis werden. Dabei soll keinesfalls das eigentliche Ziel des Museums, das Vermitteln von Informationen über ein bestimmtes Thema, in Vergessenheit geraten. Viele Museen integrieren schon Videoelemente oder Virtual Reality in ihren Ausstellungen. Aber auch Gamification hat hier seinen Platz. Wir haben zum Beispiel für die Klangwelt im Toggenburg ein solches Projekt realisiert. Als Museum über den Klang und seine Geschichte wollte die Klangwelt eine neue Art einer interaktiven Ausstellung adaptieren. Dafür haben wir ein Escape Game konzipiert. In diesem Escape Game müssen die Besucher das Geheimnis einer verschwundenen Musiklehrerin lüften. Jedes Rätsel, das dabei zu lösen ist, hatte einen Bezug zum Thema Klang. Eine solche Ausstellung bleibt bei den Besuchern als schönes Erlebnis in Erinnerung.   Hotel und Gamification Preis, Verfügbarkeit und Qualität des Services sind oft die ersten Elemente, die beim Buchen eines Hotels entscheidend sind. Aber wie wäre es mit einem Hotel, das einen Extraservice zur Verfügung stellt? Jeder Gast hat ein Zimmer und jedes Zimmer ein Geheimnis. So könnte das Konzept aussehen. Durch eine Augmented-Reality-App kann sehr einfach auch ein Hotelzimmer zum Escape Game werden. Das ist schwer vorstellbar? Dann kennen sie die Augmented-Reality-Quest noch nicht, die wir uns für das 75-jährige IKEA-Jubiläum ausgedacht haben! Durch die IKEA Family-App wurde dieses Spiel in der Schweiz zur Verfügung gestellt. Um es zu benutzen, konnte man einfach in ein IKEA-Geschäft seiner Wahl gehen und die zahlreichen Geschichten in den Showrooms miterleben. Die beispielhafte Einrichtung der IKEA-Filialen wurde dabei durch Augmented-Reality zu Spielelementen dieser Geschichten. Um sich mit einem Spiel hervorzuheben, könnte auch ein Hotel den Bezug zur eigenen Geschichte der Region nutzen.   Haben wir ihr Interesse geweckt? Sie möchten auch Gamification für ihr Unternehmen nutzen? Sei es für Tourismus Marketing oder für andere Projekte – Zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns!  

Pfeffermind Top3 beim Innovationspreis „delina“

Der Innovationspreis für digitale Bildung delina wurde auch 2020 auf der LEARNTEC vergeben, Europas Leitmesse für digitale Bildung. 138 Bewerbungen erreichten die Jury, Pfeffermind wurde in der Kategorie „Frühkindliche Bildung und Schule“ in die Top3 gewählt. Das Projekt A Touch of History geht damit weiterhin auf Award-Jagd.   Learntec: Die Fachmesse für digitale Bildung 11.600 Fachbesucher, 341 Aussteller, 20.000qm Messefläche. Die LEARNTEC setzt in Deutschland Maßstäbe beim Thema digitale Bildung. Zum 28. Mal trafen sich Bildungsexperten und Entscheider aller Wirtschaftsbranchen sowie öffentlicher Träger in Karlsruhe. Nahezu alle relevanten Anbieter digitaler Bildung waren auf der LEARNTEC vertreten. Die Themenbereiche der LEARNTEC: Digitales Lernen in der Schule: Wie sieht die Schule der Zukunft aus? Wie können digitale Lehrmaterialien optimal eingesetzt werden? Digitales Lernen in der Hochschule: Welche Techniken und Lernmethoden bieten sich an, um Hochschulen digital zu unterstützen? Digitales Lernen im Beruf: Wie sorgen digitale und im besten Fall personalisierte Lernangebote für mehr Flexibilität für Arbeitnehmer und Arbeitgeber? Alle drei Bereiche sind auch Kernfelder der Gamification und in allen Bereichen hat Pfeffermind bereits gearbeitet. Denn wie die LEARNTEC selbst schreibt. „Mobile Learning, Lern-Nuggets, Gamification oder Virtual Reality – E-Learning ist mehr denn je Bestandteil von ganzheitlichen Bildungskonzepten. Die Integration des technologiegestützten Lernens in Unternehmensprozesse, in der schulischen oder der Hochschulbildung ist unaufhaltsam und die wachsende Bedeutung von digitaler Bildung spiegelt sich im Rahmen der Fachmesse und des europaweit renommierten Kongresses deutlich wider.“   Delina: Innovationspreis für digitale Bildung Ein Highlight der Learntec: Die Verleihung des Innovationspreises für digitale Bildung delina. Erneut wurde dieser in vier Kategorien verliehen: Frühkindliche Bildung und Schule, Hochschule, Aus- und Weiterbildung sowie Gesellschaft und lebenslanges Lernen. Ausgezeichnet werden Konzepte und Projekte, die innovative Zukunftstechnologien und Medien mit dem Lernalltag vereinen. Was das genau heißen soll? Die delina-Jury erklärt es so: „Innovative Aspekte digitalen Lernens sind unter anderem, dass Lernende eine aktive Rolle einnehmen, sich Lernorte zunehmend auflösen, informelle Lernprozesse gefördert werden und sich Communities bilden sowie Ansätze im Content-Sharing. Die Veröffentlichung eigener Lernaktivitäten wie beispielsweise in Blog- und Wiki-Beiträgen sowie das Entwickeln simulations- und spielbasierter Anwendungen gehören ebenso dazu. Innovative Potenziale stecken auch darin, arbeiten und lernen zu verbinden sowie Lerntechnologien sowohl in das Wissensmanagement als auch in unternehmens- bzw. organisationsübergreifende Konzepte zu integrieren. Künftig relevante Technologien umzusetzen und anzuwenden sowie technologische und qualitative Standards zu berücksichtigen und zu optimieren stehen im Fokus.“ Ziele des delina sind es also, neue Trends des digitalen Lernens aufzunehmen. In unserer Bildungslaufbahn gewinnen diese Technologien zunehmend an Bedeutung. Lernen wird mit ihrer Hilfe abwechslungsreicher, individueller, interaktiver. delina möchte Innovationen fördern, Aufmerksamkeit schaffen und Leistungen würdigen.   Pfeffermind-Projekt schafft es aufs Treppchen 138 Bewerbungen wurden für den Preis eingereicht. Doch nominiert wurden nur jeweils 3 Projekte in den vier Kategorien. Pfeffermind hat sich mit der App A Touch of History in der Kategorie ‚Frühkindliche Bildung und Schule‘ beworben. A Touch of History ist ein innovatives Lernspiel, mit dem das Fach Geschichte „live und in Farbe“ erlebt werden kann. Statt sich wie gewöhnlich den Lernstoff trocken im Frontalunterricht oder in Büchern anzueignen, können Schüler mit ihrem eigenen Smartphone eine kleine Zeitmaschine in Gang setzen. Die App ermöglicht ein ganz neues Lernen von historischen Persönlichkeiten. Denn wir haben uns gefragt: Wie sähe wohl das Smartphone von Marco Polo aus, wenn es damals schon Smartphones gegeben hätte? Mit wem hätte Frida Kahlo gechattet? Eine ganz neue, interaktive Art Geschichte(n) zu erzählen. Da freut es uns natürlich, dass das Projekt auch bei den Kreativen Aufsehen erregt hat: A Touch of History war für den begehrten Kreativpreis bei den Cannes Lions 2018 auf der Shortlist der Kategorie „UX & Journey Design“. Zudem wurde die von uns gamifizierte App bei den Best of Swiss Apps Awards 2018 in der Kategorie „Games“ mit Silber ausgezeichnet! Nun also die Nominierung für den Innovationspreis für digitale Bildung delina. Wir freuen uns, wie unserer intern liebevoll Frida-App genanntes Projekt immer weitere Kreise zieht. Ebenfalls auf dem delina-Siegertreppchen: Die starke Konkurrenz von pear programming mit PearUp (Platz 1) und der hep Verlag mit Oxocard (Platz 3).   Mehr über Gamification? Möchten Sie mehr über Gamification und Serious Games lernen? Dann besuchen Sie doch unseren ultimativen Gamification Guide: Pfefferminds Knowledge-Base! Oder kontaktieren Sie uns per Mail oder Telefon, um eine kostenlose Erstberatung zu vereinbaren.

08. Januar 2020  · Allgemein, Featured, Game-based Learning, Video

LEARNTEC 2020: delina Innovationspreis

Die App „A Touch of History“, für die Pfeffermind das Konzept entwickelt hat, ist weiterhin auf Award-Jagd. Schon über die Nominierung auf der Shortlist von Cannes Lions 2018 haben wir uns sehr gefreut. Jetzt folgen weitere Awards und Nominierungen bei den Clio Awards 2018, Best of Swiss Apps Awards 2018 und Epica Awards 2018. So schrieben wir im Dezember 2018 über die Cannes Lions Nominierung und weitere. Nun steht die LEARNTEC 2020 vor der Tür und Pfeffermind wird mit „A Touch of History“ auch beim delina Award auf der europäischen Fachmesse teilnehmen. Aufs Treppchen kommt die App, die wir für Jung von Matt und deren Kunden Samsung konzipiert haben, in jedem Fall. Sie schaffte es bereits im Vorentscheid in die Top3. Der Innovationspreis für digitale Bildung „delina“ wird auf der LEARNTEC 2020 in vier Kategorien verliehen: frühkindliche Bildung und Schule, Hochschule, Aus- und Weiterbildung sowie Gesellschaft und lebenslanges Lernen.   Pfeffermind auf der LEARNTEC Wir möchten weiter auf Gamification im (digitalen) Bildungs- und Weiterbildungsbereich aufmerksam machen. Im Rahmen des Innovationspreis delina werden Konzepte und Projekte ausgezeichnet, die innovative Zukunftstechnologien und Medien mit dem Lernalltag vereinen. Denn mithilfe neuer Technologien soll exploriert werden, wie komplexe Inhalte verständlich übermittelt werden und mit dem Lernalltag vereinbar sind. In unserer Bildungslaufbahn gewinnen diese Technologien zunehmend an Bedeutung. Zudem bieten sie einige Vorteile: Lernen wird mit ihrer Hilfe abwechslungsreicher, individueller, interaktiver, flexibler und bereitet mehr Spaß. Für die Zukunft des digitalen Lernens sind Innovationen und neue Impulse unerlässlich. Ziele des delina sind, neue Trends des digitalen Lernens aufzunehmen, Innovationen zu fördern, Aufmerksamkeit zu schaffen und Leistungen zu würdigen. Das hat auch unsere Aufmerksamkeit geweckt, weswegen Pfeffermind sich mit „A Touch of History“ beim LEARNTEC delina Award beworben hat. Wir treten in der Kategorie „frühkindliche Bildung und Schule“ an und sind schon ganz gespannt auf die anderen Aussteller und Einreichungen!   Philipp über die Lern-App der Zukunft   Mit der App „A Touch of History“ lernen Schüler über bedeutende historischen Figuren, indem sie das fiktive, persönliche Handy dieser Persönlichkeiten in den Händen halten. Wie sähe wohl Frida Kahlos Smartphone aus, wenn sie in der heutigen Zeit gelebt hätte? Was für Bilder hätte sie auf ihrem Handy? Wer würde ihr betrunken die Mailbox vollquatschen? Die Spieler müssen die App durchforsten und mit dem neuen Wissen Rätsel lösen. „A Touch of History“ verfolgt mit den Aufgaben Entdecken, Suchen und Lösen einen spielerischen Ansatz und erschafft dadurch eine förderliche Lernumgebung. Schüler eigenen sich mit interaktiven Erfahrungen Wissen über berühmte Persönlichkeiten an. Hier wird nicht nur Vergangenes dargestellt, sondern Geschichte in die Gegenwart geholt. Ausgehend von einem Denkexperiment werden vergangene Lebensrealitäten auf die heutigen übertragen. Statt auf Tech-Trends wie VR-Brillen zu setzen, wird hier ein ganzheitliches Konzept gedacht, das direkt an den Smartphone-Alltag von Schülern anschließt.   Ein vielversprechendes Konzept? Die Zielgruppe sind Schüler, die Digital Natives sind: Die Handhabung von Smartphones liegt ihnen sehr nahe. Die App imitiert eine klassische Handy-Oberfläche mit geläufigen Anwendungen wie Mailbox, Mails, Fotos, Musik und Social Media. Schüler nutzen solche Anwendungen tagtäglich, sodass die Nutzung intuitiv und einfach ist. Die Schüler können sich selbstständig und nach ihren Vorlieben durch das Spiel bewegen und Inhalte rezipieren. Ihre Aufgabe ist, geheime gesicherte Ordner zu öffnen, indem sie Sicherheitsfragen beantworten. Dadurch motiviert die Suche nach Antworten intrinsisch. Die Lerninhalte werden nicht nur dargestellt, sondern auf das Heute übertragen. Es kann etwas vermittelt werden, was im Geschichtsunterricht häufig fehlt: Emotionalität und Nahbarkeit. Das Handy als Lernplattform ermöglicht eine informelle Lernumgebung sowie Flexibilität und Autonomie für die Lernenden. Nach Testläufen mit Schülern und in Schulen wurde die App zum freien Download in den App Stores hochgeladen. Das Feedback auf die Lernapp war so positiv, dass sie nun als Open-Source-Version zur Verfügung steht und Schülerinnen und Schülern die Chance gegeben wird, eigene historische Charaktere zu ergänzen. Das Konzept ist vor allem auf Lernthemen übertragbar, die aus Gesellschaft, Politik und Geschichte stammen und dafür persönliche bzw. menschliche Geschichten heranziehen. Es wird möglich, fremde Lebensrealitäten zu vermitteln. Und zwar nicht nur aus einer anderen Zeit, sondern auch aus anderen Milieus oder Kulturen. Dies birgt große Potenziale, gerade in der stark globalisierten Welt von heute und den damit nach sich ziehenden gesellschaftlichen Themen.   Interesse geweckt? Dann besucht uns auf der LEARNTEC in Karlsruhe, die 28.01. bis 30.01.2020 stattfindet. Hier die Details zur delina Preisverleihung: am Mittwoch, 29. Januar 2020 um 14.15 Uhr im Trendforum Halle 2, Messe Karlsruhe   Mehr über Gamification? Möchten Sie mehr über Gamification und Serious Games lernen? Dann besuchen Sie doch unseren ultimativen Gamification Guide: Pfefferminds Knowledge-Base! Oder kontaktieren Sie uns per Mail oder Telefon, um eine kostenlose Erstberatung zu vereinbaren.

06. Januar 2020  · Allgemein, Featured, Gamification Marketing

Gamification im Nahverkehr: Leipzschini-Jagd

Die Leipzschinis sind los! Gamification in Leipzig: Für alle Nahverkehr-Fahrer war in der Adventszeit das große Sammeln angesagt! Pfeffermind hat für die Leipziger Verkehrsbetriebe eine maßgeschneiderte ÖPNV-Gamification konzipiert und realisiert. Das Ziel der LVB: Eine sechswöchige Kampagne zu Erhöhung der Fahrgastzahlen und Verbesserung des Unternehmens-Image! Schon mit einigen Nahverkehrsbetrieben Deutschlands konnten wir nun unsere White-Label Gamification Lösung ‚City-Quiz‘ durchführen. Auf Basis dieses Erfolgs, haben wir die Leipziger von unserem maßgeschneiderten ÖPNV Konzept, der Leipzschini-Jagd, überzeugt.   Nahverkehr-Gamification In der Weihnachtszeit lief die große Leipzschini-Jagd und die LVB verloste dabei über 2.000 Preise! Die Leipziger konnten sogenannte Leipzschinis aus 6 Familien sammeln: die Bimmels, die Funnsls, die Griebschns, die Guschns, die Muddels und die Dämsens. Und in jeder Familie gab es 8 Leipzschinis zu fangen. Jede komplette Familie war eine Chance auf einen tollen Wochengewinn! Scanne die Codes auf dem Fahrgast TV im Nahverkehr. Dann wird dir angezeigt, welcher Leipzschini sich an der Haltestelle versteckt. Wähle nun ein Versteck, unter welches du gucken möchtest. Mit ein bisschen Glück fängst du den Leipzschini oder findest einen von 2.000 Sofortgewinnen! Die Nahverkehr-Gamification ging vom 01.11.19 bis 19.12.19. Wer bis dahin alle 48 Leipzschinis gefunden hatte, nahm automatisch an der Verlosung des Hauptgewinns teil: eine Traumreise im Wert von € 5000! LVZ: ‚Leipzig im Leipzschini-Fieber: Jetzt Monster-Sammlung komplett machen!‘   Warum Leipzschini-Jagd? Steffen Palm (33), Leiter LVB-Marktkommunikation: „Unser Spiel ist eine Mischung aus Quartett, Panini-Sammelalbum, Pokemon Go und Gewinnspiel.“ Panini-Sammelalbum, Pokemon Go und Gewinnspiel? Die Lösung ist im Prinzip sehr simpel: sowohl spielerisch als auch technisch. Dadurch war es aber möglich, den knappen Projektzeitplan einzuhalten. In drei Monaten hat Pfeffermind das gesamte Projekt in Zusammenarbeit mit einer der größten Softwareagenturen Deutschlands durchgeführt. Dementsprechend mussten wir die ortsbasierte White-Label-Lösung dieses Mal etwas vereinfachen und an den Kunden und den Zeitplan anpassen. Die Nahverkehrsunternehmen haben einen schweren Stand. Sie sind Mittel zum Zweck und niemand genießt das tägliche Bahnfahren zur Arbeit. Viele ÖPNV-Anbieter suchen daher schon nach einem Mehrwert, den sie ihren Kunden bieten können und der die Zeit in Bus und Bahn versüßt. Oder einen Weg, um seinen Kunden etwas zurückzugeben. Unser Auftrag: Wie machen wir den täglichen Weg zu Arbeit so interessant, dass sich Nutzer auf den ÖPNV freuen? Wie können wir den öffentlichen Personennahverkehr gamifizieren? Unsere Vision: Ein Spiel entwickeln, das so motiviert, dass LVB-Kunden sogar Umwege fahren, um länger spielen zu können. Dafür haben wir eine Web-App entwickelt, bei der man an jeder Haltestelle in Leipzig die Chance hat ein kleines Leipzschini zu fangen. Mit gesammelten Münzen konnte man seine Fangchancen durch Kaufen von Jokern erhöhen. Leipzschinis, die ich doppelt habe, kann ich meinen Freunden schenken. Wem noch gezielte Leipzschinis gefehlt hatte, konnte auf den Social-Media-Kanälen der LVB jeden Tag Rätsel lösen, um die Verstecke für diesen Tag aufzudecken. Und wer kein Glück beim Versteck-Spiel hatte, kann es an der nächsten Station einfach nochmal versuchen!   Überzeugt? Wollen auch Sie ihre ÖPNV-Kunden durch Gamification im Nahverkehr stärker binden? Von White-Label-Lösung bis zur maßgeschneiderten Image-Kampagne ist alles möglich! Zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns.

Kundenakquise: wie wäre es mit Gamification?

Eine effiziente Kundenakquise ist ein wichtiger Grundstein für jedes Unternehmen. Doch obwohl es immer mehr Mittel zur Kommunikation gibt, wird es durch die Massenkommunikation immer schwieriger potentiellen Kunden aufzufallen. Wie kann Gamification die Aufmerksamkeit möglicher Kunden erwecken und so zur Akquise beitragen?   Was verbindet Kundenakquise und Gamification? Was ist aber überhaupt Kundenakquise? Dabei handelt es sich nicht um eine einfache Marketing-Operation zur Marktpräsenz. Das Ziel ist hier, direkt Kunden zu gewinnen. Es können sowohl Kunden sein, mit denen schon Beziehungen bestehen (Warmakquise) oder völlig neue Kunden (Kaltakquise). Ein gutes Produkt ist natürlich wichtig, um Kunden zu überzeugen. Das allein reicht aber nicht aus. Ein wichtiger Teil der Marketing-Operationen ist es, die Aufmerksamkeit der Zielgruppe zu gewinnen. In unserer Zeit ist dies eine immer größer werdende Herausforderung. Gamification ist der Einsatz von Spielelementen im spielfremden Kontext. Diese Elemente haben viele mögliche Effekte. Erhöhte und länger anhaltende Aufmerksamkeit sind Phänomene, die man tatsächlich beobachten kann. Bei diesen Qualitäten erkennt man schnell, dass Gamification eine höchst interessante Methode im Bereich der Akquise ist.   Gamification als Marketingmethode Marketing ist ein sehr breitgefächerter Bereich, und Gamification kann dabei vielseitig eingesetzt werden. Das Steigern der Brand-Awareness durch Gamification ist dabei ein sehr gutes Beispiel. Gamifizierte Werbekampagnen schaffen interaktive und merkenswerte Erlebnisse. In Verbindung mit Marke oder Produkt erhöht sich die Brand Awareness. Dies erleichtert in Konsequenz die Kundenakquise erheblich. Eine Einschränkung klassischen Marketings ist die Schwierigkeit, ein breites Spektrum möglicher Kunden anzusprechen. Auch hier ist Gamification von Nutzen. Spiele ziehen jede Altersgruppe an. Nicht nur ein junges Publikum wird durch gamifizierte Kampagnen angesprochen, sondern tatsächlich auch ältere Kunden. Die meisten Leuten spielen heutzutage täglich, manchmal sogar ohne es zu merken. Somit können Kunden intuitiv viele Spielkonzepte verstehen und bedienen. Gute gamifizierte Kampagnen werden schnell zum großen Erfolg und sind somit eine ideale Marketingmethode. Da durch Spielelemente ein direkter, interaktiver Kontakt zum Kunden hergestellt wird, ist der Wert von Gamification im Bereich der Kundenakquise klar.   Von Kundenakquise zur Kundenbindung Neukunden müssen für einen langfristigen Erfolg auch nachhaltig gebunden werden. Hier kommt die Kundenbindung ins Spiel. Jubiläumsaktionen oder Kundenkarten sind dafür bekannte Beispiele. Besonders Jubiläumsaktionen sind meistens größere Kampagnen, die sehr gut von Gamification profitieren. Bei diesen Kampagnen muss man dem Kunden eine Frage beantworten: Warum bin ich hier Kunde und nicht bei der Konkurrenz? Dies geht am besten, wenn die Kampagnen interaktiv sind und vor allem Spaß machen. Auch hierbei überbieten sich viele mit Angeboten, Sonder-Rabatten oder Massenwerbung. Aber reicht das, um aus der Masse herauszustechen? Kampagnen, die die Zielgruppe interaktiv ansprechen und unterhalten sind viel beliebter und bleiben länger positiv in Erinnerung. Schon das einfache Verwandeln einer Verlosung in Quizfragen oder Rätsel-Aufgaben erzielt gleich einen größeren Erfolg! Selbst ohne zu gewinnen, haben die Kunden eine unterhaltsame Erfahrung gemacht. Eine nachhaltige, positive Verbindung zu dem Unternehmen oder der Marke ist hergestellt.   IKEA Augmented Reality Quest: Beispiel erfolgreicher Kundenakquise und Kundenbindung durch Gamification IKEA Schweiz wollte zum 75. Jubiläum des Unternehmens ein ganz besonderes Erlebnis für bestehende – aber auch neue – Kunden organisieren. Dabei sollte die IKEA Family App als Mittel zur Bindung von Kunden im Vordergrund der Kampagne stehen. Unsere Idee war es, den Besuch des IKEA Stores zur modernen Schnitzeljagd zu machen. Durch Mixed Reality und Elemente aus Escape Games wurden die verschiedenen Räume zu lebendigen Orten mit Einwohnern und ihren Geschichten. Um verschwundenen Einwohnern auf die Spur zu kommen, mussten verschiedene Objekte in den Showrooms durch Rätsel gefunden und mit der App gescannt werden. Eine solche Jubiläumsaktion bindet durch die gebotene Unterhaltung selbstverständlich Kunden. Darüber hinaus werden mit der entsprechenden Kampagne auch neue Kunden in die Geschäfte gelockt. Dabei entdecken sie IKEA Produkte. Auch die IKEA Family-App haben sie schon installiert. Und dank des Spiels behalten sie eine positive Erinnerung an den IKEA Store. Somit werden Kundenakquise und Kundenbindung in einer gemeinsamen Kampagne verbunden!   Überzeugt? Wollen auch Sie durch Gamification ihre Kundenakquise boosten? Oder wollen Sie womöglich auch Kundenakquise und Kundenbindung in einer größeren Kampagne verbinden? Dann zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns.

Ein Podcast über Gamification und noch viel mehr

Philipp Reinartz, Mitgründer und Geschäftsführer von Pfeffermind, war zu Gast im Share and Grow Podcast von Muriel Böttger, um unter anderem über Gamification zu sprechen. Dort erklärte er, wie er seine verschiedenen Interessen vereint, aber auch wie Kreativität und eine strukturierte Arbeitsweise notwendig sind, um Spiele zu kreieren. Hier gibt es die Kurzfassung zum Nachlesen!   Zu Gast im Podcast Share & Grow ist einer der führenden Podcasts für Positive Psychologie und ein starkes Mindset. Er dreht sich rund Fragen wie: Was ist Positive Psychologie? Was hat sie mit Persönlichkeitsentwicklung zu tun? Und wie ich sie für mich nutzen? Ein Podcast, der den Hörern etwas beibringt, das essentiell für die Erschaffung eines guten Lebens ist. In Form von kurzen  Folgen gefüllt mit Handlungsimpulsen, Übungen und Anekdoten gibt Muriel einen Einblick, wie man Positive Psychologie einsetzen kann. Philipp Reinartz (33) ist Kreativunternehmer, Autor und Publizist. Als Mitgründer unserer Berliner Agentur Pfeffermind entwickelt er digitale und analoge Spiele, unter anderem für IKEA, Samsung und das Goethe Institut. Daneben ist er Mitgründer des größten deutschen Anbieters von Room Escape Games. Er veröffentlicht Romane im Rowohlt und Goldmann Verlag, schreibt für ZEIT online und das Süddeutsche Zeitung Magazin, unterrichtet an einer Hochschule, moderiert Veranstaltungen und hält Workshops.   „Jeden Tag etwas anderes machen“ Unser Gründer Philipp Reinartz verrät, dass er sich mit seinem abwechslungsreichen Alltag einen Kindheitstraum verwirklicht hat. Er war schon immer vielseitig interessiert und ist keine Kompromisse eingegangen. Jetzt kann er seine Kreativität in seinen vielfältigen Beschäftigungen einbringen. Aber wie geht das? Es ist ein harter Weg, aber auch ein belohnender. Kreativität war selbstverständlich zentral, aber keineswegs ausreichend. Ohne gute Organisation wäre es nicht zu schaffen, erklärt Philipp Reinartz im Podcast. Was auf das Management einer Vielfalt an Interessen trifft, trifft genauso auch auf das Schaffen von Spielen. Bei einem Spiel müssen viele Aspekte gründlich durchdacht werden. Vom grafischem Design bis zur technischen Implementierung über das Game Design darf nichts vernachlässigt werden. Dabei sind strukturierte Arbeitsmethoden unumgänglich. Man muss alles koordinieren und zu einem Ganzen zusammenfügen. Natürlich lässt sich auch ohne Kreativität nichts schaffen. Deswegen darf diese nie durch die Arbeitsweise verdrängt werden. Nur wer beides vereinen kann, ist in der Lage ein gutes Spiel zu entwickeln.   Gamification im Podcast-Format! Bei der Gamification eines Konzeptes reicht es aber nicht, ein gutes Spiel herzustellen, es muss auch dem Kunden und dessen Bedürfnisse entsprechen. Das Verwandeln einer Aufgabe in ein Spiel und die Motivierung verschiedener Spieler-Profile sind noch zusätzliche Challenges, die man bei der Gamification zu beachten hat. Deswegen ist es dabei umso wichtiger, eine strukturierte Arbeitsweise im Diensten der Kreativität stets beizubehalten!   Interessiert? Möchten Sie mehr über Gamification erfahren? Dann hören Sie sich gerne den Podcast an! Oder kontaktieren Sie uns direkt!   Mehr zum Thema

Verlustaversion und ihr Nutzen in Gamification

Die Verlustaversion ist ein Teil der Prospect Theory. Diese wurde 1979 von Daniel Kahneman und Amos Tversky veröffentlicht. Diese ökonomische Theorie erhielt 2002 einen Nobelpreis und beruht auf kognitiven Verzerrungen, die das Verhalten irrationell beeinflussen. Die Verlustaversion soll einige dieser Verzerrungen erklären, die auch in anderen nicht-ökonomischen Kontexten von Interesse ist. Was genau ist aber Verlustaversion? Und wie kann man sie und die verbundenen Verzerrungen in Gamification benutzen?   Was ist Verlustaversion? Verlustaversion erklärt, dass Menschen Entscheidungen nicht aufgrund absoluter Werte treffen, sondern im Kontext ihres Referenzpunktes. Dabei werden mögliche Folgen der Entscheidung entweder als Gewinn oder als Verlust wahrgenommen. Außerdem – und das ist der Zentralpunkt dieser Theorie – tendieren alle Menschen dazu Verluste um einiges höher zu gewichten als Gewinne. Jede Person wählt ihren Referenzpunkt für jede Situation selbst. Dieser Referenzpunkt kann entweder das Vorhandene repräsentieren oder aber das Erwartete. Ein absoluter Gewinn kann deswegen auch als Verlust empfunden werden, falls dieser Gewinn geringer als der erwartete Referenzpunkt ist. Ein einfaches Beispiel kann diese Tendenz zeigen. In einer Umfrage hat man folgendes beobachtet. Man stellt zuerst den befragten Leuten eine Lotterie-Situation vor, bei der man mit einer Wahrscheinlichkeit von 50% 100€ verliert. Andernfalls bekommt man einen Preis. Anschließend fragt man: Wie hoch muss der mögliche Preis sein, damit Sie spielen würden? Die meist angegebene Antwort: 200€. Obwohl ein Preis von 101€ schon ein positives Angebot wäre, ist die Angst vor dem Verlust so viel größer, dass die Leute viel mehr als Ausgleich erwarten. Die Verlustaversion beinhaltet verschiedene Formen kognitiver Verzerrungen: Der Besitztumseffekt (oder auch Endowment-Effekt) Der Trugschluss der versunkenen Kosten Es sind diese Verzerrungen, die im Bereich der Gamification von Nutzen sein können, da sie eine Motivation darstellen können.   Besitztumseffekt Der Besitztumseffekt besagt: Menschen schreiben Objekten, die sie besitzen, einen höheren Wert zu als Objekten, die sie nicht besitzen. Beim Verkauf wird zum Beispiel ein höherer Wert verlangt als der, den man selbst in einer Kaufsituation anbieten würde. Dies lässt sich direkt durch die Verlustaversion erklären. Tatsächlich wird der Verkauf als Verlust angesehen, denn man verliert etwas, das man besitzt. Und nachdem Verluste höher gewichtet werden, muss der darauffolgende Gewinn umso größer sein. Dieser Effekt betrifft aber nicht nur konkrete Objekte, sondern auch virtuelle. Somit kann der Besitz virtueller Objekte zum Beispiel in Spielen durch den erhöhten Wert motivierend sein. Für Gamification-Projekte kann es daher von Interesse sein, ein oder mehrere solcher Besitztümer zu integrieren. Auf diese Art profitieren wir von der erhöhten Motivation der Spieler. So stellt man Spielern zum Beispiel ein personalisierbares Königreich, Gebiet oder eine Farm zur Verfügung, das andere Spieler auch besuchen können. Dadurch integriert man ein persönliches virtuelles Besitztum, das die Spieler widerspiegelt. Dies wird durch den Besitztumseffekt als motivierend empfunden und ist unter anderem oft ein Bestandteil mobiler Spiele.   Trugschluss der versunkenen Kosten Versunkene Kosten („Sunk Costs“) sind Kosten, die nicht zu ändern sind. Da sie nicht mehr zu vermeiden sind, sollten sie theoretisch keinen Einfluss auf spätere Entscheidungen haben. Jedoch ist dies nicht der Fall. Menschen tendieren dazu, diese Kosten in ihren Entscheidungsprozessen zu integrieren. Der Trugschluss der versunkenen Kosten beschreibt genau dieses Verhalten. Wer hat noch nie eine Partie eines Brettspiels trotzdem zu Ende geführt, obwohl es längst keinen Spaß mehr gemacht hat? Die bisher in das Spiel investierte Zeit bringt einen dazu weiterzuspielen, obwohl traditionelle Entscheidungstheorien sagen würden: Hör auf, wenn der Spaß vorüber ist! Menschen denken: Ich möchte diese benutzte Zeit nicht „verlieren“ – obwohl sie längst vorüber ist und nur die zukünftigen Momente noch zu ändern sind. Wer etwas in ein Spiel investiert hat – sei es Zeit oder Geld –, der ist eher bereit weiter in dieses Spiel weiter zu investieren. Deshalb sind bei Spielen und gamifizierten Projekten die ersten Spielmomente die wichtigsten. Sind diese gut, gibt es eine erste Zeitinvestition. Nach dieser ersten Investition ist ein Spieler durch diesen Effekt öfter dazu bereit, sich weiter mit dem Spiel zu beschäftigen.   Verlustaversion und Gamification Die Theorie der Verlustaversion kann für spielerische Anwendungen durchaus von Nutzen sein. Man kann direkt in Spielen integrieren, dass Verluste wichtiger als Gewinne erscheinen. Ein Punkte-System, bei dem Fehler mit Punktabzug bestraft werden, kann zu einer erhöhten Motivation und Konzentration führen, was vor allem für gamifizierte Lernprozesse von großer Bedeutung ist. Ein solches System sollte jedoch nicht zu streng konzipiert sein. Der Verlust sollte nicht zu einer konstanten Bedrohung werden. Stattdessen sollte dieser Mechanismus z.B. für eine Balance aus Herausforderung und Langeweile (siehe Flow-Theorie) genutzt werden, um ein Spiel abzurunden und schließlich ein vergnügliches Spielerlebnis zu schaffen.   Interessiert? Wollen Sie auch durch durchdachte gamifizierte Projekte Ihre Mitarbeiter motivieren? Oder möchten Sie vielleicht von den effektiven Lernmethoden profitieren, die Gamification anbieten kann? Dann kontaktieren Sie uns gerne.   Mehr zum Thema

Effizienz mit Microlearning und Gamification

Microlearning ist ein Lehr- und Lernansatz. Aufgrund von hohen Abschlussraten und Erfolgschancen ist er bei Unternehmen äußerst beliebt. Durch kleine, ganz gezielt entwickelte, oft gamifizierte online Lernhäppchen sollen z.B. Mitarbeiter bestimmte Lernziele erreichen. Der große Unterschied zwischen Microlearning und einem längeren mehrteiligen Kurs (Macrolearning) besteht darin, dass jede Trainings Einheit beim Microlearning für sich alleine steht und ein eigenes Lernziel setzt.   Wie lernen wir heute? Bis vor ein paar Jahren, als online Trainings überwiegend am Desktop oder Laptop PC liefen, mussten sich Mitarbeiter an ihrem Arbeitsplatz weiterbilden. Ergo, in ihrer Arbeitszeit. Durch das Aufkommen von mobile Learning per App wurde das Lernen deutlich flexibler. Denn auch in der Arbeitswelt nutzen Mitarbeiter ihre eigenen mobilen Endgeräte, was folgende wichtige Änderungen mit sich bringt: Steigerung von Lern Erfolgen unterwegs (z.B. beim Pendeln). Steigerung von Lern Erfolgen außerhalb der Arbeitszeit und am Wochenende. Durch das Momentum des „learning on the go“ liegt es auf der Hand, dass Lerninhalte in kleineren Häppchen vermittelt werden müssen. Ausbildungsmittel und -Aushilfen können dann eingesetzt werden wenn sie gebraucht werden und die Mitarbeiter können eine Trainings Einheit angehen, sobald sie z.B. vom Vorgesetzten benachrichtigt wurden.   Hauptvorteile beim Microlearning: Zeitgemäß. Kürzere Trainings Einheiten für eine Generation von neuen Lernern. So muss gleichzeitig weniger Arbeitszeit der Weiterbildung dediziert werden. On-Demand. Microlearning Material genau dann verfügbar machen, wenn z.B. einem Mitarbeiter bestimmtes Know-How in einem Bereich fehlt. Somit erfolgt die Auseinandersetzung mit dem Lernthema auch unmittelbar vor der Praxis Anwendung in der Arbeitswelt. Zugänglich. Die Inhalte noch einfacher zur Verfügung zu stellen. Dies bedeutet auch, sie z.B. auf mehreren Plattformen wie Mobile und Desktop abrufen zu können. Anpassbar. Durch kürzere Trainings Einheiten können die Themen spezifischer aufgeteilt sein. Z.B. maßgeschneiderte Microlearning Einheiten für zwei verschiedene Sales Teams adaptieren. Rich Media. Microlearning Inhalte mit abwechslungsreichen Medien bestücken. Aufgenommene und animierte Videos (z.B. Whiteboard Animations), gamifizierte Aktivitäten, Multiple-Choice Quizfragen und kleine Simulationen. Schnelle Produktion. Das Entwickeln von traditionellen Lern Kursen kann Monate vom Konzept bis zur Genehmigung dauern. Dagegen können Microlearning Einheiten schnell entwickelt werden und die Lernenden schnell erreichen. Aktualisierung. Einen großen mehrteiligen Kurs zu überarbeiten und auf den neuesten Stand zu bringen kann sehr aufwendig sein. Neue Inhalte einzubauen und alte zu aktualisieren ist mit Microlearning viel einfacher. Effektiv. Die Kombination der zuvor gennanten Vorteile, sowohl für den Mitarbeiter als auch das Unternehmen, bergen ein großes Kosten-Nutzen-Potenzial. Die Microlearning Einheiten motivieren mehr und versprechen konkrete Lernerfolge.   Wann und wie Microlearning verwenden? Bestimmte Unternehmens Vorgänge sind geändert? Oder eine spezifische Prozedur weist eine auffällig hohe Fehlerquote auf? Mitarbeiter haben eine gewisse Haltung oder ein Verhalten, das einer Änderung bedarf? Dies sind alles passende Fälle, um Microlearning anzuwenden. Nehmen wir an unsere Zielgruppe hatte schon eine Ausbildung in „Leadership“, doch den Mitarbeitern fehlen ein paar Konzepte und Herangehensweisen diesbezüglich. Eine Microlearning Serie kann genau diese Lücke für die Mitarbeiter füllen. Mit einer Datenbank mit Fokus auf die alltäglichen Aufgaben der Zielgruppe, können die Auszubildenden nach Antworten auf firmeninternen Seiten suchen noch bevor sie sich auf fremden Plattformen Wissen aneignen. Durch kontinuierliche Microlearning Einheiten kann das Lernen Teil des day-to-day der Zielgruppe werden. Das strategische Ziel ist klar, um die Vorteile von Microlearning in der jeweiligen Situation auszuschöpfen. Jeder Inhalt hat einen klaren Fokus für ein konkretes Lernziel. Mit kleineren Medienpaketen, umfassendere und zugänglichere Trainings Lösungen entwerfen.   Microlearning und Gamification für Lernerfolge! Gamification nutzt Spielelemente und -Prinzipien in spielfremden Kontexten, z.B. um eine nachhaltige Lernerfahrung zu entfalten. Ein Narrativ führt die Lernenden ein und ebnet den Lernweg. Die Story ermöglicht es z.B. Herausforderungen und Feedback in einem kontrollierten Umfeld einzubauen und zu begründen. Die Auswertung der Lern Leistungen ist digital auch besonders einfach. Außerdem ermöglicht es seinen individuellen Fortschritt mit anderen zu Vergleichen. Es liegt auf der Hand, dass die Motivation der Mitarbeiter auch Teil der Lern Strategie sein sollte. Denn die Nutzung von Gamification im „Corporate Training“ und in Bewertungsverfahren (Assessment) ist eine valide Methode, die in Microlearning Einheiten sehr gut aufgegriffen werden kann: Spaß beim Lernen, höhere Motivation für bessere Lernerfolge. Sofortiges Feedback in Form von Belohnung und Anerkennung. Verhaltensänderung durch wiederholtes Abrufen von Inhalten. Aneignung von Kompetenzen in sicherer Umgebung. Anwendung von Gelerntem durch spielerisches Lösen von Problemen.

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